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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2019

Nicht wie erwartet

Someone New
6

Dieses wirklich sehr schön anzusehende Buch durfte ich im Rahmen einer Schnell-Leserunde bei der Lesejury lesen. Ich habe mich bei der Menge an Bewerbungen auch richtig gefreut dabei sein zu dürfen, denn ...

Dieses wirklich sehr schön anzusehende Buch durfte ich im Rahmen einer Schnell-Leserunde bei der Lesejury lesen. Ich habe mich bei der Menge an Bewerbungen auch richtig gefreut dabei sein zu dürfen, denn die Wahrscheinlichkeit dabei ausgewählt zu werden, war wirklich sehr gering. Nach einigen Startschwierigkeiten ist Someone New auch endlich bei mir eingetroffen und dann ging es auch schon ans Lesen. :)

Zuallererst möchte ich betonen, dass dieses Cover richtig schön aussieht. In Natura sogar noch besser als ohnehin schon. Des Weiteren seht ihr auch noch einen Druck auf dem Foto, welcher alle Charaktere, die im Buch eine Rolle spielen, abbildet. Diese Idee dazu finde ich super süß und man kann es sich auch sehr schön mit ins Regal stellen. Andere haben es auch gerahmt und an die Wand gehangen. Auch das ist eine tolle Idee.

Das Buch hat in den letzten Wochen alle möglichen Buchportale und Instagram / Bookstagram beherrscht und irgendwie schien jeder das Buch schon zu besitzen und gelesen zu haben. Das hat mir das unvoreingenommene Lesen in der Leserunde tatsächlich etwas erschwert, denn man kam gar nicht drum herum diesen Hype zu sehen und zu beobachten.

Someone New handelt von vielen gesellschaftlichen Themen und auf den Umfang des Buches bezogen wirkte es auch anfangs so, als könnte dort sogar das ein oder andere Thema parallel bearbeitet werden. Leider wurde dieser Raum mehr für Marvel und Graphic Novel Erzählungen/ Abschweifungen genutzt, als sich tiefgründiger mit den eigentlich wichtigen Themen zu beschäftigen. Ich muss auch gestehen, dass ich diese Anspielungen nicht immer verstanden habe, da ich mich damit nicht auskenne. Insgesamt hat mich das ab dem zweiten Drittel des Buches immer mehr gestört. Denn für mich persönlich gehört dies nicht in den Vordergrund der Story. Daher zog sich das Buch auch unnötig in die Länge und ich musste beim Lesen viele Pausen einlegen.

Julian und Micah sind in diesem Buch die Hauptcharaktere. Man erlebt die Geschichte der beiden aus Micah's Sicht und kann somit sehr stark in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen. Ich kann verstehen, wieso die Autorin sich hier nur auf die eine Sichtweise bezieht. Wäre es anders bestünde die Gefahr Julian als unglaubwürdigen Charakter zu erleben und das täte dem Buch und den Menschen, die es lesen oder die ähnliches wie Julian erleben/ erlebt haben nicht gut.

Julian mochte ich als Charakter sehr gern und ich fand ihn aufgrund seiner verschlossenen und geheimnisvollen Art insgesamt sehr spannend. Gepunktet hat er bei mir schon mit seinem kleinen süßen Kater. ;) Auch so mag ich seine eher zurückhaltende Art und Weise. Jedoch empfand ich die Enthüllung seines Geheimnisses gegenüber Micah als viel zu sehr vor die Füße geklatscht. Frei nach dem Motto: "Ja, also so ist das. Punkt." Und dass, obwohl regelmäßig versucht wurde das Geheimnis als so gravierend darzustellen und er in passenderen Momenten nie mit der Sprache rausrücken wollte. Die Szene passte für mich daher gar nicht und auch die Sequenzen danach waren für mich nicht tiefgründig genug. Hier hätte die Autorin für mein Empfinden mit mehr Feingefühl herangehen sollen. Ich möchte auf gar keinen Fall als intolerant erscheinen, aber nach so einer Enthüllung sollte jedem Menschen, egal wie tolerant er oder sie ist, ein bisschen mehr Zeit zur eigenen Verarbeitung eingeräumt werden, da das Thema unweigerlich Fragen aufwirft. Es geht schließlich nicht um etwas Lapidares, wie den Kauf einer neuen Zahnbürste oder einer Waschmaschine.

