Cover-Bild Das Baumhaus
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 14.05.2024
  • ISBN: 9783499009716
Vera Buck

Das Baumhaus

Sie suchten die Idylle. Sie fanden einen Albtraum. | Der Must-Read Thriller des Jahres

Wenn der Bullerbü-Urlaub zum Albtraum wird: der neue Thriller der Meisterin der Gänsehaut-Atmosphäre.

Spätestens nach dem ersten Twist wirst du dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können!

Als Henrik und Nora mit ihrem fünfjährigen Sohn Fynn ins schwedische Västernorrland fahren, erwarten sie einen idyllischen Urlaub. Doch bereits bei ihrer Ankunft spüren sie, dass die verlassene Ferienhütte etwas Bedrohliches umgibt. Der Eindruck bestätigt sich, als im angrenzenden Wald ein jahrzehntealtes Kinderskelett gefunden wird. Dann verschwindet Fynn. Während seine Eltern sich in ihrer eigenen Schuld verstricken, kommt die Ermittlerin Rosa Lundqvist in den Tiefen des Waldes einem düsteren Geheimnis auf die Spur. Denn sie hat allen anderen etwas voraus: ein außergewöhnliches Gespür für den Tod. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Fynns Verschwinden und dem toten Kind? Und was hat es mit dem längst verfallenen Baumhaus in der alten Esche auf sich? Ein Baumhaus, in dem noch immer jemand zu wohnen scheint …

Ausgezeichnet mit dem Preis "Die silberne Lupe" steht «Das Baumhaus» auf der Shortlist für den Crime Cologne.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2024

Gruselige Schwedenidylle

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Bereits das Cover stimmt einen ganz gut darauf ein, was einen als Leser erwartet: es zeigt eine romantische Küstenlandschaft mit Nadelwald, einem roten Holzhäuschen, glitzerndem Meer und ein wenig Sonnenlicht, ...

Bereits das Cover stimmt einen ganz gut darauf ein, was einen als Leser erwartet: es zeigt eine romantische Küstenlandschaft mit Nadelwald, einem roten Holzhäuschen, glitzerndem Meer und ein wenig Sonnenlicht, das gerade dabei ist zu verschwinden. Über allem der Titel gedruckt in wirklich giftigem Grün.

Es wird ja im Klappentext schon angekündigt, dass die Geschichte nicht Bullerbü-idyllisch ist, trotzdem hat mich der Grusel von Anfang an überrascht und sofort mitgenommen.

Gleich vier schauerliche Szenarien laufen parallel, der Junge im See, offensichtlich gefangen und dann ertrunken?, die Wissenschaftlerin, die ein Skelett findet, die Familie im alten, etwas verrotteten Ferienhaus in der Nähe eines dunklen Waldes, und ein Mädchen voller Furcht in einem Baumhaus...

Ich konnte fast nicht aufhören zu lesen, alle vier Handlungsstränge führen natürlich zusammen. Dabei ist die Geschichte sehr spannend geschrieben, die Personen sind gut geschildert, und das Ende konnte mich trotz einiger Vorahnungen dann doch noch überraschen.

Ungereimtheiten oder Logikfehler konnte ich auch nicht entdecken; ich habe allerdings sehr schnell gelesen, also wenn es welche gibt, würden sie durch die erzeugte Spannung ausgeglichen.

Ich kannte die Autorin bisher nicht, das wird sich nun ändern.

Unbedingte Leseempfehlung für Gänsehaut-Fans.

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Veröffentlicht am 17.05.2024

Die dunkle Seite Schwedens

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Idyllische Bullerbü-Geschichte aus Schweden gefällig? Dann sucht euch ein anderes Buch!

Im neuen Roman von Vera Buck zeigt das Land im hohen Norden ein anderes, düstereres Gesicht, geprägt von dunklen ...

Idyllische Bullerbü-Geschichte aus Schweden gefällig? Dann sucht euch ein anderes Buch!

