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Veröffentlicht am 23.03.2018

Elektrische Geschichten über die Zukunft, Außerirdische und die Realität — was ist wahr und was nicht?

Electric Dreams
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Direkt nachdem ich erfahren hatte, dass es eine Serie zu einigen von Philip K. Dicks Kurzgeschichten geben würde, war ich voller Vorfreude. Als dann auch noch diese zehn Kurzgeschichten in einem Sammelband ...

Direkt nachdem ich erfahren hatte, dass es eine Serie zu einigen von Philip K. Dicks Kurzgeschichten geben würde, war ich voller Vorfreude. Als dann auch noch diese zehn Kurzgeschichten in einem Sammelband erschienen, musste dieser natürlich her. Zwar sorgt das Cover bei mir für Kopf- und Augenschmerzen, aber dem S. Fischer Verlag kann man da keinen Vorwurf machen, da dies ebenfalls das Cover der Originalausgabe ist. „Electric Dreams“ beinhaltet also die Geschichten, die mit der Serie auf die Bildschirme gebracht wurden, und nachdem ich mit Begeisterung „Do androids dream of electric sheep?“, die Story hinter Blade Runner, gelesen hatte, war ich natürlich auch sehr gespannt auf die „neuen“ Kurzgeschichten. Die Filme, die auf Dicks Werken basieren, mochte ich schon immer gerne, das bereits erwähnte „Blade Runner“ gehört ja zu den Klassikern, aber bekannt sind ja auch „Minority Report“, „The Adjustmeant Bureau“oder auch „Total Recall“ sind genau meine Schiene. Also her mit Philip K. Dicks „Electric Dreams“!

Wer bereits einige der Kurzgeschichten kennt und die Serie schaut, hat vermutlich schon gemerkt, dass es allerhand Unterschiede und Ergänzungen gibt, der Regisseur hat sich hier viel künstlerische Freiheit genommen. (Vor allem bei den Sexszenen… in keiner Kurzgeschichte gibt es auch nur eine solche Andeutung!) Jedenfalls fand ich, dass sich Serie und Buch wunderbar ergänzen, im Buch findet der geneigte Leser kleinere Details, im TV-Format mehr Kreativität, ausschweifende Interpretationen und, nun ja, Sexszenen. Was beide Formate jedoch gemein haben, ist der wahnsinnige Ideenreichtum, den Philip K. Dick in den 1950er Jahren vorgelegt hat. Futuristische Welten, Dystopien und fremde Galaxien hat der Autor uns mit seinen Werken stets ein wenig näher gebracht. In Dicks „Electric Dreams“gibt es Zeitschranken, Parallelwelten mitten in unserer eigenen, Berufsverkehr zwischen Ganymed und der Erde und auch Außerirdische, die in den Körper geliebter Menschen schlüpfen. Während bei einigen Geschichten der Fokus auf der Menschlichkeit und deren Freiheiten liegt („Der Haubenmacher“, „Menschlich ist“), spielt Dick auch mit dem Gedanken, Aliens könnten uns oder unsere Welt übernehmen („Der Gehenkte“, „Foster, du bist tot“).

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/philip-k-dick-electric-dreams

Veröffentlicht am 21.03.2018

Ein düsteres Portrait einer eigentlich guten Seele, die zum Preis, ihre Liebe zu schützen, zerrissen wird.

Die Maske
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Bereits im Oktober, beim Bloggertreffen von Diogenes auf der Frankfurter Buchmesse, wurde Fuminori Nakamuras neuer Roman „Die Maske“ vorgestellt. Die Vorfreude steigerte sich bis Februar ins Unermessliche, ...

Bereits im Oktober, beim Bloggertreffen von Diogenes auf der Frankfurter Buchmesse, wurde Fuminori Nakamuras neuer Roman „Die Maske“ vorgestellt. Die Vorfreude steigerte sich bis Februar ins Unermessliche, bis das neue Werk dann endlich vor mir lag. Und dann wurde es an einem Tag verschlungen. Bereits letztes Jahr konnte mich Nakamuras „Der Dieb“ überzeugen und so war ich gespannt, wie der neue Roman werden würde. Der Klappentext versprach Spannung und einen Einblick in die menschlichen Abgründe. Es geht um Fumihiro, den letzten Sohn einer Industriegiganten-Familie, den Kukis, der von seinem Vater mit 60 Jahren gezeugt wurde und ganz der Tradition nach als „Geschwür“ aufwachsen soll, das Unheil über die Menschen bringt. Fumihiros Vater adoptiert ein junges Mädchen, das genauso alt ist wie sein jüngster Spross, und hält ihm zu Beginn des Buchs die Ansprache, die Fumihiros Leben verändern soll: Mit vierzehn Jahren würde er ihm die Hölle auf Erden zeigen, die ihm schließlich zu dem machen soll, wozu er genetisch bestimmt ist. Doch Fumihiro hegt andere Pläne, denn er will weder die fragwürdige Tradition fortführen noch seinen Vater, der für ihn nie einer war, über sein Leben bestimmen lassen. Er und Kaori, das adoptierte Mädchen, kommen sich derweil immer näher und als Fumihiro mitbekommt, was sie für seinen Vater für Dinge tun soll, fasst er den Entschluss, der in seinem Inneren bereits reifte, endlich in Worte: Vater muss sterben.

