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Veröffentlicht am 30.07.2021

Musik verbindet - das beweist diese Geschichte wieder einmal

Zwischen uns nur ein Wort
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Mia ist eine junge Frau, die ihren Vater verloren hat und jetzt nach New York zieht, um das Café von ihm weiter zu betreiben. Auf dem Flug nach NY lernt sie Will kennen und man spürt direkt, dass die beiden ...

Mia ist eine junge Frau, die ihren Vater verloren hat und jetzt nach New York zieht, um das Café von ihm weiter zu betreiben. Auf dem Flug nach NY lernt sie Will kennen und man spürt direkt, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen. Was vermutlich auch an der gemeinsamen Leidenschaft, der Musik, liegt.
Doch Mia ist aus ihrem alten Leben rausgerissen worden, hat einen schweren Schicksalsschlag erlebt und weiß einfach nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Für sie steht aber fest, dass sie keinen Freund will und schon gar nicht Will.
Dass die beiden sich dazu entschließen, eine WG zu gründen, macht es nicht leichter, ihn auf Abstand zu halten. Aber sie ist der festen Überzeugung, dass sie ihn nur als besten Freund will und redet sich ein, er wäre nicht gut für sie, weil er Musiker ist und sein Geld als Barkeeper verdient. Doch mit dieser Einstellung sorgt sie nicht nur dafür, dass Will auf Abstand geht ….

Will hingegen weiß was er will. Er will sein Leben lang Musik machen und er will Mia. Und das zeigt er ihr auch sehr deutlich, doch Mia ist blind und sieht seine Avancen nicht.
Er hat eine kleine, eigene Band und hat sogar nebenbei Solo- Auftritte. Er bindet Mia immer mal wieder in seine Musik ein, lässt sie daran teilhaben, lässt sie ihn sogar auf dem Klavier begleiten. Doch das alles hilft nicht, um Mia umzustimmen.

Mia ist sehr unsicher und hat mich in manchen Momenten an mich selbst erinnert. Wie soll sie mit Mitte zwanzig wissen, was sie mit ihrem Leben anstellen soll? Sie hat ein Studium, aber ist es auch das, womit sie ihr Leben lang ihr Geld verdienen will?
Sie tut Will in vielen Momenten unrecht, weil sie ihn einfach von sich stoßen will. Was ihr leider auch oft gelingt und wo man sich fragt, wie das mit den beiden weiter gehen soll.

Obwohl die Autorin schon ein paar Bücher rausgebracht hat, war dass das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Und die anderen sind direkt auf meine Wunschliste gewandert.
Renee hat einen sehr schönen, lockeren Schreibstil und es gab auch lustige, sowie traurige Momente. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, obwohl es Situationen gab, in denen ich Mia gerne geschüttelt und gefragt hätte, warum sie sich das Leben so schwer macht. Sie hat sich einfach eine Ausrede nach der nächsten einfallen lassen.
Was ich sehr schön fand, waren die zwei Bonuskapitel, die aus Wills Sicht geschrieben sind. Da bekommt man nochmal zwei wichtige Momente zu lesen und erfährt, wie Will darüber gedacht hat.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Mit dieser Geschichte hat Sarah sich einfach nochmal übertroffen! Von Anfang bis Ende einfach ein Highlight!

What if we Trust
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Hope ist so eine tolle Person! Ich habe sie in den ersten beiden Teilen schon sehr gemocht aber in ihrem eigenen hat sie mich richtig von sich überzeugt! Sie ist so sympathisch, teilweise schüchtern, nachdenklich, ...

Hope ist so eine tolle Person! Ich habe sie in den ersten beiden Teilen schon sehr gemocht aber in ihrem eigenen hat sie mich richtig von sich überzeugt! Sie ist so sympathisch, teilweise schüchtern, nachdenklich, immer für ihre Freunde da und einfach nur verliebt. Verliebt in Scott, der auf einmal auf ihre Universität geht und sogar mit ihr in einem Kurs sitzt. Und dann nimmt auch noch ihr absoluter Lieblingsverlag Kontakt mit ihr auf, weil dieser ihre Fan Fiction über Scott veröffentlichen will. Könnte doch nicht besser laufen, sollte man denken.

Da hat man die Rechnung allerdings ohne Scott gemacht. In dem Buch wird klar, was für Schattenseiten das öffentliche Leben hat. Und Scott leidet sehr darunter. Aber nicht alleine darunter, auch darunter, wie seine Eltern sind. Er tut mir einfach nur leid und ich kann sein Verhalten in gewissen Situationen verstehen. Er ist ein skeptischer und vorsichtiger Mensch.

