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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐️

The Lesson of Curses (Chronica Arcana 1)
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Als ich “Lesson of Curses” angefangen habe zu lesen, war ich gespannt, weil der Klappentext vielversprechend klang. Er versprach eine aufregende Dark Academy-Welt mit Magie. Leider hat das Buch meine Erwartungen ...

Als ich “Lesson of Curses” angefangen habe zu lesen, war ich gespannt, weil der Klappentext vielversprechend klang. Er versprach eine aufregende Dark Academy-Welt mit Magie. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte war langatmig und hat mich nicht so mitgerissen, wie ich gehofft hatte.

Die Hauptcharaktere im Buch waren für mich schwer zu verstehen und nicht besonders sympathisch. Es fiel mir schwer, mich in ihre Situationen hineinzuversetzen. Die besondere Atmosphäre einer Dark Academy kam nicht so gut rüber, wie ich es erwartet hatte. Und die Magie im Buch war nicht so beeindruckend, wie ich gehofft hatte.

Aufgrund dieser Enttäuschungen kann ich “Lesson of Curses” leider nicht weiterempfehlen. Meine Bewertung von 2 ⭐️ spiegelt meine kritische Meinung wider, basierend auf meinen Erfahrungen beim Lesen.

Veröffentlicht am 29.10.2025

5 ⭐

Watch Me – Ein Shatter-Me-Roman
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Als jemand, der die „Shatter Me“-Reihe geliebt hat, war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig – und ich wurde nicht enttäuscht. Schon von der ersten Seite an war ich völlig in diesem Spin-off gefangen, ...

Als jemand, der die „Shatter Me“-Reihe geliebt hat, war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig – und ich wurde nicht enttäuscht. Schon von der ersten Seite an war ich völlig in diesem Spin-off gefangen, das Tahereh Mafi erschaffen hat. Der Zeitsprung bringt eine frische Perspektive in die Reihe, und das Erzählen ist wie gewohnt fesselnd. Ich wurde von Anfang bis Ende bestens unterhalten, musste oft schmunzeln oder lachen und habe mich keine Sekunde gelangweilt.

Die Geschichte selbst ist eine emotionale Achterbahnfahrt: herzzerreißend, spannend, unerwartet humorvoll und manchmal tief verstörend. Mafi hat es geschafft, etwas Neues zu erschaffen und dennoch dem Ton und der emotionalen Tiefe der Originalreihe treu zu bleiben. Die Handlung gewinnt stetig an Fahrt, mit genau genug Geheimnissen, um den Leser zu fesseln. Besonders das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen – völlig unerwartet und brillant umgesetzt. So ein Twist erhöht die Spannung und macht das Warten auf den nächsten Band auf die bestmögliche Weise fast unerträglich.

Im Mittelpunkt steht James Anderson, nun einundzwanzig und kein Kind mehr, wie die Leser es vielleicht noch aus der ursprünglichen Reihe kennen. Seine Perspektive bringt eine erfrischende und reife Ebene in die Erzählung. Er ist witzig, chaotisch und voller Herz – eine perfekte Mischung aus Kenjis Humor und Warners stiller Intensität. Ich war überrascht, wie sehr mir das Lesen aus seiner Sicht gefallen hat; seine Stimme ist einzigartig, oft urkomisch, aber auch emotional tiefgründig. Besonders nach dem erlebten physischen Trauma macht ihn seine Widerstandskraft zu einem faszinierenden Protagonisten.

Rosabelle Wolff ist eine weitere herausragende Figur. Sie hat mich zutiefst berührt. Stark, traumatisiert und unglaublich menschlich – die Rohheit ihres Schmerzes und die Komplexität ihrer inneren Welt erinnerten mich an die frühe Juliette: jemand, der am Rande von etwas Großem steht und nicht weiß, ob er fliehen oder aufstehen soll. Ihre Stärke liegt in ihrer Verletzlichkeit, und es war zugleich herzzerreißend und inspirierend, sie beim Umgang mit ihrer Vergangenheit zu beobachten. Ich konnte mich auf unerwartete Weise mit ihr identifizieren, was nur dazu führte, dass ich noch mehr mit ihr mitfieberte.

Gemeinsam haben James und Rosabelle eine Verbindung, die chaotisch, echt und wunderschön zerbrechlich wirkt. Ihre Dynamik ist von Schmerz und Hoffnung zugleich geprägt, und ich hoffe sehr, dass Rosabelle den Frieden und die Freiheit findet, die sie verdient.

Zusammenfassend hat dieses Buch meine Erwartungen übertroffen. Es fühlte sich an wie nach Hause kommen und gleichzeitig etwas Neues entdecken. Mafis Schreibstil beeindruckt weiterhin mit emotionaler Tiefe, scharfen Dialogen und der Fähigkeit, Figuren zu erschaffen, die lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben. Wer die „Shatter Me“-Reihe geliebt hat, sollte dieses Spin-off unbedingt lesen. Es bietet alles, was Fans sich wünschen – vertraut, aber weiterentwickelt und genauso kraftvoll. Ich vergebe wohlverdiente 5 ⭐.

