Cover-Bild Die Mitternachtsreise
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 21.05.2026
  • ISBN: 9783426562499
Matt Haig

Die Mitternachtsreise

Roman
Sabine Hübner (Übersetzer)

Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman vom Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation  Die Mitternachtsbibliothek.

Wenn das Leben im Zeitraffer an dir vorüberzieht – welchen Moment würdest du festhalten?

Die Vergangenheit kann niemand ändern, doch der Mitternachtszug kennt den Weg dorthin:  Zur Chance, die bedeutsamsten Momente noch einmal zu durchleben – und zu erkennen, wer man wirklich war.  Am glücklichsten war Wilbur mit Maggie, der großen Liebe seines Lebens. Damals, in ihren Flitterwochen in Venedig. Bevor er alles aufs Spiel setzte.  Nichts wünscht er sich sehnlicher, als die Zeit zurückdrehen und einen anderen Weg einschlagen zu können. Aber damit könnte er alles zerstören, was ihm je etwas bedeutet hat. 

Eine zauberhafte Liebesgeschichte aus der Welt von “Die Mitternachtsbibliothek”.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2026

Die Vergangenheit wartet

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Auf den ersten Seiten des Romans schwingt deutlich der Zauber der Flitterwochen von Wilbur und Maggie mit und das glückliche Gefühl, dass ihnen die ganze Zukunft offensteht. Wenngleich angedeutet wird, ...

Auf den ersten Seiten des Romans schwingt deutlich der Zauber der Flitterwochen von Wilbur und Maggie mit und das glückliche Gefühl, dass ihnen die ganze Zukunft offensteht. Wenngleich angedeutet wird, dass auch Sorgen vorhanden sind, die nur im Moment verdrängt werden.
Wie gut also, dass weder wir Leser noch Wilbur und Maggie einen Blick in die Zukunft werfen können. Denn der nachfolgende Teil „52 Jahre später“ eröffnet, dass das Leben nicht so verlaufen ist, wie es sich die beiden damals erträumt und gewünscht haben.

Die Grundidee fand ich wirklich interessant. Wilbur bekommt durch den Mitternachtszug die Möglichkeit, zu verstehen, wo er Fehler gemacht und Prioritäten falsch gesetzt hat und welche Entscheidungen ihn an dieses Lebensende geführt haben. Reue, Sehnsucht und Melancholie prägen diese Reise. Doch wie kann er die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um rückwirkend einen anderen Lebensweg einzuschlagen? Um das zu erfahren, muss man jedoch die erste recht träge Hälfte überstehen.

Der Lesefluss war hoch, denn die Kapitel sind kurzgehalten. Zum Teil sogar nur wenige Zeilen lang. Hierbei war die Länge der beschriebenen Szene davon abhängig, wie prägend sie für Wilburs Leben war. Manche Stationen seines Lebens werden jedoch nur angerissen, sodass die Geschichte stellenweise wie ein Schnelldurchlauf wirkt. Dadurch wollte bei der Reise durch sein Leben leider keine wirkliche Emotion bei mir aufkommen. Und da die Geschichte mit dem Ende seines Lebens beginnt, wird bereits früh deutlich, welchen Weg Wilbur eingeschlagen hat und wohin ihn seine Entscheidungen geführt haben. Auch, ob er zufrieden darauf zurückblickt oder nicht. Für mich verlor das Verfolgen seiner Stationen dadurch an Reiz und es entstand die ein oder andere Länge.

Leider ist Wilburs Motivation für seine Prioritäten für mich nicht deutlich und nachvollziehbar genug transportiert worden. Und Maggie ist eine absolute Nebenfigur und bekommt kaum Raum, um sie kennenzulernen.

Und so richtig die Message dieses Buches ist, dass nicht Geld und beruflicher Erfolg glücklich machen, sondern die Menschen, die man liebt, ist die Umsetzung für mich nicht überzeugend. Zu stark wurde sie immer wieder wiederholt und mit dem Finger darauf gezeigt, anstatt sie sich leise entfalten zu lassen.

Fazit: Insgesamt eine schöne Idee mit einer nachdenklichen Botschaft über verpasste Chancen, Liebe und die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Die Umsetzung konnte mich jedoch nicht vollständig überzeugen.

Veröffentlicht am 04.08.2026

Gedankenreise

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Die Mitternachsreise war nicht mein erstes Buch von Matt Haig - wie viele andere habe ich vor einigen Jahren die Mitternachtsbibliothek gelesen und diese hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht war meine ...

Die Mitternachsreise war nicht mein erstes Buch von Matt Haig - wie viele andere habe ich vor einigen Jahren die Mitternachtsbibliothek gelesen und diese hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht war meine Erwartung dadurch von Anfang an schon etwas höher, aber leider wurde sie nicht erfüllt.

Wir begleiten Wilbur auf seiner Reise durchs Leben. Erstmal bin ich die ganze Zeit nicht mit ihm warm geworden und dann hat mich seine chronische Unzufriedenheit im Laufe des Buches einfach nur noch genervt. Ich hab mich wirklich etwas durchs Buch gekämpft und hab zeitweise überlegt es abzubrechen.

Ich liebe kurze Kapitel, aber hier sind einige so kurz, dass es schon fasr lächerlich erscheint und für mich einfach mehr Unruhe in das Buch bringt.
Vorteil: Man kommt schneller durchs Buch.

Das Ende war für mich dann noch ganz schön mit der Wendung, aber gerettet hat es den Rest leider nicht.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Enttäuschend...

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Als Wilbur eines Tages einen Anruf von seiner großen Liebe Maggie, die er jedoch schon Jahrzehnte nicht mehr gesehen hat, erhält, wächst sein Bedürfnis, die Gefühle von damals aufleben zu lassen. Aber ...

Als Wilbur eines Tages einen Anruf von seiner großen Liebe Maggie, die er jedoch schon Jahrzehnte nicht mehr gesehen hat, erhält, wächst sein Bedürfnis, die Gefühle von damals aufleben zu lassen. Aber er ist nicht mehr derselbe, er ist alt und gebrechlich und schafft es noch gerade so, Maggies Abschiedsbrief vom Dachboden zu holen, bevor er stirbt. Doch ist mit seinem Tod noch lange nichts zu Ende, denn schon bald befindet er sich, wieder ganz jung, im Mitternachtszug. An der Seite des Geists von Agnes Bagdale, deren Buchladen er früher übernommen und dann zu einem großen Imperium aufgebaut hat, wandelt der Geist von Wilbur durch verschiedene Stationen seines Lebens. Allerdings darf er nur Zuschauer sein, weil ein Eingreifen des Geists fatale Folgen haben könnte. Und so sieht er die glücklichen, aber auch die vielen unglücklichen Momente seines Lebens. Als er begreift, was er hätte anders machen müssen, um sich und seiner Liebe treu zu bleiben, wittert er eine letzte Chance.

Ich habe mich sehr schwergetan, in die Erzählung abzutauchen. Zwischendurch sind schöne Sätze eingestreut, vieles wirkte auf mich aber sehr aufgebauscht und pseudo-philosophisch. Generell kamen bei mir die Emotionen des Buches nicht rüber und die Geschichte zog sich. Grundsätzlich hat mir die Idee des Mitternachtszuges sehr gefallen und es war auch ganz interessant, zu sehen, wie sich Wilbur verändert und verliert. Aber so wirklich packen konnte mich das nicht. Die Handlung beinhaltet keine großen Wendungen und auch das Ende war für mich nicht überraschend. Nun mag das auch gar nicht das Ziel des Buches gewesen sein; packen konnte es mich trotzdem nicht. Außerdem hatte ich das Gefühl, immer wieder ähnliche Situationen zu lesen, weil die Veränderung, die Wilbur durchläuft, offenbar an vielen Beispielen deutlich gemacht werden sollte.

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