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Veröffentlicht am 03.07.2020

Muse of Nightmares - gelungene Fortsetzung von Teil 1

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
1

Nachdem der Cliffhanger von Band 1 schon sehr sehr fies war, war ich froh, endlich wieder in die fantastische Welt von Weep, Lazlo und Sarai eintauchen zu können.

Für mich war die Liebesgeschichte von ...

Nachdem der Cliffhanger von Band 1 schon sehr sehr fies war, war ich froh, endlich wieder in die fantastische Welt von Weep, Lazlo und Sarai eintauchen zu können.

Für mich war die Liebesgeschichte von Lazlo und Sarai in diesem Teil allerdings nicht so präsent, was aber gar nicht schlimm war, da es so viele andere Handlungsstränge gab. Generell sind in dieser Geschichte auch so viele verschiedene und interessante Charaktere zugegen, dass man einfach von allen die Geschichte wissen möchte und es egal ist, wenn jemand mal für ein paar Kapitel nicht auftaucht.

Wir lernen in diesem Teil Nova und Kora kennen und erfahren, dass Kora(ko) die Göttin der Geheimnisse ist, die - wie die übrigen fünf Mesarthim - dem Götterschlächter Eril-Fane zum Opfer gefallen ist. Allerdings ist Irrlicht, der weiße Vogel, durch den Korakos Seele auf Reisen gehen kann, noch in der Gegenwart präsent. Hier wird es noch spannend sein zu sehen, wie Nova sich in die Geschichte einfügt, denn das wird sie wohl.

Minya war mir in den ersten beiden Büchern ja eher ein Dorn im Auge, allerdings habe ich in Muse of Nightmares 1 nun wirklich Mitgefühl für sie entwickelt. Dass sie die Tötung der vielen Babys und Kinder immer wieder durchleben muss, ist ein hartes Schicksal. Ich hoffe, Sarai kann ihr dabei helfen, diese Erlebnisse einigermaßen hinter sich zu lassen.

Thyon, Ruza, Calixte und Tzara entdecken die Bibliothek von Weep und bergen die dort noch erhaltenen Bücher. Es wird spannend, was es damit noch auf sich hat und ob sich zwischen Thyon und Ruza etwas entwickelt. Zeichen dafür gibt es ja doch einige.

Und dann sind da noch Eril-Fane und Azareen - ein tragisches Paar wie ich finde. Durch Sarais Tod kommen aber in Eril-Fane endlich wieder die Gefühle durch und hoffentlich bekommen Azareen und er dadurch die Möglichkeit, sich wieder näher zu kommen.

Die Teilung des Buches war nicht sehr glücklich gewählt meiner Meinung nach, ich hätte es besser gefunden, wenn man hier einfach zwei dicke Bücher rausgebracht hätte.

Alles in allem finde ich die Geschichte, den Schreibstil und die erschaffene Welt einfach nur unglaublich gut. Ich kann es kaum erwarten, endlich den letzten Teil dieser Reihe in Händen zu halten.

Dies ist zwar meine erste Fantasy-Reihe, wird aber definitiv nicht meine letzte sein.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 20.06.2020

Fanatastische Fortsetzung

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
0

WOW, was für eine Fortsetzung. Wenn man dachte, es kann nach dem ersten Teil gar nicht mehr besser werden, wird man eindeutig eines Besseren belehrt, denn in diesem Teil passiert so einiges.

Aber erstmal ...

WOW, was für eine Fortsetzung. Wenn man dachte, es kann nach dem ersten Teil gar nicht mehr besser werden, wird man eindeutig eines Besseren belehrt, denn in diesem Teil passiert so einiges.

Aber erstmal möchte ich noch erwähnen, dass ich die Cover einfach wunderschön finde. Diese Symbiose aus Blau und Gold finde ich für die Geschichte selbst sehr passend.

Sarai und Lazlo lernen sich über Lazlos Träume kennen und lieben. Man spürt sofort die Verbindung der beiden und die Liebesgeschichte ist extrem schön gemacht. Es macht mich auch Leser auch glücklich, wenn ich die Träume mitverfolgen kann. Es gibt einem so quasi eine Verschnaufpause von der Spannung, die sich sonst im "Alltag" der Stadtbewohner, aber auch der Götterkinder, abspielt.

Nach dem Flug zur Zitadelle weiß Eril-Fane nun auch, dass sich seine Tochter dort befindet und seine harte Fassade fängt endlich an zu bröckeln und er wird gefühlvoller.

Mit der Entwicklung, dass Lazlo auch zu den Götterkindern gehört, hätte ich nicht gerechnet, aber ich finde es wirklich sehr gut durchdacht. Man konnte ja schon immer ahnen, dass Lazlo etwas Besonderes ist und nicht wie die anderen - egal ob in Zosma oder in Weep - aber dass er wirklich zu den Mesarthim gehört und dann auch noch das Mesarthium kontrollieren kann, echt Weltklasse.