Ist es wirklich immer falsch, einen Menschen zu töten? Ist es ein Verbrechen, jemanden zu töten, der alles daransetzt, dir zu schaden und demjenigen, der dir alles bedeutet? Oder ist das nur unser Egoismus?

Ein spannendes Set-up, ein zu allem entschlossener Protagonist und der Vater, der zu seinem Erzfeind wird, das alles packt Fuminori Nakamura hier zu diesem grandiosen Werk zusammen. Wir begleiten Fumihiro dabei, wie er seinen Mord plant und wie es schließlich zur Ausführung kommt — wenn auch etwas anders, als er sich das vorgestellt hatte. In den folgenden Wochen leidet Fumihiro körperlich und geistig unter seiner Tat, ein Fieber quält ihn und zehrt ihn aus. Später bemüht er sich, sein normales Leben mit Kaori an seiner Seite wieder aufzunehmen, doch ausgemergelt wie er ist, scheint das Gesicht seines toten Vater mehr und mehr Besitz von ihm zu ergreifen. Er ist nicht mehr fähig, ein normales Teenager-Leben zu führen, alles scheint überschattet von dem Mord. Wir springen in die Gegenwart, wo er als junger, von Psychosen zerfressener Mann Kaori von einem Privatdetektiv überwachen lässt, um zu schauen, wie es der Liebe seines Lebens geht und ob sie ebenfalls an ihrer gemeinsamen Vergangenheit leidet. Wir begeben uns in die Abgründe der Menschlichkeit, sehen, wie eine zerrissene Seele zum Untergang eines Menschens führt. Fumihiro ist Opfer der selbst erfüllenden Prophezeiung und letzten Endes tatsächlich zum Geschwür geworden, auch wenn er zunächst niemandem mit seiner negativen Kraft schadet außer sich selbst. Sein Wesen deformiert sich, wird zu einem schwarzen Schmetterling, dessen Gedanken alles zu zerreißen drohen. Sein Vater trichterte ihm stets ein, dass Mord an einem Menschen widernatürlich sei, kein Tier der Welt töte seine Artgenossen, und so sei es auch mit den Menschen — Kaori merkte es damals und Fumihiro war sich in der ersten Nacht seines Fiebers bereits bewusst gewesen, dass von nun an alles anders sein würde.

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/fuminori-nakamura-die-maske

Veröffentlicht am 13.03.2018

Eine Generationen umfassende Familiengeschichte, toll erzählt, aber leider etwas langatmig.

Moonglow
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Michael Chabons „Moonglow“ hat mich zunächst durch sein wunderbares Cover angesprochen, den Ausschlag zum Lesen hat aber schließlich der verrückte Klappentext gegeben. Man vermutet einen Roman, der über ...

Michael Chabons „Moonglow“ hat mich zunächst durch sein wunderbares Cover angesprochen, den Ausschlag zum Lesen hat aber schließlich der verrückte Klappentext gegeben. Man vermutet einen Roman, der über ein verrücktes und ausschweifendes Leben erzählt, im Vorwort wird jedoch schnell klar, dass es sich um ein Memoir handelt – von Autor Michael Chabons Großvater. Wie viel Wahrheit in diesem Buch liegt, weiß man nicht, und ich finde, das macht auch den Reiz aus. Chabon sagt in seinem Vorwort selbst: „Beim Schreiben dieser Memoiren habe ich mich an die Fakten gehalten, es sei denn, sie wollten sich einfach nicht der Erinnerung, dem dichterischen Willen oder der Wahrheit, wie ich sie gerne verstehe, beugen.“ Es geht um Michaels Großvater (der ebenso wie seine Großmutter nie beim Namen genannt wird), der in vielerlei Hinsicht ein ausgefülltes Leben geführt hat. Doch nicht nur Chabons Großvater ist Thema von„Moonglow“, es handelt sich hier vielmehr um eine mehrere Generationen umfassende Familiengeschichte. Diese beinhaltet Episoden aus dem Leben des Großvaters, aber wir lernen auch seine Großmutter und seine Mutter genauer kennen. Auf dem Sterbebett erzählt Michaels Großvater ausschweifend von seinem Leben, von seiner 14-monatigen Gefangenschaft, von seinem Weg quer durch die Vereinigten Staaten und auch vom zweiten Weltkrieg, wo der Großvater schließlich nach Deutschland reist. Da er besessen von Raketen und sein Lebenstraum zum Mond zu fliegen ist, macht er sich, wenn er schonmal in Deutschland ist, auf die Suche nach dem Ingenieur Wernher von Braun – der zufällig auch sein schlimmster Feind ist, denn er hasst von Braun aus tiefstem Herzen. Doch nicht nur negative Ereignisse ziehen sich durch die Lebensgeschichte des Großvaters, sondern auch tolle Augenblicke, die der Leser miterleben darf: Wie er zum ersten Mal seine zukünftige Frau erblickt und wie die beiden sich kennenlernen, füllt auch einen nicht unbeträchtlichen Teil der Memoiren.

