Cover-Bild Verlassen
Band 4 der Reihe "Mörderisches Island"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 16.01.2025
  • ISBN: 9783462006926
Eva Björg Ægisdóttir

Verlassen

Ein Island-Krimi
Freyja Melsted (Übersetzer)

Ein fesselnder Island-Krimi voller düsterer Familiengeheimnisse

In der rauen und abgeschiedenen Landschaft der isländischen Halbinsel Snæfellsnes versammelt sich eine der reichsten und einflussreichsten Familien des Landes zu einer großen Feier. Die Snæbergs haben ein exklusives Designhotel gebucht, um den hundertsten Geburtstag ihres verstorbenen Patriarchen zu ehren. Doch die elegante Fassade des luxuriösen Rückzugsortes, umgeben von moosbedeckten Lavafeldern und dem Gletscherschatten des Snæfellsjökull, kann die tiefen Risse im Familiengefüge kaum verbergen. Statt festlicher Harmonie liegen alte Rivalitäten, Neid und unausgesprochene Geheimnisse in der eisigen Luft.

Als ein heftiger Schneesturm das Hotel von der Außenwelt abschneidet, steigt die Anspannung ins Unerträgliche. Die Isolation wird zur Falle, als ein Mitglied der Familie spurlos verschwindet und kurz darauf eine Leiche am Fuße einer Klippe entdeckt wird. War es ein tragischer Unfall im Unwetter oder eiskalter Mord ? Während Kommissarin Elma von Akranes aus die Ermittlungen unterstützt, übernimmt der zufällig anwesende Kriminalpolizist Sævar die Ermittlungen und findet sich schnell in einem Netz aus Lügen und Verdrängung wieder. Jeder im Hotel ist verdächtig, denn jeder hat etwas zu verbergen.

Bestsellerautorin Eva Björg Ægisdóttir liefert mit "Verlassen" einen atmosphärisch dichten und psychologisch ausgefeilten Pageturner. Ein meisterhafter Island-Krimi über die Abgründe, die selbst in den engsten Familien verborgen liegen – perfekt für alle Fans von skandinavischer Hochspannung und Locked-Room-Thrillern. 

Alle Fälle der Krimi-Reihe »Mörderisches Island«:

  1. Verschwiegen
  2. Verlogen
  3. Verborgen
  4. Verlassen
  5. Verschworen

Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2025

Familientreffen mit Geheimnissen

1

Das Buch "Verlassen" handelt von einer reichen Familie und vielen Geheimnissen.
Die Familie trifft sich für ein Wochenende in einem Hotel. Ein Familienmitglied wird tot aufgefunden. Die Geschichte ...

Das Buch "Verlassen" handelt von einer reichen Familie und vielen Geheimnissen.
Die Familie trifft sich für ein Wochenende in einem Hotel. Ein Familienmitglied wird tot aufgefunden. Die Geschichte ist bis zum Schluss sehr spannend. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch erfährt mehr viele Geheimnisse. Am Ende fügen sich die einzelnen Teilstücke zusammen und man erfährt die ganze Wahrheit.
Die Schreibweise ist sehr angenehm und man kann den Geschehnissen gut folgen.
Bei dem Familientreffen sind sehr viele Personen. Daher muss man am Anfang gut aufpassen, um sich die einzelnen Beziehungen bzw. Verwandtschaften zu merken. Sehr hilfreich ist der Stammbaum am Anfang der Geschichte. Dieser hat mit beim Lesen sehr geholfen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Ich empfehle das Buch allen die Krimis mögen und denen überraschende Wendungen gefallen.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Verlassen

1

Dies ist bereits der vierte Thriller von dieser sagenhaft interessant schreibenden
Autorin. Die reiche und bekannte Familie Snæberg will den 100. Geburtstag ihres inzwischen verstorbenen Urahns feiern. ...