Mit Micah hatte ich so arg meine Probleme. Sie will immer alles alleine und unabhängig schaffen und wird insgeheim doch von ihren Eltern gelenkt und finanziert. Gleichzeitig ist sie jemand, der mich aufgrund ihrer Einstellung immer wieder dazu gebracht hat die Augen zu verdrehen und den Kopf zu schütteln. Ein Beispiel dafür ist ihr ständiges Rumnörgeln bzgl. ihres Studiums. Ja, sie studiert Jura, weil es ihre Eltern so wollen. Ja, sie kann das Studium überhaupt nicht ausstehen, da es langweilig ist und sie lieber in die Kunstrichtung gehen möchte. Ein weiteres ja dafür, dass sie sich jeden Tag fragt, wieso sie überhaupt aufsteht, um zu den Vorlesungen und Seminaren zu gehen, wenn sie doch eh nur Bahnhof versteht und am Ende durchfallen wird. Ich verstehe total, dass Micah das alles als Qual ansieht aber es zwei Mal zu erwähnen würde doch reichen, damit auch der letzte Leser des Buches es verstanden hat.
Was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte ist das Verhalten ihres Bruders. Die beiden sind Zwillinge, beste Freunde und "nur“, weil die Eltern mit ihm brechen, blockt er auch seine Schwester komplett ab? Mit der Begründung sie ist immer noch die Tochter ihrer Eltern... Damit komme ich nicht klar. Denn in diesem Punkt lässt er sich genauso fallen, wie ihn seine Eltern fallen gelassen haben. Das Aufeinander treffen von Julian, Micah und Adrian war auch so völlig surreal, als wäre nie irgendwas gewesen. Aber gut, vielleicht sehe ich das auch nur als viel zu kritisch an.

Insgesamt habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Es wirkt zu sehr gewollt und ist viel zu vollgestopft mit gesellschaftlichen Themen, die viel mehr Raum brauchen, als ihnen hier zugesprochen wurde. Daher kann ich auch den Hype um dieses Buch nicht unterstützen. Denn in diesem Fall wäre weniger viel mehr und es würde nicht so an eine Art Klischeebingo erinnern.

Normalerweise genieße ich den Schreibstil und die Geschichten der Autorin sehr beim Lesen, aber hier hat mich mittendrin immer wieder die Lust verlassen überhaupt weiterzulesen. Das lag mal an den Comic-Anekdoten, mal an Micah und mal einfach auch an dem Hin und Her zwischen den beiden Mitbewohnern von Julian, die wohl im zweiten Band, welcher 2020 erscheint, ihre Geschichte bekommen. Obwohl sie in diesem Buch bereits so viel Spielraum hatten, dass ich mich zwischenzeitlich wirklich fragte, ob nicht doch die beiden die Hauptcharaktere des Buches sind.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Unfassbar, unvorhersehbar und voller Geheimnisse - Klares Jahreshighlight

Silver Swan - Elite Kings Club
2

Woah.. also ich weiß meine Gedanken und Gefühle zu dem Buch - dieser unfassbaren Geschichte - gar nicht recht in Worte zu fassen.
Das Cover ist der Hammer. Ich habe mich darin sofort verliebt. Die ganze ...

Woah.. also ich weiß meine Gedanken und Gefühle zu dem Buch - dieser unfassbaren Geschichte - gar nicht recht in Worte zu fassen.
Das Cover ist der Hammer. Ich habe mich darin sofort verliebt. Die ganze Stimmung des Covers mit dem Diadem ist der absolute Wahnsinn. Auch die Cover von Band 2 und 3 sind ein mega Träumchen.

