Cover-Bild How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)
Band 1 der Reihe "Fate Dilogie"
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20,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 13.08.2025
  • ISBN: 9783764171476
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Saskia Louis

How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)

Was ist stärker: Die Macht des Schicksals oder die Macht der Liebe?

Die 19-jährige Schicksalsnovizin Kiana fiebert ihrer Seelenzeremonie entgegen. Denn an der Seite ihres Seelenpartners soll sie unter der Göttin Moyra die Zukunft von Anima vorhersehen und das Land vor Bösem schützen. Doch kaum hat sie ihren Seelenverwandten gefunden, stirbt er ... und damit auch die Chance auf die wahre Liebe. Kiana weigert sich, dies anzunehmen, und macht sich auf den Weg zur Schicksalshöhle, um ihr Seelenband neu zu verknüpfen. Zu diesem Zweck verbündet sie sich mit dem Liebesnovizen Nevin und dem Kriegsnovizen Tyron. Letzterer ist zwar unausstehlich, aber äußerst mächtig …

 

  • »How to Fight Fate« ist der Auftakt einer Young Adult Fantasy-Dilogie voller Plot-Twists, einer Prise Humor und einer starken Heldin, die sich dem Schicksal widersetzt!
  • Fantasy-Jugendbuch ab 14 Jahren vor dem Hintergrund eines Krieges zwischen Göttern
  • Herzerwärmende und mitreißende Enemies-to-Lovers-Romantasy über Vorherbestimmung und Verliebtsein
  • Ein Plädoyer für die wahre Liebe – egal ob romantisch, freundschaftlich oder geschwisterlich
  • Band 2 (»How to Kill Fate«) der Fantasy-Dilogie von Saskia Louis erscheint im Frühjahr 2026

 

Schicksal, Liebe, Krieg: Der Kampf der Götter und der Sieg des freien Willens

Seit nunmehr 300 Jahren kämpfen in Anima die Schicksalsgöttin und der Gott der Liebe gegen die Göttin des Kriegs. Wer zu einem der drei Götterorden gehört setzt im Kampf und zum Wohle des Lands Anima besondere Talente ein. Als Novizin der Schicksalsgöttin kann Kiana kurze Abschnitte der Zukunft vorhersehen; Liebesnovizen wie Nevin können die Stimmungen anderer beeinflussen und so talentierte Kriegsnovizen wie Tyron können nicht nur Waffen per Gedankenkraft lenken, sondern auch kurzzeitig übermenschlich stark sein. Ohne Seelenpartner ist man jedoch in Anima nichts wert – und wird dazu verdammt, ein einfaches und meist sehr kurzes Leben an der Front zu führen. Kann Kiana zusammen mit ihren Gefährten dieser Bestimmung entfliehen und den Lauf des Schicksals ändern?

 

Eine spektakuläre Romantasy-Dilogie, die vor widersprüchlichen Gefühlen und atemberaubenden Twists nur so strotzt! 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2025

Echte Enemy-to-Lovers-Story

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Kiana ist Schicksalsnovizin und steht kurz vor ihrer Seelenzeremonie, wo sie entweder einen Partner zugewiesen bekommt oder an die Front zum Kämpfen muss. Denn nur wer einen Partner hat, ist in dieser ...

Kiana ist Schicksalsnovizin und steht kurz vor ihrer Seelenzeremonie, wo sie entweder einen Partner zugewiesen bekommt oder an die Front zum Kämpfen muss. Denn nur wer einen Partner hat, ist in dieser Gesellschaft wertvoll. Für die Verbindungen sind die Schicksalsgöttin Moyra und der Liebesgott Pazan zuständig. Als Schicksalsnovizin hat Kiana die Möglichkeit in die Zukunft zu sehen und soll mit ihrem Partner noch stärker werden. Die Zeremonie verläuft wie erwartet, immerhin wissen wir aus dem Klappentext, dass sie einen Partner erhält und dieser kurz darauf stirbt. Dennoch war die Einführung gut, weil man so einen guten Einblick in ihre Kräfte und die Welt bekommen hat.

