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Veröffentlicht am 19.06.2026

Ein meisterhafter Dark-Fantasy-Auftakt

Anathema
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Ich bin immer noch völlig gefesselt von der düsteren, atmosphärischen Welt, die Keri Lake in Anathema erschaffen hat. Wer schon ihre früheren Werke mochte, weiß, dass sie ein Händchen für düstere Vibes ...

Ich bin immer noch völlig gefesselt von der düsteren, atmosphärischen Welt, die Keri Lake in Anathema erschaffen hat. Wer schon ihre früheren Werke mochte, weiß, dass sie ein Händchen für düstere Vibes hat, aber mit dieser Gothic-Fantasy-Welt hat sie sich noch einmal selbst übertroffen. Das Worldbuilding ist der absolute Wahnsinn und die Stimmung von der ersten Seite an unglaublich dicht, mysteriös und streckenweise herrlich unheimlich. Besonders der Kontrast zwischen der beklemmenden, puritanisch angehauchten Heimat von Maevyth in Foxglove Parish und der gefährlichen, magischen Welt von Aethyria ist der Autorin meisterhaft gelungen. Die Beschreibungen des Waldes Witch Knell und der düsteren Kreaturen haben mir beim Lesen regelrecht Gänsehaut verpasst, da es einfach die perfekte Mischung aus High Fantasy und einer spürbaren Prise Horror ist.
Auch die Charaktere haben mich komplett überzeugt. Maevyth habe ich als Protagonistin sofort ins Herz geschlossen, weil sie unglaublich stark, resilient und loyal ist. Obwohl sie von ihrer eigenen Gemeinschaft als Außenseiterin behandelt wird, tut sie alles, um ihre Schwester Aleysia zu retten, und ihre Entwicklung sowie das Entdecken ihrer eigenen, tiefgründigen Magie zu beobachten, war extrem spannend. Ihr Gegenpart Zevander, auch bekannt als der Scorpion, ist ein absolut genialer, vielschichtiger Antiheld. Er ist düster, tödlich und vom Sablefyre verflucht, aber seine verletzliche Seite und seine tragische Hintergrundgeschichte machen ihn unglaublich greifbar. Die Dynamik zwischen den beiden ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen Slow-Burn, der mit echtem Misstrauen und Feindseligkeit beginnt, sich dann aber in eine spürbare Chemie und wachsende Besessenheit verwandelt. Besonders gut fand ich dabei, dass die Liebesgeschichte die komplexe Haupthandlung und das Magiesystem nie in den Hintergrund drängt.
Insgesamt ist Anathema ein absolut packender Auftakt zu einer Duologie, bei dem das Tempo ab der Hälfte so rasant anzieht, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Wer tiefgründige Fantasy, eine Prise Düsternis, eine epische Lovestory und ein wenig Grusel sucht, kommt an diesem Buch absolut nicht vorbei, und ich kann es kaum erwarten zu wissen, wie es im nächsten Teil weitergeht!💞

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Ein absolutes Must-Read!

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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Wer auf die perfekte Kombi aus Sports Romance, Spicy Romance und einer ordentlichen Portion Forbidden Love steht, kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei. Die Story packt einen ab der ersten Sekunde, ...

Wer auf die perfekte Kombi aus Sports Romance, Spicy Romance und einer ordentlichen Portion Forbidden Love steht, kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei. Die Story packt einen ab der ersten Sekunde, die Chemie ist unglaublich intensiv und das Knistern zwischen Scarlett und Lukas ist praktisch greifbar. Für mich ein absolutes Jahreshighlight und eine riesige Empfehlung!

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Stark angefangen aber leider auch stark nachgelassen

Cheer for Love
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Ich muss gestehen: Nach der Leseprobe war ich absolut im Hype-Modus. Das Cover hatte mich mit seinen tollen College- und Cheerleading-Vibes sofort angesprochen und der Einstieg war einfach nur stark. Was ...

