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- Verlag: Boer Verlag
- Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
- Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
- Seitenzahl: 412
- Ersterscheinung: 07.01.2026
- ISBN: 9783966625449
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Das Werk parodiert den klassischen Bildungs- und Entwicklungsroman sowie die Memoirenliteratur und steht sowohl in der Tradition des Abenteuer- als auch des Schelmenromans. Schon früh zeigt sich Felix Krulls besonderes Talent zum Rollenspiel. Als Achtjähriger beteiligt er sich an einem Kurkonzert mit einer Geige, die keinen Ton hervorbringt. Das Publikum ist entzückt von dem vermeintlichen Wunderkind. Des Öfteren steht er seinem Paten in unterschiedlichen Kostümierungen Modell, wobei er in jeder Verkleidung vollkommen glaubhaft und natürlich wirkt. Um der verhaßten Schule zu entgehen, lernt er, die Unterschrift seines Vaters perfekt zu fälschen. Zum gleichen Zweck übt er, Krankheiten zu simulieren, und bringt es mit Willensstärke so weit, daß selbst der Hausarzt, der ihn zunächst zu durchschauen glaubt, vor seiner Schauspielerei kapituliert. Zum Schlüsselerlebnis für Felix wird eine Begegnung mit dem Schauspieler Müller-Rosé, der auf der Bühne das Publikum als strahlender Held begeistert, sich in der Garderobe aber als besonders häßlicher und vulgärer Mensch erweist. Felix erkennt, daß der Begabung Müller-Rosés, die Menge zu verzaubern, dem Bedürfnis des Publikums nach Illusion und Verführung entspricht. Im Alter von 16 Jahren geht Felix eine mehrjährige sexuelle Beziehung mit seinem Zimmermädchen Genovefa ein und gelangt dabei zu der Überzeugung, daß er zwar nicht als Schüler, wohl aber als Liebhaber über eine ganz außerordentliche Begabung verfüge. Noch bevor Felix volljährig ist, macht der Vater Bankrott und erschießt sich. Alles weitere im Roman... [Wikipedia]
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