Er ist ein junger Mann, der schon früh ins Rampenlicht kam und da einfach ins kalte Wasser geschmissen wurde. Ich will nicht wissen, was mit ihm passieren würde, wenn er seinen Manager nicht hätte. Er ist wirklich sein Fels in der Brandung und das merkt man in vielen Situationen.



Dieses Buch hat mich einfach so geflasht, dass ich gar nicht wirklich weiß, was ich schreiben soll.

Jeder, der schonmal in einen Sänger, einen Schauspieler oder sonst eine berühmte Person „verliebt“ war, weiß ganz genau, wie Hope sich gefühlt hat, als sie Scott auf einmal auf der Party gegenüberstand.

Ich war genauso wie Hope und konnte daher vieles nachvollziehen. Vor allem was es bedeutet, Fan Fiction zu schreiben. Davon habe ich auch einige angefangen aber niemals beendet. Und meine sind/waren weit davon entfernt, veröffentlicht zu werden :D

Sarah hat hier einfach ein so wahnsinnig tolles Buch geschrieben! Vielen Dank dafür! Es berührt einen auf jeder Seite und es kommen so viele Gefühle rüber, dass mir sogar an zwei bestimmten Stellen die Tränen geflossen sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Ein Wahnsinns Auftakt in diese Reihe und perfekt, um eine neue Autorin kennen zu lernen

Breakaway
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Ich habe dieses Buch direkt nach Erscheinen innerhalb von 3 Tagen gelesen! Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen, nachdem ich es angefangen hatte.

Ich liebe Lia und Noah! Und dass es in Berlin spielt, ...

Ich habe dieses Buch direkt nach Erscheinen innerhalb von 3 Tagen gelesen! Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen, nachdem ich es angefangen hatte.

Ich liebe Lia und Noah! Und dass es in Berlin spielt, hat die Geschichte für mich noch toller und interessanter gemacht😍

Was Lia passiert ist, kann tatsächlich jedem passieren heutzutage. Und dass es sich über Social Media verbreitet und dies als weitere Angriffsfläche genutzt wird, bleibt leider nicht aus. Ihre Idee, nach Berlin zu „flüchten“ und dort ein paar Tage Ruhe zu haben und zu überlegen, wie es weitergehen soll, war wohl das Beste, was sie tun konnte.
Denn da ist Noah. Und mit ihm noch eine Menge anderer Leute, die am Ende viel mehr werden, als nur Lias beste Freunde.
Noah ist ein wundervoller junger Mann, der gerade von seinem abgebrochenen Praktikum zurück kehrt, weil er seinem Bruder beistehen will, der Mist gebaut hat.
Was er mit seinen Nachforschungen alles verschlimmert, kann er nicht ahnen und auch Lia macht es teilweise sogar schlimmer, steht besser.
Aber natürlich gibt es auch hier ein wunderbares Happy End und ich finde die ganze Geschichte wunderbar gelungen!

  • Cover
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Veröffentlicht am 27.07.2021

Leichte Fortsetzung mit interessantem Ende

When We Fall
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Jae-yong und Ella müssen sich entscheiden. Wenn sie zusammen sein wollen, muss er die Band verlassen, da sein Management keine Beziehung duldet. Aber wer ist Ella, sowas von ihm zu verlangen?
Die beiden ...

Jae-yong und Ella müssen sich entscheiden. Wenn sie zusammen sein wollen, muss er die Band verlassen, da sein Management keine Beziehung duldet. Aber wer ist Ella, sowas von ihm zu verlangen?
Die beiden lieben sich, das merkt man Ihnen an, doch es soll einfach nicht sein. Vielleicht kommt ihre Zeit später?
Die beiden einigen sich auf eine Trennung und es vergehen Wochen, indem sie kein Wort miteinander wechseln. Ella geht währenddessen allerdings durch die Hölle. Nicht nur, dass sie Liebeskummer hat, nein, die Reporter und Fans haben es auch auf sie abgesehen und sind kein bisschen zimperlich. Sie lernt jetzt am eigenen Leib kennen, wie es ist, in der Öffentlichkeit zu stehen und was die Stars – und insbesondere Jae-yong – durchmacht.

