Cover-Bild Mirabellentage
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783462013542
Martina Bogdahn

Mirabellentage

Roman

Martina Bogdahns neuer Roman aus dem Kosmos des »Mühlensommers«

Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten Sommer. In »Mirabellentage« erzählt sie warmherzig und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem sie geht.

Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.

Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.

Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2026

Großartige Literatur - extrem direkt erzählt mit einem tollen Erzählfluss

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Zum Inhalt:
Anna Nass ist jahrzehntelang Haushälterin bei dem katholischen Pfarrer Josef in einem kleinen Dorf. Als dieser plötzlich stirbt, muss sie sich mit seinem letzten Wunsch auseinandersetzen (nämlich ...

Zum Inhalt:
Anna Nass ist jahrzehntelang Haushälterin bei dem katholischen Pfarrer Josef in einem kleinen Dorf. Als dieser plötzlich stirbt, muss sie sich mit seinem letzten Wunsch auseinandersetzen (nämlich dass er nicht auf dem örtlichen Friedhof begraben werden will sondern seine Asche in der Nordsee verstreut haben möchte) und gleichzeitig mit einem jungen Pfarrer, der direkt aus Rom als Nachfolger geschickt wird, der aber nur Plattdeutsch spricht.
Nachdem Anna sich all die Jahre fast nur um Josef und die Gemeinde gekümmert hat, ist es nun vielleicht an der Zeit, dass sie sich auch um sich selbst kümmert.

 
Meine Meinung:
Von Anfang an habe ich mich beim Lesen dieses Romans total wohlgefühlt. Ich wusste zwar manchmal nicht, wohin der Erzählfluss will und was mich nun als nächstes erwartet, aber mir kam es vor, als würde sich Anna Nass direkt mit mir unterhalten. Dabei kam sie von einem ins andere, erzählte mal aus der Gegenwart, mal aus der Vergangenheit, immer aber gab es einen Anlass für die Wendung in der Geschichte, einen Aufsatzpunkt für eine Episode.
Sehr gut gefallen hat mir der besondere Humor in der Erzählung und ich habe das eine oder andere Mal nicht nur geschmunzelt, sondern Tränen gelacht.
So komisch, besonders und manchmal schrullig sind die Episoden rund um das kleine Dorf, die Bewohner und die Gemeinde.

Auch wenn man sich manchmal fragt, ob es überhaupt einen Spannungsbogen und eine Message in der Geschichte geben wird, so konvergiert sie doch am Ende hin zu einem wunderschönen Finale. Es fügt sich alles gut zusammen, Anna findet für sich auch noch etwas anderes als die Gemeinde und es ergibt sich eine richtig verschworene Gemeinschaft.

 
Fazit:
Ein wirklich toller Roman, in den ich mich richtig fallen lassen konnte.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Neuanfang

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Ein Buch über Abschied, Dorfleben, zweite Chancen und die Frage, ob man auch mit über fünfzig noch einmal neu anfangen kann...

Anna arbeitet seit Jahrzehnten als Haushälterin für Pfarrer Josef ...

Ein Buch über Abschied, Dorfleben, zweite Chancen und die Frage, ob man auch mit über fünfzig noch einmal neu anfangen kann...

Anna arbeitet seit Jahrzehnten als Haushälterin für Pfarrer Josef im kleinen Dorf Blumfeld. Als Josef plötzlich stirbt, gerät ihr gewohntes Leben aus dem Gleichgewicht. Die beiden verbindet ein ganzes Leben und für Anna stirbt nicht einfach ihr "Chef", sondern ein Freund seit Kindertagen...
Gleichzeitig steht schon der neue Pfarrer Fridtjof vor der Tür, ein junger Norddeutscher, der in Bayern und mit den Eigenheiten der Dorfbewohner erst einmal zurechtkommen muss.
Doch Josef hat Anna noch eine letzte Aufgabe hinterlassen... Ein herausforderndes Geheimnis, dass Annas Leben auf links dreht...
Gemeinsam mit alten Bekannten und neuen Freunden muss sie herausfinden, wer sie ist, oh e Josef.

Ich mochte das Buch so gerne! Nachdem ich bereits „Mühlensommer“ geliebt habe, wollte ich unbedingt zurück in Martina Bogdahns Welt ❤️
Auch wenn „Mirabellentage“ ganz anders ist als sein Vorgänger, kamen beim Lesen ähnliche Gedanken und Gefühle auf. Dieses heimelige Dorfgefühl, die besondere Atmosphäre und die Mischung aus Wärme, Humor und Melancholie haben mich wieder sofort abgeholt.
Gleitzeitig schafft das Buch so humorvolle, menschliche Momente!

Blumfeld wirkte beim Lesen unglaublich lebendig. Besonders geliebt habe ich die liebenswert schrulligen Bewohner des Dorfes. Mit ihren kleinen Eigenwilligkeiten, Gerüchten und Besonderheiten wirkten sie herrlich echt. Gerade die Szenen rund um Fridtjof oder Annas Fahrstunden haben mich oft zum Schmunzeln gebracht 😄

Martina Bogdahn erzählt ruhig und unaufgeregt, schafft es aber trotzdem, dass man völlig in dieser Welt versinkt. Gleichzeitig geht es um Verlust, um Heimat, alte Gewohnheiten und darum, ob man sich selbst vielleicht noch einmal neu begegnen kann.

Ich mochte besonders diese sommerliche, warme Stimmung des Buches. Man hört beim Lesen förmlich das Dorfleben, riecht die Mirabellen und spürt die Hitze des Sommers.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Wundervoller Roman

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„Mirabellentage“ ist eines dieser Bücher, das sich leise ins Herz schleicht und dort bleibt. 🌿🍑

Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in die Geschichte hineingezogen.
Martina Bogdahn schafft ...


