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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2019

Hält nicht was es verspricht

Anatomie eines Skandals
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Ein Politiker, der durch umwerfendes Aussehen sowie einer großen Portion Charm besticht und nicht nur eine Ehefrau an seiner Seite weiß, die bedingungslos an seine Liebe und Ehre glaubt sondern auch die ...

Ein Politiker, der durch umwerfendes Aussehen sowie einer großen Portion Charm besticht und nicht nur eine Ehefrau an seiner Seite weiß, die bedingungslos an seine Liebe und Ehre glaubt sondern auch die rückhaltlose Unterstützung des Premiers hinter sich hat. Dieses Glück wird jedoch einer Probe unterworfen, als seine Affäre zu Tage kommt und er der Vergewaltigung angeklagt wird und diese Anklage von einer Prozessanwältin geführt wird, die ein sehr persönliches Interesse an den Fall hegt.

Ein Roman eingebettet in die politischen Skandale der englischen High Society klingen sehr vielversprechend und versprechen den ein oder anderen Einblick in das Leben der oberen Zehntausends Englands. Auch die Darstellung der Prozessgegebenheiten in England sind interessant und vermitteln ein sehr unterschiedliches Bild zu dem in Deutschland bekannten Rechtssystem. Wer jedoch ein mit Spannung beladenes Werk sucht, ist hier falsch - denn bereits im ersten Drittel werden die meisten Fragestellungen zumindest andeutend aufgeklärt und während der ersten Hälfte dann verifiziert. Ab dann kann das Buch lediglich durch die Perspektivwechsel der Protagonisten überzeugen, nicht jedoch an der Story selber, die recht durchschaubar ist. Der Sprachstil der Autorin ist sehr kurzweilig und sehr einfach zu lesen.
Ich persönlich hätte mir wesentlich mehr von diesem Roman versprochen, insbesondere was den Plot und die Vielschichtigkeit angeht. Die zunächst extrem vielversprechenden Rahmenbedingungen werden leider nicht erfüllt und so bleibt zum Schluss nur die gute Idee eines Buches, welches jedoch schlussendlich nicht mit den Versprechungen mithalten kann.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Faszinierend, ekelhaft und spannend - wie ein Thriller eben sein sollte

Todesschrei
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Ein Psychopath, der einen Hang für mittelalterliche Folterinstrumente hegt. Einen Cop, der sich nicht von einen Schuldgedanken befreien kann und mit umso mehr Imprunst für Gerechtigkeit kämpft. Und eine ...

Ein Psychopath, der einen Hang für mittelalterliche Folterinstrumente hegt. Einen Cop, der sich nicht von einen Schuldgedanken befreien kann und mit umso mehr Imprunst für Gerechtigkeit kämpft. Und eine wunderschöne Archäologin, die ihre schwierige Vergangenheit bewältigen muss um endlich wieder die Stärke zu erlangen sich einer neuen Liebe zu öffnen.

Dieser Thriller hält was er verspricht: Spannung bis zur letzten Seite begleitet von einer entzückenden Liebesgeschichte zweier interessanter Persönlichkeiten. In meinen Augen hätte es an mancher Stelle noch spannender sein können und ich fand es schade, dass der Leser sehr früh bereits weiß, wer für die Taten verantwortlich war/ist. Dennoch ist es natürlich auch interessant die Kapitel teilweise aus seiner Perspektive zu lesen. Daher 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 15.02.2019

Naja...

Ich schreib dir morgen wieder
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Die Geschichte ist zunächst sehr vielversprechend: Man nehme ein verwöhntes Mädchen und lässt sie durch einen Schicksalsschlag von ihrem hohen Thron gleiten. Und nachdem sie sich einigermaßen an ihre neue ...

Die Geschichte ist zunächst sehr vielversprechend: Man nehme ein verwöhntes Mädchen und lässt sie durch einen Schicksalsschlag von ihrem hohen Thron gleiten. Und nachdem sie sich einigermaßen an ihre neue Situation gewöhnt hat, klopft die geheimnisumwitterte Vergangenheit an ihre Tür ... Etwas vorhersehbar und dann auch noch eingebettet in eine uminöse Tagebuch-Story, kann ich denn Roman leider nicht sonderlich viel abgewinnen, daher nur zahnhafte 2 von 5 Sternen und dies auch nur, da ich den Schreibstil flüssig und kurzweilig fand.

Veröffentlicht am 09.02.2019

Enttäuschend

Das Jahr, in dem ich dich traf
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Ein Cecelia Aherns Roman ist für mich durch Emotionalität und Empathie gekennzeichnet, häufig von Tränen begleitet wird und teilweise auch zum Nachdenken anregt. „Das Jahr in dem ich dich traf“ kann diesen ...

Ein Cecelia Aherns Roman ist für mich durch Emotionalität und Empathie gekennzeichnet, häufig von Tränen begleitet wird und teilweise auch zum Nachdenken anregt. „Das Jahr in dem ich dich traf“ kann diesen Attributen jedoch nichts abgewinnen. Für mich war die Geschichte sehr langatmig und langweilig und ich war um ehrlich zu sein froh, ihn dann auch abgeschlossen zu haben. Der interessanteste Part ist mit Sicherheit die Beschreibung der Protagonisten mit ihrer großen Schwester, die einem ein größeres Verständnis entlocken für Personen mit Down-Syndrom. Viel mehr Positives kann ich denn Roman leider nicht entlocken, Schade.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Thriller, der zum Nachdenken anregt

Noah
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Die meisten Thriller liest man, weil es sich aufregend anfühlt und man die Spannung und den Nervenkitzel sucht. Ich bin selber leidenschaftliche Thriller-Leserin und so auch Fan von Fitzek, der als einer ...

Die meisten Thriller liest man, weil es sich aufregend anfühlt und man die Spannung und den Nervenkitzel sucht. Ich bin selber leidenschaftliche Thriller-Leserin und so auch Fan von Fitzek, der als einer der ganz wenigen deutschen Thrillerautoren in meinen Augen mit internationalen Größen mithalten kann.
Dieser Thriller ist jedoch anders: Er beinhaltet einen waren Kern und regt stark zum Reflektieren an, wie ich es sonst bisher nur von Dan Brown kenne.

In meinen Augen extrem wertvoll und empfehlenswert - lasst euch auf Noahs Suche nach sich selbst und der Wahrheit ein in einem spannenden Wettlauf gegen die Zeit, ihr werdet es nicht bereuen