Im neuen Roman von Vera Buck zeigt das Land im hohen Norden ein anderes, düstereres Gesicht, geprägt von dunklen Wäldern und uralten Legenden. Ein Land, in dem jährlich Kinder verschwinden, Bären und Wölfe herumstreichen – doch die größte Gefahr ist das Böse im Menschen.

Diese düstere Grundstimmung beherrscht die ganze Geschichte, in der Henrik und Nora mit ihrem kleinen Sohn Fynn ins Ferienhaus nach Västernorrland ziehen, das von seinem geliebten Großvater stammt. Doch während Henrik in glücklichen Erinnerungen schwelgt, nimmt Nora rasch düstere Schwingungen wahr. Und dann wird im Wald ein Kinderskelett gefunden. Mit im Ermittlungsteam die Forensikerin Rosa mit unorthodoxen Methoden und Ansichten.

Die Geschichte atmet Beklemmung. Sie ist verstörend und gespickt mit Gänsehaut verursachenden Details. Eine düstere Atmosphäre baut sich allmählich auf, verdichtet sich und droht einem beim Lesen schließlich die Luft abzuschneiden. Der Spannungsbogen wird wirklich meisterhaft gehalten und bis zur Schmerzgrenze aufgebaut. Dazu kommt ein undurchsichtiges Geflecht aus Wahrheit und Lügen, rätselhafte Charaktere, die es einem nahezu unmöglich machen, der Auflösung auf die Spur zu kommen.

Für mich ein echtes Highlight, für das ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche.

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Veröffentlicht am 15.05.2024

Ganz und gar nicht Bullerbü

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Henrik und Nora fahren mit ihrem Sohn Fynn nach Schweden. Dort haben sie ein eigenes Ferienhaus. Henrik war schon als Kind öfter hier und nach und nach kommen Erinnerungen hoch. Als dann Fynn verschwindet, ...

Henrik und Nora fahren mit ihrem Sohn Fynn nach Schweden. Dort haben sie ein eigenes Ferienhaus. Henrik war schon als Kind öfter hier und nach und nach kommen Erinnerungen hoch. Als dann Fynn verschwindet, kämpfen Henrik und Nora mit ihren geheimen Dämonen und Schuldgefühlen. Die Ermittlerin Rosa Lundqvist verfolgt bereits einige Spuren und dabei spielen ein altes Kinderskelett und ein verfallenes Baumhaus keine geringe Rolle.

Während alle an Bullerbü denken, erleben der Kinderbuchautor Henrik und seine Frau Nora in Västernorrland eher das Gegenteil. Durch die vier unterschiedlichen Erzählperspektiven erlebt man die Story noch intensiver und man spürt quasi körperlich, wie alles auf einen Punkt zusteuert. Herrlich, wie gut es Vera Buck gelingt, Zweifel zu säen und damit Misstrauen gegenüber den Figuren, besonders einer, zu erzeugen. So wird man ins Geschehen mit hineingezogen und emotional heftig gefordert. Nichts ist sicher oder klar, alles ist möglich und die Wendungen sind atemberaubend. Durch die Geheimnisse ist die Spannung durchwegs hoch. Herauszufinden, was Wahrheit und was Lüge ist, fällt nicht leicht und trotz aller Vorsicht erwischt einen die tatsächliche Lösung eiskalt.

Sehr viele einzelne Komponenten und damit Ideen werden hier raffiniert verwoben und zu einem Psychothriller geschneidert, der seinesgleichen sucht. Allerdings muss man hier Nerven mitbringen und darf sich nicht wundern, wenn Themen angesprochen und ausgeführt werden, die eindeutig triggern. Auch ohne Massen an Blut steckt die Story voller Grausamkeit, menschlichem Versagen, Wahnsinn und Schrecken.

Für das Hörbuch wurden fünf sehr gute Sprecher eingesetzt. Leider kann ich nicht alle Stimmen sofort auseinanderhalten und so brauche ich doch immer ein wenig, um einzuordnen, wer aktuell erzählt. Doch das stört den Genuss nur marginal, sodass ich dennoch fünf Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 15.05.2024

Gefährliche Idylle

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Diese Rezi behandelt das Hörbuch


Zum Inhalt:
Als Nora erfährt, dass die Familie ihres Mannes Hendrik ein Ferienhaus in Schweden besitzt, ist sie Feuer und Flamme. Ruhe, Abgeschiedenheit und ein Hauch ...