Sooo ihr Lieben.. jetzt kommt der schwierigste Teil der Rezi. Denn ich weiß wirklich nicht, was ich zu allem schreiben soll, denn jedes Wort könnte irgendwie doch ein Spoiler sein und das will ich bei diesem Buch so gar nicht.

Ich weiß nicht genau, welche Erwartungen ich an Silver Swan hatte, bevor ich es die Tage gelesen habe. Der Klappentext hat mich total angefixt und nach den ersten Kapiteln konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Das Setting des Buches ist die High School, deshalb dachte ich wohl zu Beginn, dass es sich hierbei um die ganz "normalen" Zickereien und Geheimniskrämereien einer High School handelt. Das ist aber jedoch weit gefehlt. Denn die Protagonisten und Nebencharaktere sind für mein Empfinden nicht in diese Alterskategorie einzuordnen. Weder vom Verhalten noch vom insgesamten Hintergrund her. Das machte das ganze noch viel spannender und verworrener.

Ihr solltet euch im Klaren darüber sein, dass ihr hier auf einen Elite Club stoßt, dessen Mitglieder der Bezeichnung "Bad Boy" mehr als gerecht werden und es das gesamte Buch über auch bleiben - BAD. Denn so oft ist es so, dass die Jungs zu beginn böse und undurchdringlich erscheinen und mit der Zeit weich und liebevoll werden. Wer das auch hier erwartet sollte wohl lieber die Finger von dem Buch lassen. Keiner der Jungs, weder Bishop noch Nate oder die anderen Mitglieder des Elite King Clubs, erwecken die Hoffnung in einem, dass die Geschichte freundlicher, ja sogar heller wird - sie ist durch und durch dark.

Der Schreibstil ist unglaublich mitreißend und fließend. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Charaktere hat die Autorin mit sehr viel Raffinesse und Feingefühl für das Setting, die Grundstimmung und die Geschichte selbst ausgearbeitet. Es passt einfach alles zusammen. Als Leser war ich permanent verwirrt, teilweise verstört und gleichzeitig wie auf Drogen unterwegs nur um zu erfahren, wie alles zusammenhängt. Doch eine Auflösung der Rätsel, Geheimnisse und verqueren Handlungen bekommt man als Leser nicht wirklich. Daher hofft man sehr, dass Teil 2 und Teil 3 mehr Licht ins Dunkel bringen und man irgendwann anfangen kann alles zu verstehen. Während des Lesens folgte ein Fragezeichen dem nächsten und auch die Charaktere haben dabei ihr übriges zur Verwirrung und zum Unverständnis beigetragen.

Mit Madi, der Protagonistin musste ich dahingehend des öfteren mitfühlen, da sie ebenso wie der Leser im Dunkeln tappt und nicht weiß, was das alles zu bedeuten hat.

Ich habe noch kein Buch gelesen, welches mich so zerstreut zurückgelassen hat wie Silver Swan. Die Charaktere sind u. a. undurchsichtig, unberechenbar, grob, unnahbar und die ganze Story ist zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd vorhersehbar. Gleichzeitig ist sie düster, in manchen Momenten angsteinflößend und voller Lügen, Intrigen und strotzt nur so voller Macht und Geheimnissen.

Silver Swan gehört eindeutig zu meinen Jahreshighlights 2019, weil mich die Geschichte so unfassbar gefesselt und jedes Mal aufs Neue umgehauen hat. Sie hat mich immer wieder überrascht und bis zum Schluss meine Nerven strapaziert, ohne mich am Ende davon zu erlösen.

Dieses Buch verdient viel mehr Aufmerksamkeit und ich hoffe, dass es noch viele von euch lesen werden.

Ein ganz großes Dankeschön an den LYX Verlag, für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Eine Geschichte mit viel unausgeschöpftem Potential

Atlanta Bad Boys – Hard
2

Das Buch Atlanta Bad Boys - Hard durfte ich in einer schnellen eBook-Leserunde der lesejury lesen.



Das Cover lässt an sich noch nicht viel über den Inhalt oder den Charakter schließen. Es ist ein, ...

Das Buch Atlanta Bad Boys - Hard durfte ich in einer schnellen eBook-Leserunde der lesejury lesen.



Das Cover lässt an sich noch nicht viel über den Inhalt oder den Charakter schließen. Es ist ein, für das Genre typisches Cover, zu sehen. Aber mit Ryder kann man das Model nicht wirklich in Verbindung bringen, denn er ist, entgegen dem Covermodel, tätowiert.

Der Schreibstil der Autorin hatte mich schon während der Leseprobe angesprochen. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, sodass man recht zeitnah damit durch ist. Der Beschreibung nach kann man einen Roman erwarten, der sich um Atlantas Bad Boys dreht. Aber irgendwie ist das nicht der Fall. Die Protagonisten sind mir beide überaus sympathisch und punkten mit Charme, Humor und einer liebevollen Art. Auch Ryders Kumpels kann man nur mögen und sympathisch finden. Daher vermisse ich das Bad Boy Image nicht wirklich. :)

Die Entwicklung der Story geht mir an manchen Stellen etwas zu schnell und zu einfach. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Ryder und Cassie entwickelt ist mir persönlich nicht tiefgründig genug. Es fehlen mir die Gefühle dahinter. Dafür bekommt der Leser viel Sex geboten. Etwas zu viel. Aber das liegt im Geschmack jeden Lesers.

Alles in allem bekommt der Leser eine rasante Geschichte für zwischendurch, die ein wenig mehr Tiefgang vertragen hätte. Die Autorin hätte durchaus mehr aus der Story machen können. Potential war auf jeden Fall vorhanden. Ich werde die anderen Bücher der Reihe auch noch lesen, da mir die Protagonisten sehr sympathisch sind und ich gern wissen möchte wie es mit Cash, einem von Ryders Kumpels weitergeht. :)

Vielen Dank an die Lesejury und Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 05.01.2018

Liebe macht Sterblich

Pearl – Liebe macht sterblich
2

Pearl ist die Hauptperson in dieser Geschichte neben noch ein paar anderen, die ihr aber selbst beim Lesen herausfinden sollt. Wie ihr oben lesen konntet ist sie eine Suchende und lebt schon 200 Jahre ...

Pearl ist die Hauptperson in dieser Geschichte neben noch ein paar anderen, die ihr aber selbst beim Lesen herausfinden sollt. Wie ihr oben lesen konntet ist sie eine Suchende und lebt schon 200 Jahre auf dieser Welt. Sie wurde zur Unsterblichkeit verdammt, weil sie in ihrem Leben vor dem Tod nie die Liebe erfahren hat und immer nur enttäuscht, verletzt und gedemütigt wurde.
Der Feind, von dem die Rede ist, gehört zu der "Spezies" der Jäger. Jäger sind Suchende, die erlöst wurden, sprich ihre wahre Liebe fanden. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht Suchende zu finden und außer Gefecht zu setzen.
Doch was macht Suchende so "gefährlich"? Es ist ihre Sehnsucht nach Liebe. Denn wenn sie denken, dass sie jemanden lieben, die beiden es sich gestehen und sich danach Küssen passiert etwas Schreckliches, wenn es sich nicht um die wahre Liebe handelt. Die geküssten verlieren ihre Liebe und sind nicht mehr in der Lage diese jemals wieder zu empfinden. Es ist schwer den EINEN oder die EINE zu finden, daher wollen die Jäger verhindern, dass unschuldige Menschen ihrer Liebe beraubt werden.

