Cover-Bild Alice und die Geister von nebenan
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Schneiderbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 23.07.2024
  • ISBN: 9783505152412
  • Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Jacqueline Davies

Alice und die Geister von nebenan

Das Geisterabenteuer ist im Finale des Vorlesewettbewerbs 2025! | Starke und mutige Heldin | Mit viel Herz und Humor | Für Fans von »Emily Bones« | Ab 10 Jahren
Fabienne Pfeiffer (Übersetzer), Julia Castaño (Illustrator)

Ein nicht-sehr-gruseliges Geisterabenteuer übers Erinnern und Vergessenwerden, klug und mit viel Herz und Humor erzählt

Die zehnjährige Alice ist ein Umzugsprofi. Sie zieht mit ihren Eltern von Haus zu Haus. Oder besser: von Bruchbude zu Bruchbude. Kein Problem für Alice, denn sie liebt nichts mehr, als Dinge zu reparieren. Nach Umzug Nummer elf kommt ihr das heruntergekommene Nachbarhaus gerade recht. Das perfekte neue Reparaturprojekt! Doch sie ist nicht allein: Gleich drei Geister spuken hier herum – und die brauchen ihre Hilfe genauso dringend wie die bröckeligen Wände …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2024

liebe Geisterstunde

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Die Geister in dieser Geschichte sind ganz liebe Seelen und können längstens nicht von allen gesehen werden. Alice jedoch kann sie sehen. Sie ist vor kurzem mit ihren Eltern ins Haus nebenan gezogen und ...

Die Geister in dieser Geschichte sind ganz liebe Seelen und können längstens nicht von allen gesehen werden. Alice jedoch kann sie sehen. Sie ist vor kurzem mit ihren Eltern ins Haus nebenan gezogen und fühlte sich vom “Geisterhaus” magisch angezogen. Die spukenden Seelen darin sind Überfällige, sie finden keine Ruhe, da eine Herzensangelegenheit zu Lebzeiten nicht abgeschlossen werden konnte. Alice hilft ihnen diese zu erfüllen, damit sie zur Ruhenden werden können. Zum Schluss stellt sich heraus, dass das Geisterhaus enger mit Alices Familie in Verbindung steht als alle wussten…

Eine unterhaltsame, spooky Geschichte über das Erinnern und Vergessenwerden für Groß und Klein (ab ca. 10 Jahren) die im Herbst eine gar nicht so gruselige Geistergeschichte lesen möchten.

Das Buch liest sich flüssig, ist gut verständlich und in einer einfachen Sprache gehalten, es eignet sich hervorragend für junge Leser*innen die Geistergeschichten mögen und in die Bücherwelt eintauchen wollen.
Die Covergestaltung finde ich sehr ansprechend und passt super zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Süsse Geistergeschichte

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Die zehnjährige Alice ist ein Umzugsprofi. Sie zieht mit ihren Eltern von Haus zu Haus. Oder besser: von Bruchbude zu Bruchbude. Kein Problem für Alice, denn sie liebt nichts mehr, als Dinge zu reparieren. ...

Die zehnjährige Alice ist ein Umzugsprofi. Sie zieht mit ihren Eltern von Haus zu Haus. Oder besser: von Bruchbude zu Bruchbude. Kein Problem für Alice, denn sie liebt nichts mehr, als Dinge zu reparieren. Nach Umzug Nummer elf kommt ihr das heruntergekommene Nachbarhaus gerade recht. Das perfekte neue Reparaturprojekt! Doch sie ist nicht allein: Gleich drei Geister spuken hier herum – und die brauchen ihre Hilfe genauso dringend wie die bröckeligen Wände.

Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, daher eignet sich das Buch auch für die Zielgruppe der Kinder optimal, es gibt keine schwierigen Worte und der Text ist leicht verständlich. Ich habe eine Weile gebraucht um ganz in die Geschichte eintauchen zu können, denn anfangs zieht sich die Handlung etwas, da viel von den Reparaturen und den Bruchbuden berichtet wird. Dann aber wird es immer interessanter und spannender als die drei Geister auftauchen und das Buch hat dann richtig viel Spaß gemacht zu lesen!

Auch Alice ist eine sympathische kleine Protagonistin die Mut und Freundschaft und auch eine gewisse Neugier in sich vereint. Die Handlung ist verständlich und gut aufgebaut, für erwachsene Leser vielleicht auch mal etwas vorhersehbar aber sehr süß zu lesen und die Zielgruppe wird super unterhalten.

Fazit: Süsse Geistergeschichte die ich empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Spannend, regt aber auch zum Nachdenken an

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Die zehnjährige Alice ist ein Umzugsprofi. Sie zieht mit ihren Eltern von Haus zu Haus. Oder besser: von Bruchbude zu Bruchbude. Kein Problem für Alice, denn sie liebt nichts mehr, als Dinge zu reparieren. ...

Die zehnjährige Alice ist ein Umzugsprofi. Sie zieht mit ihren Eltern von Haus zu Haus. Oder besser: von Bruchbude zu Bruchbude. Kein Problem für Alice, denn sie liebt nichts mehr, als Dinge zu reparieren. Nach Umzug Nummer elf kommt ihr das heruntergekommene Nachbarhaus gerade recht. Das perfekte neue Reparaturprojekt! Doch sie ist nicht allein: Gleich drei Geister spuken hier herum – und die brauchen ihre Hilfe genauso dringend wie die bröckeligen Wände … (Klappentext)

Diese schöne Geschichte regt teilweise zum Nachdenken an. Sie ist gut geschrieben, leicht lesbar, verständlich, altersgerecht und auch die Botschaften, die es vermitteln will, kommen beim Leser an. Die Handlung ist gut aufgebaut, nachvollziehbar, ein wenig vorhersehbar, was aber dem Lesegenuss und der entstehenden Leseatmosphäre nicht geschadet hat. Die verschiedenen Charaktere sind real vorstellbar und jeder ist auf seine Weise einzigartig. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und es kommt keine Langeweile auf. Schnell ist man in der Handlung mitten.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Ein Geisterabenteuer mit Herz

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Alice und die Geister von nebenan ist ein Geisterabenteuer für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren.
Alice und ihre Eltern ziehen von Bruchbude zu Bruchbude, denn Alice und ihr Vater lieben es Dinge zu reparieren ...

Alice und die Geister von nebenan ist ein Geisterabenteuer für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren.
Alice und ihre Eltern ziehen von Bruchbude zu Bruchbude, denn Alice und ihr Vater lieben es Dinge zu reparieren und verwandeln jedes Haus in ein Schmuckstück. Als ihre Mutter ein weiteres Reparaturprojekt untersagt, um endlich sesshaft zu werden, schleicht sich Alice in das leerstehenden Nachbarhaus um irgendetwas zu reparieren und trifft auf drei Geister, die ihre Hilfe benötigen.
Jacqueline Davies erzählt vom Erinnern und Vergessen, vom Beschädigen und Reparieren, von Freundschaft und Familie und dem Wert eines Zuhauses. Es ist eine ruhige Geschichte mit leisem Humor, die zeigt wie bedeutungsvoll Erinnerungen und wie wertvoll und kraftspendend Freunde und Familie sind.
Alice ist ein kluges, patentes und verantwortungsbewusstes Mädchen und ihr Wunsch alles zu reparieren und wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen ist absolut liebenswert. Sie bemüht sich nach Herzenskräften den Geistern zu helfen und wächst dabei über sich selbst hinaus. Auch die anfangs abweisenden Geister gewinnen durch Alice an Kontur und offenbaren langsam ihr trauriges Schicksal.
Eine unterhaltsame Geistergeschichte ohne Grusel und Action, aber mit Herz und Humor.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Was macht ein Haus zu einem Zuhause?

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Alice Cannoli-Potchnik ist in ihrem zehnjährigen Leben schon unzählige Mal umgezogen, von einem baufälligen Haus auf dem Campus des Colleges, an dem ihre Mutter als Professorin lehrt, ins nächste. Doch ...

Alice Cannoli-Potchnik ist in ihrem zehnjährigen Leben schon unzählige Mal umgezogen, von einem baufälligen Haus auf dem Campus des Colleges, an dem ihre Mutter als Professorin lehrt, ins nächste. Doch Alice und ihr Vater lieben es, kaputte Dinge zu reparieren, und so ist Alice in ihrem Element. Als ihre Familie zum elften Mal umziehen muss, zieht das abbruchreife Nachbarhaus Alices Neugier auf sich. Alices Eltern, die das Freilernen befürworten und Alice nicht auf eine Schule schicken, steigt dort ein und beginnt auf eigene Faust zu renovieren. Schnell stellt sie fest, dass in diesem Haus etwas anders ist und sie die Anwesenheit von drei Geistern spüren kann. Nach einigen Tagen gelingt es ihr, mit den Geistern zu kommunizieren und herauszufinden, warum diese spuken und keine Ruhe finden. Alice ist fest entschlossen, den Geistern zu helfen…

Ich habe das Buch zusammen mit meinem zehnjährigen Sohn gelesen. Anfangs sind wir etwas schleppend in das Buch gekommen, da sich der Anfang, der sich hauptsächlich um die skurrilen Eigenheiten der Familie Cannoli-Potchnik und Alices Renovierleidenschaft dreht, doch etwas zieht. Erst im geheimnisvollen Nachbarhaus nimmt die Handlung dann richtig Fahrt auf und es entwickelt sich eine spannende, interessante und auch tiefgründige Geschichte. Je mehr Alice sich mit dem Haus und seinen daran gebundenen Geistern beschäftigt, desto mehr stellt sie sich die Frage, was ein Haus zu einem Zuhause macht. Und indem sie den Geistern hilft, ihre Angelegenheiten zu regeln und Ruhe zu finden, lernt sie ganz nebenbei viel über das Leben, die Liebe und verpasste Gelegenheiten.

An einigen Stellen zeigt sich deutlich, dass das Buch für den amerikanischen Markt geschrieben wurde. So spielt im Falle eines Geistes der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg (1775-1783) eine Rolle, der amerikanischen Kindern sicher geläufig ist, hierzulande jedoch einer Erklärung bedarf. Das Konzept eines Collegecampus, auf dem auch Familien von Universitätsprofessoren wohnen ist hier unbekannt, und „Freilernen“ ist in Amerika im Unterschied zu Deutschland erlaubt.

Der Schreibstil des Buches ist gewandt und abwechslungsreich. Teilweise verwendet die Autorin Fremdwörter wie „Dereliktion“, „Kontinuität“, „Kontext“, „Essenz“, „hypertrophe Kardiomyopathie“ oder „Anthropologie“, so dass ich die Altersempfehlung von 10 Jahren nicht unterschreiten würde.

Die Geschichte rund um das alte Haus und die Geister hat meinem Sohn und mir sehr gut gefallen. Alice, ihre Eltern und die Professoren und Professorinnen am College waren mir jedoch zu unrealistisch, überdreht und albern. Hier driftet das Buch deutlich in den Klamauk ab und weniger wäre für meinen Geschmack deutlich mehr gewesen.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges, anregendes und empfehlenswertes Buch für geübte Leser und Leserinnen ab 10 Jahren.

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