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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2018

Eine Geschichte mit viel unausgeschöpftem Potential

Atlanta Bad Boys - Hard
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Das Buch Atlanta Bad Boys - Hard durfte ich in einer schnellen eBook-Leserunde der lesejury lesen.



Das Cover lässt an sich noch nicht viel über den Inhalt oder den Charakter schließen. Es ist ein, ...

Das Buch Atlanta Bad Boys - Hard durfte ich in einer schnellen eBook-Leserunde der lesejury lesen.



Das Cover lässt an sich noch nicht viel über den Inhalt oder den Charakter schließen. Es ist ein, für das Genre typisches Cover, zu sehen. Aber mit Ryder kann man das Model nicht wirklich in Verbindung bringen, denn er ist, entgegen dem Covermodel, tätowiert.

Der Schreibstil der Autorin hatte mich schon während der Leseprobe angesprochen. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, sodass man recht zeitnah damit durch ist. Der Beschreibung nach kann man einen Roman erwarten, der sich um Atlantas Bad Boys dreht. Aber irgendwie ist das nicht der Fall. Die Protagonisten sind mir beide überaus sympathisch und punkten mit Charme, Humor und einer liebevollen Art. Auch Ryders Kumpels kann man nur mögen und sympathisch finden. Daher vermisse ich das Bad Boy Image nicht wirklich. :)

Die Entwicklung der Story geht mir an manchen Stellen etwas zu schnell und zu einfach. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Ryder und Cassie entwickelt ist mir persönlich nicht tiefgründig genug. Es fehlen mir die Gefühle dahinter. Dafür bekommt der Leser viel Sex geboten. Etwas zu viel. Aber das liegt im Geschmack jeden Lesers.

Alles in allem bekommt der Leser eine rasante Geschichte für zwischendurch, die ein wenig mehr Tiefgang vertragen hätte. Die Autorin hätte durchaus mehr aus der Story machen können. Potential war auf jeden Fall vorhanden. Ich werde die anderen Bücher der Reihe auch noch lesen, da mir die Protagonisten sehr sympathisch sind und ich gern wissen möchte wie es mit Cash, einem von Ryders Kumpels weitergeht. :)

Vielen Dank an die Lesejury und Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 03.01.2018

Sehr guter und spannender Abschluss

Bourbon Lies
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Wow. Zuerst muss ich sagen, dass ich auch im dritten und letzten Teil um die Bourbon Jungs nicht enttäuscht wurde.

Ich mochte u. a. Lane und Lizzie, Miss Aurora und besonders Samuel. T. schon aus dem ...

Wow. Zuerst muss ich sagen, dass ich auch im dritten und letzten Teil um die Bourbon Jungs nicht enttäuscht wurde.

Ich mochte u. a. Lane und Lizzie, Miss Aurora und besonders Samuel. T. schon aus dem ersten Band. Einige Charaktere in diesem Teil durchlaufen endlich(!!!) einen ich würde sagen, Sinneswandel bzw. eine charakterliche Weiterentwicklung, denn Gin mochte ich am Ende sogar ganz gerne, währen sie sich in Teil 1 noch gar nicht mit Ruhm bekleckert hat. Auf die Entwicklung der anderen Charaktere möchte ich jedoch nicht eingehen, da ich der Meinung bin dem Verlauf der Story zu viel vorweg zu nehmen. Zumal ich Spoiler nicht so toll finde. :D

Die Geschichte beginnt genau dort, wo der Vorgänger geendet hat und die Frage um den Täter ist nach wie vor ein Rätsel. Denn irgendwie scheint jeder in dem Haus mind. ein Motiv zu haben. Ich konnte mir in Band 2 schon nicht vorstellen, dass es Edward war, so wie er behauptet, der William getötet hat. Deshalb war ich beim Lesen auch hier wieder sehr kritisch was den Täter angeht.
Eine weitere Frage ist natürlich, ob Lane es, mit Unterstützung, schafft das Familienunternehmen zu retten und die finanzielle Katastrophe noch in irgendeiner Form abwenden bzw. mit so geringem Schaden wie möglich lösen zu können. Wo ist das Geld denn hin?


Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal genial. Die Spannung ist jederzeit greifbar und der Leser bekommt zwischendrin alles, was ein gutes Buch ausmacht: Gefühl, Witz, Thrill, Tragik und besonders unvorhergesehene Wendungen. :)

Die Geschichte besticht nicht nur mit seinem Handlungsverlauf. Für mich sind es zu gleichen Teilen auch die Charaktere. Denn diese machen die Story erst richtig lebendig.