Ich bin von mir enttäuscht. Von meinem Leben. Mein Leben lang hab ich bei allem, was ich angepackt habe, nur die Hälfte geschafft. Man versucht, die Zeit zu nutzen, die man hat. Das wird einem eingeredet. Aber wenn man alt ist, schaut man zurück und sieht, dass man all die Zeit nur verschwendet hat.

Chabons Großmutter ist selbstverständlich auch ein großes Thema von „Moonglow“, nicht nur, weil sie die Frau seines Großvaters wird, sondern weil sie ihre ganz eigene, nicht immer ganz verständliche Geschichte mitbringt: So wird sie seit ihrer Kindheit von einer Halluzination verfolgt, einem gehäuteten Pferd. Dies rechnet der Großvater ihrer Kindheit in einer Gerberei-Familie zu, wo sie jeden Tag viele leblose (und hautlose) Tiere sah. Doch ihre Halluzination bringt sie letzten Endes in eine Psychiatrie, und besonders ihre Tochter, Chabons Mutter, damals noch sehr jung, kommt mit der Situation nicht besonders gut klar. Als sie dann auch noch zu einem späteren Zeitpunkt zu ihrem Onkel Ray, der vom Rabbi zum Normalo gewechselt ist, ziehen soll, während ihr Vater ins Gefängnis muss, nimmt die Geschichte einen tragischen Höhepunkt.

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/michael-chabon-moonglow

Veröffentlicht am 10.03.2018

Ein großer Roman zu einem wichtigen, viel zu wenig besprochenem Thema, bildgewaltig und emotionsgeladen erzählt.

Ein mögliches Leben
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Hannes Köhlers „Ein mögliches Leben“ hat mich aus der Frühjahrsvorschau des Ullstein Verlags heraus direkt angelacht. Die unverbrauchte Thematik, über die bisher kaum geschrieben wurde, und ein Schritt ...

Hannes Köhlers „Ein mögliches Leben“ hat mich aus der Frühjahrsvorschau des Ullstein Verlags heraus direkt angelacht. Die unverbrauchte Thematik, über die bisher kaum geschrieben wurde, und ein Schritt aus meiner Komfortzone heraus waren die Punkte, die mich zu dem Entschluss brachten: Muss ich lesen! Denn Bücher über den Krieg, speziell den zweiten Weltkrieg, sind in meinem Lese-Repertoire noch Mangelware. Und nun habe ich es beendet und kann das Gelesene kaum in Worte fassen. So vielschichtig, so emotional: Martin kennt seinen Großvater eigentlich nur aus von Bitterkeit geprägten Geschichten seiner Mutter, denn für sie war er zwar physisch vorhanden als Vater, mehr aber auch nicht. Und trotzdem willigt Martin ein, mit Franz die Stationen seiner Kriegsgefangenschaft in Amerika zu besuchen. Für Martin beginnt eine Reise, die er nie wieder vergessen wird, denn unter der sengenden Sonne beginnt sein Großvater endlich, sich zu öffnen.