„Mirabellentage“ ist eines dieser Bücher, das sich leise ins Herz schleicht und dort bleibt. 🌿🍑

Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in die Geschichte hineingezogen.
Martina Bogdahn schafft es mit einer unglaublich warmen und authentischen Sprache, eine Atmosphäre zu erschaffen, die sich nach Sommer, Erinnerungen und innerem Ankommen anfühlt.
Die Geschichte ist tiefgründig und gleichzeitig so leicht erzählt, dass man sich beim Lesen einfach treiben lassen kann. Es geht um Familie, Vergangenheit, Entscheidungen und darum, wie sehr uns unsere Wurzeln prägen, auch wenn wir es manchmal gar nicht merken.
Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig die Emotionen beschrieben sind. Nichts wirkt übertrieben, alles ist ehrlich, ruhig und unglaublich nahbar. Ich hatte mehrfach das Gefühl, selbst mitten in diesen „Mirabellentagen“ zu sein, zwischen Natur, Erinnerungen und all den kleinen Momenten, die plötzlich eine große Bedeutung bekommen.

Das Buch steckt voller tiefgründiger und berührender Momente, ein Roman, der zeigt, dass es manchmal die stillen Geschichten sind, die am lautesten nachklingen.
Große Empfehlung 💛

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Ein absoluter Traumroman

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Die Spiegel Bestsellerautorin hatte mich mit ihrem Debütroman „ Mühlensommer“ schon total begeistert. Und nun geht es ein paar Kilometer den Fluss hinauf und wir landen in Blumfeld, einem kleinen bezaubernden ...

Die Spiegel Bestsellerautorin hatte mich mit ihrem Debütroman „ Mühlensommer“ schon total begeistert. Und nun geht es ein paar Kilometer den Fluss hinauf und wir landen in Blumfeld, einem kleinen bezaubernden Ort, durch den die Ache fließt. Hier finden wir noch zahlreiche Obstbäume in den Gärten. Und hier tauchen wir in „Mirabellentage“ ein.
Der Inhalt: Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der süßherbe Geschmack von Mirabellen. Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna in Wanken. Was soll nun werden? Erst muss sie mal die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer. Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichem Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farben der Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Fluchten. Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.
Wow, was für eine Traumlektüre. So eine gefühlvolle und warmherzige Lektüre, die wie eine herzliche Umarmung ist. Ich habe mich in Blumfeld sofort pudelwohl gefühlt, streife über die Felder, genieße diese unendliche Weite und lasse die Seele baumeln. Hier treffe ich auf Anna, eine liebenswerte Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Durch den Tod des Pfarrers, den sie ja schon ihr ganzes Leben kennt, wird sie plötzlich auf ihrem Alltag herausgerissen. Sie wird vor neue Herausforderungen gestellt und diese sind nicht nur die Betreuung des neuen jungen Ersatzpriesters. Übrigens finde ich Fridtjof klasse, er hat mir ab und an ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, denn seine Predigten sind wirklich etwas ganz Besonderes. Es ändert sich auch einiges im Pfarrhaus. Voller Neugierde habe ich mit Anna und ihrem Fahrlehrer die fränkische Gegend um Blumfeld erkundet. Und gemeinsam haben wir auch eine Reise in die Vergangenheit und an ein fast vergessenes Leben unternommen. Beeindruckend ist auch der große Mirabellenbaum im Pfarrgarten. Ich sehe förmlich die herrlichen Früchte vor mir und habe den einzigartigen Geschmack von rau und süß auf der Zunge. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig und ich hatte das Gefühl selbst in Blumfeld zu sein. Ich war neugierig, wie sich Anna entscheiden wird. Wagt sie eine Reise ins Ungewisse. Fährt sie ans Meer, um Josefs letzten Wunsch zu erfüllen? Aber wie gut, dass sie diese Entscheidung nicht alleine treffen muss. Am Ende der Lektüre hatte ich ein Lächeln im Gesicht.
Ein absoluter Traumroman, der nach Sommer riecht. Für mich ein Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.
Auch das Cover ist ein echter Hingucker, verbreitet auch sofort gute Laune. Freue mich schon riesig auf den nächsten Roman der Autorin.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Unterhaltsam

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Der Roman gehört zur Reihe des Mühlensommers. Schon der Titel hat mich neugierig gemacht, aber auch das Cover und die kurze Inhaltsbeschreibung. Es geht um Anna, die Haushälterin des verstorbenen Pfarrers ...

Der Roman gehört zur Reihe des Mühlensommers. Schon der Titel hat mich neugierig gemacht, aber auch das Cover und die kurze Inhaltsbeschreibung. Es geht um Anna, die Haushälterin des verstorbenen Pfarrers im Dorf, auf die allerlei Pflichten warten. So muss sie die Beerdigung organisieren und den neuen Pfarrer einweisen und in Empfang nehmen. Außerdem soll die Asche von Josef im Meer verstreut werden. Dafür nimmt sie bei ihrer großen Liebe Fahrstunden. Ich wurde beim Lesen nicht enttäuscht. Der Roman versprüht eine tolle Wohlfühlatmosphäre, ist dabei aber niemals langweilig, sonders wendungsreich und interessant. Anna ist eine interessante Figur, die authentisch ist und in die man sich gut einfühlen kann. Man begleitet sie einfach gern auf ihrem Weg. Der Schreibstil ist detailreich und flüssig. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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