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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2021

spannende Geschichte voller Informationen über das veränderte Leben in der Arkits

Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter
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konnte uns mit einer kleinen Einschränkung vollkommen überzeugen. Die Altersempfehlung ist mein Kritikpunkt. Angegeben ist 6-8 Jahre. Für dieses Alter war es mir persönlich zuviel Text und zu wenig Bilder. ...

konnte uns mit einer kleinen Einschränkung vollkommen überzeugen. Die Altersempfehlung ist mein Kritikpunkt. Angegeben ist 6-8 Jahre. Für dieses Alter war es mir persönlich zuviel Text und zu wenig Bilder. Insbesondere wenn es um die Erstleser ging. Als Vorlesegeschichte für das Alter sehr gut geeignet. Wenn ich mir auch hier ein paar mehr Bilder/Zeichnungen gewünscht hätte. Ein bildhafter Erzählstil , die Schriftgröße, die Sprache und der Satzbau – waren in meinen Augen altersgemäß und ideal auf die Zielgruppe abgestimmt.
Das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.

Die Geschichte konnte uns begeistern.
Eine Geschichte, aus der Sicht der Tiere geschrieben, die ihr Zuhause retten wollen und sich daher auf den Weg machen um den Winter (gefangene Eiskristalle) zurückzuholen und so dem Schmelzen der Arktis entgegenzuwirken. Als Leser erhielten wir einen uns bisher unbekannten Einblick in die einzigartige Lebenswelt der arktischen Tierwelt, und ihre Anpassung an die sich ändernden Lebensbedingungen.
Unbekannte Begriffe und Fremdwörter und insbesondere die Fakten werden am Rand erklärt, sodass das Hin- und Herblättern oder Nachschlagen dieser Wörter entfällt und der Lesefluss kaum unterbrochen wird.

Fazit:
Eine spannende Geschichte ideal zum Vorlesen und für lesebegeisterte und wissbegierige Erstleser.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2021

düstere postapokalyptische Geschichte

Days of Ashes and Dust
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Days of Ashes and Dust

von Ewa A

eine postapokalyptische Geschichte, die ich, nach dem Klappentext, nicht erwartet hätte.
So trafen mich die Beschreibungen der Welt, die darin lebenden Wesen – vollkommen ...

Days of Ashes and Dust

von Ewa A

eine postapokalyptische Geschichte, die ich, nach dem Klappentext, nicht erwartet hätte.
So trafen mich die Beschreibungen der Welt, die darin lebenden Wesen – vollkommen unerwartet.
Zudem gehören postapokalyptische Geschichten nicht zu meinem bevorzugten Genre – und ich lese sie eher selten, da mir die darin vorkommenden Wesen nicht wirklich zusagen.
So erlebte ich beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle – und überlegte immer wieder ob ich angesichts der auf der Erde lebenden Wesen weiterlesen sollte.
Die Beschreibungen der Welt, und insbesondere der Wesen – erschreckend, gruselig, blutig, verstörend, düster auf der einen – und die sie bekämpfenden Überlebenden auf der anderen Seite.
Blutige Kampfhandlungen gegen die Wesen und ums Überleben. Menschen, die versuchen ihr altes Leben aufrechtzuerhalten, und natürlich diejenigen – die sich an der Gier der Menschen, ihrer Sucht nach Exzessen bereichern.
Tilly und ihre Gruppe an Savern versuchen die Bedrohung soweit wie möglich von der Bevölkerung fernzuhalten. Sich dem Kampf gegen die Wesen zu stellen – bis sie jemandem begegnen der allem bisher bekannten widerspricht.
Und mit ihm ändert sich die Richtung der Geschichte – hin zu einem anderen Weltuntergangsszenario.
Begeben sich Tilly und ihre Gruppe auf eine ihnen unbekannte Suche – wobei der findige Leser den ein oder anderen Hinweis bereits erhalten haben könnte – und sind nun gezwungen, einzelne Personen und ihren Auftrag - mit ihrem Leben zu beschützen.
Um nach dem Endkampf nochmals ein anderes Weltuntergangszenario zu bedienen.
Bei der Liebesgeschichte bin ich um Worte verlegen. Nicht zu 100% spürbar. Andererseits litt ich -insbesondere mit Josh.
Die Geschichte selbst wird aus Tillys Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser durch ihre Augen ihre Welt entdecken konnte. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen für mich nachvollziehbar wurden. Der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir die Welt sowie ihre Wesen sehr gut vorstellen konnte.

Fazit:
Eine postapokalyptische düstere brutale Dystopie. Mit unterschiedlichen Weltuntergangsszenarien, die einander miteinander verwoben werden. Und einer Liebesgeschichte, die für mich nicht 100% spürbar war. Die mich durchaus begeistern konnte – mir wie bereits oben angesprochen – aus persönlichen Gründen stellenweise zu düster war – für begeisterte Leser dieses Genres – allerdings genau passend sein dürfte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2021

fantastische Fortsetzung

Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe
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Cassardim – Jenseits der schwarzen Treppe

von Julia Dippel

konnte mich fesseln, bewegen, emotional berühren und mich in die Welt Cassardims entführen.

