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Veröffentlicht am 30.06.2026

Schöne Wohlfühl-Sommergeschichte…

Summer Tides
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Das Cover dieses Buches finde ich sehr schön und es fängt super die Atmosphäre dieser Geschichte ein.

Scarlett möchte in Cornwall neu anfangen. Dafür plant sie in St. Ives einen Kiosk zu eröffnen. Leider ...

Das Cover dieses Buches finde ich sehr schön und es fängt super die Atmosphäre dieser Geschichte ein.

Scarlett möchte in Cornwall neu anfangen. Dafür plant sie in St. Ives einen Kiosk zu eröffnen. Leider läuft das aber völlig anders als geplant und sie muss sich ganz neu ausrichten. Doch ein Teil der Dorfgemeinschaft kommt ihr zur Hilfe, u.a. der Rettungsschwimmer. Von Anfang an ist da so eine besondere Anziehungskraft zwischen ihnen, doch hat Scarlett einen Freund in London und Noah plant eigentlich eine Weltreise.

In diese Geschichte bin ich richtig gut reingekommen. Wir lernen Scarlett kennen, die ein wenig planlos und chaotisch wirkt. Sie möchte einen neuen Lebensabschnitt beginnen, nur scheint dabei überhaupt nichts zu klappen. Sie ist aber ein sehr positiver Mensch und gibt auch nicht auf, so dass sie immer wieder neue Strategien ausprobiert. In jedem Fall wächst sie an all ihren Herausforderungen. Habe ich sie anfänglich doch etwas naiv und impulsiv kennengelernt, so macht sie im Laufe der Geschichte eine wirklich gelungene Entwihtcklung durch, bleibt sich dabei aber immer treu und verliert ihre Einzigartigkeit nicht. Vielleicht war sie ein wenig überzeichnet, aber das hat sie ihr persönlich ganz besonders sympathisch gemacht.

Jonah mochte ich auch von Anfang an. Er strahlt Ruhe aus und scheint schon ziemlich gegensätzlich zu Scarlett zu sein. Man kann ihn durchaus als Ruhepol der Geschichte bezeichnen. Er ist sehr bedacht und handelt nicht vorschnell. Jonah ist Chirurg, arbeitet jedoch als Rettungsschwimmer in St. Ives, seiner Heimat. Aber er hat einen Plan und möchte schon recht bald zu einer Weltreise aufbrechen. Auch er entwickelt sich toll. Aus meiner Sicht trägt Scarlett in ihrer unverkennbaren Art dazu bei. Jonah fand ich sehr authentisch.

Alle anderen Figuren haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Jede Figur hat eine eigene Motivation und jede Figur ist wirklich liebevoll gezeichnet. Es ist eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die zusammenhält.

Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Es gibt kleinere Konflikte und schon auch überraschende Wendungen. Wenn es auch keinen großen Spannungsbogen gab, so hat es mich doch durchweg im Buch gehalten. Es hat sich nach Leichtigkeit und Unbeschwertheit angefühlt und die Liebesgeschichte war gut gewichtet. Die gewählten Themen fand ich interessant und gut bearbeitet und auch das Ende hat ich total abgeholt, denn mir hat die Botschaft dieser Geschichte sehr gefallen.

Der Schreibstil ist wundervoll. Alles liest sich angenehm und flüssig. Die Dialoge sind unterhaltsam und schon authentisch. Mit ihren Beschreibungen der Settings und der Atmosphäre ist es der Autorin gelungen, mich nach Cornwall zu entführen. Es hat sich ein wenig wie Urlaub angefühlt, wie eine Wohlfühl-Stimmung. Das war echt toll. Und auch die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich total abgeholt. Ich konnte mich ganz prima in Scarlett und Jonah hineinversetzen und habe alles mit ihnen gemeinsam erlebt.

Von mir erhält dieses Geschichte eine klare Kaufempfehlung, weil Scarlett und Jonah besonders sympathische Hauptfiguren sind, weil die Handlung schön und unterhaltsam ist und weil Setting und Atmosphäre wirklich großartig dargestellt wurden.

