Cover-Bild Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
Band der Reihe "Hof-der-Dornen-Reihe"
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: historisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 26.05.2026
  • ISBN: 9783473586936
Sasha Peyton Smith

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain

Sarah Heidelberger (Übersetzer)

*mit wunderschönem Farbschnitt*

Welchen Preis bist du bereit zu zahlen?
London 1848: Zur Heiratssaison stehen die jungen Adligen Schlange vor Fae-Königin Moryens Thron. Denn ein mit ihr geschlossener Rose Bargain verheißt Schönheit und Reichtum – für einen Preis. Als Kronprinz Bram verkündet, in dieser Saison seine Braut zu wählen, schafft es die in Ungnade gefallene Ivy überraschend unter die sechs Favoritinnen. Doch aus dem eleganten Wettstreit wird schnell blutiger Ernst. Und Ivy darf auf keinen Fall Brams Bruder Emmett zu nahe kommen, wenn sie ihr Herz – und ihren Kopf – behalten will.
Hinreißende Romantasy mit Prinzen-Love-Triangle und tausend Geheimnissen

Band 1 der Hof-der-Dornen-Reihe

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2026

Der Preis schöner Versprechen

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„Wenn man erst einmal eine Ewigkeit lang existiert hat, gibt es nur noch Langeweile oder deren Abwesenheit.“

Ein Krieg, mit dem alles begann, ein unbedachter Handel, eine Fae-Königin regiert über das ...

„Wenn man erst einmal eine Ewigkeit lang existiert hat, gibt es nur noch Langeweile oder deren Abwesenheit.“

Ein Krieg, mit dem alles begann, ein unbedachter Handel, eine Fae-Königin regiert über das Menschenvolk - wer bezahlt am Ende den Preis?..

Die Mischung aus London 1848, dem Volk der Fae und dieser fast schon düster-glamourösen Heiratssaison hat mich doch schon neugierig gemacht. Also wir bekommen Regency-Vibes kombiniert mit Fantasy? Ja, ja bitte! Und obwohl ich anfangs ein wenig skeptisch war, ob diese Mischung wirklich für mich funktionieren kann, hat mich ‘The Rose Bargain‘ doch überraschend schnell mitgerissen.

Besonders die Darstellung der Fae - allen voran der Fae-Königin - hat mir richtig gut gefallen. Ihre Wirkung auf die Menschen, diese Mischung aus Schönheit, Gefahr und Macht, wurde wirklich faszinierend und gleichzeitig beunruhigend eingefangen.
In der ganzen Geschichte wird sehr deutlich: Worte haben Bedeutung, Worte haben Macht - und jeder Handel fordert einen Preis. Ob Erinnerungen, die Fähigkeit zu träumen oder der Verlust eines Sinnes … vieles wirkt zunächst klein oder sogar bedeutungslos - und genau das verleiht der Geschichte eine angenehm düstere Atmosphäre, denn wie unbedeutend ist ein kleiner Teil seiner Selbst wirklich?

Auch die Dynamik und die einzelnen Beziehungen zwischen den Favoritinnen mochte ich wirklich gerne. Jede bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Beweggründe und Unsicherheiten mit hinein, wodurch sich der Wettstreit doch überraschend lebendig angefühlt hat.
Ivy selbst war stellenweise zwar sehr ich-bezogen, auch die Beziehung zu Emmett und Bram konnte ich anfangs noch nicht ganz erfassen - aber gleichzeitig versteht man mit der Zeit immer mehr, warum sie so handelt. Gerade ihr familiärer Hintergrund und der Druck, unter dem sie steht, machen sie greifbarer und letztendlich ist sie eben noch jung und wird viel zu schnell in eine Rolle gedrängt, in der sie funktionieren und schnell agieren muss.

„Das ist doch ein Anfang“, sage ich leise.
„Gut. Denn es war nicht mein Ansinnen, dass dies bereits das Ende ist.“

Ja, gerade durch solche kleinen Szenen und den angenehmen Schreibstil ließ sich die Geschichte wirklich gut lesen und besonders halt die Mischung aus höfischen Intrigen, Bällen, Geheimnissen und dieser stetig düsterer werdenden Stimmung hat für mich richtig gut funktioniert.
Auch wenn ich manche Entwicklungen bereits geahnt habe, hat das meinem Lesespaß nicht geschadet - besonders das Ende hat für mich nochmal einiges herausgerissen und sorgt definitiv dafür, dass ich Band zwei schnell lesen muss. Die letzten Entwicklungen machen mich jedenfalls sehr neugierig darauf! - und erst recht, wohin uns die Autorin noch führen wird. Also ja - ich hoffe sehr, dass die Fortsetzung uns noch tiefer in die dunkleren Seiten der Fae eintauchen lässt, uns noch mehr Intrigen zeigt und sich nicht davor scheut, wirklich grausam und herzzerreißend zu werden. Denn genau darin liegt für mich gerade der Reiz dieser Geschichte: nicht zu wissen, wem man eigentlich vertrauen kann und welches Wort unbedacht gesprochen wurde und welchen kleinen Hinweis man vielleicht trotz aller Vorsicht übersehen hat.

Für mich ein atmosphärischer Auftakt mit ab und an kleinen Schwächen, aber einer Welt, in die ich sehr gerne zurückkehren werde - und zum Glück lässt Band zwei nicht allzu lange auf sich warten. Starke 4 bis 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Märchenhaft & spannend

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„The Rose Bargain“ ist der 1. Band der Hof-der-Dornen Romantasy Dilogie von Sasha Peyton Smith, übersetzt von Sarah Heidelberger. Seitdem Ivys Schwester Lydia ihren Rose Bargain (einen Handel) mit der ...

„The Rose Bargain“ ist der 1. Band der Hof-der-Dornen Romantasy Dilogie von Sasha Peyton Smith, übersetzt von Sarah Heidelberger. Seitdem Ivys Schwester Lydia ihren Rose Bargain (einen Handel) mit der Fae-Königin Moryen abgeschlossen hat, ist nichts mehr für ihre Familie wie es war. Daher nimmt Ivy 1848 am Wettstreit teil um Prinzessin zu werden, denn Prinz Bram sucht unter den diesjährigen Debütantinnen seine Braut. Doch Ivy lernt auch Prinz Emmett kennen, der an einem freien England interessiert ist…
4.25-4.5⭐️ Das war ein wirklich spannender Auftakt, der einige Tropes gekonnt gemischt hat. Es gibt Märchenaspekte, Fae-Magie, Bridgertonvibes und die Trials um den Platz der Prinzessin. Primär aus Ivys Sicht geschrieben, doch es gibt auch vereinzelt ein paar weitere Perspektiven. Wirklich atmosphärisch geschrieben mit einer märchenhaften Stimmung, die aber auch - wie das ja häufig in Märchen so ist - auch einige grausame Aspekte beinhaltet. Die Trials nehmen viel Raum im ersten Band ein und es gibt auch einige Entwicklungen im Bereich der Lovestory. Vieles ist aber noch offen und ich bin wirklich gespannt auf die Entwicklungen in der Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Ein interessanter Auftakt

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The Rose Bargain hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Mischung aus historischem Roman und Fae-Fantasy ist meiner Meinung nach richtig gut gelungen und hat mich schnell in die Geschichte gezogen. ...

The Rose Bargain hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Mischung aus historischem Roman und Fae-Fantasy ist meiner Meinung nach richtig gut gelungen und hat mich schnell in die Geschichte gezogen. Die Intrigen am Hof, die Konkurrenz und die geheimnisvolle Magie sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte.

