Cover-Bild Medea
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Hardcover
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 25.11.2025
  • ISBN: 9783365011690
Rosie Hewlett

Medea

Roman | Der Sunday-Times-Bestseller endlich auf Deutsch | Feministisch, kraftvoll, laut - griechische Mythologie neu interpretiert
Simone Jakob (Übersetzer)

Lebendig und kraftvoll – über die wohl umstrittenste Figur der Griechischen Mythologie

Gemieden. Verfolgt. Gequält.

Medea sehnt sich nach einem anderen Leben. Seit ihrer Kindheit ist sie von ihrer Schwester getrennt, von ihrer Mutter gemieden und von ihrem Bruder und Vater verfolgt und gequält worden. Und das alles wegen eines einzigartigen und gefährlichen Talents: der Hexerei.

Unerbittlich. Mächtig. Magisch.

Doch als ein tollkühner junger Held, Jason, auftaucht, um das berühmte Goldene Vlies einzufordern, das ihr Vater so vehement beschützt, sieht Medea ihre Chance zur Flucht. Ihr Angebot, Jason bei der Überwindung der von ihrem Vater auferlegten Prüfungen zu helfen, setzt eine Reise in Gang, die jedes Quäntchen ihrer Stärke, Magie und Loyalität auf die Probe stellen wird; eine Reise, auf der sie gegen Monster kämpfen, Könige entthronen und sich verlieben wird.

Aber als sie mit dem ultimativen Verrat konfrontiert wird, wird Medea zu einer Verzweiflungstat getrieben, die so brutal ist, dass sie das Leben aller Beteiligten zerreißt...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2025

Antike

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Abtauchen in die Antike – hinein in die Welt der Götter der griechischen Mythologie.
Genau das bietet dieser Roman, der sich leicht lesen lässt und dank seiner modernen Sprache sehr verständlich bleibt.

Es ...

Abtauchen in die Antike – hinein in die Welt der Götter der griechischen Mythologie.
Genau das bietet dieser Roman, der sich leicht lesen lässt und dank seiner modernen Sprache sehr verständlich bleibt.

Es treten jedoch viele Namen auf, und wer mit den zahlreichen Gottheiten und Wesen nicht vertraut ist, kann im Namensgewirr schnell den Überblick verlieren. Trotz der einfachen Schreibweise ist daher eine gewisse Konzentration nötig.

Oft dachte ich: Schade, dass es kein Verzeichnis gibt, in dem man noch einmal nachschlagen kann, wer mit wem verwandt ist oder wie bestimmte Figuren miteinander in Beziehung stehen.

An manchen Stellen war ich mir zudem unsicher, ob die Handlung teilweise an der eigentlichen Mythologie vorbeischrammt – besonders, was die Entstehung der Drachen betrifft. Vielleicht kenne ich mich dafür aber einfach nicht gut genug aus und muss erst einmal im Internet recherchieren.

Lobend erwähnen möchte ich jedoch das Cover: Es hat mir ausgesprochen gut gefallen

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Gute Neuerzählung

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Ich kannte den ursprünglichen Medea Mythos nicht im Detail, war aber mit der Geschichte im Allgemeinen vertraut und daher neugierig auf diese Neuerzählung, auf die ich mich also fast blind eingelassen ...

Ich kannte den ursprünglichen Medea Mythos nicht im Detail, war aber mit der Geschichte im Allgemeinen vertraut und daher neugierig auf diese Neuerzählung, auf die ich mich also fast blind eingelassen habe. Der Einstieg war stark; die Wendungen in Medeas unglücklichem Leben fesseln den Leser mühelos, doch leider empfand ich Medea selbst nicht als besonders sympathisch, ich hätte mir gewünscht, dass ihre Figur etwas mehr Tiefe erhalten hätte. Die Nebenfiguren waren hingegen interessant und facettenreich genug. Was mir jedoch auffiel, waren die Dialoge, sie wirkten viel zu modern, sodass ich nicht das Gefühl hatte das Setting wäre historisch. Zur Mitte hin begann sich die Geschichte etwas zu ziehen, vielleicht wäre es besser gewesen, diesen Teil etwas zu kürzen, anstatt einen riesigen Zeit Sprung zum Ende zu machen. Das Finale war wieder gelungen, aber viel zu kurz, ich hätte nach diesem Punkt gerne noch weitere Kapitel gelesen!

Vielen Dank an NetGalley/ HarperCollins für ein Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Grausamkeiten

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Medea von Rosie Hewlett ist ein Retelling der gleichnamigen Sagenfigur aus der griechischen Mythologie. Dabei begleiten wir Medea durch die verschiedenen Phasen ihres Lebens. Da Medea eine mächtige Hexe ...

Medea von Rosie Hewlett ist ein Retelling der gleichnamigen Sagenfigur aus der griechischen Mythologie. Dabei begleiten wir Medea durch die verschiedenen Phasen ihres Lebens. Da Medea eine mächtige Hexe ist, wird sie gefürchtet, verachtet, aber auch begehrt. Um ihrem gewalttätigen Vater zu entkommen, verbündet sie sich mit dem jungen Helden Jason, in den sie sich verliebt. Doch was macht Gewalt mit einer jungen Frau, die eigentlich nur die Hoffnung auf Freiheit in sich trägt?

Der Sage um Medea war mir zwar nicht gänzlich, aber in ihren Details eher unbekannt. Dementsprechend konnte ich unvoreingenommen ins Geschehen eintauchen und die Geschichte auf mich wirken lassen. Hätte ich mal besser vorher gewusst, worauf ich mich einlasse…

Medea erlebt an unterschiedlichen Stationen ihres Lebens verschiedene Formen von Gewalt. Ein Schicksal, dem sie nicht entkommen kann und dem sie irgendwann anfängt, mit ihrer eigenen Gewalt zu antworten. Ich lese gerne Bücher mit Female Rage, aber Medea treibt diese so weit auf die Spitze, dass ich es kaum ertragen konnte. Besonders tragisch finde ich, dass ihr die Frauen in der Geschichte immer wieder die Hände reichen und einen Ausweg bieten. Doch Medea ist nur auf ihre Wut und die Männer fixiert, die für diese verantwortlich sind.

Ich fand das Buch aufgrund der kontinuierlichen Grausamkeit sehr anstrengend zu lesen. Es gab keine Pausen, kein Aufatmen. Ich hatte bis zuletzt Hoffnung, dass sich irgendetwas zum Guten wendet, aber die blieb unerfüllt.
Das Buch hat kein Happy End. Im Gegenteil: das Buch zeigt eindrücklich, wie Gewalt Gewalt hervorbringt. Bis zu unvorstellbarer Grausamkeit. Und doch zeigt es eine Perspektive, die Medeas Handeln verständlich, wenn auch nicht verzeihbar macht.
Wer die Medea-Sage besser kennt oder sich der Grausamkeit dieser bewusst macht, kann das Buch sicherlich mehr genießen. Das Retelling an sich finde ich gut gelungen und Medeas Perspektive nachvollziehbar umgesetzt.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Medea 2.0

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Es ist gerade modern, Geschichten aus der Mythologie neu zu schreiben und gerne aus einer anderen Perspektive zu erzählen - oft auch aus der Ich-Perspektive des Helden bzw. der Heldin. Hier erzählt Medea ...

Es ist gerade modern, Geschichten aus der Mythologie neu zu schreiben und gerne aus einer anderen Perspektive zu erzählen - oft auch aus der Ich-Perspektive des Helden bzw. der Heldin. Hier erzählt Medea und man kommt einen Einblick in ihr Innenleben.
Im Großen und Ganzen habe ich mir von diesem Roman mehr versprochen als er dann wirklich für mich hergibt. Die Beziehung zu Jason ist zentrales Thema des Buches. Hier hätte ich mir viel mehr inhaltliche Breite gewünscht, dieses ewige Thema hat mich mit der Zeit leider gelangweilt.
Ich vermisse Wesenszüge aus den Geschichten mit Medea, die man kennt, ist schon weit weg vom Original, was ich schade finde.
Die moderne Erzählweise hat sicher etwas für sich, ich bin aber wohl nicht das Zielpublikum, jedenfalls war es insgesamt kein Roman für mich. Eigentlich schade, griechische Mythologie fand ich immer schon interessant.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

griechische Mythologie

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Ich hatte mir so einiges von diesem Roman versprochen. Medea ist eine griechische Mythologie-Figur. Eine, die den Männern die Stirn bieten konnte. Eine, die zu einer Rachegöttin wurde, die blutig Sühne ...

Ich hatte mir so einiges von diesem Roman versprochen. Medea ist eine griechische Mythologie-Figur. Eine, die den Männern die Stirn bieten konnte. Eine, die zu einer Rachegöttin wurde, die blutig Sühne forderte und darüber sogar ihre eigenen Kinder opferte. Also keine einfache Heldin. Keine von den Guten vielleicht, aber durchaus eine spannede Frau, denn man muss sich ja fragen, wie kam es dazu, dass sie zu so einer Furie wurde.

In diesem Buch - und in der Mythologie - sind es wohl die Männer die diese Frau dazu gebracht haben. Sie erleidet ihr Leben lang so viele Verletzungen durch Vater, Bruder und viele andere Männer. Es ist fast ein zwangsläufiger Prozess und er wird hier so beschrieben, dass man nachvollziehen kann, woher ihr maßloser Zorn und ihre Rachegedanken kamen.

Eine sehr deprimierende Geschichte. Leider gab es keine sympathischen Figuren in dieser Story und der unaufhaltsame Weg in den Abgrund machte mich deprimiert und traurig.