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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

schönes Kinderbuch

Das Zauberwort heißt Nein!
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Auf dieses Buch bin ich nur durch vorablesen aufmerksam geworden. Meine Tochter ist zwar noch keine drei, aber ich habe mir das Buch schon mal besorgt. Eigentlich ist sie gerade in der Phase, wo sie das ...

Auf dieses Buch bin ich nur durch vorablesen aufmerksam geworden. Meine Tochter ist zwar noch keine drei, aber ich habe mir das Buch schon mal besorgt. Eigentlich ist sie gerade in der Phase, wo sie das Wort NEIN viel gebraucht und für sich herausfindet, was es bedeutet. Un dass ein Nein gar nicht so einfach durchzuhalten ist, wie man meint.

Das Buch ist auch jetzt schon nett zum Anschauen und man kann spielerisch den Kleinen erklären, worum es geht. Das Buch ist sehr nett erzählt und gezeichnet und ist so, dass man als Kind nie Angst haben oder verunsichert sein muss. Es ist schön, dass für die Erklärungen der VorleserINNEN Raum gelassen wird und man kann das Buch wunderbar immer wieder anschauen, besprechen und vorlesen. Ich würde sagen, dass es unterstützen kann, mit den Kindern über dieses Thema ausführlicher zu sprechen. Ein schönes Kinderbuch.

Veröffentlicht am 11.05.2026

bereichernd

Ein Ort, der bleibt
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Das Buch hat mich auf ganz viele Arten sehr angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich weiß wenig über Istanbul und das Thema eines botanischen Garten in dieser Stadt hat mich als Ehepartner einer ...

Das Buch hat mich auf ganz viele Arten sehr angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich weiß wenig über Istanbul und das Thema eines botanischen Garten in dieser Stadt hat mich als Ehepartner einer Biologin und Besitzer eines großen Gartens sofort fasziniert.

Im Zentrum stehen Menschen, die es wirklich gegeben hat. Das gibt dem Ganzen eine wichtige Klangfarbe und macht es noch eindringlicher.

Das Thema kluge und studierte Frauen in einer von Männern dominierten Zeit spielt ebenso eine Rolle, wie die sozialen und politischen Umbrüche damals und die Gesamtsituation nicht nur in der Türkei sondern auch in Europa. Aber auch Pflanzen und die Wissenschaft fließen scheinbar nahtlos ein.

Für mich war es ein bereicherndes Leseerlebnis. Ich habe neues erfahren und tolle Frauen kennen gelernt, die es verdient haben, dass ihre Geschichte erzählt wird.

Veröffentlicht am 11.05.2026

durchwachsen

Dunkelmann
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Von diesem Spionagethriller habe ich mir im Vorfeld so einiges erhofft. Die Leseprobe war spannend und vor allem der Erzählstil gefiel mir eigentlich ganz gut. Und Spionage in Dänemark war auch einfach ...

Von diesem Spionagethriller habe ich mir im Vorfeld so einiges erhofft. Die Leseprobe war spannend und vor allem der Erzählstil gefiel mir eigentlich ganz gut. Und Spionage in Dänemark war auch einfach mal was Neues.

Am Ende muss ich sagen, dass der ganze Plot viel zu verschachtelt war und man als Leser den beiden Hauptdarstellerin einfach nicht richtig folgen konnte. Da waren so viele Parteien involiert und die Zusammenhänge waren verworren und bis zum Ende eher undurchsichtig. Man hätte gerne viel mehr mitspioniert und mitgeraten. Aber entweder wurden dem Leser Sachen nicht erklärt oder dann so, dass ich es nur teilweise verstanden habe.

Vielleicht war die Story einfach zu sehr erfunden. Die Chinesen und Grönland das ging für mich einfach nie so ganz zusammen. Das Private spielte eine große Rolle in der Geschichte. Das hat mir zwar gefallen, lenkte aber auch ab.

Veröffentlicht am 11.05.2026

netter second-change-Roman

Where We Belong
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Ein Second-Chance-Roman wie ich ihn mag.

Da treffen zwei erneut aufeinander, die sich vor Jahren getrennt haben, weil er sie sehr tief verletzt hat. Kann man so etwas verzeihen? Kann man sich ausgerechnet ...

Ein Second-Chance-Roman wie ich ihn mag.

Da treffen zwei erneut aufeinander, die sich vor Jahren getrennt haben, weil er sie sehr tief verletzt hat. Kann man so etwas verzeihen? Kann man sich ausgerechnet in diesen Menschen verlieben? Kann man sicher. Der Fehler den er in der Jugend begangen hat, bereut er nun und kann ihr dass nach und nach auch beweisen. In den Rückblenden wir erzählt, was eigentlich passiert ist und da spielte schon die Jugend eine große Rolle, deshalb kann man das auch als Leserin verzeihen.

Die Hauptdarsteller sind gut beschrieben, etwas gestört habe ich mich an den zeitlichen Einordnungen, da diese Zeit eigentlich Corona war und das spielte hier gar keine Rolle. Ich ahne, dass es der Autorin darum nicht ging. Aber dann hätte sie eine andere Zeit wählen müssen, denn das war einfach zu nah und intensiv, dass man sich heute nicht mehr erinnern könnte.

Alles in allem aber ein netter Liebesroman, der sich gut lesen lies.

Veröffentlicht am 15.03.2026

coming of age

Schwarzer September
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Ligurien im Sommer 1972.
Ein Coming-of-Age-Roman der so beginnt, wie man es sich für den 12jährigen Gigio wünscht. Er lernt ein tolles Mädchen kennen. Verbringt viel Zeit mit ihr am Strand und mit der ...

Ligurien im Sommer 1972.
Ein Coming-of-Age-Roman der so beginnt, wie man es sich für den 12jährigen Gigio wünscht. Er lernt ein tolles Mädchen kennen. Verbringt viel Zeit mit ihr am Strand und mit der Musik der damaligen Zeit. Erste Gefühle von Zuneigung kribbeln in ihnen.

Dann geschieht ein Mord und da Gigios Vater Rechtsanwalt ist und das Opfer der Vater des Mädchens kommt eine beklemmende und düstere Note in die Geschichte. Und dann sind da auch die Dinge, die im Rest der Welt geschehen. Wie der Anschlag bei den Olympischen Spielen in München.

Die Geschichte ist vielschichtig und einfühlsam erzählt. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Man kann gut nachfühlen, wie es den jungen Leuten geht und welche Fragen plötzlich in ihr Leben knallen.

Der Autor ist einer, der leise Töne bevorzugt und der auf Genauigkeit bei der Erzählung wert legt. Daher ist das Buch eher ruhig und nachdenklich. Ich habe es gerne gelesen.