Dies ist bereits der vierte Thriller von dieser sagenhaft interessant schreibenden
Autorin. Die reiche und bekannte Familie Snæberg will den 100. Geburtstag ihres inzwischen verstorbenen Urahns feiern. Sie haben sich das futuristische neue Hotel in den Lavafeldern Westislands ausgesucht, das auf Facebook so gepriesen wird. Die Familienmitglieder treffen alle nacheinander ein, aber ein jeder von ihnen hat mit seinem inneren Dämonen zu kämpfen und sie sprechen dem Alkohol mehr als zu und auch Drogen und Tabletten werden konsumiert. Da ist die Innenarchitektin Petra, die immer noch wegen eines Vorfalls in ihrer Jugend traumatisiert ist. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Tochter schließt Internetbekanntschaften, schickt Fotos und bemerkt, dass sie auf einen Fake hereingefallen ist. Tryggvi und seine Partnerin Oddny sprechen mehr als ihnen gut ist dem Alkohol zu. Dann gibt es noch Steffy, einst beste Freundin von Petra und den Cousin Viktor, ebenfalls ein Vertrauter Petras. Petras Eltern und noch einige von dem Clan sind bei der Feier dabei. Und dann ist da noch Irma, die Angestellte des Hotels, die alles mit Argusaugen überwacht und sich die Familie genau anschaut. Sie hat ein sehr gut gehütetes Geheimnis, was diese Snæbergs angeht. Es gibt Streitigkeiten und jeder scheint etwas zu verbergen. Bis eine Person in Schnee und Eis verschwindet. Und immer wieder werden Passagen der örtlichen Polizei eingeblendet. Es wurde eine Leiche gefunden, die von einer Klippe gestürzt ist oder gestürzt wurde. Dieses Buch liest sich etwas anders als seine Vorgänger, es geht psychologisch sehr in die Tiefe. Beschreibt die innere Zerrissenheit der Personen, die nach außen hin eitel Sonnenschein verbreiten müssen. Und bis fast zur letzten Seite weiß der Leser nicht, wer die Leiche ist. Erst ganz am Schluß wird der Cliffhanger aufgelöst. In diesem Thriller spürt man das Eis, die Kälte, den Schneesturm, das frostige Verhalten der Familie untereinander. Sehr interessant zu lesen, da bei jedem Kapitel irgend ein Geheimnis gelüftet wird. Das Cover und auch der Titel sind den Vorgängerbänden angepaßt. Die Berge, das Meer, ein Boot, schwarzweiß und sehr kühl gehalten.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Familiäre Abgründe

0

Der einflussreiche Snæberg-Clan ist anlässlich einer Familienfeier in einem abgelegenen Hotel in den Lavafeldern von Akranes abgestiegen.
Beim genaueren Hinsehen stellt man schnell fest, dass die nach ...

Der einflussreiche Snæberg-Clan ist anlässlich einer Familienfeier in einem abgelegenen Hotel in den Lavafeldern von Akranes abgestiegen.
Beim genaueren Hinsehen stellt man schnell fest, dass die nach außen glitzernde Fassade der berühmten Familie zahlreiche Risse hat. Welch dunkle Abgründe und Familiengeheimnisse dahinter tatsächlich verborgen liegen, kommt in kleinen Schritten Tageslicht. Doch eins scheint klar, es gibt eine Verbindung zu ihnen und der Person, die plötzlich spurlos verschwunden ist.
🇮🇸
Wer die Reihe verfolgt, wird sich wundern, dass Kommissarin Elma nur am Ende des Buches einmal namentlich auftaucht und die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei von Sævar übernommen wird, denn chronologisch gesehen, befinden wir uns diesmal noch vor Band 1.
Obwohl Sævars Präsenz nicht an die von Elma heranreicht, ist dieser Teil dennoch wieder ein richtig fesselnder Pageturner mit ganz viel düsterer Island-Atmosphäre!
Die Autorin setzt wie gewohnt auf unterschiedliche Erzählperspektiven und Zeitebenen, die viel Spannung und Gänsehautmomente versprechen und bis zum Schluss reichlich Überraschungen bereithalten. Vor allem die einzelnen Charaktere und Hintergründe lassen einigen Spielraum für mögliche Motive.
Besonders hilfreich fand ich diesmal, die Übersicht über der einzelnen Familienmitglieder in Form eines Stammbaums am Anfang des Buches, so dass man die unterschiedlichen Protagonisten in der Geschichte besser zuordnen konnte.
Damit eignet sich dieser Band wunderbar zum Einstieg in die Reihe, die ich vor allem Fans von Islandkrimis nur empfehlen kann. Es lohnt sich!

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Dunkle Familiengeheimnisse

0

4,5 von 5

"Verlassen" von Eva Björg Ægisdóttir ist das Prequel zu ihren anderen drei Büchern, in denen man die Kommissarin Elma begleitet. Deshalb spielt dieses Buch in der Zeit, kurz bevor Elma zurück ...

4,5 von 5

"Verlassen" von Eva Björg Ægisdóttir ist das Prequel zu ihren anderen drei Büchern, in denen man die Kommissarin Elma begleitet. Deshalb spielt dieses Buch in der Zeit, kurz bevor Elma zurück nach Akranes kehrt. Dieser Band fokussiert sich dafür auf die Familie Snæberg, die in einem Hotel zusammenfindet, um ein Familienfest zu feiern. Nach und nach kommen allerding immer mehr dunkle Geheimnisse ans Licht und fast jeder scheint etwas zu verbergen.

Wieder mal ist zu sagen, dass die Autorin eine Meisterin der psychologischen Spannung ist. Sie lässt Hinweise in die Geschichte einfließen, die man nicht direkt wahrnimmt und doch ergibt sich am Ende ein logisches, unvorhersehbares Bild. Man wird auf falsche Fährten gelockt. Man denkt, man kennt den Täter oder die Täterin. Aber schlussendlich weiß man nichts und doch vieles.
Durch den Schreibstil, der so intensiv und phasenweise eindringlich ist, wird man als Leser*in noch tiefer in die Geschichte hineingezogen. Dazu kommt, dass die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, sodass es zu Beginn etwas unübersichtlich werden kann – gerade, was die ganzen Familienverhältnisse angeht – man dennoch das Gefühl bekommt, ein Teil dieser Feier zu sein. Man lernt die Protagonisten auf einer ganz anderen Ebene kennen und bekommt Einblicke in ihre dunklen Seiten.
Dieses Buch zeigt einfach, dass es keine Brutalität oder viel Blut braucht, um spannend zu sein. Manchmal reicht schon eine Familie und die richtigen Verbindungen aus.