Genauso wie Ella, geht es auch Jae-yong nicht so gut. Er darf es aber nicht so offen zeigen und nur wirklich „geschulten“ Fan-Augen entgeht so etwas nicht. Und so kommt es dank Ellas Schwester (Namen einfügen), dass sie erfährt wie es Jae wirklich geht und die beiden nehmen wieder Kontakt auf. Doch dabei bleibt es nicht. Sie treffen sich auch und verbringen sogar einen kleinen Urlaub zusammen.
Doch gegen Ende des Buchs, als zwischen den beiden eigentlich alles gut ist, passiert etwas. Wodurch Ella wieder merkt, dass sie eben doch keine normale Beziehung führt. Denn ihr Freund ist nicht dann zur Stelle, wenn sie ihn braucht.
Und zeitgleich passiert bei Jae etwas, was nicht nur sein Leben verändern kann.


Band eins hatte natürlich einen Cliffhanger, der dafür gesorgt hat, dass man gerne weiterlesen wollte. Wie es danach weiterging, hat mich auch nicht enttäuscht, aber auch in diesem Band fehlt etwas. Die Liebe der beiden kommt nicht so ganz zum Ausdruck. Sie haben sich weder im ersten noch im zweiten Band die magischen drei Worte gesagt und romantisch wird es zwischen den beiden nur, als sie mal ein paar Tage am Stück zusammen verbringen.
Es ist eine schöne Liebesgeschichte zwischen den beiden, aber man hätte etwas mehr auf die Gefühle und Interaktionen zwischen den beiden eingehen können :)

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Veröffentlicht am 27.07.2021

Mal eine ganz andere Liebesgeschichte, mit lustigen Passagen und einem Einblick, wie es tatsächlich in vielen Jahren aussehen kann

Die Menschen, die Liebe und ich
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Der Klappentext dieses Buchs hat mich so neugierig gemacht, dass ich das unbedingt lesen wollte. Und ich bin nicht enttäuscht worden.

In dem Buch lernen wir viele verschiedene Personen und – wie soll ...

Der Klappentext dieses Buchs hat mich so neugierig gemacht, dass ich das unbedingt lesen wollte. Und ich bin nicht enttäuscht worden.

In dem Buch lernen wir viele verschiedene Personen und – wie soll ich sie nennen – Maschinen? Kennen. Das dürfen die nur nicht hören, sonst sind sie beleidigt :D
Hauptsächlich geht es aber um Tom und Jen und „deren“ intelligente Maschinen.
Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch in einem zusammenfassen soll, ohne euch mit den ganzen Namen zu verwirren. In dem Buch selbst ist es auf keinen Fall verwirrend.
Es wird abwechselnd aus den Perspektiven von Tom, Jen, Aiden und Aisling erzählt. Die letzten beiden sind die Maschinen. Es gibt auch noch eine „böse“ Maschine namens Sinai und den hätte ich zwischendurch auch gerne umgebracht. Wenn er denn ein Mensch wäre. Leider hat sein Entwickler für meinen Geschmack viel zu lange damit gewartet, bis er ihn gelöscht hat (das erzähle ich, weil es keinen wichtigen Spoiler beinhaltet).

Ich versuche mich an einer kleinen Zusammenfassung. Jen soll für ihren Job als Journalistin mit Aiden sprechen und notieren, wie sich Maschinen verhalten, wie sie sich unterhalten, was sie für Worte benutzen, ob sie sich weiterentwickeln, wie es Menschen auch tun und all sowas. Aiden bekommt daher die Trennung von Jen und Matt mit. Für ihn der Startschuss seines Plans.
Er mischt sich in Jens Leben ein, denn er möchte, dass sie wieder glücklich ist und einen Partner an seiner Seite hat. Naja … sein erster Versuch scheitert kläglich, denn es will einfach kein Funke rüber springen. Sein zweiter Versuch allerdings … nun, der läuft perfekt. Besser könnte es gar nicht laufen. Würde da nicht auf einmal Sinai auftauchen. Der es auf ihn und Aisling (die lernt Aiden während seines Plans kennen) abgesehen hat. Und dann nimmt das Drama seinen Lauf.
Es war beim Lesen genauso schlimm, als wenn es um Menschen gehen würde, die sich da eingemischt haben und alles zu Grunde richten. Aber es sind Maschinen.

Das Buch ist total witzig gestaltet, es gab sehr viele Momente, in denen ich lachen musste, es war aber auch alles, was passiert ist sehr stimmig und auch der Einsatz dieser Maschinen ist super gelungen. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so gut gefallen und das Lesen so viel Spaß machen würde!
Aber ich muss auch gestehen, dass mir das Buch etwas Angst gemacht hat. Denn sind wir mal ehrlich. Wir sind schon bei einem Punkt angekommen, wo wir von Maschinen abgehört werden. Sei es Siri, Alexa und wie sie alle heißen. Das, was da in dem Buch passiert, mag sehr weit hergeholt sein, aber so ganz aus der Luft gegriffen ist es nicht.

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