sehr empfehlenswerter Cosy Crime
Tod in Blau und GoldAuf einer Firmenfeier der Versicherung, bei der Charlotte „Charly“ Krug arbeitet, gibt es plötzlich eine Leiche. Kommissar Liam Davis von der Stuttgarter Kripo nimmt die Ermittlungen auf. Bei Charly, ...
Auf einer Firmenfeier der Versicherung, bei der Charlotte „Charly“ Krug arbeitet, gibt es plötzlich eine Leiche. Kommissar Liam Davis von der Stuttgarter Kripo nimmt die Ermittlungen auf. Bei Charly, die gerne Krimis liest, wird aber der kriminalistische Spürsinn und die Neugierde geweckt. So beginnt sie ebenfalls zu ermitteln, sehr zum Missfallen von Liam.
Die Handlung spielt in Stuttgart. Vor vielen Jahren habe ich dort studiert und gelebt und mich natürlich sofort heimisch gefühlt. Die Charaktere sind etwas skurril, aber toll dargestellt. Meine Favoriten waren Charly und Hettie, aber auch Liam habe ich ins Herz geschlossen. Über die Schlagfertigkeit von Charly und ihren Wortwitz habe ich mich köstlich amüsiert und den Schlagabtausch zwischen ihr und Liam sehr genossen. „Wenn Sie niedliches Kerlchen einmal zuhören würden, dann müssten Sie nicht ihren messerscharfen Verstand einsetzen, um zum falschen Schluss zu gelangen“. (S. 35)
Es handelt sich um einen Cosy Crime. Dementsprechend kommt zwar Spannung auf, aber das Buch ist trotzdem sehr humorvoll geschrieben. Man kann sich beim Lesen also bestens amüsieren. Besonders hervorheben möchte ich, wie geschickt R. H. Manegold den Spannungsbogen am Ende hochgehalten hat. Erst auf den letzten Seiten kommt dann die Auflösung..
Fazit: Kompliment für dieses Debüt! Wenn ihr gerne Cosy Crime lest, dann kann ich euch das Buch sehr empfehlen. Ich hoffe, dass es bald einen Fortsetzungsband geben wird. Auch für Leser, die gerne weniger blutige Krimis lesen, bestens geeignet!
Zum Abschluss noch ein schönes Zitat für alle Bookies: „...und sog dabei den Duft des Papiers tief ein. Eigentlich hatte sie noch genug Bücher zu Hause, die gelesen werden wollten, aber in ihren Augen kam es einem Verbrechen gleich, einen Buchladen zu verlassen, ohne mindestens ein Buch gekauft zu haben.“ (S. 41)