Cover-Bild Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 01.08.2024
  • ISBN: 9783426448267
Tessa Bickers

Wir treffen uns im nächsten Kapitel

Roman | Mit Klassikern der Literatur die große Liebe finden – der schönste humorvolle Liebesroman seit »PS Ich liebe Dich«
Heike Reissig (Übersetzer)

Zwei Buchliebhaber. Zwei gebrochene Herzen. Ein neues Kapitel?
Die romantische Komödie »Wir treffen uns im nächsten Kapitel« erzählt die herzerwärmende Liebesgeschichte von zwei Fremden, die einander Nachrichten in Büchern hinterlassen und sich in die Gedanken des anderen verlieben.
Versehentlich landet Erins Lieblingsbuch in einem von Londons öffentlichen Bücherregalen. Als sie es sich zurückholt, entdeckt sie, dass jemand auf ihre Notizen am Rand geantwortet hat. Der geheimnisvolle Fremde lädt sie ein, ihn am Rand von Große Erwartungen von Charles Dickens zu treffen. Zum ersten Mal seit dem Tod ihrer besten Freundin beginnt Erin sich zu öffnen.
Zufällig entdeckt James in einem öffentlichen Bücherschrank eine Ausgabe von Wer die Nachtigallstört. Die am Rand notierten Gedanken der mysteriösen Fremden berühren ihn so, dass er darauf antwortet und das Buch zurück ins Regal stellt. Zum ersten Mal, seit er das Mädchen verloren hat, das er liebt, beginnt James sich zu öffnen.
Was aber wird passieren, wenn Erin und James herausfinden, dass sie einander keineswegs Fremde sind?
Mit Klassikern der Literatur die große Liebe finden – der vielleicht schönste humorvolle Liebesroman seit »PS Ich liebe Dich«
Die Engländerin Tessa Bickers hat eine wunderschöne RomCom über zweite Chancen und Neuanfänge geschrieben und gleichzeitig eine Liebeserklärung ans Lesen. Ihr Roman steckt voller Situationskomik und herzerwärmender Momente und ist einfach herrlich nostalgisch und wunderbar entschleunigend. Perfekte Wohlfühl-Unterhaltung!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2024

Tolle Idee, aber leider eine schwache Ausarbeitung

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„Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ von Tessa Bickers erzählt die Geschichte von Erin und James. Die beiden Protagonisten lernen sich über Randnotizen in alten Buchklassikern kennen, ohne zu wissen, ...

„Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ von Tessa Bickers erzählt die Geschichte von Erin und James. Die beiden Protagonisten lernen sich über Randnotizen in alten Buchklassikern kennen, ohne zu wissen, wer die andere Person ist. Was als eine Art "Brieffreundschaft" beginnt, entwickelt sich zu einem intensiveren Austausch, bei dem sie sich durch persönliche Fragen immer näherkommen. Diese originelle Prämisse versprach eine einzigartige und tiefgründige Liebesgeschichte.

Beim Lesen des Klappentextes hatte ich jedoch eine etwas andere Geschichte erwartet. Die Idee ist durchaus charmant und kreativ, doch leider wurde die Umsetzung dieser vielversprechenden Idee nicht ganz ausgeschöpft. Die Handlung greift viele ernste Themen auf, darunter Krankheit, Trauer und Mobbing, jedoch werden diese oft nur oberflächlich behandelt und schnell abgearbeitet. Hier hätte ich mir eine tiefere Auseinandersetzung gewünscht, insbesondere da einige dieser Themen mir Fragen über Handlung aufgeworfen haben. Zudem fehlte eine Triggerwarnung, was angesichts der sensiblen Themen wichtig gewesen wäre.

Die Liebesgeschichte selbst konnte mich leide auch nicht vollständig überzeugen. Die Handlung ist sehr schnelllebig, wodurch die Gefühle der Charaktere für mich wenig greifbar blieben. Besonders Erins Entwicklung fiel mir schwer nachzuvollziehen, da sie oft negativ eingestellt ist und eine Besessenheit von ihrer verstorbenen Freundin zeigt, mit der sie sich auch regelmäßig unterhält. Dadurch wirkte sie auf mich wenig sympathisch und manchmal schwer zugänglich. James hingegen war für mich als Charakter greifbarer. Seine Erfahrungen mit Mobbing und die gesundheitlichen Probleme seiner Mutter machten ihn zu einer nachvollziehbareren und emotional zugänglicheren Figur.