Nun zum Schreibstil der Autorin. Ich kannte sie vorher nicht und mir gefällt ihr Stil sehr gut, da sie die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass man als Leser immer mitbekommt, in welcher Stimmung und Gedankenwelt sich die Figuren befinden. Es liest sich leicht, locker und man kann sich direkt in die Situation hineinversetzen.

Die Charaktere sind toll und spiegeln in ihrem Handeln und ihrer Art genau ihre Rolle in der Geschichte wider. Ich konnte Pearl, Damien und Noah sofort in mein Herz schließen und habe zu jeder Zeit immer gehofft es möge alles gut für sie werden.

Die Story ist meines Erachtens super und für mich versteckt sich dahinter auch eine "kleine Botschaft", aber vielleicht nehme nur ich das so wahr.
Es geht in diesem Buch um die wahre Liebe und nur wer sie wirklich erlebt, durchlebt und fühlt kann glücklich und dadurch erlöst werden.
Viel zu häufig und viel zu schnell sagen sich die Menschen, dass sie sich lieben, auch wenn es sich erst einmal nur ums "verliebt sein" handelt. Umso frustrierender und verletzender ist es, herauszufinden, dass man es sich nur vorgemacht hat bzw. in diesem Punkt getäuscht wurde. Daher sollten wir alle darüber nachdenken nicht so leichtfertig mit "Liebe" umzugehen.


Ich bin durch die Seiten nur so geflogen und konnte das Finale gar nicht mehr abwarten. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 03.01.2018

Sehr guter und spannender Abschluss

Bourbon Lies
2

Wow. Zuerst muss ich sagen, dass ich auch im dritten und letzten Teil um die Bourbon Jungs nicht enttäuscht wurde.

Ich mochte u. a. Lane und Lizzie, Miss Aurora und besonders Samuel. T. schon aus dem ...

Wow. Zuerst muss ich sagen, dass ich auch im dritten und letzten Teil um die Bourbon Jungs nicht enttäuscht wurde.

Ich mochte u. a. Lane und Lizzie, Miss Aurora und besonders Samuel. T. schon aus dem ersten Band. Einige Charaktere in diesem Teil durchlaufen endlich(!!!) einen ich würde sagen, Sinneswandel bzw. eine charakterliche Weiterentwicklung, denn Gin mochte ich am Ende sogar ganz gerne, währen sie sich in Teil 1 noch gar nicht mit Ruhm bekleckert hat. Auf die Entwicklung der anderen Charaktere möchte ich jedoch nicht eingehen, da ich der Meinung bin dem Verlauf der Story zu viel vorweg zu nehmen. Zumal ich Spoiler nicht so toll finde. :D

Die Geschichte beginnt genau dort, wo der Vorgänger geendet hat und die Frage um den Täter ist nach wie vor ein Rätsel. Denn irgendwie scheint jeder in dem Haus mind. ein Motiv zu haben. Ich konnte mir in Band 2 schon nicht vorstellen, dass es Edward war, so wie er behauptet, der William getötet hat. Deshalb war ich beim Lesen auch hier wieder sehr kritisch was den Täter angeht.
Eine weitere Frage ist natürlich, ob Lane es, mit Unterstützung, schafft das Familienunternehmen zu retten und die finanzielle Katastrophe noch in irgendeiner Form abwenden bzw. mit so geringem Schaden wie möglich lösen zu können. Wo ist das Geld denn hin?


Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal genial. Die Spannung ist jederzeit greifbar und der Leser bekommt zwischendrin alles, was ein gutes Buch ausmacht: Gefühl, Witz, Thrill, Tragik und besonders unvorhergesehene Wendungen. :)

Die Geschichte besticht nicht nur mit seinem Handlungsverlauf. Für mich sind es zu gleichen Teilen auch die Charaktere. Denn diese machen die Story erst richtig lebendig.

Ich kann diese Reihe wirklich nur empfehlen!