Veröffentlicht am 29.10.2025

3 ⭐

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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Das Cover dieses Buches ist ein echter Blickfang und spiegelt perfekt die Stimmung der Geschichte wider. Auch der Klappentext weckte sofort mein Interesse und ich war gespannt, was mich in dieser Welt ...

Das Cover dieses Buches ist ein echter Blickfang und spiegelt perfekt die Stimmung der Geschichte wider. Auch der Klappentext weckte sofort mein Interesse und ich war gespannt, was mich in dieser Welt voller Adel, Intrigen und gefährlicher Wettkämpfe erwarten würde.

Der Einstieg war jedoch etwas langatmig, da die verschiedenen Adelshäuser und deren Farben eingeführt werden mussten. Nachdem die Grundlagen gelegt waren, wurde es jedoch zunehmend spannender. Die Geschichte nahm überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte, und die Erzählweise zog mich immer mehr in ihren Bann.

Die Protagonistin Laelia war anfangs etwas schwer zu greifen. Ihre innere Zerrissenheit und die vielen Monologe haben mich stellenweise gestört. Im Verlauf der Geschichte wuchs sie mir jedoch ans Herz, besonders als sie ihre naiven Züge ablegte und sich zu einer entschlosseneren Person entwickelte. Die Charaktere hatten alle interessante Hintergründe, die nach und nach enthüllt wurden, doch die Nebenfiguren hätten meiner Meinung nach mehr Tiefe vertragen können. Vielleicht wird dies in den folgenden Bänden weiter ausgearbeitet.

Das Setting der Jagdspiele, das an „Die Tribute von Panem“ erinnerte, hat mich zunächst anfangs etwas an die bekannte Dystopie erinnert. Doch es gab genug eigene Überraschungen und Wendungen, die die Geschichte eigenständig machten. Besonders die magische Insel und die Jagd selbst haben mich gefesselt. Der Schreibstil war insgesamt angenehm zu lesen, auch wenn mir die vielen französischen Begriffe zwischendurch etwas zu viel waren.

Insgesamt hat mich das Buch trotz anfänglicher Hürden immer mehr begeistert. Die Geschichte bietet spannende Wendungen, interessante Charaktere und ein faszinierendes Setting. Ich bin neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht und was für Geheimnisse noch gelüftet werden. Das Buch bekommt von mir dezente 3 ⭐.

Veröffentlicht am 29.10.2025

4 ⭐

To Kill a Heart - Huntress
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Physisch ist das Buch wunderschön – sowohl das Cover als auch der Farbschnitt! Der Klappentext klang vielversprechend, also hatte ich gewisse Erwartungen. Nachdem ich richtig in die Geschichte eingetaucht ...

Physisch ist das Buch wunderschön – sowohl das Cover als auch der Farbschnitt! Der Klappentext klang vielversprechend, also hatte ich gewisse Erwartungen. Nachdem ich richtig in die Geschichte eingetaucht war, wurde ich positiv überrascht. Die Handlung ist durchdacht, Spannung baut sich kontinuierlich auf, und für ein Debüt ist es wirklich stark.

Odelia Santor ist eine unglaublich starke und mutige Protagonistin. Der Tod ihrer Familie und das harte Leben auf der Straße haben sie zu einer knallharten Kopfgeldjägerin geformt. Doch immer wieder plagen sie mysteriöse Anfälle, die ihr das Leben schwer machen. Ihren neuen Auftrag nimmt sie nur widerwillig an, denn zu viele Geheimnisse umgeben ihn. Doch als es kein Zurück mehr gibt, wird ihr erst bewusst, in welche Gefahr sie sich begeben hat. Caspian, der Kronprinz, hält wichtige Informationen zurück, und obwohl Odelia weiß, dass er ihr nicht die ganze Wahrheit sagt, wächst ihre Neugier – und mit ihr auch unerwartete Gefühle. Doch wie könnte sie ihm jemals vertrauen?

Caspian selbst ist eine zwiespältige Figur. Er gibt nur spärliche Informationen preis, und es wird schnell klar, dass er seine Geheimnisse nicht ohne Grund bewahrt. Vertrauen ist in dieser Welt ein rares Gut. Die Dynamik zwischen ihm und Odelia ist spannend – distanziert, herausfordernd, immer auf der Kippe. Beide tragen tiefe Wunden aus ihrer Vergangenheit, was sie einerseits verbindet, andererseits aber auch voneinander fernhält.

