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inkl. MwSt
- Verlag: epubli
- Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
- Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
- Seitenzahl: 84
- Ersterscheinung: 11.01.2026
- ISBN: 9783565166848
Ohne Antwort
Ohne Antwort ist psychologischer Horror in seiner grausamsten Form: still, logisch, unausweichlich. Kein Blut. Keine Monster. Keine Erlösung. Nur das langsame, präzise Zersetzen einer Seele, die gelernt hat, sich selbst leise zu stellen, damit niemand sich unwohl fühlt.
Die Protagonistin schreit nicht.
Sie bittet nicht.
Sie erklärt sich nicht mehr.
Sie funktioniert.
Tag für Tag wird Anpassung zur Überlebensstrategie. Gespräche enden korrekt. Nähe bleibt höflich. Fragen werden gestellt, wenn sie nichts mehr verändern. Der innere Lärm wird nicht lauter – er wird ordentlicher. Klarer. Gefährlicher. Bis Ruhe nicht mehr Erleichterung bedeutet, sondern Entscheidung.
Der Horror dieses Romans liegt in seiner Konsequenz.
In der Erkenntnis, dass niemand versagt hat –
und genau das macht alles unerträglich.
Ohne Antwort zwingt seine Leser nicht durch Schock, sondern durch Wiedererkennen. Durch Sätze, die man selbst schon gedacht hat. Durch Situationen, die alltäglich sind. Durch das beklemmende Gefühl, dass alles vermeidbar gewesen wäre – wenn jemand früher hingehört hätte.
Dieses Buch tröstet nicht.
Es erklärt nicht.
Es verzeiht nicht.
Es bleibt.
Ein psychologischer Alptraum über das Wegsehen,
über das Belohnen von Funktionieren
und darüber, wie leise ein Mensch verschwinden kann,
während die Welt ungestört weiterlebt.
Nach der letzten Seite
wird es still.
Und diese Stille
hört nicht auf.
Die Protagonistin schreit nicht.
Sie bittet nicht.
Sie erklärt sich nicht mehr.
Sie funktioniert.
Tag für Tag wird Anpassung zur Überlebensstrategie. Gespräche enden korrekt. Nähe bleibt höflich. Fragen werden gestellt, wenn sie nichts mehr verändern. Der innere Lärm wird nicht lauter – er wird ordentlicher. Klarer. Gefährlicher. Bis Ruhe nicht mehr Erleichterung bedeutet, sondern Entscheidung.
Der Horror dieses Romans liegt in seiner Konsequenz.
In der Erkenntnis, dass niemand versagt hat –
und genau das macht alles unerträglich.
Ohne Antwort zwingt seine Leser nicht durch Schock, sondern durch Wiedererkennen. Durch Sätze, die man selbst schon gedacht hat. Durch Situationen, die alltäglich sind. Durch das beklemmende Gefühl, dass alles vermeidbar gewesen wäre – wenn jemand früher hingehört hätte.
Dieses Buch tröstet nicht.
Es erklärt nicht.
Es verzeiht nicht.
Es bleibt.
Ein psychologischer Alptraum über das Wegsehen,
über das Belohnen von Funktionieren
und darüber, wie leise ein Mensch verschwinden kann,
während die Welt ungestört weiterlebt.
Nach der letzten Seite
wird es still.
Und diese Stille
hört nicht auf.
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