Vielen Dank an Sarah Fulmar und den Lübbe-Verlag für diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Spannende und richtig gute Fortsetzung…

Broken Dove
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Das Cover und den goldenen Farbschnitt und überhaupt die Aufmachung des Hardcover-Buches mit Schutzumschlag finde sehr schön und alles passt super zu dieser Geschichte.

Nachdem Wren die Silver Elite erfolgreich ...

Das Cover und den goldenen Farbschnitt und überhaupt die Aufmachung des Hardcover-Buches mit Schutzumschlag finde sehr schön und alles passt super zu dieser Geschichte.

Nachdem Wren die Silver Elite erfolgreich abschließen konnte, musste sie fliehen, denn ihre Tarnung war aufgeflogen. Uprising, das Rebellen-Netzwerk ist ihr neues Zuhause und sie versucht ihren Platz zu finden. Das ist aufgrund ihrer Besonderheiten jedoch gar nicht so einfach. Gleichzeitig fehlt ihr Cross, der versucht das Regime von innen heraus zu zerschlagen. Zwar können sie weiterhin telepathisch miteinander kommunizieren, doch Cross scheint ihr etwas zu verheimlichen. Für Wren gibt es die ein oder andere Überraschung und sie beginnt einiges zu hinterfragen und auch zu überlegen für wen oder was sie bereit ist zu kämpfen.

Ein wenig Sorge hatte ich schon, ob ich gut in Band 2 reinfinden würde. Doch hatte ich dann einen tollen Post des LYX-Verlages gefunden, der Band 1 super zusammengefasst hat und tatsächlich hatte ich dadurch keine Schwierigkeiten. Wren ist immer noch ein so toller Charakter. Sie ist mutig und stark, geht ihren Weg und lässt sich durch nichts davon abbringen. Obwohl mir ihre Entwicklung in Band 1 schon richtig gut gefallen hatte, macht sie hier nochmal einen enormen Fortschritt und bleibt für mich dabei immer sympathisch. Und das obwohl sie zum Teil selbst durch die eigene Vergangenheit oder aber fehlendes Wissen darüber, verunsichert ist. Sie ist wissbegierig und hinterfragt kritisch. Die räumliche Trennung von Cross war schon recht schwer auszuhalten und ich konnte ihre Sehnsucht nachvollziehen. Sie ist authentisch in ihrer Art und in ihr scheint noch so viel mehr zu stecken.

Cross mag ich auch immer noch sehr. Zwar erleben wir ihn in einer Art Fernbeziehung, jedoch findet er immer die richtigen Worte, um Wren wieder zu beruhigen oder ihr gut zuzureden. Und auch wenn sie offen und ehrlich sein wollten, so gibt Cross alles, um Wren nicht zusätzlich zu belasten.Ich glaube aber auch, dass Wren ihre Stärke so nur weiter entwickeln konnte, weil sie den nötigen Raum hatte und auf sich allein gestellt war. Aber Cross weiß natürlich auch um ihre Stärke. Auch seine Entwicklung mochte ich wieder.

Alle anderen Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Es gibt einige Konflikte, Geheimnisse, Intrigen und überraschende Wendungen… und was für welche. Wow. Mit dem ein oder anderen habe ich absolut nicht gerechnet. Zwar wird in Band 2 mehr erklärt, als in Band 1, insbesondere zu politischen Verstrickungen, jedoch fand ich es trotzdem durchweg spannend und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Liebesgeschichte überzeugt mich auch immer noch und bei manchen spürt man einfach, dass sie zusammengehören. Die gewählten Themen fand ich interessant und gut bearbeitet und das Ende war… tja, das Ende war… mir fehlen die Worte. Auch damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und schon gar nicht, dass es nun wohl einen 3. Band geben wird. Ich freu mich schon.

