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Veröffentlicht am 07.03.2026

Tja.. was bedeutet Freundschaft eigentlich?

Sagst du mir, was Freundschaft ist?
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Als ich „Sagst du mir, was Freundschaft ist?“ aufgeschlagen habe, hatte ich sofort das Gefühl, wieder in eine vertraute, warme Waldwelt einzutauchen. Die Geschichten rund um Hase und Igel schätze ich wirklich ...

Als ich „Sagst du mir, was Freundschaft ist?“ aufgeschlagen habe, hatte ich sofort das Gefühl, wieder in eine vertraute, warme Waldwelt einzutauchen. Die Geschichten rund um Hase und Igel schätze ich wirklich sehr – sie schaffen es jedes Mal aufs Neue, mich zu berühren. Bisher haben mir ihre Abenteuer immer gefallen, und auch dieses Buch hat mich wieder vollkommen überzeugt.

In der Geschichte begleitet man den neugierigen Hasen, der sich eine große Frage stellt: Was ist eigentlich Freundschaft? Gemeinsam mit seinem treuen Freund, dem Igel, macht er sich auf den Weg und fragt andere Tiere im Wald nach ihrer Antwort. Jede Begegnung bringt eine neue, schöne Sichtweise mit sich. Für den einen bedeutet Freundschaft, immer zuzuhören. Für den anderen, füreinander da zu sein oder gemeinsam die Welt ein bisschen heller zu machen.

Beim Lesen musste ich mehrmals lächeln, weil die Gespräche so liebevoll und ehrlich wirken. Man merkt schnell, dass es hier nicht um eine komplizierte Definition geht, sondern um viele kleine Momente, die zeigen, was echte Freundschaft ausmacht.

Besonders berührt hat mich, wie sich am Ende alles zusammenfügt. Während der Hase nach Antworten sucht, merkt man als Leser eigentlich schon längst: Die beiden Freunde leben genau das, wonach sie fragen. Diese Erkenntnis ist unglaublich warmherzig und hat mir ein richtig wohliges Gefühl gegeben.

Auch die Illustrationen sind einfach zauberhaft. Sie sind sanft, detailreich und strahlen eine gemütliche Waldatmosphäre aus, in der man gerne verweilt. Beim Betrachten entdeckt man immer wieder kleine liebevolle Details, die die Geschichte noch lebendiger machen.

Für mich ist dieses Buch eine wunderschöne Erinnerung daran, dass Freundschaft oft in den kleinen Gesten steckt – im Zuhören, im gemeinsamen Lachen und im füreinander Dasein.

Mein Fazit:
Ein warmherziges, liebevoll illustriertes Bilderbuch über Freundschaft, das mich wieder einmal daran erinnert hat, warum ich die Geschichten von Hase und Igel so gern lese. Eine Geschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen mit einem Lächeln zurücklässt.

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  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Bilder/Illustrationen
Veröffentlicht am 14.02.2026

Guter Auftakt mit viel Potential

Royal Houses – Haus der Drachen
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Royal Houses – Haus der Drachen von K.A. Linde hat mich wirklich positiv überrascht und ziemlich schnell in seinen Bann gezogen.
Schon das Cover ist ein absoluter Hingucker und war der Grund, weshalb ich ...

Royal Houses – Haus der Drachen von K.A. Linde hat mich wirklich positiv überrascht und ziemlich schnell in seinen Bann gezogen.
Schon das Cover ist ein absoluter Hingucker und war der Grund, weshalb ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Der Klappentext hat meine Neugier dann endgültig geweckt – und als ich angefangen habe zu lesen, war ich schneller in der Geschichte drin, als ich erwartet hatte. Der Einstieg mitten ins Geschehen sorgt dafür, dass man direkt Teil dieser Welt wird. Man braucht vielleicht einen kurzen Moment zur Orientierung, aber genau das hat für mich auch den Reiz ausgemacht.
Kerrigan mochte ich von Anfang an. Sie ist stark, eigenständig und weiß, was sie will – zumindest wirkt es nach außen so. Besonders gefallen hat mir, dass sie in ruhigeren Momenten auch ihre Unsicherheiten zeigt. Dieses Bedürfnis nach Zugehörigkeit macht sie greifbar und sympathisch. Ihre Gedanken und Gefühle – vor allem in den Szenen rund ums Fliegen – waren so bildhaft beschrieben, dass ich alles direkt vor mir sehen konnte. Für mich passt sie einfach perfekt zu einem Drachen.
Und damit komme ich zu einem meiner liebsten Aspekte: die Drachen. Gelryn ist beeindruckend, weise und auf seine eigene Art unglaublich faszinierend. Die Drachen-Szenen hatten für mich eine ganz besondere Atmosphäre und gehören definitiv zu meinen Highlights. Gleichzeitig hätte ich mir hier sogar noch ein bisschen mehr gewünscht – mehr gemeinsame Momente, mehr Einblicke in das „Drachenzuhause“, einfach noch tiefer eintauchen in diese besondere Verbindung.
Auch Fordham bringt eine spannende, emotionale Ebene in die Geschichte. Seine Vergangenheit ist ebenso vielschichtig wie die von Kerrigan, und gemeinsam entwickeln sie eine Dynamik, die neugierig auf das macht, was noch kommt. Das Ende hat einige Fragen offen gelassen – gerade in Bezug auf die roten Masken, das Haus der Schatten und die politischen Hintergründe – und genau das macht die Vorfreude auf Band zwei umso größer.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe. Insgesamt ist es für mich ein gelungener Fantasyauftakt mit starken Figuren, einer spannenden Grundidee und natürlich Drachenmagie. Mit noch etwas mehr Tiefe bei den Drachen wäre es für mich perfekt gewesen – aber ich freue mich sehr darauf, in diese Welt zurückzukehren.