Doch nun ist sie doch eine Verlorene und muss an die Front. Das ist für Kiana, die ihr Leben komplett auf die Schicksalsgöttin ausgerichtet hat, ziemlich verwirrend. Auf dem Weg zur Front trifft sie wieder auf den Kriegsnovizen Tyron, den sie schon bei der Zeremonie gesehen hat. Mit ihm flieht sie vor den Wächtern und gemeinsam landen sie bei seinem Freund Nevin, dem Liebesnovizen. Tyron ist unfassbar arrogant und trotz Kianas Skepsis geht sie mit den beiden mit. Sie weiß, dass sie alleine nur den Tod finden würde. Außerdem ist Nevin einfach sehr nett und sympathisch und sie wollen alle zur Schicksalshöhle.

Eigentlich bin ich kein Fan davon, wenn sich die Storyline fast nur um den Weg zu einem Ort dreht. Aber hier ging es tatsächlich. Denn die Dynamik zwischen Tyron und Kiana ist wirklich genial. Richtige Enemy-to-Lovers-Vibes. Es ist witzig, funkt aber auch sehr. Außerdem lernen wir die Charaktere gut kennen und auch immer wieder neue Seiten von denen. Das merken auch Kiana und Tyron, die sich nach und nach immer mehr annähern. Dazu noch die ganzen Fähigkeiten, die ich sehr interessant fand. Ihre gemeinsame Dynamik mochte ich auch sehr. Es hat Spaß mit den dreien gemacht. Neben der Freundschaft, die langsam entsteht, muss Kiana auch anfangen zu trainieren. Zu Beginn hat sie große Probleme, was realistisch war. Insgesamt hat Kiana eine echt starke Entwicklung hingelegt, wobei sie von Anfang an ziemlich klug war. Dennoch hat sie ihre Lebensweise so hingenommen und nie hinterfragt. Sie macht Fehler, aber hat auch die Größe sie einzugestehen und sich zu sich entschuldigen. Die Entwicklung ist aber teilweise auch mit einigen Füllszenen aufgebauscht worden. Die hätte man nicht gebraucht, da sie recht künstlich wirkten.

Insgesamt fand ich die Storyline gut durchdacht und hat sowohl der Charakterentwicklung als auch der Storyentwicklung gedient. Zum Ende hin wurde es aber nochmal deutlich spannender mit viel Action und es warten auch einige sehr überraschende Wendungen. Ich bin jetzt maximal vorfreudig auf den nächsten Band.

Fazit:

Eine echte Enemy-to-Lovers-Story in einer spannenden Welt. Ich war gefesselt von der Storyline und den Charakteren. Ihre Dynamik hat mir richtig gut gefallen. Sie war schlagfertig, authentisch und auch witzig. Außerdem ist auch die Charakterentwicklung gut gelungen. Hier und da hätte es einige künstliche Szenen nicht gebraucht. Aber da kann ich drüber hinwegsehen, weil es zwischen Tyron und Kiana einfach nur gefunkt hat ohne Ende. Und dann diese Action und Wendungen am Schluss. Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung!

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Wieder ein sehr gutes Buch der Autorin.

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Endlich ist der Tag gekommen, auf den Kiana so viele Jahre hingearbeitet, den sie mehr als alles andere herbeigesehnt, sie mit Hoffnung erfüllt hat – der Tag der Schicksalszeremonie. Jene Feierlichkeit, ...