Der Schreibstil war wieder wundervoll. Alles liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Dialoge sind authentisch und unterhaltsam und die Figuren wirken noch lebendiger. Das Worldbuilding finde ich recht komplex und gut durchdacht und das Magiesystem hat mich völlig überzeugt. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben mich in die Geschichte gesogen. Es war wirklich ein Leseerlebnis. Und auch die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich wieder total abgeholt und ich konnte mich ganz hervorragend, vor allem in Wren hineinversetzen. Besser geht es für mich kaum.

Für mich hat sich dieses Buch wieder zu einem Highlight entwickelt und erhält eine ganz klare Kaufempfehlung. Wren ist eine so sympathische und durch und durch gelungen Hauptfigur, die Handlung ist durchweg spannend und Worldbuilding und Magiesystem sind super durchdacht und klasse dargestellt.

Vielen Dank an Dani Francis und den LYX-Verlag für diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Interessanter, spannender und auch gefühlvoller historischer Roman…

Der Gesang des Falken
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Das Cover dieses Buches finde ich wunderschön und es passt richtig gut zu dieser Geschichte.

Paris, 1514. Marcelle lebt als Tochter des Großstallmeisters am königlichen Hof, doch sie verabscheut dieses ...

Das Cover dieses Buches finde ich wunderschön und es passt richtig gut zu dieser Geschichte.

Paris, 1514. Marcelle lebt als Tochter des Großstallmeisters am königlichen Hof, doch sie verabscheut dieses Leben. Diese Oberflächlichkeit. Zum Glück hat sie Jean, den Sohn des Großfalkners an ihrer Seite, ihren einzigen Freund. Sie verbringen fast jede freie Minute gemeinsam und sie hilft ihm, einen Falken zu dressieren. Doch dann zwingt ihr Vater sie, als Hofdame zu arbeiten und sich zu beweisen. Ihr wird Anne Boleyn an die Seite gestellt, die genau die Erwartungen erfüllt. Schnell werden die beiden beste Freundinnen und Marcelle fängt an zu hinterfragen, was sie im Leben wirklich will. Wird sie ihren Weg finden?

In die Geschichte bin ich richtig gut reingekommen. Man lernt gleich am Anfang Marcelle und Jean kennen. Beide mochte ich sofort und habe sie in mein Herz geschlossen.
Marcelle ist ein junge Frau, die bis zu diesem Zeitpunkt ein recht freies Leben als Frau leben durfte und sie hat es sehr genossen. Doch dann wird dafür gesorgt, dass dieses Leben abrupt endet und sie als Hofdame tätig werden muss. Das sagt ihr nicht wirklich zu, doch sie lernt Anne kennen und versucht das Beste aus dieser Situation zu machen. Marcelle wächst an ihren Herausforderungen und lernt durch Anne, Dinge kritisch zu betrachten. Auch der Umgang mit ihrer besonderen Kunst macht es ihr nicht leicht. Zwar darf sie Kontakt zu einem großem Künstler haben, jedoch steht ihr dieser Weg als Frau nicht frei und sie hadert immer wieder mit sich und ihrem Leben. Als ihr die Liebe begegnet merkt man schnell, wie unbedarft Marcelle noch ist und sie ist zu niedlich. Doch auch dieses Thema führt sie zu einem neuen inneren Konflikt. Marcelle ist super sympathisch und sehr authentisch und hat es mir viel Spaß gemacht, diese Welt gemeinsam mit ihr zu erkunden.

Jean fand ich auch herzerwärmend. Er kämpft um das Ansehen seines Vaters und tut alles, um zu gefallen. Trotzdem empfindet er es so, als genüge er nie. Da sind Selbstzweifel, Sorgen und auch eine innere Zerrissenheit und er hat mich in seiner Art einige Male sehr berührt. Auch seine Traumfrau scheint ihn nicht zu sehen, aber ihr zuliebe würde er auf sein persönliches Glück verzichten. Trotzdem gibt er nie auf und sucht immer neue Wege und Ansätze für sich. Seine Entwicklung hat mir richtig gut gefallen und auch ihn fand ich so lebensecht. Man möchte ihn eigentlich immer in den Arm nehmen und ihm gut zureden.