Obwohl der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen war, fehlte mir der RomCom-Charakter, der versprochen wurde. Die Geschichte fokussiert sich eher auf die ernsteren Aspekte des Lebens.

„Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ bietet eine tolle Grundidee mit viel Potenzial, die leider nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Das Buch könnte Leser ansprechen, die eine etwas andere Art von Liebesgeschichte suchen.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Hatte eine andere Erwartung

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In "Wir treffen uns im nächsten Kapitel" legt Erin aus Versehen ihr Lieblingsbuch mit anderen in einen öffentlichen Bücherschrank. Als es ihr auffällt und sie es sich zurückholt, merkt sie, dass jemand ...

In "Wir treffen uns im nächsten Kapitel" legt Erin aus Versehen ihr Lieblingsbuch mit anderen in einen öffentlichen Bücherschrank. Als es ihr auffällt und sie es sich zurückholt, merkt sie, dass jemand ihr auf ihre Randnotizen geantwortet hat. Es funkt und so entstehen tiefgründige schriftliche Gespräche in den literarischen Treffen zwischen den beiden Protagonisten. Fand es schön, dass hier immer wieder verschiedene Bücher angesprochen werden und Erin und James durch Bücher verbunden sind ohne zu wissen, dass sie sich kennen.
Im Grunde hatte ich wirklich auf eine schöne Liebesgeschichte gehofft. Stattdessen nimmt diese ehrlicherweise nur einen kleinen Raum ein. Die Grundstimmung ist eher über den Großteil des Buches depressiv worauf ich so nicht gefasst war vor allem wenn auch noch mit Humor geworben wird. Denn gelacht habe ich nun wirklich nicht. Hier wird sich viel mit der Vergangenheit, der Problemen der Protagonisten und ihren Familien beschäftigt. Jeder hat ein Päckchen mit sich zu tragen, so gerät die erhoffte Liebesgeschichte etwas in den Hintergrund.
Erin und James waren mir ehrlich gesagt auch nicht wirklich sympathisch. Beide sind sehr auf sich selbst fixiert und ziemlich von ihren Meinungen überzeugt. Wobei mir Erins Verhalten beispielsweise in Bezug zu ihrer Mutter noch um einiges weniger gefallen hat. Da konnte man schon die Handlungen von James im Gesamten mehr nachvollziehen.
Das plötzliche Happy End am Ende wo jeder sein Glück gefunden hat war dann auch sehr unerwartet und etwas zu viel des Guten.

Wäre das Buch etwas anders beworben, wäre ich mit ganz anderer Erwartung da rangegangen, so kann ich nicht anders als enttäuscht zu sein. Die Themen an sich die behandelt wurden wie psychische Erkrankung, Mobbing, Trauerbewältigung oder Schuld fand ich nämlich ziemlich interessant, man müsste als Leser nur auch etwas darauf vorbereitet sein.
Es ist jedoch wirklich schnell und flüssig zu lesen, sodass ich innerhalb eines Tages damit durch war.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Familiengeschichte

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„Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ klang laut Klappentext nach einer sehr interessanten Liebesgeschichte.

Allerdings nimmt diese an sich wenig Raum ein, es geht viel mehr um vergangene Geschehnisse, ...

„Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ klang laut Klappentext nach einer sehr interessanten Liebesgeschichte.

Allerdings nimmt diese an sich wenig Raum ein, es geht viel mehr um vergangene Geschehnisse, um die Lasten der einzelnen Protagonisten und um deren Familien.

Mich konnte das Buch nicht überzeugen, ich hatte etwas anderes erwartet. Es plätscherte alles so vor sich hin, die Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch und der Schreibstil konnte mich jetzt auch nicht so sehr fesseln, um dieses Buch wirklich gerne zu lesen.

Dieses hübsche Cover sieht zwar sehr gut aus im Regal, ich werde dieses Buch jedoch nicht behalten, es reizt mich nicht, es jemals wieder zu lesen, es war recht belanglos und hat mich weder berührt noch zum Nachdenken gebracht. Es war weder lustig noch hat es angenehme Stimmungen transportiert.

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Veröffentlicht am 08.08.2024

Schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, weil die Idee zwar gut ist, mich die Umsetzung weniger überzeugt hat als erhofft.

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Erin und ihr ehemaliger Schulfreund James schreiben sich anonym Kommentare und Fragen in Büchern, die sie in ein öffentliches Bücherregal postieren.

Erin hat vor drei Jahren ihre beste Freundin Bonnie ...

Erin und ihr ehemaliger Schulfreund James schreiben sich anonym Kommentare und Fragen in Büchern, die sie in ein öffentliches Bücherregal postieren.

Erin hat vor drei Jahren ihre beste Freundin Bonnie durch den Krebs verloren und spricht mit ihr. Außerdem ist sie depressiv, kündigt ihren Job und versucht sich mithilfe ihrer Schwester wieder selbst zu finden.

James ist ebenfalls beruflich unglücklich, weil er lieber Schriftsteller werden wollte. Dazu kommt, dass seine Mutter manisch depressiv ist und ihn nicht gescheit liebt, obwohl er den Eltern immer hilft. In seiner Schulzeit wurde er gemobbt und verprügelt, bis Erin und Bonnie ihm halfen.

Das Buch wechselt übersichtlich zwischen Erins und James Perspektive und erzählt ausführlich über deren Gedanken und Gefühle. Viele Stellen waren mir aber zu lang und die Gefühle kamen leider nicht bei mir an.

Zudem bin ich auch nicht richtig warm mit Erins anstrengendem und unsympathischen Charakter geworden. Die Idee gefällt mir sehr gut, aber es erschien mir wie ein aufgezwungenes vorhersehbares Drama.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Triggerwarnung

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Erin vermisst auch nach drei Jahren ihre beste Freundin sehr, dass ihr Leben nur dahin dümpelt. Sie trifft keine Entscheidungen, lässt sich von ihrer Chefin schikanieren und hat nur Gelegenheitsliebhaber. ...

Erin vermisst auch nach drei Jahren ihre beste Freundin sehr, dass ihr Leben nur dahin dümpelt. Sie trifft keine Entscheidungen, lässt sich von ihrer Chefin schikanieren und hat nur Gelegenheitsliebhaber.
James macht seinen Job um Geld zu verdienen, ja nicht nachdenken, denn dann müsste er auch in die Zukunft schauen und nicht nur zurück. Seine Mutter ist depressiv und sein Vater hat alles für sie aufgegeben, dafür hat er wenig Verständnis und gibt ihm die Schuld an seinem Schicksal als Mobbingopfer in der Schule."
Die beiden waren mal enge Freunde aber dann....
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich an "E-Mail für dich" und erwartete eine spritzige Geschichte mit und über Bücher. Leider wurden die Klassiker nur erwähnt und die Kommentare dazu, kann man teilweise nur verstehen wenn man das entsprechenden Bücher - Wer die Nachtigall stört - Jane Austens Werke - Charles Dickens -selber gelesen hat.
Dazu kommen die schweren Probleme wie brutales Mobbing, manische Depressionen, Queere Menschen, Krebs und Zukunftsängste.
Die Mischung hat nicht funktioniert.
Die beiden wirkten so in Selbstmitleid versunken, das ich sie am liebsten geschüttelt hätte, kommt mal in die Puschen oder bei Erin gesagt: Das hätte Bonnie nicht gewollt und bei James: Dein Vater ist toll und das ist große Liebe, schlimm das du Probleme hattest aber steh jetzt darüber und leg los.
Durch diese Nebenschauplätze ging der Teil mit den Klassikern aus dem Bücherschrank und den Kritzeleien zu den Zitaten unter. Schade.