Endlich ist der Tag gekommen, auf den Kiana so viele Jahre hingearbeitet, den sie mehr als alles andere herbeigesehnt, sie mit Hoffnung erfüllt hat – der Tag der Schicksalszeremonie. Jene Feierlichkeit, die für viele Menschen Animas das Ende von Einsamkeit, einen sicheren Platz und Liebe bis zum Tod bedeutet …

Als Waisenkind aufgewachsen, nie in den Genuss von Wärme und Fürsorge gekommen und mit der Bürde gezeichnet, durch eine einzige Berührung die Zukunft anderer zu sehen, tief in sich zu spüren, war das Leben der 19-jährigen Novizin, das sie bereits in jungen Jahren voll und ganz ihrem Orden widmete, nie leicht. Doch nun – gesegnet von der Göttin Moyra, mit Zuversicht erfüllt und dem starken Wunsch, einen Unterschied zu machen, das Kriegstreiben zu beenden – wird sich Kianas wahrer Weg offenbaren …
Aber Glück ist vergänglich, das Schicksal nicht in Stein gemeißelt und Hoffnung ein flüchtiges Gut. In der Nacht, bevor sich alles ändern und endgültig fügen sollte, wird die junge Frau zu einer Verlorenen, einem wertlosen Menschen ohne Seelenpartner – und somit zu einem kurzen Dasein an der Front verdammt.
Dass es gerade ein unausstehlicher Kriegsnovize ist, der mit seinen tückischen Fähigkeiten erneut ihr Blatt zu wenden vermag, hat die Anhängerin des Schicksals nicht kommen sehen …

»(…) 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗲𝗿𝘁𝗹𝗼𝘀, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗱𝘂 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗚𝗲𝗴𝗲𝗻𝘄𝗮𝗿𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗹𝗲𝗯𝘀𝘁.«

Saskia Louis führt uns in einem wunderbaren, bildreichen und verständlichen Ton in und durch ihre Geschichte, sodass wir im Verlauf immer wieder mit den harschen, grausamen Gegebenheiten von Anima, mit den strikten Regeln und den meist tödlichen Strafen der Götter sowie dem bereits seit 300 Jahren andauernden Krieg konfrontiert werden. Jedes Kapitel wird mit Ausschnitten aus Gesetz- und Lehrbüchern eingeleitet, was das Ganze noch griffiger werden lässt und unweigerlich ein beklemmendes Gefühl verursacht.

Erzählt wird aus wechselnder Perspektive von Kiana und Tyron, einem Schicksalsbrecher, der seit nunmehr als vier Jahren gemeinsam mit Vynia und seinem besten Freund Nevin auf der Flucht ist. Narben zieren seinen Körper, während Verlust und Elend seine Seele quälen und mit seinem Namen versehene Stricke überall auf ihn warten. Aber selbst die zahlreichen Waffen des talentierten, mächtigen Kriegers, die ernste Miene und der harte Blick täuschen nicht über Tyrons Aufrichtigkeit, über seine bedingungslose Loyalität gegenüber seinen Gefährten hinweg, über gut versteckte Reue und die aufkeimende Liebe...

Es war aufregend und unterhaltsam, die Figuren und ihre leisen Veränderungen zu verfolgen, zu sehen, wie sie einander ergänzen und halten. Kiana wird durch Tyrons provokante und direkte Art, mithilfe von Wahrheiten, die das Volk von Anima nie erreichten, immer häufiger mit der Frage konfrontiert, ob der Weg, dem sie blind folgt, tatsächlich der einzig Wahre ist. Bis Zweifel an der Güte und Selbstlosigkeit der Götter sie überwältigen und Kiki einen waghalsigen Entschluss fasst. Einen, den sie den Kopf kosten wird...

Obgleich Täuschungen und Verrat auf die Schicksalsnovizin einprasseln, Offenbarungen, die alles aus den Angeln heben und ihr eigentliches Ziel in Nebel hüllen, sie Regeln bricht und vielleicht für immer vor den Götzen und ihren Getreuen flüchten muss, erfährt Kiana dank dem charmanten Liebesnovizen, den steifen Martia-Anhänger und dem beschützerischen Silberflughörnchen zum ersten Mal uneingeschränkte Akzeptanz, lernt, was es heißt, Freunde und Familie zu haben und mehr zu sein.
Vage Andeutungen über noch verborgene Hintergründe, Intentionen und Vergangenheiten des Einzelnen sowie actionreiche Szenen und bedrohliche Abschnitte aus der Sicht der unantastbaren Instanzen halten das Interesse konstant aufrecht. Dass Louis – wie gewohnt – nicht an Humor und Sarkasmus spart, nicht an spritzigen Schlagabtauschen und speziellen, mit Tiefe bestückten Charakteren, gibt der Story – trotz ernster Themen, Ungerechtigkeiten und Tragik – eine leichte Note.