Cassardim, eine fantastische, faszinierende Welt ...

Cassardim – Jenseits der schwarzen Treppe

von Julia Dippel

konnte mich fesseln, bewegen, emotional berühren und mich in die Welt Cassardims entführen.

Cassardim, eine fantastische, faszinierende Welt mit detailreich ausgearbeiteten Schauplätzen, sodass es mir als Leser leicht fiel mir die verschiedensten Orte bildlich vorzustellen, Bilder von Cassardim in meinem Kopf entstehen zu lassen – in die Welt einzutauchen und mit Amaia zusammen die Welt, ihre Besonderheiten und Bewohner zu entdecken.

Die Charaktere wurden wieder fein ausgearbeitet. Ich konnte sie mir bildlich vorstellen, mich in sie verlieben (ich sage nur Flummel). Mich mit ihnen emotional verbinden, sodass ich konstant mit ihnen mitfieberte, mit liebte, mitlitt – mir gedanklich die unterschiedlichsten weiteren Handlungsverläufe ausmalte – um diese dann teilweise bestätigt zu finden.
Emotional wurde ich als Leser in ein Wechselbad der Gefühle geworfen und erlebte immer wieder eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Der Umgang der unterschiedlichsten Charaktere miteinander, die tiefsinnigen Dialoge – zum Lachen und Weinen.

Spannende Momente, im Wechsel mit eher ruhigen Elementen, weniger Kampf – dafür mehr Intrigen, diplomatische Verwicklungen und Machtspielereien. Sich auf einen weiteren Showdown zuspitzend – um ruhig und emotional zu Enden. Bis dann der letzte Satz (meine heimlichen Erwartungen und Befürchtungen erfüllend) alle Emotionen auf den Kopf stellte ….

Fazit:
Von mir eine klare Leseempfehlung.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

schöne Fortsetzung

Golden Throne - Forbidden Royals
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bescherte mir ein paar schöne Lesestunden.

Wie bereits im ersten Band, war der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird, wie bereits im ersten Band aus Emilias Sichtweise erzählt – ...

bescherte mir ein paar schöne Lesestunden.

Wie bereits im ersten Band, war der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird, wie bereits im ersten Band aus Emilias Sichtweise erzählt – und war in meinen Augen, viel zu schnell beendet. Ich hätte in dieser Zeitspanne gerne noch viele andere Informationen erhalten, andere Einblicke erhalten – und insbesondere noch die ein oder andere Auseinandersetzung mit den Charakteren aus dem vorherigen Band.

Der Focus liegt in diesem Band auf Emilias royalen Pflichten, die sie durch das Ausfallen ihres Vaters erfüllen muss, sowie auf der Suche nach einem geeigneten Ehemann.

Fazit:
Eine Geschichte die mir einige schöne Lesestunden bescherte. Die mich begeistern konnte, auch wenn es mir insgesamt teilweise zu schnell ging, ich gerne noch das ein oder andere mehr erfahren hätte.
Leseempfehlung

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2020

eindrucksvoller fiktiver Einblick in die Kindheit während des Zweiten Weltkriegs, lebendig gewordene Zeitgeschichte

Held Hermann
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Held Hermann – Als ich Hitler im Garten vergrub

von Leonora Leitl

erzählt die fiktive Geschichte des 12 jährigen Hermanns und seiner Familie, während des Zweiten Weltkriegs in Österreich.
Als Leser ...

Held Hermann – Als ich Hitler im Garten vergrub

von Leonora Leitl

erzählt die fiktive Geschichte des 12 jährigen Hermanns und seiner Familie, während des Zweiten Weltkriegs in Österreich.
Als Leser fühlte ich mich an die Erzählungen meiner Großeltern über ihre Kindheit erinnert. Ihr Leben in dieser Zeit, ihre Streiche und Abenteuer, die Entbehrungen aber auch das Misstrauen wer Freund und Feind ist, die Furcht und Angst sobald sie mit den Funktionären und begeisterten Anhängern in Berührung kamen. Ihren Versuch das Beste aus der Situation zu machen.
Hermanns Entdeckung, die ihn und seine Freunde – aber auch seine Familie in immer größere Gefahr bringt.
Alltägliches aus dem Leben der Kinder zur damaligen Zeit. Ihre Sorgen und Ängste, der vorsichtige Umgang miteinander – wurden sehr fein und eindringlich vermittelt. Die Frage – warum es viele Mitläufer gab – ein Stück weit greifbar und nachvollziehbar gemacht. Ging es doch recht schnell – auch um das eigene Leben.

Fazit:
Eine Zeitreise in die österreichische Kindheit während des Zweiten Weltkriegs. Die Lebensfreude und Abenteuerlust der Kinder – aber auch die Angst, der Schrecken des Krieges das Misstrauen untereinander – die bedrückende Atmosphäre während des Zweiten Weltkriegs wurde mir als Leser eindrücklich vermittelt.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere