Ein wirklich emotionaler und starker Abschluss der Reihe
"Das ist nicht nur ein Bündnis - es ist Familie. Für die man lebt und mit der man stirbt."
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Eine gewisse Wehmut liegt schon darin, den letzten Teil einer Trilogie zuzuschlagen und zu wissen: ...
"Das ist nicht nur ein Bündnis - es ist Familie. Für die man lebt und mit der man stirbt."
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Eine gewisse Wehmut liegt schon darin, den letzten Teil einer Trilogie zuzuschlagen und zu wissen: Es kommt kein weiterer Teil. Die Geschichte der Klingen geht nicht mehr weiter. Und sie haben es verdient, dass sie jetzt (hoffentlich) endlich glücklich sein dürfen - keine Frage. Dennoch bin ich auch ein bisschen traurig, dass die Broken-Blades-Reihe nun zu Ende ist.
Die Protagonisten sind mir mit jedem Teil mehr ans Herz gewachsen. Insbesondere Sora und Mikail empfand ich als Leserin besonders toll. Vielleicht weil sie beide so kaputt sind. Vielleicht gerade weil sie nicht perfekt sind - und weil sie beide mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben. Vielleicht aber auch, weil sie so Vieles verloren haben, das sie lieben - und sich dennoch gegenseitig Halt geben. Das waren für mich die schönsten Momente der Trilogie: das langsame Annähern und die wachsende Freundschaft zwischen Sora und Mikail - aber auch zwischen allen anderen Protagonisten.
Diese Reihe trieft förmlich von Intrigen, Hass und Gewalt. Und gleichzeitig ist da so viel Liebe, wo Hass ist. So viel Vertrauen, wo Enttäuschung liegt. Und eine Familie, wo man keine erwartet. Denn das sind sie alle am Ende geworden. Eine Familie.
Überraschenderweise hat mir der dritte Teil noch viel besser gefallen als der zweite. Besonders was die Charakterentwicklung einiger Charaktere angeht, sticht "Three Shattered Souls" besonders heraus und man sieht einfach den Unterschied zwischen erstem und drittem Teil, wenn man alles nochmal Revue passieren lässt, was ich als besonders faszinierend erachte.
Das Ende habe ich ähnlich kommen sehen. Dennoch stimmt es mich traurig, wenn ich darüber nachdenke, was jede*r von ihnen opfern müsste, um dahin zu kommen, wo sie alle jetzt sind.
Ich bin froh, diese Reihe gelesen zu haben.