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Veröffentlicht am 17.07.2018

Rezi zu King of New York

King of New York
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In "King of New York" dreht sich alles um den gut aussehenden Max King der versucht schlicht weg seine zwei Leben strickt zu trennen. Sein eines Leben zuhause in Connecticut mit seiner 14 jährigen Tochter ...

In "King of New York" dreht sich alles um den gut aussehenden Max King der versucht schlicht weg seine zwei Leben strickt zu trennen. Sein eines Leben zuhause in Connecticut mit seiner 14 jährigen Tochter Amanda und in New York als Chef von King & Associates. Auf der einen Seite ein liebevoller, verantwortungsbewusster und allein erziehender Vater und auf der anderen Seite der knallharte, Anzug tragende Business Chef.

Alles klappt wie am Schnürchen bis Harper Jayne in sein Leben und in seine Firma trieft.

Harper Jayne eine sympatische, perfektionistische junge Frau, die ihren Traumjob bei King & Associates mehr als perfekt machen möchte und deswegen extra nach New York gezogen ist. Wer kann schon ahnen das auch ihr Chef im selben Hause lebt.

Durch den lockeren und leichten Schreibstil von Louise Bay konnte ich gut in die Geschichte eintauchen. Für mich war das Buch aber eher wie eine Achterbahn fahrt. Es gab höhen und tiefen. Die kleine Amanda war der Sonnenschein in der Geschichte, die ganz in der Paupertät steckte und Papa versuchte die Hölle auf erden zu bereiten.

Max in der Vater Rolle hatte ich mir dann doch anders vorgestellt. Mehr zurückgezogener, härter darin die Linie zwischen Privat und Beruflichem zu trennen. Das er so schnell nachgibt hätte ich nicht gedacht.

Auch Harper die erst so Erwachsen wirkte, wurde immer Kindlicher in ihrem Verhalten.

Leider haben mir hier tiefgründige Gefühle, Äußerungen und Gesten gefehlt, um eine Bindung zu den Personen aufzubauen. Auch stetige Wiederholungen erschwerte am Ende das lesen. Zu dem kommen noch das die Geschichte ohne große Komplikationen verläuft und daher kein wirklicher Spannungsaufbau entsteht.

Die Gestaltung des Covers und der Absätze mit der kleinen Krone sind sehr schön ausgearbeitet wurden.

Im Groben und ganzen ein ganz nettes Buch für zwischen durch, für diejenigen die nicht viel nachdenken wollen.