Besonders faszinierend fand ich das Magiesystem, das sich um die sieben Kinder Thoyens dreht, die mit unterschiedlichen magischen Fähigkeiten gesegnet sind. Doch Magie ist verboten, und die Kinder müssen sich verstecken – die Gefahr, entdeckt zu werden, ist allgegenwärtig. Die Legende um das siebte Kind von Thoyen fügt der Geschichte eine spannende mystische Note hinzu. Erst nach und nach wird deutlich, wie sehr dieser Mythos mit den Ereignissen verstrickt ist.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und angenehm zu lesen. Die Autorin spart nicht mit Details, aber ohne sich darin zu verlieren. Kämpfe und Verletzungen werden teils sehr direkt beschrieben, weshalb die Altersempfehlung ab 16 bis 18 Jahren gut passt. Neben den Romantasy-Elementen gibt es auch einen deutlichen Mystery-Anteil – vor allem durch die vielen Geheimnisse rund um Odelias Vergangenheit und die Kinder Thoyens. Odelias Ermittlungsarbeit hat mich fast ein wenig an einen Krimi erinnert, da immer neue Hinweise auftauchen, die sie ihrem Ziel Stück für Stück näherbringen.

Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, aber viele Fragen werden bereits beantwortet. Insgesamt hat mich das Buch wirklich überzeugt – spannend, gut durchdacht, mit einer düsteren Atmosphäre, die mich direkt in die Welt von Avos gezogen hat. Odelia ist eine außergewöhnliche Protagonistin, deren Entwicklung mich sehr berührt hat. Die Liebesgeschichte spielt noch eine eher geringe Rolle, aber ich hoffe, dass sich das im zweiten Band ändert. Besonders das Ende hat mich umgehauen – wie soll man nur bis Mai warten? Ein starkes Debüt, absolute Empfehlung! Ich vergebe 4 ⭐.

Veröffentlicht am 29.10.2025

1.5 ⭐

The Predator – Du bist sein Geheimnis
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Ich hatte große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt, vor allem wegen des Hypes und der interessanten Prämisse, doch leider konnte es mich nicht überzeugen, weshalb ich nur 1,5 ⭐ vergebe. Es hatte das Potenzial, ...

Ich hatte große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt, vor allem wegen des Hypes und der interessanten Prämisse, doch leider konnte es mich nicht überzeugen, weshalb ich nur 1,5 ⭐ vergebe. Es hatte das Potenzial, eine tief tragische und komplexe Liebesgeschichte zu werden, wirkte jedoch oft repetitiv und zeitweise verwirrend.

Die Ausgangsidee klang zunächst vielversprechend: Morana, ähnlich wie Moana, will Triscuit töten, doch Schicksal und seine Besitzergreifung bringen die beiden zusammen. Während sie sich näherkommen, ziehen Liebe und Rache an ihren Herzen und schaffen einen Konflikt, der tragisch hätte sein können. Ich hatte mir ein chaotisches, emotionales Ende vorgestellt, in dem Liebe und Vergeltung aufeinanderprallen, doch das Buch wählte einen viel zahmeren Weg, sodass viel Potenzial für Spannung ungenutzt blieb.

Der Schreibstil konnte mich ebenfalls nicht fesseln. Die Beschreibungen waren oft zu repetitiv und überladen. Moranas „geniales IQ“ wurde ständig erwähnt, ohne dass es wirklich belegt wurde, was es schwer machte, ihr diese Eigenschaft abzunehmen. Viel Text wirkte oberflächlich, die Charaktere hatten nicht genügend Tiefe, um mich emotional zu erreichen. Tristan, mit seiner Whiskey-und-Sünde-Stimme und den blauen Augen, blieb ein sehr leerer Charakter. Morana wiederum wirkte oft frustrierend, weil sie so sehr versucht, stark und interessant zu sein, dabei aber keine Verbindung zu mir aufbaute.

Ein weiteres Problem war der Mangel an Dialogen zwischen den beiden Hauptfiguren. Tristan und Morana sprachen kaum miteinander, und wenn, dann bot es kaum Einblicke in ihre Persönlichkeit. Die endlosen inneren Monologe und wiederholten Beschreibungen ihrer Gefühle und Umgebung wirkten ermüdend und frustrierend. Zwar passt Tristans schweigsamer, brooding Typ, doch die fehlende echte Kommunikation erschwerte es mir, in ihre Beziehung zu investieren.

Wenn die Handlung einmal voranschritt, wurde sie oft durch verwirrendes Schreiben und fehlende Kohärenz getrübt. Die „Code“-Handlung, die zunächst wichtig erschien, verschwand zunehmend im Hintergrund und wirkte letztlich aufgegeben.

Nicht alles am Buch war jedoch enttäuschend. Die Chemie zwischen Morana und Tristan funktionierte in einigen Szenen, wie zum Beispiel beim Regenkuss, durchaus. Auch einige Aspekte der Mafia-Welt und die Dynamik mit Figuren wie Amara und Dante waren interessant. Besonders gut gefiel mir der Twist in Tristans Hintergrundgeschichte – er war herzzerreißend und verlieh seinem Charakter dringend benötigte Tiefe.

Trotz meiner Frustration bin ich neugierig auf den nächsten Band. Ich habe gehört, dass die Serie sich verbessert, und obwohl dieser Teil mich nicht überzeugt hat, hoffe ich, dass die Fortsetzung mehr Handlung und Charakterentwicklung bietet. Ich hoffe weiterhin auf eine packendere Geschichte, bin mir aber nicht sicher, ob ich dranbleiben werde, falls es sich nicht steigert.