Ich kann diese Reihe wirklich nur empfehlen!

Veröffentlicht am 05.01.2018

Liebe macht Sterblich

Pearl – Liebe macht sterblich
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Pearl ist die Hauptperson in dieser Geschichte neben noch ein paar anderen, die ihr aber selbst beim Lesen herausfinden sollt. Wie ihr oben lesen konntet ist sie eine Suchende und lebt schon 200 Jahre ...

Pearl ist die Hauptperson in dieser Geschichte neben noch ein paar anderen, die ihr aber selbst beim Lesen herausfinden sollt. Wie ihr oben lesen konntet ist sie eine Suchende und lebt schon 200 Jahre auf dieser Welt. Sie wurde zur Unsterblichkeit verdammt, weil sie in ihrem Leben vor dem Tod nie die Liebe erfahren hat und immer nur enttäuscht, verletzt und gedemütigt wurde.
Der Feind, von dem die Rede ist, gehört zu der "Spezies" der Jäger. Jäger sind Suchende, die erlöst wurden, sprich ihre wahre Liebe fanden. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht Suchende zu finden und außer Gefecht zu setzen.
Doch was macht Suchende so "gefährlich"? Es ist ihre Sehnsucht nach Liebe. Denn wenn sie denken, dass sie jemanden lieben, die beiden es sich gestehen und sich danach Küssen passiert etwas Schreckliches, wenn es sich nicht um die wahre Liebe handelt. Die geküssten verlieren ihre Liebe und sind nicht mehr in der Lage diese jemals wieder zu empfinden. Es ist schwer den EINEN oder die EINE zu finden, daher wollen die Jäger verhindern, dass unschuldige Menschen ihrer Liebe beraubt werden.

Nun zum Schreibstil der Autorin. Ich kannte sie vorher nicht und mir gefällt ihr Stil sehr gut, da sie die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass man als Leser immer mitbekommt, in welcher Stimmung und Gedankenwelt sich die Figuren befinden. Es liest sich leicht, locker und man kann sich direkt in die Situation hineinversetzen.

Die Charaktere sind toll und spiegeln in ihrem Handeln und ihrer Art genau ihre Rolle in der Geschichte wider. Ich konnte Pearl, Damien und Noah sofort in mein Herz schließen und habe zu jeder Zeit immer gehofft es möge alles gut für sie werden.

Die Story ist meines Erachtens super und für mich versteckt sich dahinter auch eine "kleine Botschaft", aber vielleicht nehme nur ich das so wahr.
Es geht in diesem Buch um die wahre Liebe und nur wer sie wirklich erlebt, durchlebt und fühlt kann glücklich und dadurch erlöst werden.
Viel zu häufig und viel zu schnell sagen sich die Menschen, dass sie sich lieben, auch wenn es sich erst einmal nur ums "verliebt sein" handelt. Umso frustrierender und verletzender ist es, herauszufinden, dass man es sich nur vorgemacht hat bzw. in diesem Punkt getäuscht wurde. Daher sollten wir alle darüber nachdenken nicht so leichtfertig mit "Liebe" umzugehen.


Ich bin durch die Seiten nur so geflogen und konnte das Finale gar nicht mehr abwarten. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 09.12.2018

Wahnsinnig witziger Anfang mit schwächer werdendem Ende

One More Chance
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One more Chance durfte ich hier in der Leserunde lesen und war von der Leseprobe damals so begeistert. :)
Die Anfangssequenz beschäftigt sich mit dem Kennenlernen der beiden Protagonisten. Ich habe diese ...

One more Chance durfte ich hier in der Leserunde lesen und war von der Leseprobe damals so begeistert. :)
Die Anfangssequenz beschäftigt sich mit dem Kennenlernen der beiden Protagonisten. Ich habe diese einzelnen Szenen so geliebt. Der Schreibstil hat mich des Öfteren zum Lachen, Weinen und auch Fluchen gebracht. Die Dialoge von Chance und Aubrey waren witzig, teilweise richtig zum Schießen komisch, aber auch ernst und nachdenklich. Die Atmosphäre und der Umgang der beiden miteinander war immer freundlich, warm und herzlich - wenn sie sich nicht gerade gegenseitig auf die Palme gebracht haben.
Im Verlauf der Geschichte erfahren wir viel von Chance und was ihn bewegt aber auch Aubrey lernt man Schritt für Schritt näher kennen. Das mochte ich sehr. Der erste Teil des Buches hat mir am besten gefallen. Denn das Zusammenspiel der beiden und diese unverblümten und frei heraus gestalteten Dialoge hatten einen besonderen Charme, den ich im weiteren Verlauf der Geschichte irgendwann etwas vermisst habe.
Sowohl Chance als auch Aubrey sind charakterlich gewachsen und haben sich in mancher Hinsicht weiterentwickelt, jedoch existiert meines Erachtens diese Leichtigkeit zwischen ihnen nicht mehr richtig. Auch wenn sie sich eine Zeit lang nicht gesehen haben und in dieser auch viel passiert ist. Aubrey mochte ich gegen Ende des zweiten und Anfang des dritten Drittels des Buches eine Weile lang nicht mehr so gern. Ihr Verhalten hat mich teilweise wirklich den Kopf schütteln lassen. Sie wurde mir nicht wirklich unsympathisch, aber irgendwie wurde ich mit ihr in den Sequenzen nicht warm.
Chance hat auch so seine Momente, in denen ich ihn am liebsten hätte schütteln wollen. Aber er wirkte auf mich immer aufrichtig und ich fand es unglaublich toll, dass er zu dem, was er „verbockt“ hatte stand und nicht doch eingeknickt ist. (Wenn ihr es lest werdet ihr wissen, was ich meine.) Generell mochte ich sehr, wie er um Aubrey gekämpft hat und sich nicht unterkriegen ließ ¬¬– weder von ihr noch von Dicky. Chance konnte mich beim Lesen im Sturm erobern und ich habe während des Lesens darauf gehofft, dass alles gut gehen wird. Denn er ist sympathisch, charismatisch, loyal und unglaublich liebenswürdig.
Doch mein absoluter Liebling – und dazu gehören auch meine Lieblingsszenen – ist Esmeralda Schneeflöckchen, dann besser bekannt unter Pixy. :) Was hab ich gelacht und auch geweint in diesen Szenen.

Kurz zusammengefasst: Die Geschichte um Aubrey und Chance ist süß, emotional und sehr gut für zwischendurch, da sie nicht sehr in die Tiefe geht. Man fliegt, aufgrund des sehr lockeren und leichten Schreibstils des Autorinnenduos, nur so durch die Seiten und Kapitel und kann immer mal herzlich lachen. Der Auftakt der Story ist meiner Meinung nach am stärksten und gegen Ende wird das Buch leider etwas schwächer. Jedoch habe ich es sehr gern gelesen und kann es auch weiterempfehlen.

Wer weiß, wie sich der nächste Teil der „Second-Chances“-Reihe schlägt. Ich bin schon gespannt und freu mich drauf. :)

Veröffentlicht am 25.11.2018

Wieder überzeugend

Blutrausch - Er muss töten
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Hach.. Ich liebe diese Reihe von Chris Carter und bis jetzt konnte mich jedes Buch überzeugen. Der Klappentext verspricht wieder einen unheimlichen, spannenden und nervenaufreibenden Thriller. Genau wie ...

Hach.. Ich liebe diese Reihe von Chris Carter und bis jetzt konnte mich jedes Buch überzeugen. Der Klappentext verspricht wieder einen unheimlichen, spannenden und nervenaufreibenden Thriller. Genau wie ich es gern hab. Das Cover tut da sein übriges.
Wer Hunter und Garcia kennt weiß, dass die beiden ein wahnsinnig tolles Team sind und sich gegenseitig immer wieder auf's Neue zu Höchstleistung pushen. :) Die zwei haben in ihrer Laufbahn schon so viel Grausamkeit und Abschaum gesehen, viel gemeinsam erlebt aber auch durchlebt und wurden dadurch zu einer Einheit, die ich in der Welt der Thriller und Krimis mehr als schätzen und lieben gelernt habe.
Über den eigentlichen Inhalt, zusätzlich zum Klappentext, möchte ich gar nichts verraten, denn ich habe selbst schon gemerkt, dass man die Bücher von Chris Carter ganz allein erkunden und erleben muss, um die volle Bandbreite seines Schreibstils und seiner Genialität zu ergründen.
Blutrausch ist schonungslos, grausam und so spannend, dass ich es nicht beiseite legen konnte.

Wer also eine Reihe sucht, die einen in Atem hält und die eigenen Nerven bis zum zerreißen strapaziert, ist mit der Hunter und Garcia Reihe bestens versorgt. :) Ich bin schon total gespannt auf "Jagd auf die Bestie", Band 10 der Reihe, welches im Juli 2019 erscheinen wird.