Dagegen habe ich bis zur letzten Sekunde gehofft, dass es sich bei dem fallenden blauen Mädchen nicht um Sarai handelt. Ist zwar böse, aber mir wäre es lieber gewesen, wenn es sich um Ruby oder Sparrow gehandelt hätte. Aber wer weiß, wofür das alles noch gut ist :D

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Eintauchen in eine andere Welt

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Laini Taylor hat mit dieser Geschichte wirklich eine tolle Welt erschaffen, in die man sich so leicht hineinträumen kann.

Lazlos Leben war ja bisher alles andere als einfach, er kam als Waisenkind zu ...

Laini Taylor hat mit dieser Geschichte wirklich eine tolle Welt erschaffen, in die man sich so leicht hineinträumen kann.

Lazlos Leben war ja bisher alles andere als einfach, er kam als Waisenkind zu Mönchen ins Kloster, konnte sich daraus quasi "befreien" und arbeitete dann in der Bücherei. Doch er hat sich davon nicht beirren lassen, opferte seine ganze Freizeit den Büchern und den Geheimnissen der versunkenen Stadt, deren Namen plötzlich keiner mehr wusste.

Ich fand es so gemein von Thyon, dass er Lazlos Bücher haben wollte - selbstverständlich nur zu seinem eigenen Vorteil.

Umso besser fand ich es dann, als Eril-Fane Lazlo mit nach Weep kommen hat lassen. Ich glaube ich, dass er ihn gleich mitgenommen hat, weil er gespürt hat, dass er das Warten auf die Reise sonst nicht überlebt hätte - Thyon hätte bestimmt dafür gesorgt.

Nun befindet er sich in Weep und versucht, das Mysterium der Zitadelle zu lösen.

Gleichzeitig bin ich fasziniert von den Götterkindern: Von ihren Gaben, ihrem Aussehen und ihrer Kunst, mit dem Notwendigsten zu überleben.

Warum kann nur Lazlo Sarai sehen, wenn sie seine Träume besucht und die anderen Stadtbewohner nicht?

Es bleibt weiterhin spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2020

Eine wunderschöne Geschichte

Flying High
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Falling Fast (Teil 1) hat mich soooowas von geflasht und kaputt gemacht am Ende. Dieser Cliffhanger war einfach nur übertrieben böse, aber genau sowas liebe ich an Büchern.

Dagegen ist Flying High für ...

Falling Fast (Teil 1) hat mich soooowas von geflasht und kaputt gemacht am Ende. Dieser Cliffhanger war einfach nur übertrieben böse, aber genau sowas liebe ich an Büchern.

Dagegen ist Flying High für mich leider nur so dahingeplätschert und war nicht mehr so von Spannung durchzogen, wie der 1. Teil.

Das machte allerdings überhaupt nichts aus, weil ich die Geschichte von Hailee und Chase absolut toll fand.

Ich mochte die Charaktere sehr, vor allem Chase, der so mitfühlend, selbstlos und empathisch ist und so sehr um seine Hailee gekämpft hat.

In diesen Büchern werden Themen aufgegriffen, die sonst eher als Tabuthemen gelten. Themen wie Selbstmord, Depression, Trauer, um nur ein paar davon zu nennen. Themen, mit denen man sich im echten Leben nicht auseinandersetzen möchte und genau deshalb ist diese Geschichte auch so grandios geworden.

Das Cover gefiel mir hier besser, weil ich eher so der Blau-Typ bin :D

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2020

Jahreshighlight 2020

Falling Fast
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Ich könnte diese Geschichte locker mit einem Wort beschreiben, nämlich WOW!!!

Allerdings möchte ich schon noch ein wenig ausholen, weil ich einfach verliebt in diese Bücher bin.

Die Geschichte ...

Ich könnte diese Geschichte locker mit einem Wort beschreiben, nämlich WOW!!!

Allerdings möchte ich schon noch ein wenig ausholen, weil ich einfach verliebt in diese Bücher bin.

Die Geschichte von Hailee und Chase hat mich tief berührt und auch wenn ich die Ereignisse erahnen konnte - es kam mir komisch vor, dass Hailee nie erwähnt hat, dass ihre Schwester ihr zurückgeschrieben hat - hat es mich doch totalt erwischt und ich habe ernsthaft ca. eine Stunde gebraucht, bis ich mich wieder beruhigt habe, nachdem ich Falling Fast fertig gelesen habe.

Aber das zeugt davon, dass Bianca Iosivonis Schreibstil einfach unglaublich ist und ich mich soooo sehr in die Geschichte und nach Fairwood hineinversetzen konnte.

Ich mochte die Charaktere sehr, vor allem Chase, der so mitfühlend, selbstlos und empathisch ist und so sehr um seine Hailee gekämpft hat.

In diesen Büchern werden Themen aufgegriffen, die sonst eher als Tabuthemen gelten. Themen wie Selbstmord, Depression, Trauer, um nur ein paar davon zu nennen. Themen, mit denen man sich im echten Leben nicht auseinandersetzen möchte und genau deshalb ist diese Geschichte auch so grandios geworden.

Ein absolutes Meisterwerk und definitiv ein Jahreshighlight 2020!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere