Cover-Bild Anathema
Band der Reihe "The Eating Woods"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Dark Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 816
  • Ersterscheinung: 01.06.2026
  • ISBN: 9783736326811
  • Empfohlenes Alter: ab 18 Jahren
Keri Lake

Anathema

Silvia Gleißner (Übersetzer)

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Nach NOCTICADIA das nächste Gothic-Dark-Fantasy-Highlight von Keri Lake

Maevyth Bronwick weiß, dass der Wald neben ihrem Dorf verflucht ist. Niemand, der die Eating Woods betritt, kehrt jemals zurück. Doch ein tragischer Schicksalsschlag treibt sie dazu, sich in das düstere Labyrinth zu wagen. Dort trifft sie auf Zevander Rydainn, den tödlichsten Assassinen des gesamten Kontinents Aethyria. Seine Beute kennt ihn nur als The Scorpion , denn Zevander tötet ohne jede Gnade. Er würde Maeve lieber den Monstern des Waldes überlassen, als sie zu beschützen — doch er braucht sie. Und je länger sie Seite and Seite versuchen, den Horror der Eating Woods zu überleben, desto klarer wird, dass ihre Anziehung gefährlicher ist als alles, was im Wald lauert ...

Auftakt der THE-EATING-WOODS-Reihe von Keri Lake

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2026

Sehr düstere Gothic-Dark-Fantasy…

1

Das Cover dieses Buches finde ich sehr gelungen und zeigt aus meiner Sicht wirklich perfekt die vorherrschende Atmosphäre dieser Geschichte. Mich hat es sofort neugierig gemacht.

Maevyth und ihre Schwester ...

Das Cover dieses Buches finde ich sehr gelungen und zeigt aus meiner Sicht wirklich perfekt die vorherrschende Atmosphäre dieser Geschichte. Mich hat es sofort neugierig gemacht.

Maevyth und ihre Schwester sind in einer Pflegefamilie groß geworden. Sie leben nahe des Eating Woods, ein Wald aus dem niemand lebendig zurückkehrt. Durch sehr tragische Umstände bleibt Maeve nichts anderes übrig, als in den Wald zu flüchten, denn nur so kann sie ihre Schwester retten. Zumindest glaubt sie das. Doch dann trifft sie auf den tödlichsten Assassinen überhaupt, Zevander Rydainn, The Scorpion. Und auch wenn er Maeve lieber ihrem Schicksal überlassen würde, sieht es so aus, als würde er sie brauchen.

In die Geschichte bin ich super reingekommen. Von Anfang ist es wirklich sehr düster. Und in diesem Setting lernt man Maeve kennen. Sie ist eine junge Frau, vor der sich viele fürchten, denn sie ist als Kind an den Eating Woods ausgesetzt worden und man sieht als schlechtes Omen und todbringend. Doch sie hat gelernt mit dieser Situation umzugehen und für sich das Beste daraus zu machen. Ihre besondere Fähigkeit macht sie aus meiner Sicht ganz besonders interessant und ich habe ihre Entwicklung mit Begeisterung und ihren Weg mit Neugier verfolgt. Maeve ist eine sehr sympathische Figur mit einem großen Herz und ich fand sie in ihrer Art sehr authentisch.

Zevander hat mir auch von Beginn an gefallen. Sein Bruder und er teilen ein furchtbares Schicksal, nur ist er selbst etwas besser dabei weggekommen. Zevander hat sein Ziel vor Augen und geht Schritt für Schritt vor. Maeve hatte er so nicht mit eingeplant, doch erkennt er schnell, dass es ohne sie nicht gehen wird. Mir hat der Vibe zwischen ihnen gefallen und ich mochte, wie er Maeve durchaus Raum für ihre Entwicklung und ihre Entscheidungen gelassen hat. Trotzdem hat er dabei auch sich selbst nicht vernachlässigt. Zevander finde ich auch sympathisch.

Alle anderen Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Jede Figur hat ein eigenes Ziel bzw. eine eigene Motivation und ergänzt die Haupthandlung prima. Maeves Onkel fand ich sehr seltsam, insbesondere im Umgang mit ihrer Schwester. Mehr kann ich an dieser Stelle leider nicht verraten, ohne zu spoilern. Dafür hat mich auch das Schicksal von Zevanders Bruder sehr bewegt und es gab eine sehr gefühlvolle Szene mit Maeve. Und in Maeves Nachbarschaft hat eine alte Frau gewohnt, die irgendwie immer ein Auge auf Maeve hatte und das kam total lieb rüber.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es gibt viele kleinere und größere Konflikte, Geheimnisse, Intrigen und überraschende Wendungen. Mich hat es insgesamt immer im Buch gehalten. Trotzdem gab es im Mittelteil aus meiner Sicht ein paar Längen. Es ist aber immer spannend und es ist auch immer Bewegung in der Geschichte. Die Liebesgeschichte hat mich auch überzeugt. Für meinen Geschmack hätte es aber gern auch noch etwas mehr knistern können. Und die gewählten Themen fand ich sehr interessant und gut bearbeitet, insbesondere die Rolle der Frau. Das Ende war dann ein gemeiner Cliffhanger, den ich so nicht habe kommen sehen.

Der Schreibstil ist großartig. Alles liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Dialoge sind authentisch und unterhaltsam. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben mich in die Geschichte gesogen und sich alles sehr echt anfühlen lassen. Ich muss aber sagen, dass es wirklich sehr düster und zum Teil auch recht brutal ist. Das Worldbuilding war überzeugend und ich konnte mir alles gut vorstellen. Das Magiesystem fand ich ebenfalls gut durchdacht und in Teilen auch neuartig. Und die Darstellung der emotionalen Ebene hat mir super gefallen. Ich konnte mich hervorragend in Maeve und Zevander hineinversetzen und ich habe mit ihnen mitgekämpft und mitgelitten.

Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (4,5/5 Sterne), weil Maeve und Zevander zwei wirklich besondere Hauptfiguren sind, weil die Handlung insgesamt spannend ist, weil Worldbuilding und Magiesystem neuartig für mich waren und der Schreibstil richtig gut ist. Ein halbes Sternchen ziehe ich aber ab für die gefühlten Längen im Mittelteil. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Trotzdem lohnt es sich in jedem Fall dieses Buch zu lesen.

Vielen Dank an Keri Lake, Silvia Gleißner und den LYX-Verlag für diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Düstere Dark Fantasy Romance mit absolutem Sloooooow Buuuuuurn. Hier brennt die Luft ❤️‍🔥

1

Anathema kommt mit einem Cover daher, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dieses dunkle Petrol, ein Wald, der sich für eine junge Frau öffnet, die ebenso dunkel zu sein scheint wie der Wald selbst, ...

Anathema kommt mit einem Cover daher, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dieses dunkle Petrol, ein Wald, der sich für eine junge Frau öffnet, die ebenso dunkel zu sein scheint wie der Wald selbst, ein Rabe, der durch dichtes Geäst navigiert. Diese einzelnen Komponenten erschaffen ein düsteres Gesamtbild, das mich einfach sofort gecatcht hat.
Der Klappentext ist absolut ansprechend und verspricht eine düstere, schon fast schwarze Dark Fantasy Romance mit Gothicvibes. Wie dieser Klappentext noch zum kleinen Problem werden wird, dazu später mehr.
Anathema ist mein erstes Buch von Keri Lake und ich ging damit völlig blind in diese Geschichte.

Der Einstieg in Anathema war sofort fesselnd und einnehmend. Ich konnte Maevyth direkt ein wenig kennenlernen, in ihre Geschichte eintauchen. Und sie hat mir als Protagonistin gleich sehr gut gefallen. Ihre Lebensumstände, das Dorf in dem sie aufgewachsen ist und wie ihr weiteres Leben aussehen sollte, waren schon sehr aufschlussreich und haben gezeigt, mit was für einer Welt wir es zu tun haben.
Was sie zu Beginn erlebt ist schon sehr mysteriös und macht unbedingt Lust auf mehr.

Parallel lesen wir in einem zweiten POV, was beim Hauptprotagonisten Zevander so alles passiert. Wie er lebt und vor allem wie er arbeitet. Wir lernen auch sein Umfeld etwas kennen und erfahren auf welcher Reise er sich befindet und warum.
Und dann treffen die beiden aufeinander. Nur leider nicht all zu lange und quasi ohne jegliche Kommunikation. Und dann ist es auch schon vorbei, ihre Wege trennen sich wieder. Und das für eine ganze Weile.

Leider hat die Geschichte dadurch erstmal einen kleinen Dämpfer erlitten. Es passieren weiter Dinge, teilweise äußerst seltsam, die Maevyth irgendwann in die Arme des Waldes treiben.
Und genau an dieser Stelle hat die Geschichte mich erstmal total verloren. Und das zu großen Teilen aufgrund der Erwartungshaltung, die der Klappentext heraufbeschworen hat. Denn man wartet auf gewisse Dinge, die so über das komplette Buch hinweg gar nicht geschehen, obwohl im Klappentext ganz klar angepriesen. Im Nachhinein stört es mich mit jedem Gedanken daran mehr, dass der Klappentext absolut irreführend ist. Denn ja, so etwas beeinflusst das Leseerlebnis nunmal stark - und mir hat es die Geschichte etwas verdorben.

Ich hatte lange damit zu kämpfen, dass erwartetes nicht passiert und das hat mich etwas löst zurückgelassen und mich jede Menge Zeit gekostet, die ich gerne mit Spaß mit der Geschichte verbracht hätte. Denn unterm Strich war es trotzdem richtig gut.

Das Worldbuilding, das Magiesystem, wenn man es denn so nennen will, waren einfach richtig gut ausgearbeitet und dargestellt.
Ich mochte den Schreibstil sehr und auch den Humor, den die Autorin immer wieder eingebaut hat. Die Nebencharaktere waren absolut hinreißend. Und dann dieser absolut hinreißend süße tierische Sidekick erst! 😍 Das war instant Love meinerseits. Und dafür kam er (zumindest hier in Band 1 jetzt) viel zu wenig vor! Ich hoffe, das ändert sich im zweiten Teil noch.

Mit Anathema habe ich eine Geschichte beendet, die es mir nicht immer ganz leicht gemacht hat. Vor allem zwischendurch. Nachdem ich meine Enttäuschung über den Klappentext überwunden und das fehlen gewisser erwarteter Dinge akzeptiert hatte, konnte mich das letzte Drittel wieder absolut abholen.
Keri Lake ist eine Meisterin des Slow Burns und ich glaube, wir dürfen äußerst gespannt sein, wie sich das im Finale der Dilogie noch entwickeln wird.

Ich freue mich schon unfassbar auf diese Fortsetzung und kann es kaum erwarten, bis »Eldritch« im Herbst erscheint.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Düsterer und vielversprechender Reihenauftakt

2

Maevyth Bronwick wurde als Säugling am Rande der Eating Woods gefunden. Zwar wird sie von einer durchaus angesehenen Familie aufgenommen, sie ist und bleibt jedoch die Ausgestoßene in einem Dorf, das in ...

Maevyth Bronwick wurde als Säugling am Rande der Eating Woods gefunden. Zwar wird sie von einer durchaus angesehenen Familie aufgenommen, sie ist und bleibt jedoch die Ausgestoßene in einem Dorf, das in allem böse Omen sieht und sektengleich den Roten Gott Caedes anbetet. Regelmäßig werden sündige Gemeindemitglieder geopfert, indem man sie in die Eating Woods schickt. Da Maeve nicht so recht in die Gemeinde passt, wird ihr - erst recht seit ihr Ziehvater gestorben ist - das Leben zur Hölle gemacht. Auch ihre Ziehschwester Aleysia kann ihr nicht helfen, als die Stiefziehmutter sie zwingt, einen alten, reichen Widerling zu heiraten. Die Alternative wäre ähnlich grausam. Die Ereignisse spitzen sich jedoch zu, sodass Maevyth gezwungen wird, ausgerechnet in die verfluchten Eating Woods zu fliehen. Und so trifft sie auf Zevander Rydainn, den tödlichsten Assassinen des gesamten Kontinents Aethyria. Der ist jedoch auf seiner ganz eigenen Mission, um seinen eigenen Fluch zu brechen.



Es ist äußerst schwierig, den Inhalt des 816-Seiten-Buchs zusammenfassen, ohne zu spoilern und ohne, dass es ganz komisch klingt. Schließlich passiert in diesem Werk eine Menge und man kann mit einer kurzen Zusammenfassung dem Worldbuilding überhaupt nicht gerecht werden. Schon zu Beginn ist die düstere Atmosphäre spürbar. Das Dorf, in dem Maevyth lebt, ist in vielerlei Hinsicht grausam und auch ihre Familie, die ihr Geld mit Bestattungen verdient, sorgt direkt für die ersten Eintragungen der Triggerliste ganz hinten im Buch. Selten sind mir in einem Buch derart viele unsympathische Charaktere auf vergleichsweise so wenig Seiten begegnet - ob beim Kult, der Familie oder anderswo. Für mich war es zunächst etwas schwer, in die Erzählung einzutauchen, weil ich mich wirklich konzentrieren musste, um das Gelesene - die Welt - zu verstehen. Gerade zu Beginn ist das Worldbuilding sehr dicht und ich hatte Sorge, etwas Wichtiges zu verpassen, wenn ich nicht ganz aufmerksam lese.

Nach etwa 250 Seiten habe ich aber sehr gut ins Buch gefunden und sobald man die Eckpfeiler und Grundbegriffe verstanden hat, ist man voll im Geschehen. Das Buch wirft immer wieder geschickt Fragen auf, die dann jedoch gut gelöst werden und den nächsten Stein anstoßen. Dies trägt deutlich zur Sogwirkung bei, die das Buch auf mich hatte. Die Welt mit ihren vielen dunklen Facetten ist sehr gut ausgearbeitet und es hat mir Spaß gemacht, in diese Finsternis abzutauchen. Für meinen Geschmack waren die (Body-)Horror-Elemente passend dosiert und ich war von den Einfällen der Autorin begeistert.

Sehr schön ist zudem, dass das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Zevander wird so greifbar und man kann die Welt aus "Anathema" nochmal mit anderen Augen sehen, während man mit Maeve nach und nach aufdeckt, was es mit der Magie und den Glyphen überhaupt auf sich hat.



Zum Ende hin steigt die Spannung dann nochmal stark, vieles wird geklärt - aber es bleibt ein starker Cliffhanger. Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen und würde definitiv dazu ermutigen, sich nicht von den ersten 250 Seiten demotivieren zu lassen. Für diesen Part gibt es von mir auch einen halben Stern Abzug, sodass ich bei starken 4,5 von 5 Sternen lande.

Jetzt heißt es bis zum 02. November 2026 auf den zweiten Band, "Eldritch", warten.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Gelungene Gothic Fantasy mit starken Charakteren

2

Seit ich Nocticadia gelesen habe, war für mich klar, dass ich unbedingt mehr von Keri Lake lesen möchte. Ich habe ihren Schreibstil damals geliebt und mich deshalb umso mehr auf Anathema gefreut. Und was ...

Seit ich Nocticadia gelesen habe, war für mich klar, dass ich unbedingt mehr von Keri Lake lesen möchte. Ich habe ihren Schreibstil damals geliebt und mich deshalb umso mehr auf Anathema gefreut. Und was soll ich sagen? Keri Lake hat es erneut geschafft, mich mit ihren Worten vollkommen in ihren Bann zu ziehen.

Ihr Schreibstil ist für mich einfach etwas Besonderes. Poetisch, düster und unglaublich atmosphärisch, ohne dabei die Emotionen aus den Augen zu verlieren. Jede Seite fühlt sich an, als würde man durch einen wunderschönen, aber gleichzeitig bedrohlichen Traum wandern. Ich liebe es, wie bildgewaltig sie schreibt und wie mühelos sie es schafft, eine Atmosphäre zu erschaffen, die einen vollkommen einnimmt.

Schon die ersten Seiten haben mich mit ihrer düsteren Stimmung gefesselt. Die Eating Woods wirkten auf mich lebendig und geheimnisvoll und ich hatte das Gefühl, jede einzelne Szene vor mir sehen zu können. Diese beinahe gotische Stimmung hat mich von Anfang an begeistert und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen.

Besonders die Charaktere haben sich tief in mein Herz geschlichen. Maevyth ist keine makellose Heldin, sondern eine junge Frau, die trotz all der Ablehnung und Einsamkeit ihre Wärme und ihr Mitgefühl bewahrt hat. Ich habe sie unglaublich gern begleitet und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte mit jeder Seite mehr geliebt.

Und dann ist da Zevander …

Dieser Mann hat mein Herz im Sturm erobert. Düster, gebrochen und von seiner Vergangenheit gezeichnet, aber gleichzeitig so loyal und beschützend, dass ich einfach nicht genug von ihm bekommen konnte. Hinter seiner rauen Fassade steckt so viel Schmerz und Sehnsucht, und genau diese Mischung hat ihn für mich zu einem absoluten Highlight gemacht. Jede Szene mit ihm war etwas Besonderes und ich habe es geliebt, ihn langsam immer besser kennenzulernen.

Auch die Dynamik zwischen Maevyth und Zevander hat mich vollkommen abgeholt. Die Beziehung entwickelt sich langsam, voller Spannung und unausgesprochener Gefühle. Genau dieser Slow Burn hat mein Herz höherschlagen lassen. Jede Begegnung, jeder Blick und jede Berührung hatten Gewicht und ich habe jede gemeinsame Szene genossen.

Die Handlung entfaltet sich nach und nach zu einer Geschichte voller uralter Flüche, düsterer Geheimnisse, Prophezeiungen und überraschender Enthüllungen. Besonders das letzte Drittel hat mich komplett gepackt. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und musste einfach wissen, wie alles zusammenhängt.

Mit Aleysia hingegen bin ich leider nie richtig warm geworden. Obwohl ihre Beziehung zu Maevyth eine wichtige Rolle spielt, konnte ich emotional keinen wirklichen Zugang zu ihr finden. Dadurch haben mich einige Momente nicht ganz so tief berührt, wie sie es vermutlich sollten.

Trotzdem hat mich Anathema mit seiner einzigartigen Atmosphäre, den faszinierenden Charakteren und dieser wunderschönen Mischung aus Gothic Fantasy und Slow-Burn-Romance vollkommen verzaubert.

Und ganz ehrlich? Nach der letzten Seite wollte ich nur eines: sofort zurück in diese Welt.

Keri Lake hat sich mit Nocticadia bereits in mein Herz geschrieben – und mit Anathema hat sie diesen Platz nur noch weiter gefestigt. Und Zevander? Der darf dort sowieso für immer wohnen. 🖤🖤

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Ein meisterhafter Dark-Fantasy-Auftakt

2

Ich bin immer noch völlig gefesselt von der düsteren, atmosphärischen Welt, die Keri Lake in Anathema erschaffen hat. Wer schon ihre früheren Werke mochte, weiß, dass sie ein Händchen für düstere Vibes ...

Ich bin immer noch völlig gefesselt von der düsteren, atmosphärischen Welt, die Keri Lake in Anathema erschaffen hat. Wer schon ihre früheren Werke mochte, weiß, dass sie ein Händchen für düstere Vibes hat, aber mit dieser Gothic-Fantasy-Welt hat sie sich noch einmal selbst übertroffen. Das Worldbuilding ist der absolute Wahnsinn und die Stimmung von der ersten Seite an unglaublich dicht, mysteriös und streckenweise herrlich unheimlich. Besonders der Kontrast zwischen der beklemmenden, puritanisch angehauchten Heimat von Maevyth in Foxglove Parish und der gefährlichen, magischen Welt von Aethyria ist der Autorin meisterhaft gelungen. Die Beschreibungen des Waldes Witch Knell und der düsteren Kreaturen haben mir beim Lesen regelrecht Gänsehaut verpasst, da es einfach die perfekte Mischung aus High Fantasy und einer spürbaren Prise Horror ist.
Auch die Charaktere haben mich komplett überzeugt. Maevyth habe ich als Protagonistin sofort ins Herz geschlossen, weil sie unglaublich stark, resilient und loyal ist. Obwohl sie von ihrer eigenen Gemeinschaft als Außenseiterin behandelt wird, tut sie alles, um ihre Schwester Aleysia zu retten, und ihre Entwicklung sowie das Entdecken ihrer eigenen, tiefgründigen Magie zu beobachten, war extrem spannend. Ihr Gegenpart Zevander, auch bekannt als der Scorpion, ist ein absolut genialer, vielschichtiger Antiheld. Er ist düster, tödlich und vom Sablefyre verflucht, aber seine verletzliche Seite und seine tragische Hintergrundgeschichte machen ihn unglaublich greifbar. Die Dynamik zwischen den beiden ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen Slow-Burn, der mit echtem Misstrauen und Feindseligkeit beginnt, sich dann aber in eine spürbare Chemie und wachsende Besessenheit verwandelt. Besonders gut fand ich dabei, dass die Liebesgeschichte die komplexe Haupthandlung und das Magiesystem nie in den Hintergrund drängt.
Insgesamt ist Anathema ein absolut packender Auftakt zu einer Duologie, bei dem das Tempo ab der Hälfte so rasant anzieht, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Wer tiefgründige Fantasy, eine Prise Düsternis, eine epische Lovestory und ein wenig Grusel sucht, kommt an diesem Buch absolut nicht vorbei, und ich kann es kaum erwarten zu wissen, wie es im nächsten Teil weitergeht!💞

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