Cover-Bild Eine Liebe ohne Sommer
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 15.05.2026
  • ISBN: 9783499017568
Timothy Paul

Eine Liebe ohne Sommer

Eine Liebesgeschichte wie keine andere

Was passiert, wenn die große Liebe endet, bevor sie richtig beginnen kann?  

«Die vielleicht ungewöhnlichste Liebesgeschichte des Jahres – und was für ein Pageturner!»  Meike Werkmeister

Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können?  

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2026

Tolle Idee mit eher schwacher Umsetzung und wenig Tiefe

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Rosa lernt Nikolas im Treppenhaus zu ihrer Wohnung kennen. Sie verliebt sich direkt in den sehr attraktiven Mann und auch er scheint sich sehr zu ihr hingezogen zu fühlen. Da sieht Rosa darüber weg, dass ...

Rosa lernt Nikolas im Treppenhaus zu ihrer Wohnung kennen. Sie verliebt sich direkt in den sehr attraktiven Mann und auch er scheint sich sehr zu ihr hingezogen zu fühlen. Da sieht Rosa darüber weg, dass Nikolas kaum etwas von seiner Vergangenheit erzählt und ihr seine Freunde nicht vorstellt. Auch Ellen, Nikolas' Mutter, die im selben Haus wie Rosa wohnt, hält sich bedeckt, sobald das Thema Familie und Freunde aufkommt, gleichzeitig ist sie fast schon übergriffig und mischt sich oft in die Beziehung ein. Rosa und Nikolas sind seit drei Monaten ein Paar als er bei einem Unfall ums Leben kommt. Gemeinsam mit Ellen versucht Rosa durch den Verlust zu kommen. Da Ellen sich weiterhin bedeckt hält, beginnt Rosa, auf eigene Faust in Nikolas' Leben zu forschen und muss sich dabei fragen, ob sie auch diese Seite von ihm hätte lieben können und was aus den beiden geworden wäre, hätte Nikolas ihr alles aus seinem Leben erzählt.

Sowohl der Klappentext als auch das Cover haben mich direkt angesprochen und haben hohe Erwartungen an eine ganz andere Geschichte geweckt. Die Ausgangslage ist auch sehr vielversprechend und besonders: was passiert, wenn man sich erst nach dem Tod richtig kennenlernt? Hätte man den Menschen mit den Geheimnissen und Dingen, die man heraus findet, lieben können?
Das Buch ist komplett aus Rosas Ich-Perspektive geschrieben. Was erstmal sehr flüssig und gut zu lesen ist, hat mich irgendwann genervt, denn Rosa ist so voller Selbstzweifel und Unsicherheiten, dass sie sich oft selbst im Weg steht. Ich wurde mit ihr als Protagonistin und Erzählerin auch nicht wirklich warm, was an ihrer stets etwas distanzierten und reservierten Haltung liegt. Besonders genervt hat mich Ellen, die alles bestimmen möchte, einerseits froh ist, dass Rosa sie begleitet in ihrer Trauer, sie im nächsten Moment aber wieder von sich stößt. Um Nikolas' Vergangenheit wurde ein großes Geheimnis gemacht und ich hatte mit einem großen Plottwist oder einer riesigen Enthüllung gerechnet, die Auflösung war dann aber relativ unspektakulär und wenig überraschend. Die Figuren bleiben allesamt an der Oberfläche und ohne Tiefe, es werden viele Personen in die Handlung eingeflochten und ab und zu war mir die Handlung an sich mit ihren Situationen auch zu weit hergeholt.

Das Buch konnte meinen Erwartungen nicht wirklich gerecht werden. Aus dieser besonderen Idee und Ausgangslage hätte man meiner Meinung nach einiges mehr heraus holen können und anders aufbauen können.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Wer war Nikolas?

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Rosa und Nikolas lernen sich zufällig im Treppenhaus kennen. Rosa bekommt sofort weiche Knie angesichts dieses ausgesprochen gutaussehenden Manns und kann es gar nicht glauben, dass er auch an ihr Interesse ...