Besonders Emmett hat mir als Charakter richtig gut gefallen. Seine Szenen mit Ivy waren für mich die Highlights des Buches und ich konnte es kaum erwarten, dass die beiden wieder aufeinandertreffen. Er wirkt charmant und geheimnisvoll zugleich. Von Bram wusste ich dagegen bis zum Schluss nicht so recht, was ich halten soll. Die ganze Situation hat mich stellenweise sogar etwas an Red Queen erinnert.

Etwas schade fand ich, dass der Wettbewerb für meinen Geschmack ruhig noch etwas größer hätte ausfallen können. Mehr Prüfungen und allgemein mehr Spannung hätten der Geschichte gutgetan. Auch die Romance hätte etwas mehr Zeit vertragen. Die Chemie zwischen Ivy und Emmett war zwar da, aber der Aufbau ihrer Beziehung ging mir teilweise etwas zu schnell.

Das Ende hat dafür noch einmal einiges herausgerissen. Mit der Wendung hatte ich zwar schon ein wenig gerechnet, trotzdem war sie richtig gut umgesetzt und hat definitiv Lust auf den nächsten Band gemacht.

Insgesamt hat mir The Rose Bargain sehr gut gefallen. Wer historische Fantasy mit Fae, Intrigen und Romantik mag, sollte das Buch auf jeden Fall im Blick behalten.

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Veröffentlicht am 03.07.2026

Blutige Dornen statt vollkommener Rosen

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„Wenn man sich auf einen Handel mit einer Fae einlässt, muss man bereit sein, den Preis z zahlen. Aber ausnahmsweise ist die unglückliche Lage der Bentons für mich von Vorteil. Denn ich habe nichts zu ...

„Wenn man sich auf einen Handel mit einer Fae einlässt, muss man bereit sein, den Preis z zahlen. Aber ausnahmsweise ist die unglückliche Lage der Bentons für mich von Vorteil. Denn ich habe nichts zu verlieren.“ (Seite 41)


Ich wollte das Buch unbedingt lesen und mögen (es sieht mit dem Rosenfarbschnitt auch echt schön aus). Das Setting hatte mich sofort angesprochen. Die Regency-Atmosphäre like Bridgerton in einem London von 1848. Dazu bekommen wir noch Fae, zwei Prinzen, Pakte mit der Königin und sehr viel Drama.

In erster Linie gilt, für Romantasy-Vielleser ist das nichts wirklich Neues. Bekannte Tropes sind verknüpft mit Handlungssträngen, die vertrauten Mustern folgen. Ich sage nur, das obligatorische einzige freie Zimmer, mit natürlich nur einem Bett, zum Übernachten. Und dann gibt es da noch den Wettstreit unter den Mädchen, welche um die Gunst des Kronprinzen Bram kämpfen (like Selection). Dennoch konnte mich die Geschichte berühren und hat mich an einigen Stellen ein wenig schockiert. Das Ende beschert uns einen Cliffhanger, so dass man sehnsüchtig auf Teil 2 wartet.

Mir gefiel das Worldbuilding und der eher bildhafte und atmosphärische Schreibstil, besonders hierbei ist, dass wir das Buch aus mehreren Perspektiven erzählt bekommen. Dabei dürfen wir als Leser auch einen Blick in die Innenwelt der anderen Mädels werfen. Was besonders heraussticht ist, dass die Fae hier eher klassisch dargestellt werden. Grausam, ungreifbar und trickreich, welche den Menschen Streiche spielen. Das Konzept der angeblich vortrefflichen Handel hat einen bitteren Beigeschmack, denn jeder Handel mit der Fae-Königin Moryen fordert seinen Tribut. Hierbei ist besonders Ivys Mutter eine zutiefst tragische Figur, die für ein perfektes Gedächtnis die Kuppe ihres kleinen Fingers opfern musste. Bereits zu Beginn merkt man wie Düster die Geschichte ist. Die Aufgaben der Debütantinnen sind grausam und werden immer brutaler. Gegen Ende spitzt sich die Geschichte zu und erinnert an eine “Wilde Jagd”, dabei sind hier wirklich gute Plot Twists versteckt, die viele Leser sicherlich überraschen, welche noch nicht viel in dem Genre gelesen haben.

Insgesamt gefiel mir The Rose Bargain richtig gut, aber trotz der starken Dynamik hat das Buch kleinere Schwächen, weshalb es für mich nur für 4 Sterne gereicht hat. Ich mochte Ivy als Prota sehr gerne. Sie ist stark, ehrgeizig und mutig. Auch die Dialoge/ Schlagabtausche mit Emmett und ihr habe ich sehr genossen, love it.

“Ich habe ein Messer”, flüstere ich panisch. [...] “Und damit wollen Sie mich erdolchen?” “Kommt drauf an.” “Und worauf?” (Seite 20)

Man spürt Ivys Motivation, ihre in Ungnade gefallene Familie nach dem mysteriösen Verschwinden ihrer Schwerster Lydia vor dem finanziellen Ruin zu retten, deutlich. Gerade diese Intention macht sie so greifbar und authentisch.

Die Romance dagegen habe ich nicht zu 100 Prozent gefühlt. Sie wirkte mir doch ein wenig zu aufgesetzt. Einfach ein dramaturgisches Mittel, um die Geschichte voranzutreiben. Das Miteinander der Kandidatinnen war super abwechslungsreich und hat viel Spannung erzeugt. Bram und Emmett waren sehr unterschiedliche Love Interests. Bram blieb ein wenig unnahbar und nicht wirklich durschaubar, nach außen der liebevolle Kronprinz, jedoch sehr unentschlossen in seinen Entscheidungen. Emmett schien der typische Rebell zu sein, hat sich aber schnell in mein Herz geschlichen.

Fazit: The Rose Bargain ist eine wirklich gut erzählte Romantasy mit ein bisschen spice und einer düsteren packenden Atmosphäre. Trotz kleiner Schwächen ist es wirklich gut und bietet einen fesselnden Mix aus historischem Charme und eher dunkler Romantasy. Band 2 muss her!!!



⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Spannend, aber hätte noch mehr Potential gehabt

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Ich bin eigentlich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen. Die Kurzbeschreibung hat mich angesprochen, und genau dadurch bin ich schon öfter auf echte Lesehighlights gestoßen. Hof der Dornen ...

Ich bin eigentlich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen. Die Kurzbeschreibung hat mich angesprochen, und genau dadurch bin ich schon öfter auf echte Lesehighlights gestoßen. Hof der Dornen war für mich zwar kein Highlight, hat mich aber dennoch sehr gut unterhalten.

Besonders gefallen haben mir der angenehme Schreibstil und das grundsätzliche Konzept der Geschichte. Allerdings hätten dem Buch ein paar zusätzliche Seiten gutgetan, um einige Ideen und Handlungsstränge noch etwas ausführlicher auszuarbeiten und zu vertiefen.

Toll fand ich außerdem, dass zwischendurch einzelne Kapitel den anderen Anwärterinnen gewidmet sind und deren Geschichten in der Ich-Perspektive erzählt werden. Dadurch erhalten die Figuren mehr Tiefe und wirken deutlich greifbarer.

Schade fand ich hingegen, dass Bran als zweiter Hauptcharakter recht blass geblieben ist. Für meinen Geschmack wirkte er fast zu perfekt und blieb dadurch etwas eindimensional. Emmet hatte deutlich mehr Ecken und Kanten und war mir deshalb auch sympathischer.

Ivy mochte ich dagegen sehr. Zu Beginn stellt sie ihr Licht oft unter den Scheffel und zweifelt an sich selbst. Im Verlauf der Geschichte wächst sie jedoch zunehmend über sich hinaus und findet immer mehr zu sich selbst, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Ende hat mich dann tatsächlich überrascht und macht neugierig auf die Fortsetzung. Deshalb werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.


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