Alle anderen Figuren haben mir auch sehr gefallen. Jede Figur hat eine eigene Motivation und war liebevoll gezeichnet. Beim König war ich hin und hergerissen. Einige Male dachte ich, man der ist ja ganz gut drauf. Aber es gab dann auch Situation, in denen ich ihn eher abstoßend fand. Seine Frau Claude mochte ich dafür umso mehr. Sie verkörpert die Rolle der Frau der vorherrschenden Zeit und geht sehr ehrlich damit um. Ganz besonders berührt hat mich aber das Schicksal von Francoise. Ihren Ehemann de Laval fand ich echt abartig, wenn man betrachtet wie er sie zur Frau bekommen hat und wie er mit ihr umgeht. Sie findet dann zwar einen Weg, aber im Grunde auch nur, weil ihr nichts anderes übrig bleibt. Krass! Ein wenig enttäuscht war ich von Anne. Leider habe ich sie wirklich nur als Nebenfigur wahrgenommen, hatte aber nach dem Klappentext erwartet, dass man mehr über sie erfährt. Trotzdem mochte ich sie als Figur in ihrer Darstellung.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es gibt viele kleinere und größere Konflikte, Geheimnisse, Intrigen und überraschende Wendungen. Mich hat es durchweg im Buch gehalten und ich fand es interessant und spannend. Vom höfischen Leben hätte ich gern noch etwas mehr gelesen. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, weil ich es fühlen konnte. Die gewählten Themen fand ich äußerst interessant und auch super bearbeitet. Über das Falknern habe ich bisher noch nichts gelesen. Dadurch war es neu für mich und ich hab auch was dazugelernt. Und auch das Ende hat mich überzeugt und zufrieden zurückgelassen.

Der Schreibstil ist wirklich schön. Alles liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Dialoge sind authentisch und unterhaltsam und lassen die Figuren noch lebendiger wirken. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen lassen und mich in die Geschichte gesogen. Und auch die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich total abgeholt und ich konnte mich hervorragend in die Figuren, insbesondere in Marcelle, Jean und Francoise hineinversetzen und habe mit ihnen mitgelitten.

Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung. Die Hauptfiguren sind sympathisch und lebensecht, aber auch alle anderen Figuren sind toll entwickelt, die Beschreibungen der Settings und der Atmosphäre sind sehr gelungen und lassen einen gut in die Geschichte eintauchen und gerade die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich immer im Buch gehalten.

Vielen Dank an Lea Gerstenberger und den KNAUR Verlag für diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Spannende und emotionale Romantasy…

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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Das Cover und den Farbschnitt dieses Buches finde ich richtig schön und perfekt für diese Geschichte.

London, 1848. Die junge Ivy Benton hat ein Ziel. Ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren. Wie alle anderen ...

Das Cover und den Farbschnitt dieses Buches finde ich richtig schön und perfekt für diese Geschichte.

London, 1848. Die junge Ivy Benton hat ein Ziel. Ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren. Wie alle anderen jungen Adligen möchte sie ihren Rose Bargain mit der Fae-Königin schließen, doch es entwickelt sich anders, als Ivy geplant hatte. Deswegen kommt es ihr sehr gelegen, dass der Fae-Prinz Bram verkündet, in dieser Saison seine Braut zu wählen. Natürlich ist sie nicht die einzige, die um seine Gunst buhlen will, doch ahnt sie nicht, was da wirklich auf sie zukommt. Als ihr dann noch Prinz Emmett helfen will, ist sie vollends durcheinander, denn sie muss konzentriert bei der Sache bleiben.

In diese Geschichte bin ich richtig gut reingekommen. Ivy ist eine junge, sehr ehrgeizige junge Frau, die alles tut, um ihre Familie zu beschützen. Nach dem Schicksal ihrer Schwester ist der Ruf der Familie in Schieflage geraten, doch Ivy will Rache. Sie hat ein ganz klares Ziel vor Augen und arbeitet aktiv daraufhin. Sie stellt sich allen Herausforderungen und wächst an jeder einzelnen. Es war so schön, Ivy auf ihrem Weg zu begleiten. Ihre Entwicklung fand ich sehr gelungen. Im Umgang mit Bram und Emmett mochte ich sie auch total, vor allem weil sie nie klein beigibt. Man hat jede Menge Spaß mit ihr. Mit den anderen Mädchen zusammen hat sie mir auch sehr gut gefallen, denn auch wenn man ihr zum Teil übel mitspielt, hat sie ein großes (Kämpfer-) Herz und das kommt immer mehr zum Vorschein. Ivy ist mutig, stark und äußerst sympathisch und ich habe sie in mein Herz geschlossen.

Bram fand ich auch von Anfang an sehr angenehm und sympathisch. Man merkt ihm schon an, dass er der Thronfolger ist, aber er ist sehr nahbar und gibt den Mädels immer das Gefühl, sie sind etwas Besonderes. Es gibt einige Situationen, in denen deutlich wird, dass sie ihm wichtig sind und er sie auch beschützt und er versucht schon ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und echtes Interesse zu zeigen. Es gelingt im meines Erachtens auch, sie für sich zu gewinnen, doch hatte ich schon einige Male das Gefühl, er will sich gar nicht entscheiden. Und ich muss sagen, er hat mich dann schon auch arg überrascht.

Dafür war Emmett von Beginn an in meinem Herzen. Was für ein toller Typ. Ich glaube, er sollte der Unnahbare sein und etwas distanziert wirken, aber seine ganze Art hat mich von Anfang an überzeugt, so dass ich Ivy und Faith durchaus nachvollziehen konnte, die da eine gewisse Anziehungskraft gespürt haben. Auch seine Entwicklung hat mir super gefallen.

Alle anderen Figuren fand ich auch sehr gelungen. Jede Figur hat eine eigene Motivation. Die Mädels waren alle recht unterschiedlich. Das hat es sehr abwechslungsreich gemacht. Die Königin fand ich etwas schwierig und auch seltsam, doch auch das hat einfach gepasst. Und mit Lydia, Ivys Schwester, habe ich mich anfänglich echt schwer getan, doch im Laufe der Geschichte konnte ich sie so gut nachvollziehen und ihre Situation hat mich bewegt.

Die Handlung hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es gibt einige kleinere und größere Konflikte, Intrigen, Geheimnisse und überraschende Wendungen. Von Anfang bis Ende ist es super spannend, actionreich, zum Teil recht brutal, aber auch sehr emotional. Ich war total gefesselt von dieser Geschichte und habe alles gefühlt. Die Liebesgeschichte fand ich großartig und sehr gelungen. Die gewählten Themen sind interessant und super bearbeitet und das Ende fand ich krass, hatte ehrlicherweise auch gar nicht damit gerechnet und muss nun erstmal mit diesem Cliffhanger leben. Wow! Ich kann es wirklich nicht erwarten weiterzulesen.

Der Schreibstil war ebenfalls wundervoll. Alles liest sich sehr angenehm und und flüssig. Die Dialoge sind authentisch und wirklich unterhaltsam, so dass sich beim Lesen alles sehr echt anfühlt. Das Worldbuilding war richtig gut und die sehr bildhaften Beschreibungen der Settings und der Atmosphäre haben mich zu einem Teil der Geschichte werden lassen. Das Magiesystem fand ich ebenfalls interessant und gut durchdacht. Schon die Idee des Rose Bargain war perfekt. Und die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich auch total abgeholt. Ich konnte mich ganz hervorragend in die Figuren, vor allem in Ivy hineinversetzen und habe mit ihr mitgekämpft und mitgelitten.

Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung, weil ich Ivy so sympathisch und schon auch einzigartig fand, dass sie mir definitiv in Erinnerung bleiben wird, weil auch alle anderen Figuren sehr lebensecht sind, weil Worldbuilding und Magiesystem gut durchdacht und interessant sind und weil es der Autorin mit ihrem wunderbaren Schreibstil gelungen ist, mich völlig für sich einzunehmen.

Vielen Dank an Sasha Peyton Smith, Sarah Heidelberger und den Ravensburger Verlag für diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 26.06.2026

Spannende Fantasygeschichte mit etwas anderer Magie…

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Das Cover und den Farbschnitt finde ich schön und passend zur Geschichte. Und das Lentikularcover ist ein besonderes Extra und macht das Buch für mich noch ein wenig interessanter.

Adela hat in ihrem ...

Das Cover und den Farbschnitt finde ich schön und passend zur Geschichte. Und das Lentikularcover ist ein besonderes Extra und macht das Buch für mich noch ein wenig interessanter.

Adela hat in ihrem Tal die Aufgabe, Schädel zu pflegen, die sich dann in besonderen Zeremonien als Maske an ausgesuchte Menschen binden und aus denen Magie gewirkt wird. Der junge Kian gehört zu der Gruppe der Auserwählten. Durch einen Zufall werden dann die beiden durch zwei mystische Phönix-Schädel aneinander gebunden und müssen lernen mit der neuen Situation umzugehen. Denn nur die Kraft der Phönixe kann die Welt noch retten.

Adela ist eine junge Frau, die allen Erwartungen gerecht wird. Dich wirklich wohl fühlt sie sich damit nicht, denn sie hat andere Vorstellungen von ihrem Leben. Adela ist insgesamt recht sympathisch. Trotzdem ist sie auf ihre distanziert und ich bin nicht richtig warm mit ihr geworden. Sie ist stark, lässt sich nicht entmutigen und wächst an ihren Herausforderungen. Im Umgang mit Kian fand ich sie auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ihre Entwicklung hat mir aber gut gefallen.

Kian fand ich auch gut. Er hat ein klares Ziel vor Augen und arbeitet aktiv darauf hin. Nur Adela kommt dazwischen und er muss für sich überlegen, was er wirklich will. Ich fand ihn durchaus interessant und etwas sympathischer als Adela.

Alle anderen Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Jede Figur hat ein eine eigene Motivation. Mit der Hohepriesterin habe ich mich schwer getan, denn die hat aus meiner Sicht schon sadistische Züge.

Die Handlung war insgesamt spannend. Es gibt viele kleinere und größere Konflikte, Geheimnisse, Intrigen und überraschende Wendungen. Mich hat es schon im Buch gehalten, aber ich habe trotzdem ein paar Längen empfunden. Und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz überzeugen. Man spürt schon ein wenig das Knistern und die Anziehung, aber mir persönlich fehlte Tiefe und es blieb recht körperlich. Die gewählten Themen fand ich super und auch richtig gut bearbeitet, vor allem hinsichtlich der Moral der Geschichte.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Alles liest sich flüssig und recht angenehm. Die Dialoge sind authentisch und passen Ausdruck zur Geschichte und den Figuren. Das Worldbuilding war okay. Hinsichtlich der Settings hätte ich mir aber ehrlicherweise deutlich mehr Abwechslung gewünscht. Dafür fand ich das Magiesystem genial. Für mich war das neuartig und auch gut durchdacht. Und für Darstellung der emotionalen Ebene hätte ich mir auch noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Es ist mir nicht so richtig gelungen, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen.

Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung. Es ist spannend, mit einem neuartigen Ansatz und auch die Figuren weichen aus meiner Sicht mal vom typischen Schema der Fantasy-Figuren ab. Insgesamt hätte ich mir aber mehr Tiefe und mehr Abwechslung hinsichtlich der Settings gewünscht.

Vielen Dank an Jessi Cole Jackson, Regina Jooß und den penhaligon-Verlag für diese Geschichte.

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