Allerdings gab es besonders am Anfang immer wieder Phasen, in denen es etwas überfordernd war mit den ganzen Protagonisten und ihren Verhältnissen. Da musste ich das ein oder andere Mal wieder zum Stammbaum, ganz vorne im Buch, blättern. Zudem beschlich mich das Gefühl, dass manche Dinge etwas repetitiv waren. Dieses Gefühl hielt allerdings nie wirklich lange an, denn irgendwann ist man so im Geschehen drin, dass sich alle Fäden langsam zusammenfinden und man an nichts anderes mehr denken kann.

Alles in allem konnte mich auch dieses Buch von Eva Björg Ægisdóttir wieder überzeugen. Durch die raue Landschaft Islands, das unbeständige Wetter und eine Familie die alles andere als perfekt ist, ergibt sich ein Krimi, der nur schwer mit anderen Büchern dieser Art zu vergleichen ist. Eine Empfehlung für alle, die vor psychologischer Raffinesse nicht zurückscheuen.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Ein Familienfest mit tödlichem Ausgang

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Inhalt:

Die wohlhabende und einflussreiche Snæberg-Familie trifft sich anlässlich einer Familienfeier in einem abgelegenen Designhotel in den Lavafeldern im Westen Islands. Um ungestört zu sein, haben ...

Inhalt:

Die wohlhabende und einflussreiche Snæberg-Familie trifft sich anlässlich einer Familienfeier in einem abgelegenen Designhotel in den Lavafeldern im Westen Islands. Um ungestört zu sein, haben sie für dieses Wochenende das gesamte Hotel für sich gebucht. Der Alkohol fließt in Strömen und während draußen ein Schneesturm aufzieht, drängen alte Konflikte, Geheimnisse und Spannungen an die Oberfläche. Bis einer von ihnen tot aufgefunden wird...

Meine Meinung:

"Verlassen" ist der vierte Teil der Akranes-Reihe, zeitlich spielt der Band jedoch vor den bisherigen Teilen der Reihe. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen. Der Autorin gelingt es auch dieses Mal, eine zunehmend düstere und bedrohliche Stimmung heraufzubeschwören, die den Leser in seinen Bann zieht. Dies gelingt nicht zuletzt durch die bildhaften Beschreibungen und die verschiedenen Erzählperspektiven. So kommen verschiedene Personen, die sich an eben jenem Wochenende im Hotel aufhalten, zu Wort und der Leser erfährt viel über die familiären Verwicklungen und schwelenden Konflikte, verschiedenen Sorgen und Probleme. Ich fand die Beziehungen sehr komplex, was mir gut gefallen hat, war aber auch froh über den Stammbaum am Anfang des Buches, der dem Leser bei der Orientierung hilft.

Da dieser Band kurz vor Elmas Rückkehr in ihre Heimatstadt spielt, spielt die bisherige Protagonistin der Reihe in diesem Buch keine Rolle. Mir persönlich hat sie gefehlt bzw. insbesondere eine starke Ermittlerfigur, auch wenn Elmas späterer Kollege Sævar dem Leser bereits bekannt ist. Die Charaktere der Familie Snæberg sind nicht unbedingt Sympathieträger, zudem scheint jeder von ihnen dunkle Geheimnisse zu haben. Einzig mit der minderjährigen Tochter Lea habe ich mitgefühlt, auch wenn ich sie für ihr Alter sehr naiv fand.

Der Plot an sich ist spannend und gut konstruiert. Nicht nur ist lange unklar, wer der Täter ist, sondern auch die Identität des Opfers, was zusätzlich für Spannung sorgt. Da wie bereits erwähnt beinahe jeder der Anwesenden (sogar vom Personal) ein Geheimnis zu hüten und auch mit mind. einem der anderen einen Konflikt zu haben scheint, kann man auch als Leser sehr gut miträtseln und Theorien aufstellen. Dank einiger ungeahnter Wendungen bleibt der Ausgang des Buches bis zum Ende unvorhersehbar. Erst ganz zum Schluss finden alle Puzzleteile schließlich ihren Platz und lüften die ungeheuerliche Wahrheit.

Fazit:

Spannender vierter Band der Reihe, der chronologisch vor den anderen Bänden spielt. Nicht der stärkste Teil der Reihe, aufgrund der düsteren und konfliktgeladenen Atmosphäre und vielen Wendungen aber definitiv fesselnd und lesenswert.

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