Ich muss gestehen: Nach der Leseprobe war ich absolut im Hype-Modus. Das Cover hatte mich mit seinen tollen College- und Cheerleading-Vibes sofort angesprochen und der Einstieg war einfach nur stark. Was Jamie da gleich zu Beginn mit Ella abgezogen hat, hat mich beim Lesen richtig wütend gemacht. Umso cooler fand ich es, wie ruhig Ella geblieben ist (ich hätte das niemals geschafft!) und wie herzlich Olivia und Molly sofort für sie da waren. Sogar die etwas schwierigere Mitbewohnerin Claire hat mich neugierig gemacht.
Mein absolutes Highlight der Leseprobe war aber das unerwartete erste Treffen von Ella und Hudson. Der One-Night-Stand-Einstieg hat überraschend gut funktioniert und die Chemie zwischen den beiden war sofort spürbar, ohne gezwungen zu wirken. Bei Sätzen wie „Jetzt, wo ich ihn mir genauer angesehen habe, glaube ich, dass er einer der schönsten Männer ist, die ich je gesehen habe. Und da spricht nicht nur der Bourbon aus mir.“ hatte ich direkt ein fettes Grinsen im Gesicht. Ella wirkte herrlich stark und verletzlich zugleich, Hudson total authentisch und nahbar – und mal ehrlich, seine Katze Sourdough war ja wohl der süßeste Sympathiepunkt überhaupt! Der Schreibstil las sich super flüssig und ich dachte wirklich: „Ja! Das wird die emotionale Liebesgeschichte mit Tiefe und Drama, die der US-BookTok-Hype verspricht.“ Am Anfang hat das Buch also extrem stark vorgelegt.
Aber leider, leider musste ich beim Weiterlesen feststellen: Je weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr ging ihr komplett die Luft aus. Was so unglaublich vielversprechend, lebendig und voller Gefühl begann, hat zum Schluss hin einfach extrem stark nachgelassen.
Die tolle Dynamik und die spürbare Chemie, die mich in der Leseprobe so gefesselt haben, sind im Laufe der Handlung total verflacht. Die Story zog sich irgendwann wie Kaugummi, verlor ihren roten Faden und das Finale wirkte auf mich leider völlig platt und lieblos dahingeklatscht. Von der anfänglichen Tiefe und der glaubwürdigen Entwicklung der Charaktere war am Ende kaum noch etwas übrig. Das Buch konnte das hohe Niveau des Starts überhaupt nicht halten, was mich nach diesem genialen Anfang wahnsinnig enttäuscht zurücklässt.
Fazit: Die Leseprobe war eine glatte 5-Sterne-Sensation, aber das Gesamtbuch hat zum Ende hin leider total versagt. Das ganze Potenzial, das mich anfangs so begeistert hat, wurde hier leider komplett verschenkt. Schade!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Ein wirklich gelungenes Debüt❤️

Off to the Races
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In „Off to the Races“ wird die Geschichte von Billie, einer ehrgeizigen Pferdetrainerin, und Vaughn, dem Besitzer der Ranch, der mit familiären Lasten und seinem eigenen Schmerz zu kämpfen hat, erzählt. ...

In „Off to the Races“ wird die Geschichte von Billie, einer ehrgeizigen Pferdetrainerin, und Vaughn, dem Besitzer der Ranch, der mit familiären Lasten und seinem eigenen Schmerz zu kämpfen hat, erzählt. Die beiden begegnen sich in einer Welt, die von Konkurrenz, Verantwortung und viel Herzblut für die Pferde geprägt ist, und genau dort entwickelt sich ihre Beziehung langsam, aber intensiv. Für mich war die Mischung aus Pferdesport, Ranchleben und Liebesgeschichte direkt sehr ansprechend.

Ich war schon ab dem ersten Seiten gut in der Geschichte drin. Billie mochte ich von Anfang an, weil sie gleichzeitig stark und verletzlich ist. Sie kämpft für ihren Platz im Rennsport und zeigt trotzdem so viel Herz. Vaughn hat mich auf eine andere Art berührt, vor allem durch das, was mit seinem Großvater passiert ist. Seine ruhige, eher zurückhaltende Art hat ihm viel Tiefe verliehen.

Besonders abgeholt hat mich die Atmosphäre auf der Ranch. Die Momente mit den Pferden fühlten sich echt an und waren gut beschrieben, vielleicht auch deshalb, weil ich manche Situationen selbst kenne.

Zwischen Billie und Vaughn baut sich eine schöne, spürbare Spannung auf. Nichts wirkt überzogen, sondern alles wirkt natürlich und langsam wachsend. Der Spice war typisch für Elsie Silver: intensiv, aber nicht aufgesetzt. Besonders mochte ich, wie Vaughn Billie wahrnimmt: nicht nur die Fassade, sondern auch ihre Unsicherheiten und das, was sie sonst nicht zeigt.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn mir das gewisse Etwas gefehlt hat, um mich vollkommen umzuhauen. Ich kann nicht sagen, was genau es war, aber irgendetwas hätte dem Buch noch ein bisschen mehr Tiefe geben können. Trotzdem fand ich es schön, wie sich alles zusammengefügt hat – vor allem, dass DD nun Mister Black heißt und Vaughn ihn Billie „verkauft”. Das war für mich ein richtig liebevoller Moment.

Mit der Zeit ist mir auch die Ranchcrew ans Herz gewachsen und ich freue mich schon darauf, sie in den nächsten drei Bänden wiederzutreffen.

„Off to the Races“ ist ein sehr schönes und gefühlvolles Debüt von Elsie Silver, das mich an vielen Stellen wirklich berührt hat. Auch wenn es nicht ganz an ihre Lieblingsbücher rankommt, hatte ich viel Freude beim Lesen und mochte besonders die Atmosphäre und die Beziehung zwischen Billie und Vaughn. Für mich ist es ein rundes, gelungenes Buch!💕

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Mein Jahreshighlight⭐

The Knight and the Moth
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Achtung, Spoiler!

In The Knight and the Moth geht es um Sybil, eine Weissagerin, die mit ihren fünf Schwestern in einer Kathedrale lebt. Ihr Leben gerät völlig aus dem Gleichgewicht, als der Ritter Rory ...

Achtung, Spoiler!

In The Knight and the Moth geht es um Sybil, eine Weissagerin, die mit ihren fünf Schwestern in einer Kathedrale lebt. Ihr Leben gerät völlig aus dem Gleichgewicht, als der Ritter Rory auftaucht. Plötzlich verschwinden ihre Schwestern nacheinander und Sybil wird in eine Geschichte voller Geheimnisse, Dunkelheit und Intrigen hineingezogen.

Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Schon lange hat mich kein Fantasybuch mehr so sehr gefesselt und gleichzeitig berührt. Rachel Gillig hat einen Schreibstil, der unglaublich lebendig wirkt und es schafft, diese düstere, fast schon gothische Stimmung perfekt einzufangen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, mitten in dieser Welt zu sein.

Auch optisch ist das Buch ein Highlight. Das Cover ist wunderschön und die Illustration von Sybil passt perfekt zur Geschichte. Ich freue mich schon sehr darauf, das Print-Exemplar bald in den Händen zu halten :)

Sybil hat mich als Protagonistin sehr beeindruckt. Sie ist stark und mutig, trägt aber trotzdem so viel in sich. Rory hat dagegen sofort mein Herz erobert. Mit seiner frechen, charmanten Art bringt er eine Leichtigkeit in die Geschichte, die einen tollen Kontrast zu Sybils Ernsthaftigkeit bildet. Die Chemie zwischen den beiden stimmt von Anfang an, und ich habe jede Szene mit ihnen geliebt.

Mein persönliches Highlight war aber definitiv der Fledermaus-Gargoyle. Er ist witzig, hat ein viel weicheres Herz, als man denkt, und hat mir beim Lesen oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Gleichzeitig hat er mich aber auch sehr berührt, weil er mir unendlich leidgetan hat.

Und dann dieses Ende! Ich war einfach nur sprachlos. Vor allem Benjis Handlungen konnte ich überhaupt nicht fassen, und jetzt frage ich mich wirklich, wie ich so lange auf den nächsten Band warten soll.

Für mich ist „The Knight and the Moth” ein absolutes Fantasy-Highlight und definitiv eines meiner Jahreshighlights. Ich bin sicher, dass ich es noch einmal lesen werde, sobald mein Print-Exemplar bei mir ankommt❤️

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