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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

Abenteuer in London - 1851

Joshua Jackelby
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Das Cover gefällt mir gut. Silhouetten zeigen die historische Zeit Londons. Es ist in einem dunklen Grün gehalten. Es sieht düster und geheimnisvoll aus. Durch die Gestaltung des Buches kommt die goldene ...

Das Cover gefällt mir gut. Silhouetten zeigen die historische Zeit Londons. Es ist in einem dunklen Grün gehalten. Es sieht düster und geheimnisvoll aus. Durch die Gestaltung des Buches kommt die goldene Folienveredlung, der Elemente und dem Buchtitel "Joshua Jackelby", schön zur Geltung. Der Vorsatz und dem Nachsatz des Buches sind auch passend zu der Geschichte gestaltet. Eine Stadtkarte schmückt den Vorsatz. Man kann somit gut nachverfolgen, wo sich die Geschichte abspielt. Die Kapitel sind von der länge noch in Ordnung, etwas kürzer wäre passender gewesen. Der Schreibstil ist verständlich und bildlich geschrieben. Der Protagonist Josh macht von Beginn an einen mutigen und sympathischen Eindruck. Die Geschichte fängt direkt mit der spannenden Rettung des Hundewelpen an. Durch den Schreibstil bleibt die Neugier was in der Geschichte wohl als nächstes passiert. Die Spannung bleibt aufrecht. Einer düsteren Welt aus Gefahren, Erfindungen, schlimme Lebensumstände und verborgenen Geheimnissen - 1851 in London. Der Autor hat in der Geschichte die damalige Zeit wirklich eindrucksvoll beschrieben. Es werden Themen angesprochen, die damals sowie in der heutigen Zeit wichtig sind – Freundschaft, Solidarität, Tierliebe. Josh ist ein Zeitungsjunge und Straßenkind, der davon träumt ein besseres Leben haben – ein eigenes Pferd und später als königlicher Bote zu arbeiten. Josh rettet einen verletzten Hundewelpen aus der Themse, wobei er nicht ahnt, dass diese Rettung sein Leben für immer verändern wird. Gemeinsam mit seinen Freunden und seiner treuen Hündin Hazel stellt sich Josh den düsteren Schatten Londons. Eine klare Leseempfehlung für die spannende historische Geschichte in einer interessanten Zeit Londons.

Veröffentlicht am 06.10.2025

Historischer Detektivroman

Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten
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Passend zum Titel 'Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten' ist das Cover düster und geheimnisvoll gestaltet. Durch die Gestaltung des Buches kommt die goldene Folienveredlung, der Elemente und dem ...

Passend zum Titel 'Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten' ist das Cover düster und geheimnisvoll gestaltet. Durch die Gestaltung des Buches kommt die goldene Folienveredlung, der Elemente und dem Buchtitel, schön zur Geltung. Es gibt einen Stadtplan von Nürnberg, der sich auf dem Vorsatz und dem Nachsatz des Buches befindet. Man kann nachverfolgen, wo die Ermittlungen sind. Aus dem Stadtarchiv Nürnberg befinden sich im Buch verteilt interessante Bilder. So kann man sich die damalige Zeit gut vorstellen. Die historische und etwas düstere Atmosphäre passt gut zu der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Es gibt einige Wendungen, sodass die Spannung aufrecht bleibt. Die Titel der jeweiligen Kapitel sind passend zu dem Inhalt. Greta, die Protagonistin, macht von Beginn an einen sympathischen Eindruck. Sie ist freundlich, offen und klug. Sie und ihren Vater lernt man gut in der Geschichte kennen, wobei mir die Tiefe bei Kasper ein wenig gefehlt hat. 1829, Nürnberg – Greta und ihr Vater reisen nach Nürnberg. Greta hastet durch dunkle Gassen. Sie muss Kaspar Hauser finden, den mysteriösen Fremden, der ein großes Rätsel aufgibt. Wurde er als Kind tatsächlich viele Jahre lang in einem Keller gefangen gehalten, wie er behauptet? Und warum? Gemeinsam mit ihrem Vater, dem berühmten Meisterdetektiv Dr. Grimaldi, wollen sie den geheimnisvollen Fall um Kaspar Hauser lösen. Ein packender Detektivroman mit einem spannenden Ende. Man sollte die Triggerwarnung (hinten im Buch) beachten.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Der Silberexpress

Aliya und der Silberexpress 2
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Wie beim 1. Band von Aliya gefällt mir das farbenfrohe Cover vom 2. Band 'Aliya und der Silberexpress' sehr gut. Details kommen durch die schimmernde Folienveredlung gut zur Geltung. Es ist der Silberexpress ...