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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.01.2026

Starke Fortsetzung

A Princess so dark
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Nach A Monster so cursed war ich emotional völlig ruiniert – im besten Sinne. Aspen Skye hatte mich mit ihrer düsteren, magischen Welt und den gebrochenen Charakteren komplett in den Bann gezogen. Deshalb ...

Nach A Monster so cursed war ich emotional völlig ruiniert – im besten Sinne. Aspen Skye hatte mich mit ihrer düsteren, magischen Welt und den gebrochenen Charakteren komplett in den Bann gezogen. Deshalb war für mich klar: Sobald der zweite Band erscheint, brauche ich ihn sofort. Und ja – A Princess so dark hat meine ohnehin hohen Erwartungen sogar übertroffen.

Die Geschichte setzt nahtlos dort an, wo Band 1 aufgehört hat. Ich war sofort wieder mittendrin: dieselbe beklemmende Atmosphäre, dieselbe fragile Hoffnung, dieselben Charaktere, die man liebt und gleichzeitig verfluchen möchte. Thria steht im Mittelpunkt – zerrissen zwischen Licht und Dunkel, zwischen Schuld und Schicksal. Ich mochte sie schon im ersten Teil, aber hier zeigt sie endlich, wie viel Stärke und Feuer wirklich in ihr steckt. Und Caelan… tja, er bleibt der ewige Widerspruch. Brutal, verletzlich, gefährlich – und gerade das macht ihn so faszinierend.

Was Aspen Skye unglaublich gut gelingt, ist diese feine Balance zwischen roher Emotion und poetischer Sprache. Es gibt Sätze, die klingen, als wären sie aus purer Dunkelheit gegossen – und dann wieder Momente, die so zart sind, dass sie fast wehtun. Ich habe mehrfach anhalten müssen, um einzelne Passagen noch einmal zu lesen, weil sie einfach zu schön waren, um sie nur zu überfliegen.

Auch die Welt selbst entfaltet sich hier noch stärker. Während im ersten Band vieles noch im Schatten blieb, öffnet A Princess so dark die Türen zu neuen Reichen, alten Mythen und geheimen Mächten. Die politische Spannung, die Flüche, die uralten Blutlinien – alles wächst, alles verdichtet sich. Das Worldbuilding ist düster, komplex und voller Symbolik, ohne je überladen zu wirken. Ich liebe, wenn Fantasy mich so tief eintauchen lässt, dass ich fast vergesse, wo ich gerade bin – und genau das passiert hier.

Natürlich gibt es auch ruhige Momente, in denen man kurz Atem holen darf. Und gerade diese stillen Szenen zwischen Thria und Caelan sind es, die mich am meisten berührt haben. Ihre Beziehung ist keine klassische Liebesgeschichte – sie ist schmerzhaft, unvorhersehbar und gefährlich. Aber sie fühlt sich ehrlich an. Kein Glitzer, kein Kitsch. Nur zwei gebrochene Seelen, die versuchen, sich gegenseitig nicht vollends zu verlieren.

Gegen Ende zieht das Tempo noch einmal an, und ich hatte mehr als einmal Herzklopfen. Aspen Skye liebt Cliffhanger, das wissen wir spätestens seit Band 1 – und ja, sie tut es wieder. Das letzte Kapitel hat mich fassungslos und gleichzeitig euphorisch zurückgelassen. Ich brauche Band 3. Sofort.

Mein Fazit
A Princess so dark ist alles, was ich mir von einer Fortsetzung erhofft habe – düster, gefühlvoll, spannungsgeladen und wunderschön geschrieben. Aspen Skye beweist, dass sie nicht nur mit Emotionen spielen kann, sondern auch mit Macht, Moral und Mythos. Wer A Monster so cursed mochte, wird diesen Band lieben – und wahrscheinlich genauso wie ich atemlos auf das Finale warten.

Ich lege die Reihe wirklich jedem ans Herz, der Dark Romantasy liebt – mit Tiefe, mit Kanten, mit Gefühl. Und falls du Band 1 noch nicht gelesen hast: Fang dort an. Danach wirst du verstehen, warum diese Welt mich nicht mehr loslässt.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Dark Romance im Weihnachtssetting

He Sees You When You´re Sleeping
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Ich habe He Sees You When You’re Sleeping als eine Geschichte erlebt, die sich nicht aufdrängt, sondern sich langsam entfaltet. Still, atmosphärisch und mit einer konstanten unterschwelligen Spannung, ...

Ich habe He Sees You When You’re Sleeping als eine Geschichte erlebt, die sich nicht aufdrängt, sondern sich langsam entfaltet. Still, atmosphärisch und mit einer konstanten unterschwelligen Spannung, die mich beim Lesen – und auch beim Hören – begleitet hat.
Chloe habe ich schnell als Figur gespürt. Nach außen lebt sie das perfekte Influencer-Leben: Schmuck, Ästhetik, ein sorgfältig kuratiertes Bild. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine dunklere, verletzliche Seite, die in starkem Kontrast zu ihrer „Chloe by day“-Version steht. Genau diese Gegensätzlichkeit hat sie für mich emotional greifbar gemacht.

Jack ist tagsüber Feuerwehrmann, jemand, den man automatisch mit Sicherheit und Schutz verbindet. Nachts beobachtet er Chloe – ausschließlich durch ihr Fenster. Er ist keine klassische Heldenfigur, sondern bewegt sich klar in moralischen Grauzonen. Obsessiv, kontrollierend und nicht immer beschützend. Seine dunkle Seite ist präsent, gerade in den intensiveren Momenten der Geschichte, und genau das macht ihn so faszinierend wie verstörend.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und fast schon trügerisch leicht. Ich bin schnell durch die Seiten geflogen, während sich die Spannung eher leise, aber konstant aufgebaut hat. Die dunkleren Szenen sind dabei alles andere als sanft und tragen eine deutliche emotionale Intensität in sich. Gegen Ende hätte ich mir stellenweise mehr Raum für Gedanken und Gefühle gewünscht, dennoch bleibt die Atmosphäre stimmig.

Besonders gefallen hat mir auch der Wechsel zwischen Lesen und Hören. Die Hörbuchfassung aus dem Argon Verlag, gesprochen von Lou Willmann und Henning Decker, passt hervorragend zu den Charakteren und verstärkt die düstere, intime Stimmung der Geschichte spürbar. Dieses Duo höre ich gern wieder.

Fazit
Für mich ist He Sees You When You’re Sleeping eine leise, dunkle Dark-Romance-Geschichte mit winterlichem Setting, starken Kontrasten und Figuren, die nicht eindeutig gut oder böse sind. Kein Wohlfühlbuch, aber eines, das nachhallt und emotional wirkt.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Mega spannend und absolut mitreißend

Nocticadia
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Als ich Nocticadia angefangen habe, war ich sofort drin. Das Cover hat mich schon vorher richtig neugierig gemacht — düster, schön und irgendwie beunruhigend. Genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen, ...

Als ich Nocticadia angefangen habe, war ich sofort drin. Das Cover hat mich schon vorher richtig neugierig gemacht — düster, schön und irgendwie beunruhigend. Genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen, nur viel intensiver.

Der Einstieg war überraschend leicht. Ich dachte erst, dass mich die Welt vielleicht erschlägt, aber Keri Lake holt einen so geschickt rein, dass man fast automatisch weiterliest. Ihr Schreibstil hat für mich die perfekte Mischung aus atmosphärisch, emotional und spannend. Nie zu viel, nie zu wenig — genau richtig, um komplett abzutauchen.

Was mich aber wirklich gecatcht hat, waren die Charaktere.

Lilia mit ihrer Art, die gleichzeitig stark und völlig verplant ist — ich hab so oft gelacht, genickt oder die Augen verdreht, weil ich sie einfach verstanden habe.

Und Devryck … ja, da hat’s mich sofort erwischt. Düster, kontrolliert, gefährlich, aber gleichzeitig so respektvoll und aufmerksam, dass man irgendwann selbst vergisst, ob man ihm trauen sollte oder nicht. Die Dynamik zwischen den beiden war für mich einfach heftig gut. Dieses Knistern, das man schon fühlt, bevor überhaupt etwas passiert.

Und dann kamen diese Wendungen.

Oh mein Gott.
Ich war ab ungefähr Seite 350 nur noch angespannt. Die ganzen Fragezeichen, die offenen Geheimnisse, diese kleinen Hinweise überall… Ich hab wirklich gedacht:

„Wie zum Teufel will Keri Lake das alles am Ende noch logisch zusammenführen?“

Und dann macht sie es einfach.

Nicht so, wie ich es erwartet hätte — sondern viel besser, emotionaler und brutaler, als ich vorbereitet war. Einige Enthüllungen haben mich komplett überrollt, ich musste sogar kurz pausieren, weil ich es sacken lassen musste.

Der Countdown am Ende? Hat mich fertiggemacht. Ich hab schneller gelesen als ich atmen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wer lügt, wer wen verrät und wie das alles zusammenhängt.

Am Ende war ich einfach nur sprachlos.

Nocticadia hat mich mitgerissen, überrascht, emotional zerstört und gleichzeitig total glücklich zurückgelassen.

Es ist eines dieser Bücher, bei denen man spürt, dass alles mit Absicht gesetzt wurde — jede Szene, jede Spannung, jede kleine Andeutung.

Ich bin komplett verliebt in dieses düstere, verrückte, wunderschöne Chaos. 🖤

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