Rosa und Nikolas lernen sich zufällig im Treppenhaus kennen. Rosa bekommt sofort weiche Knie angesichts dieses ausgesprochen gutaussehenden Manns und kann es gar nicht glauben, dass er auch an ihr Interesse zeigt. Schnell entwickelt sich mehr daraus, wobei auf intensive Phasen oft Tage folgen, in denen Nikolas von der Bildfläche verschwindet. Rosa weiß nicht so recht, wie sie damit umgehen soll. Während er ihre Freundinnen bald kennenlernt, weiß sie so gut wie nichts über ihn und seinen Freundeskreis. Auch was seine Vergangenheit angeht, hält er sich bedeckt. Vor allem dem Thema frühere Beziehungen weicht er aus. Nur durch Recherche im Internet erfährt Rosa, dass Nikolas früher gemodelt hat und auch heute noch manchmal als Aktmodell arbeitet.
Die einzige Person aus Nikolas‘ Umfeld, die Rosa kennenlernt, ist seine dominante Mutter Ellen, die Rosa anscheinend am liebsten als Schwiegertochter sehen würde. Nikolas ist einerseits ein ziemliches Muttersöhnchen, andererseits begibt er sich immer wieder in gefährliche Situationen. Als Rosa und er sich drei Monate kennen, kommt er bei einer solch gewagten Aktion ums Leben und Rosa stellt fest, dass sie noch immer sehr wenig über ihn weiß. Sie beginnt zu überlegen, was Nikolas für sie war. Die große Liebe oder doch nicht? Was hat den Menschen Nikolas ausgemacht, wenn er nicht mit ihr zusammen war? Und warum hat seine Mutter Ellen so wenige Menschen zu Nikolas‘ Trauerfeier eingeladen? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, nimmt Rosa Kontakt zu Menschen aus Nikolas‘ Vergangenheit auf.
Die Grundidee dieses Buchs hat mich angesprochen, die Umsetzung weniger. Der betont coole und flapsige Ton und die vielen englischen Begriffe wie Random Dude, Lovebirds, Inner Circle usw. waren mir, um in der Sprache des Romans zu bleiben, too much. Einige Handlungsstränge sind für meine Begriffe nicht sehr glaubhaft und zu ausführlich beschrieben. So lernt Rosa zum Beispiel „Dickeskind“ kennen, die ein großer Fan von Nikolas war. Da Nikolas nicht mehr lebt, verbringt Rosa stellvertretend für ihn Zeit mit ihr. Würde ein zehnjähriges hyperaktives Kind tatsächlich freiwillig einen ganzen Tag mit einer wildfremden Frau verbringen und ihr nebenbei kluge Lebensratschläge geben?! Auch die Geschichte rund um Nikolas‘ Vater und das Treffen mit der überdrehten Influencerin Jasmin („Hey, ihr Beauty-Mäuse!“), mit der Nikolas längere Zeit zusammen war, erschienen mir sehr konstruiert. Für mich ist „Eine Liebe ohne Sommer“ eine leichte Sommerlektüre, die viele Themen anreißt, aber doch an der Oberfläche bleibt. Ich hatte ein bisschen mehr Tiefgang erwartet.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Nicht ganz meins

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Der Klappentext von "Eine Liebe ohne Sommer" klang für mich sehr ansprechend, dementsprechend habe ich mich auch aufs Lesen gefreut. Leider hat der Roman dann doch nicht wirklich meine Erwartungen erfüllt.
Rosa ...

Der Klappentext von "Eine Liebe ohne Sommer" klang für mich sehr ansprechend, dementsprechend habe ich mich auch aufs Lesen gefreut. Leider hat der Roman dann doch nicht wirklich meine Erwartungen erfüllt.
Rosa lernt Nikolas spontan im Hausflur kennen, seine Mutter wohnt im Haus von Rosa. Die beiden erleben eine aufregende Kennenlernphase, gleichzeitig ist Rosa aber auch von Selbstzweifeln geplagt, sie fühlt sich ihm unterlegen und fragt sich ständig, warum will er mich? Zudem bleibt Nikolas auch schon während dieser kurzen Beziehung für Rosa ein Rätsel, er öffnet sich kaum und hat Geheimnisse vor ihr. Dann stirbt er plötzlich und die Geheimnisse hören nicht auf. Langsam erkundet Rosa, wer Nikolas wirklich war.
Mich haben leider beide Protagonisten kaum interessiert und mir war total egal, ob Rosa den wahren Nikolas kennenlernt. Außerdem hatte das Buch einfach zu viele Längen, gerade der Mittelteil war mir zu langweilig. Das wird mir leider auch nicht in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Im Treppenhaus gefunden

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Eine Liebe ohne Sommer ist ein nachdenklich stimmender Roman mit humorvollen und traurigen Momenten. Man weiß natürlich von Anfang an, was passiert und stellt sich auf das Kommende schon seelisch ein.
Es ...


Eine Liebe ohne Sommer ist ein nachdenklich stimmender Roman mit humorvollen und traurigen Momenten. Man weiß natürlich von Anfang an, was passiert und stellt sich auf das Kommende schon seelisch ein.
Es ist die Geschichte eines Paares, Rosa und Niklas, die eine viel zu kurz Zeit miteinander hatten. Sie treffen sich im Hausflur und sofort stellte sich etwas Besonderes zwischen ihnen ein.
Auffällig, dass die Erzählperspektive ausschließlich bei der Ich-Erzählerin lag. Passagen aus der Sicht von Niklas fehlten mir. Rosa ist sympathisch, aber nicht ohne Selbstzweifeln.
Der Wortwitz im Buch funktionierte bei den Dialogen sehr gut. Zwischen Rosa und Niklas kommt es oft zum dialogischen Schlagabtausch voller Ironie.
Ob aus der Grundidee genug gemacht wird, weiß ich nicht. Ich neige eher dazu, dass es schließlich zerredet wird. Dazu trägt auch bei, dass der Roman zu lang, manchmal sogar langatmig ist. Das gilt vor allen für Teil 2.
Ein schlechter Roman ist es auch nicht. Eher so Mittel. Die guten Ansätze bleiben!

Veröffentlicht am 12.05.2026

Eine Idee, die nicht ganz trägt

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„Eine Liebe ohne Sommer“ erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die mich sofort neugierig gemacht hat, gerade weil sie auf so außergewöhnliche Weise beginnt.
Nikolas stirbt, bevor Rosa ihn wirklich ...

„Eine Liebe ohne Sommer“ erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die mich sofort neugierig gemacht hat, gerade weil sie auf so außergewöhnliche Weise beginnt.
Nikolas stirbt, bevor Rosa ihn wirklich kennenlernt – und gerade dadurch beginnt ihre eigentliche Annäherung , nämlich erst nach seinem Tod. Diese Idee fand ich spannend und ich war neugierig wie der Roman sie umsetzt.

Der Einstieg fiel mir leicht. Ich konnte schnell in die Handlung eintauchen und fand mich gut in der Atmosphäre zurecht. Besonders gefallen hat mir, wie authentisch die verschiedenen Figuren gezeichnet sind. Sie wirken glaubwürdig, haben Ecken und Kanten, und der lebendige, bildhafte Schreibstil macht es einfach, ihnen zu folgen. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, auch wenn ich emotional nicht ganz so warm mit ihnen wurde, wie ich es mir gewünscht hätte. An manchen Stellen fehlte mir das gewisse Gefühl, das eine Liebesgeschichte wirklich unter die Haut gehen lässt.

Die Suche nach der Frage, wer Nikolas eigentlich war, bildet das emotionale Zentrum des Romans – und hier punktet die Geschichte eindeutig. Rosas Annäherung an einen Menschen, den sie erst im Nachhinein wirklich zu verstehen beginnt, ist ein spannender Ansatz. Gleichzeitig empfand ich einige Szenen als zu langatmig. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas straffer erzählt sein dürfen; ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte gutgetan.

Insgesamt hatte ich nterhaltsame Lesestunden mit diesem etwas anderen Liebesroman. Die Idee bleibt originell, und der Stil ist angenehm zu lesen. Dennoch wird das Buch für mich nicht dauerhaft im Gedächtnis bleiben – dafür fehlte mir am Ende der emotionale Nachhall.

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