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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Ein grandioser Thriller mit überraschenden Wendungen

Die Nacht
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Wo ist Dana?
Seit Band 1 warten wir auf die Antwort. In „Die Nacht“ ist es endlich soweit. Marc Raabe verrät uns, was mit Millas Mutter passiert ist.

Art Mayer und Nele Tschaikowsky verfolgen einen harmlos ...

Wo ist Dana?
Seit Band 1 warten wir auf die Antwort. In „Die Nacht“ ist es endlich soweit. Marc Raabe verrät uns, was mit Millas Mutter passiert ist.

Art Mayer und Nele Tschaikowsky verfolgen einen harmlos wirkenden, anonymen Hinweis und sind gleich mittendrin in einem neuen Fall. In einem abgelegenen Waldstück stoßen sie auf eine verlassene Wohnwagensiedlung, 3 vergrabene Skelette und die aufgeschlitzte Leiche eines Berliner Richters. Und nicht nur das. In einem der Camper scheint Dana Karasch gewohnt zu haben.
Wer hat den Richter umgebracht und wer sind die namenlosen Toten? Und vor allem, was hat Millas verschollene Mutter damit zu tun? Art und Nele stehen vor einem Rätsel. Denn die Antworten sind tief in Danas Vergangenheit begraben.

Nachdem die ersten beiden Teile der Reihe schon Lesehighlights waren, hatte ich etwas Angst vor dem dritten Teil. Kein Autor kann über eine so lange Strecke das hohe Niveau halten. Irgendwann kommt es immer, das „Naja - ganz nett“ Buch.
Aber falsch gedacht. Wieder einmal hat mich Marc Raabe komplett aus den Socken gehauen. Mehr noch – ich glaube sogar, dass mir „Die Nacht“ bisher am besten gefallen hat.
Danas Geschichte ist so spannend, ich konnte den Thriller einfach nicht zur Seite legen. Ich habe alles um mich herum vergessen und bin mit Art und Nele in die Vergangenheit gereist.
Was soll ich noch groß sagen? Wer Marc Raabe kennt, weiß was ihn erwartet: Ein grandioser Thriller mit überraschenden Wendungen, einem sympathischen Ermittlerteam und einem raffinierten Showdown. Auf Marc Raabe ist einfach Verlass. Ich kann „Im Morgengrauen“ kaum erwarten.

Die Art Mayer- Reihe in nur zwei Wörtern: ICH LIEBS!

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Kann man lesen, muss man aber nicht

John
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Nach ihrer Flucht hat Yoko endlich ihren Platz gefunden. Mit einer neuen Identität lebt sie als John auf einer kleinen griechischen Insel. Von der einstigen Mörderin ist nichts mehr geblieben. John ist ...

Nach ihrer Flucht hat Yoko endlich ihren Platz gefunden. Mit einer neuen Identität lebt sie als John auf einer kleinen griechischen Insel. Von der einstigen Mörderin ist nichts mehr geblieben. John ist in Sicherheit und zur Ruhe gekommen. Doch der Schein trügt, denn die Jagd nach Yoko geht in eine neue Runde...

Eigentlich war für mich mit „Yoko“ die Geschichte zu Ende. Dass es eine Fortsetzung dieses tollen Thrillers geben sollte, hat mich wirklich überrascht. Klar, der erste Teil hatte ein offenes Ende. Aber es passte einfach perfekt zur Story. Und es kam, wie befürchtet. „John“ reicht nicht an „Yoko“ heran. Wenig Action, wenig Emotionen, wenig Sogwirkung. Natürlich ist es nicht uninteressant, zu erfahren, was aus Yoko geworden ist. Die Spannung bleibt hier allerdings etwas auf der Strecke. Für mich der beste Beweis, dass es manchmal besser ist, gute Geschichten nach einem Buch ruhen zu lassen.

Kurz: „Yoko“ absolut unterhaltsam und spannend, „John“ kann man lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Ein Spiel auf Leben und Tod

Safe Space
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Die forensische Psychologin Anna Salomon hat es in ihrem neuen Job als Frau nicht leicht. Im Hochsicherheitsgefängnis Weyer schaut sie in die Köpfe von männlichen Psychopathen und Serienmördern.
Was niemand ...