Wie beim 1. Band von Aliya gefällt mir das farbenfrohe Cover vom 2. Band 'Aliya und der Silberexpress' sehr gut. Details kommen durch die schimmernde Folienveredlung gut zur Geltung. Es ist der Silberexpress und Aliya abgebildet. Inhaltlich bleibt es orientalisch und mystisch. Freundschaft und Vertrauen ist in der Geschichte auch ein Thema. Über jedem Kapitel ist eine passende Illustration gezeichnet. Die Seiten an sich sind umrahmt mit Ornamenten. Der Schreibstil ist kindgerecht und angenehm zu lesen. Es gibt Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Durch die detaillierte Beschreibung kann man sich sehr gut die magische Welt und den Silberexpress vorstellen. Die Zugbibliothek stelle ich mir schön vor. Im 2. Band fängt die Geschichte ruhig an und wird im Nachhinein spannender. Der finstere Magier Dorian Darke ist noch immer auf der Suche nach ihr. Für Aliya beginnt eine Zugfahrt quer durch die Jahrtausende. Die Erwachsenen sind im Glauben, dass Aliya auf der Reise in Sicherheit ist. Doch es kommt alles anders. Ein Passagier wird getötet und ahnt Aliya, wer dahinterstecken könnte. Die Bücher bauen aufeinander auf. Es empfiehlt sich den 1. Band zu lesen. Der 2. Band 'Aliya und der Silberexpress' ist eine spannende Fortsetzung. Die Geschichte ist für große und kleine Zeitreisende.

Veröffentlicht am 18.09.2025

Magisches Abenteuer beginnt

Das vergessene Museum
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Der Titel 'Das vergessene Museum' erstreckt sich über das Cover. Unten ist London als Silhouette abgebildet. Aber nicht nur London, sondern auch Berlin spielt in der Geschichte eine Rolle. Liam ist in ...

Der Titel 'Das vergessene Museum' erstreckt sich über das Cover. Unten ist London als Silhouette abgebildet. Aber nicht nur London, sondern auch Berlin spielt in der Geschichte eine Rolle. Liam ist in eher ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und ist in London als Fahrradkurier unterwegs. Er wurde Zeuge eines Überfalls in einem Privatmuseum, als er dort ein Paket aus liefert. Für den sterbenden Kurator ist jede Hilfe zu spät. In der letzten Kraft überträgt er Liam ein schwarzes Symbol auf seine Haut. Damit ist er der neue Siegelwahrer des Museums. Liam wird in die faszinierende Welt eines international agierenden Museumsnetzwerks katapultiert, welches magische Artefakte sicher verwahrt. Sein Leben gerät völlig durcheinander. Liams eigene Vergangenheit ist eng mit den Geschehnissen verknüpft. Der Einstieg ist leicht und verständlich. Sofort ist da Spannung, die nach und nach aufbaut. Der Schreibstil ist bildlich und angenehm zu lesen und die Geschichte ist aus der Erzählperspektive. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Es gibt kleinere und größere Anspielungen auf bekannte Filme bzw. auch auf Charaktere, das lockert die Geschichte auf. Der Protagonist Liam macht von Beginn an einen sympathischen Eindruck und sein bester Freund Harry steht ihm zur Seite. Die Nebencharaktere sind toll beschrieben, sodass die ein gewissen Tiefgang haben. Es wurde eine spannende und magische Welt erschaffen, die mich gut unterhalten konnte.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Eine klare Leseempfehlung für den Urban Fan­tasy.

Veröffentlicht am 08.09.2025

Die Grufti Schule

Schule des Schreckens, Bd. 1
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Das Cover ist skurril, bunt und farbenfroh gestaltet. Auf dem Cover ist einer der Gruftis abgebildet. Die Reagenzgläser ziehen sich bis auf den Vorsatz. Wegen dem Lehrermangel fallen ständig bei Kilian ...

Das Cover ist skurril, bunt und farbenfroh gestaltet. Auf dem Cover ist einer der Gruftis abgebildet. Die Reagenzgläser ziehen sich bis auf den Vorsatz. Wegen dem Lehrermangel fallen ständig bei Kilian die Unterrichtsstunden aus. Während Kilian das nicht weiter stört, bringt es seine Eltern zur Verzweiflung. So sehr, dass sie sogar einen Umzug in Betracht ziehen und Kilian auf eine andere Schule schicken. Aber etwas ist anders auf der neuen Schule. Ehemalige Lehrkräfte des Internats schworen zu ihren Lebzeiten, die Schule im Notfall auch über den Tod hinaus zu unterstützen. Die Untoten steigen tagsüber aus ihrer Gruft und unterrichten die Kinder mit teils unterirdischen Lehrmethoden. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt er spannende Schultage. Die Geschichte ist lustig, unterhaltsam und skurril. Eine wirklich kreative Antwort auf den Lehrermangel. Wie unterschiedlich die Lehrer und ihre Methoden sind, wurde gut umgesetzt. Die Hauptcharaktere wirken sympathisch und die Lebensumstände (z.B. Umzug) sind realistisch. Die Handlungen sind nachvollziehbar. Das Thema Freundschaft und Zusammenhalt kommt hier bei nicht zu kurz. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die verschiedenen Schriftarten lockern das Lesen auf und gestalten die Geschichte interessanter. Die Illustrationen verteilen sich passend auf den Seiten und man findet die über die gesamte Geschichte. Das empfohlene Lesealter ist auf jeden Fall passend. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen.