ideal für zwischendurch, konnte mich nicht vollkommen überzeugen
Auf die „Die Gefangene von Golvahar“ von Melissa Bashardoust war ich sehr gespannt. Der Klappentext klang vielversprechend und ich freute mich sehr auf die Geschichte.
Leider kam für mich nach einem vielversprechenden ...
Auf die „Die Gefangene von Golvahar“ von Melissa Bashardoust war ich sehr gespannt. Der Klappentext klang vielversprechend und ich freute mich sehr auf die Geschichte.
Leider kam für mich nach einem vielversprechenden Anfang, bald so etwas wie Ernüchterung. Ich konnte mich nicht wirklich in der Geschichte verlieren. Und auch zu den Charakteren konnte ich keine Nähe aufbauen. Auch wenn ich nicht wirklich festmachen kann – woran dieser Eindruck lag.
Die Handlung an sich, die Idee, der Weltenaufbau war gut ausgearbeitet und die Ideen wirklich fantastisch. Und auch die Plot-Twists konnten mich immer wieder überraschen. Eine gelungene Mischung aus Märchen, Sagen, Abenteuer – und eine Prise Romantik.
Wie bereits oben angesprochen bekam ich keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren. Insbesondere Sorayas Gedankengänge und die daraus resultierenden Handlungen riefen immer mal wieder heftiges Kopfschütteln bei mir hervor. Auch wenn ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen grundsätzlich durchaus nachvollziehbar waren. Regte sich in mir ein innerer Widerstand. Welcher sich insbesondere auch den Handlungsweisen ihrer Mutter manifestierte.
Die Geschichte selbst wird aus Sorayas Sichtweise erzählt. Der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen.
Fazit:
Eine Geschichte für zwischendurch. Eine vielversprechende Handlung, mit gut ausgearbeiteten Charakteren – die mich allerdings irgendwie nicht wirklich von sich einnehmen konnten.