Cover-Bild Restlicht. Osram München

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inkl. MwSt
  • Verlag: Wasmuth & Zohlen
  • Themenbereich: Kunst
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 168
  • Ersterscheinung: 07.04.2021
  • ISBN: 9783803022172
Ursula Baus, Hans Georg Esch, Gunter Henn, Martin Henn, Walter Henn, Bernd Rodrian, Benjamin Heidersberger, Rolf Sachsse, Michael Steinbusch

Restlicht. Osram München

Das Verwaltungsgebäude der Osram GmbH München dokumentiert zwischen 1965 und 2018 von Heinrich Heidersberger und HGEsch
Mit dem Abriss der ehemaligen Hauptverwaltung der OSRAM AG in München geht eine bemerkenswerte Gebäudegeschichte zu Ende: Walter Henn errichtete 1965 damit das erste Großraum-Bürogebäude Europas. Der Weitsicht des Architekten ist es geschuldet, dass die Anfänge des in Betrieb genommenen Gebäudes von dem aus Wolfsburg stammenden Fotografen und Maler Heinrich Heidersberger fotografisch dokumentiert wurden. Bereits zu seiner Zeit war er einem großen Publikum für seine hochwertigen Schwarzweiß-Darstellungen der technischen Errungenschaften der Nachkriegszeit bekannt. Gleichzeitig trugen seine Bilder maßgeblich dazu bei, die Architektur der Braunschweiger Schule bekanntzumachen.
Die Fotodokumentationen von HGEsch begannen in 2010 und setzten sich 2015 fort, als 800 Flüchtende in kleinen Wohn-Containern in den Großraumbüros untergebracht wurden. Den Abschluss der Arbeit bilden die Fotos der Zerstörung des unter Denkmalschutz stehenden Baus durch den Abriss 2018. Dem Sohn des Erbauers, Architekt Gunter Henn, war es trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen, den Bau zu erwerben und zu restaurieren, um ihn für sein Unternehmen wieder als Bürogebäude zu nutzen.
Die Fotografien von Heinrich Heidersberger und HGEsch dokumentieren in der Chronologie ihres Entstehens auch ein Stück Zeitgeschichte. Sie spiegeln gleichzeitig die unterschiedlichen Herangehensweise an Architekturfotografie zweier aus verschiedenen Generationen stammender Fotografen.
Das Buch erscheint begleitend zur Ausstellung „Transformations“ in der Berliner Architekturgalerie AEDES (20. März bis 20. Mai 2021).

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