„Ein mögliches Leben“ wird in mehreren ineinander verflochtenen Handlungssträngen erzählt. Zum einen ist da die Reise in die Vereinigten Staaten, Martin, der seinem Großvater beim Erinnern zusieht und im Endeffekt sein eigenes Leben mit seinem Kind von einer Frau, mit dem ihm nicht so wirklich etwas verbindet, klarer sieht. Ein weiterer Erzählstrang wird von Sicht Barbaras erzählt, Franz‘ Tochter und Martins Mutter, Monate nach der Reise. Den größten Platz in „Ein mögliches Leben“ nimmt aber die Rückschau auf Franz‘ Leben in Kriegsgefangenschaft ein, wie er von einem Lager zum nächsten kommt und Arbeiten in der Hitze verrichten muss, wie er Kameradschaftlichkeit in seinen Mitgefangenen entdeckt, einen Freund findet und sich schließlich als Dolmetscher und Übersetzer nützlich macht. Das Leben im Lager ist nie leicht für Franz, obwohl er einigen Komfort erlebt, den es nicht überall gibt in den Lagern: fließendes Wasser, geregelte Mahlzeiten, ein eigenes Bett und den Luxus, Sprachkurse zu besuchen. In Nachbarlager gibt es Radios, und Franz und seine Kameraden, wenn man das so sagen kann, versuchen alles, um einen Fetzen aufzuschnappen, welche Stadt gefallen ist und ob der Krieg ein Ende erreicht. Tägliches Bangen um die Familie in Deutschland ist an der Tagesordnung. Als Paul, Franz‘ bester Freund in der Gefangenschaft, stirbt, wendet er sich an dessen Schwester, und die beiden schreiben sich Briefe voller Trauer und Einsamkeit. Franz spürt, dass sich ihm eine Möglichkeit eröffnet; eine Möglichkeit, nach der Gefangenschaft in dem Land zu bleiben, in das er sich trotz aller Widrigkeiten verliebt hat. Doch wie der Leser schon an der Tatsache erkennen kann, dass Franz Jahrzehnte später mit seinem Enkel nach Amerika reist, ist klar, dass Franz sich gegen das mögliche Leben entschieden hat und nach seiner Gefangenschaft zurück nach Deutschland gereist ist, wo nichts mehr ist, wie es einmal war.

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/hannes-koehler-ein-moegliches-leben

Veröffentlicht am 10.03.2018

Eindringliche Erzählungen aus Galtür, beim Lesen derer man bereits den Schnee auf der Zunge schmecken kann

Lichter im Berg
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„Berge? Das einfache Leben? Gedanken über das Leben und darüber, was wichtig ist? Ich bin dabei.“ – Das waren so ungefähr meine Gedanken, als mir Barbara AschenwaldsKurzgeschichtensammlung „Lichter im ...

„Berge? Das einfache Leben? Gedanken über das Leben und darüber, was wichtig ist? Ich bin dabei.“ – Das waren so ungefähr meine Gedanken, als mir Barbara AschenwaldsKurzgeschichtensammlung „Lichter im Berg“ das erste Mal vor die Flinte lief. Und ein guter Jäger bringt seine Beute schließlich mit nach Hause. ? Es geht in diesem Erzählband um ein Dorf in den Bergen, nämlich um die österreichische Gemeinde Galtür, und deren Bewohner, aber auch deren Sitten, Gebräuche und Lebensweise. In den zwölf Kurzgeschichten greift Aschenwald stets einen anderen Aspekt des Lebens der Bergbewohner auf und zeichnet deren Geschichte nach. So haben wir beispielsweise das Ehepaar, das mit ihrem eigenen Gasthaus ein gutes Einkommen erzielt, und die Frau dafür plädiert, dass an einigen Monaten im Jahr das Haus geschlossen wird. Gedanken, was man im Leben braucht und was genügt, um eine schöne Zeit zu verleben, kommen auf. Eine andere Geschichte erzählt von einem Mann, der in seinem Leben nicht glücklich ist und die tägliche Monotonie nicht mehr aushält. Parallel dazu erfahren wir die Geschichte von seinem Vater in Galtür, der ein zufriedenes und bescheidenes Leben führt. Wieder einmal der Gedanke von Genügsamkeit — wie viel braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Barbara Aschenwald nimmt uns mit in die Berge; ich finde, man kann den Schnee schon schmecken.

Wenn man nicht einmal einen einzelnen Menschen auf der Welt glücklich machen konnte, wie war es dann um die Welt bestellt?

… das fragt sich Joachim Kaltwasser, der nach einem scheinbar endgültigen Streit mit seiner Ehefrau nach Galtür begeben hat. Das Glück seiner Frau stellte er stets über sein eigenes, sie schien jedoch ihr Unglück zu brauchen, weil sie sonst nichts mehr hat. Einfach nur glücklich sein, das schien ihr unmöglich. Kunststudium, Urlaube, Renovierungen, Liebe – all dies genügte ihr nicht. Joachim gerät ins Stutzen und möchte nicht länger für ihr Unglück verantwortlich sein. In Galtür angekommen, wird er gefragt, was für einer er denn sei, und diese Frage überrumpelt ihn. Ja, was für einer war er denn? Und was brauchte er, um glücklich zu sein?

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/barbara-aschenwald-lichter-im-berg