Diese Rezi behandelt das Hörbuch


Zum Inhalt:
Als Nora erfährt, dass die Familie ihres Mannes Hendrik ein Ferienhaus in Schweden besitzt, ist sie Feuer und Flamme. Ruhe, Abgeschiedenheit und ein Hauch von Ronja Räubertochter, - so lautet der Plan für schöne Tage in Bullerbü. Doch als Hendrik ein Baumhaus entdeckt, welches ihn an unangenehme Vorkommnisse in der Vergangenheit erinnert und kurz danach sein Sohn Finn verschwindet, steht Bullerbü in Flammen.

Mein Eindruck:
Vera Buck hat eine spannende Geschichte erdacht, die nicht nur die Schönheit Schwedens zeigt, sondern ebenfalls die Gefahren, die in dieser scheinbaren Idylle lauern können. Denn abgesehen von der zum Teil mörderischen Natur (Bären, Wölfe, Seen, Flüsse und zum Verirren einladende Wälder) bietet der Mensch in seinen vielfältigen Facetten einen weiteren Aspekt der Bösartigkeit, wobei manches Mal gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht ist. Dass die Autorin die Geschehnisse im Bauhaus lange in der zeitlichen Schwebe hält und die Verhältnisse ihrer zumeist weiblichen Charaktere zueinander im Unklaren lässt, sorgt bei den Hörern des Hörbuchs für einige Überraschungen; insbesondere ein Umstand zum Ende hin ist dabei eine lesenswerte Veräppelei des Publikums.
Sämtliche Stimmen sind gut gewählt und bringen ihre ganz eigene charakterliche Tiefe in den Thriller, die Schockeffekte kommen unerwartet und die Eigenheiten der schwedischen Landbevölkerung sind gut getroffen - ein wirklich gutes Buch!

Mein Fazit:
Absolut lesenswert. Vi ses i Sverige!

Veröffentlicht am 14.05.2024

Sehr spannend

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Taschenbuch:


In Vera Bucks "Das Baumhaus" wird eine fesselnde Geschichte zweier Frauen erzählt, die durch ein geheimnisvolles Baumhaus miteinander verbunden sind. Während eine in der Gegenwart lebt und ...

Taschenbuch:


In Vera Bucks "Das Baumhaus" wird eine fesselnde Geschichte zweier Frauen erzählt, die durch ein geheimnisvolles Baumhaus miteinander verbunden sind. Während eine in der Gegenwart lebt und nach einem Neuanfang sucht, findet die andere im Schrecken der Vergangenheit statt. Die Erzählung bietet einen faszinierenden Einblick in die menschliche Psyche, während sie mit den Themen Verlust, Freundschaft und die Suche nach Identität jongliert.

Buck führt den Leser geschickt durch verschiedene Zeitebenen und schafft es, eine Atmosphäre der Spannung und des Mysteriums aufrechtzuerhalten. Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig gezeichnet, und ihre Geschichten sind so einfühlsam dargestellt, dass man sich unweigerlich mit ihnen verbunden fühlt.

Besonders beeindruckend ist Bucks Fähigkeit, das Thema des Verlusts auf eine tiefgreifende und berührende Weise zu behandeln. Durch das Baumhaus als zentrales Motiv verwebt sie geschickt Vergangenheit und Gegenwart und zeigt, wie Erinnerungen und Emotionen über die Zeit hinweg Bestand haben.

Der Schreibstil von Vera Buck ist flüssig und einfühlsam, was es dem Leser leicht macht, in die Welt der Geschichte einzutauchen. Ihr Talent, komplexe Emotionen und Beziehungen darzustellen, macht "Das Baumhaus" zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.

Insgesamt ist "Das Baumhaus" von Vera Buck ein eindringliches Porträt von Verlust und Hoffnung, das den Leser auf eine bewegende Reise durch die menschliche Seele mitnimmt.

Ich würde es jedem weiterempfehlen.

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