Die forensische Psychologin Anna Salomon hat es in ihrem neuen Job als Frau nicht leicht. Im Hochsicherheitsgefängnis Weyer schaut sie in die Köpfe von männlichen Psychopathen und Serienmördern.
Was niemand weiß: Anna hat sich nicht umsonst auf diese herausfordernde Stelle beworben. Sie ist auf der Suche nach einem ganz speziellen Straftäter, ohne zu ahnen, dass dieser sie schon lange gefunden hat.

Meine persönliche Lesermeinung:
Hach, war das ein Ritt! Sarah Bestgen schickt uns auf eine wilde Katz- und Maus Jagd, in ein Spiel auf Leben und Tod. „Safe Space“ hat deutlich mehr Tempo als „Happy End“, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Tapfer kämpft sich Anna durch die Männerwelt, trotzt unsympathischen Kollegen, wenig zimperlichen Straftätern und einem Chef, der ihre Fähigkeiten anzweifelt. Dabei droht ihr mehrfach, ihr eigentliches Ziel zu entgleiten. Denn Anna ist keine furchtlose Heldin, sondern eine verzweifelte junge Frau mit einer Mission.
Das Ende hat mich zwar nicht wirklich überrascht, dennoch war der Weg dorthin richtig spannend. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Ein Kapitel der Nachkriegszeit auf Borkun

Der Sommer am Ende der Welt
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Die Journalistin Hanna reist nach Borkum, um über die Erlebnisse früherer Verschickungskinder zu berichten. Auch ihre Mutter war persönlich betroffen, so dass sie alles daran setzt, die Missstände der ...

Die Journalistin Hanna reist nach Borkum, um über die Erlebnisse früherer Verschickungskinder zu berichten. Auch ihre Mutter war persönlich betroffen, so dass sie alles daran setzt, die Missstände der „Kinderkuren“ aufzudecken. Doch sie stößt auf den Widerstand der Inselbewohner. Was haben sie zu verbergen? Und ist auch der Inselarzt Ole, Hannas neue Liebe, darin verwickelt?

Auf den neuen Roman von Eva Völler war ich besonders gespannt. Denn auch wir haben ehemalige Verschickungskinder in der Familie und ich hatte schon einiges über dieses eher weniger besprochene Kapitel der Nachkriegszeit gehört. „Der Sommer am Ende der Welt“ hat Lücken gefüllt und viel Wissenswertes zutage gebracht. Ich war erschüttert und bewegt, hätte mir aber gewünscht, dass das Thema „Verschickungskinder“ hier noch etwas intensiver beleuchtet wird. Die Liebesgeschichte zwischen Hanna und Ole hat – für meinen Geschmack – viel zu viel Raum eingenommen.
Dennoch durchaus lesenswert...

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Ein neuer Fall für Carl Bruns

Alte Taten, neuer Zorn
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Nachdem ich „Helle Tage, dunkle Schuld“ total gefeiert habe, konnte ich den neuen Krimi von Eva Völler kaum abwarten.

Darum geht es:
1949 - Der angesehene Richter Dr. Vahrendonk stirbt bei einem Giftanschlag. ...

Nachdem ich „Helle Tage, dunkle Schuld“ total gefeiert habe, konnte ich den neuen Krimi von Eva Völler kaum abwarten.

Darum geht es:
1949 - Der angesehene Richter Dr. Vahrendonk stirbt bei einem Giftanschlag. Im Laufe der Ermittlungen tauchen immer mehr Verdächtige auf, die alle ein Motiv für den Mord haben. Denn Vahrendonk soll sich während der Nazizeit furchtbarer Verbrechen schuldig gemacht haben. Auch privat hat Carl Bruns zu kämpfen. Denn seine Liebe zu Anne hängt nur an einem seidenen Faden. Und ein ominöser Fremder setzt alles daran, diesen endgültig zu zerreißen.

Ich mache es kurz:
„Alte Taten, neuer Zorn“ von Eva Völler ist ein solider Nachkriegskrimi, der aber nicht mit dem ersten Teil der Reihe mithalten kann. Mir persönlich hat die Liebesgeschichte zwischen Carl und Anne zu viel Raum eingenommen, während die Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen zu sehr in den Hintergrund gerückt ist. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wer gerne spannende Liebesromane liest, ist hier an der richtigen Stelle. Wer viel Wert auf die Ermittlungsarbeit legt, wird evtl. etwas enttäuscht sein.

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