Zwar hätte ich gerne noch mehr Details über das Worldbuilding erfahren, mehr über die drei Orden, die Schicksalsfäden und die unabdingbaren Seelenpartnerschaften, doch insgesamt empfand ich das in „𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐅𝐢𝐠𝐡𝐭 𝐅𝐚𝐭𝐞“ dargelegte System originell und spannend – ebenso wie ich die diversen Botschaften als ungemein wichtig, aber leicht zu vergessen erachte:
▪︎Die Zukunft ist nicht in Stein gemeißelt.
▪︎Jedes Wesen hat es verdient, mit Respekt behandelt zu werden.
▪︎Das Leben ist jetzt, nicht morgen. Immer jetzt.
▪︎Nur wir selbst bestimmen unseren Wert – keine Partnerschaft, keine Gangzugehörigkeit, kein Rang oder Geld, nicht mal die Fähigkeiten, die wir (nicht) besitzen, oder die Vergangenheit, die uns im Nacken sitzt. Jede und jeder Einzelne ist wertvoll und hat das Recht, zu leben, zu lieben und eigene Entscheidungen zu treffen. Denn unser Schicksal liegt nur in unseren Händen …

Ich bin gespannt, wie es nach diesem Ende weitergeht!
„𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐊𝐢𝐥𝐥 𝐅𝐚𝐭𝐞“ erscheint im Januar 2026.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Lesenswert bzw Hörenswert

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Ich habe das Hörbuch angeschaltet und nicht wieder ausgemacht! Es war einfach zu gut.

Zum Inhalt: Das Schicksal ist für Kiana alles. Und nun, da sie endlich einen Seelenpartner bekommt, hofft sie ihre ...

Ich habe das Hörbuch angeschaltet und nicht wieder ausgemacht! Es war einfach zu gut.

Zum Inhalt: Das Schicksal ist für Kiana alles. Und nun, da sie endlich einen Seelenpartner bekommt, hofft sie ihre Familie Rächen zu können. Doch es kommt alles anders als gedacht. Und so wird sie zu einer Schicksalsbrecherin und folgt zwei Fremden von denen einer unglaublich arrogant, aber auch unausstehlich ist.

Meine Meinung: Ich höre nie Hörbücher und ich so war für mich die Leserstimmen erst einmal sehr Gewöhnungsdürftig. Doch ich bin immer weiter in die Geschichte eingetaucht und habe mich immer mehr in der Welt verloren. Die Charaktere fand ich einfach toll und liebenswert. Ich mochte auch die Spannung zwischen ihnen.
Der Plot hat mich leider überhaupt nicht überrascht und ich habe vieles schon vorhersehen können. Das hat mich allerdings überhaupt nicht gestört und ich habe die Geschichte einfach von vorne bis hinten genießen können.
Aber Achtung: Es ist der erste Band einer Reihe und man muss bis zum Frühjahr 2026 warten, bis der nächste Teil rauskommt. Das ist so fies! Ich muss einfach wissen wie es weiter geht.

Mein Fazit: Eine absolute Empfehlung, wenn man in eine neue Welt eintauchen möchte und ein Romantasy Fan ist.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Liebesschicksal

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Ich gebe zu, zuerst wollte ich nicht nach diesem Buch greifen, weil ich mit den Romance-Büchern von Saskia Louis bisher nicht ganz so warm geworden bin. Zum Glück habe ich es dennoch gemacht und ich konnte ...

Ich gebe zu, zuerst wollte ich nicht nach diesem Buch greifen, weil ich mit den Romance-Büchern von Saskia Louis bisher nicht ganz so warm geworden bin. Zum Glück habe ich es dennoch gemacht und ich konnte es gar nicht mehr los lassen.

Nach diesem Buch muss man nicht durchatmen, es ist leise und unaufdringlich und hat die Geschichte in einem langsamen Tempo aufgebaut. Das hat hier auch perfekt gepasst, über sein Schicksal entscheidet man auch nicht in einem kurzen Sprint.

Das Worldbuilding hat mich begeistert, es ist gut durchdacht und vielschichtig. Auch die Idee eines Seelenpartners hat mir sehr gut gefallen, auch wenn man sofort bei dieser Zeremonie gemerkt hat wie sehr man seinen eigenen Kopf außer acht lassen muss, damit diese Verbindung funktioniert.
Also hat mir Kianas und Tyrons Weg deutlich besser gefallen. Die Mischung aus Anziehung und immer wieder zurückweichen hat die Entwicklung der Liebesgeschichte glaubhaft und nachvollziehbar gemacht.

Kann das Buch nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 14.08.2026

Erschreckende Idee mit etwas wackeligem Spannungsbogen

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Worum geht’s?
Um nicht als Kanonenfutter in einem aussichtslos wirkenden Krieg an der Front zu landen, will Kiana unbedingt ihren Seelenpartner finden. Als dieser jedoch bereits kurz nach der Zeremonie ...

Worum geht’s?
Um nicht als Kanonenfutter in einem aussichtslos wirkenden Krieg an der Front zu landen, will Kiana unbedingt ihren Seelenpartner finden. Als dieser jedoch bereits kurz nach der Zeremonie stirbt, blickt sie ihrem schlimmsten Albtraum ins Auge – und setzt alles daran, um ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.


Meine Meinung
Saskia Louis war für mich bisher immer eine Garantie auf spannende und wirklich unterhaltsame Bücher, weshalb auch diese Reihe direkt bei mir einziehen musste. Im Nachhinein betrachtet war das leider ein bisschen vorschnell von mir, denn so cool wie ich die Idee dieses Buches auch fand, hat mich das Tempo der Geschichte schlussendlich nicht ganz so überzeugen können.

Schreibstil, Idee und Figuren haben mir dabei allerdings grundsätzlich gut gefallen, da ich das Konzept der Hierarchisierung von „Liebe“ und Partnerschaft gleichermaßen spannend wie erschreckend fand. Meine Erwartungen in Hinblick auf das Entwicklungspotenzial der Charaktere wurde dabei ebenfalls nicht enttäuscht, was mich zumindest in weiten Teilen der Geschichte dazu motiviert hat, weiterlesen zu wollen.

Protagonistin Kiana und ihre beiden Mitstreiter Tyron und Nevin fand ich grundsätzlich sympathisch und habe sie gerne begleitet, da ich unbedingt wissen wollte, ob sie ihre Flucht unbeschadet überstehen und tatsächlich alle ihre Ziele erreichen. Durch die ab und an wechselnde Perspektive hatte ich zudem nicht den Eindruck, immer wieder den Zugang zu den Figuren, insbesondere zu Tyron, zu verlieren, was mich sehr positiv überrascht und es mir leichter gemacht hat, mich wirklich auf alle Charaktere einzulassen.

Meine Schwierigkeiten mit dem Buch beziehen sich daher tatsächlich primär auf den Spannungsbogen, der mein Interesse leider phasenweise eher gedämpft hat. Ich hätte mir insgesamt eine etwas konsistentere Spannung gewünscht, da große Teile der Geschichte mit wenigen Unterbrechungen relativ ereignislos auf mich gewirkt haben. Das Ende kam daher etwas sehr rasant daher, was zwar einerseits neugierig auf Band zwei gemacht, mich gleichzeitig aber auch etwas überrumpelt hat.


Fazit
Saskia Louis hat sich den Platz auf der Liste meiner Lieblingsautorinnen auf jeden Fall verdient, auch wenn der Spannungsbogen hier nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat. Lust auf den zweiten Teil der Reihe habe ich aber trotzdem, auch wenn ich vielleicht auf etwas mehr Straffung im Handlungsbogen hoffe.

Dafür vergebe ich vier Bücherstapel.