Echte Enemy-to-Lovers-Story
Kiana ist Schicksalsnovizin und steht kurz vor ihrer Seelenzeremonie, wo sie entweder einen Partner zugewiesen bekommt oder an die Front zum Kämpfen muss. Denn nur wer einen Partner hat, ist in dieser ...
Kiana ist Schicksalsnovizin und steht kurz vor ihrer Seelenzeremonie, wo sie entweder einen Partner zugewiesen bekommt oder an die Front zum Kämpfen muss. Denn nur wer einen Partner hat, ist in dieser Gesellschaft wertvoll. Für die Verbindungen sind die Schicksalsgöttin Moyra und der Liebesgott Pazan zuständig. Als Schicksalsnovizin hat Kiana die Möglichkeit in die Zukunft zu sehen und soll mit ihrem Partner noch stärker werden. Die Zeremonie verläuft wie erwartet, immerhin wissen wir aus dem Klappentext, dass sie einen Partner erhält und dieser kurz darauf stirbt. Dennoch war die Einführung gut, weil man so einen guten Einblick in ihre Kräfte und die Welt bekommen hat.
Doch nun ist sie doch eine Verlorene und muss an die Front. Das ist für Kiana, die ihr Leben komplett auf die Schicksalsgöttin ausgerichtet hat, ziemlich verwirrend. Auf dem Weg zur Front trifft sie wieder auf den Kriegsnovizen Tyron, den sie schon bei der Zeremonie gesehen hat. Mit ihm flieht sie vor den Wächtern und gemeinsam landen sie bei seinem Freund Nevin, dem Liebesnovizen. Tyron ist unfassbar arrogant und trotz Kianas Skepsis geht sie mit den beiden mit. Sie weiß, dass sie alleine nur den Tod finden würde. Außerdem ist Nevin einfach sehr nett und sympathisch und sie wollen alle zur Schicksalshöhle.
Eigentlich bin ich kein Fan davon, wenn sich die Storyline fast nur um den Weg zu einem Ort dreht. Aber hier ging es tatsächlich. Denn die Dynamik zwischen Tyron und Kiana ist wirklich genial. Richtige Enemy-to-Lovers-Vibes. Es ist witzig, funkt aber auch sehr. Außerdem lernen wir die Charaktere gut kennen und auch immer wieder neue Seiten von denen. Das merken auch Kiana und Tyron, die sich nach und nach immer mehr annähern. Dazu noch die ganzen Fähigkeiten, die ich sehr interessant fand. Ihre gemeinsame Dynamik mochte ich auch sehr. Es hat Spaß mit den dreien gemacht. Neben der Freundschaft, die langsam entsteht, muss Kiana auch anfangen zu trainieren. Zu Beginn hat sie große Probleme, was realistisch war. Insgesamt hat Kiana eine echt starke Entwicklung hingelegt, wobei sie von Anfang an ziemlich klug war. Dennoch hat sie ihre Lebensweise so hingenommen und nie hinterfragt. Sie macht Fehler, aber hat auch die Größe sie einzugestehen und sich zu sich entschuldigen. Die Entwicklung ist aber teilweise auch mit einigen Füllszenen aufgebauscht worden. Die hätte man nicht gebraucht, da sie recht künstlich wirkten.
Insgesamt fand ich die Storyline gut durchdacht und hat sowohl der Charakterentwicklung als auch der Storyentwicklung gedient. Zum Ende hin wurde es aber nochmal deutlich spannender mit viel Action und es warten auch einige sehr überraschende Wendungen. Ich bin jetzt maximal vorfreudig auf den nächsten Band.
Fazit:
Eine echte Enemy-to-Lovers-Story in einer spannenden Welt. Ich war gefesselt von der Storyline und den Charakteren. Ihre Dynamik hat mir richtig gut gefallen. Sie war schlagfertig, authentisch und auch witzig. Außerdem ist auch die Charakterentwicklung gut gelungen. Hier und da hätte es einige künstliche Szenen nicht gebraucht. Aber da kann ich drüber hinwegsehen, weil es zwischen Tyron und Kiana einfach nur gefunkt hat ohne Ende. Und dann diese Action und Wendungen am Schluss. Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung!
4.5/5 Sterne