Cover-Bild Asa
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Suhrkamp
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 700
  • Ersterscheinung: 20.08.2025
  • ISBN: 9783518475119
Zoran Drvenkar

Asa

Thriller | Ein Pageturner, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman | Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage
Thomas Wörtche (Herausgeber)

Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet

Sechs Jahre konnten sie sie wegsperren.
Sechs Jahre konnten sie nachts ruhiger schlafen.
Sechs Jahre mussten sie nicht nervös über ihre Schultern blicken.

Aber nun ist die Zeit der Rache gekommen. Asa macht sich auf den Weg, um eine Tradition zu zerstören, die das Leben einer Gemeinschaft seit hundert Jahren beherrscht und zum Tod unzähliger Unschuldiger geführt hat.
Bei ihrem Kampf findet Asa loyale Verbündete, erfährt niederträchtigen Verrat, trifft auf mächtige Gegner und stellt sich schließlich ihrem größten Feind – ihrer eigenen Familie.

ASA ist ein gewaltiger Roman voller Tragik, Liebe, Gewalt, Freundschaft und Verrat. Ein virtuos geschriebener Thriller, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman – rasant und mit ungeheurer Wucht erzählt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2025

Wenn die Beute zurückschlägt

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Dunkel. Roh. Unbarmherzig. Diese Geschichte packt einen nicht am Ärmel, sie greift direkt an die Kehle. Eine Frau kommt zurück, und mit ihr etwas, das jahrelang unter Verschluss gehalten wurde: Angst. ...

Dunkel. Roh. Unbarmherzig. Diese Geschichte packt einen nicht am Ärmel, sie greift direkt an die Kehle. Eine Frau kommt zurück, und mit ihr etwas, das jahrelang unter Verschluss gehalten wurde: Angst. Schuld. Blut. Sechs Jahre wegsperren konnten sie Asa – aber keine Minute lang das, was sie in sich trägt. Beim Lesen sitzt man da, den Kaffee längst kalt, und denkt: Das wird böse enden. Für alle.

Asa ist keine klassische Rächerin mit cooler Pose und flotten Sprüchen. Sie ist verletzt, wütend, entschlossen und gleichzeitig erschreckend menschlich. Jede Seite riecht nach alter Schuld und frischem Zorn. Diese Gemeinschaft, die sich hinter Traditionen versteckt, wirkt wie ein fauliger Körper, der endlich aufbricht. Und mittendrin eine Frau, die nicht zerstören will, sondern muss.

Was besonders hängen bleibt, ist die Familie. Nähe, die schmerzt. Loyalität, die kippt. Verrat, der sich langsam anschleicht und dann gnadenlos zuschlägt. Die Gewalt kommt nicht spektakulär daher, sondern fühlt sich schwer, notwendig und manchmal kaum auszuhalten an. Genau das macht sie so wirksam. Hier wird nichts verherrlicht, hier wird abgerechnet.

Der Stil ist messerscharf, der Rhythmus gnadenlos. Kaum Zeit zum Durchatmen, kaum Raum für falsche Hoffnung. Trotzdem blitzt immer wieder etwas auf, das fast wie Hoffnung aussieht – Freundschaft, Liebe, ein kurzes Aufatmen. Dann zieht Drvenkar den Boden weg. Und man liest weiter, weil Wegsehen keine Option ist.

Am Ende bleibt dieses dumpfe Gefühl in der Brust. Dieses Wissen, dass Rache keinen Frieden bringt, aber manchmal die einzige Sprache ist, die verstanden wird. Ein Roman, der nicht gefallen will, sondern trifft. Hart. Direkt. Lange nachwirkend.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Krass

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Asa wird aus der Haft entlassen und sucht nach den Menschen, die ihr Leben zerstört haben. Sie will eine langjährige Tradition vernichten , die ihr Freunde und Familie genommen haben. Grausame Rituale ...

Asa wird aus der Haft entlassen und sucht nach den Menschen, die ihr Leben zerstört haben. Sie will eine langjährige Tradition vernichten , die ihr Freunde und Familie genommen haben. Grausame Rituale und Prüfungen werden in einer abgeschiedenen Gemeinschaft durchgeführt, zu dieser Asa einst gehörte. Jäger und Beute werden dort klar deklariert, doch manchmal wird auch die Beute zum Jäger.

Krass, krasser, Asa. Was für ein Roman, der über 700 Seiten verstört, verwirrt und wütend macht. Es gibt mehrere Zeitstränge und Zeitebenen,die machen es manchmal dem Leser nicht so leicht. Da muss man schon in Ruhe lesen. Das lohnt sich allerdings sehr. Manche Passagen ließen mich einfach so unfassbar wütend werden, dass ich das Buch auch oft zur Seite legen musste um das gelesene zu verarbeiten. Asa ist eine starke Protagonistin, die weiß was sie will. Der Ton hier ist sehr kraftvoll, roh und direkt, richtig fesselnd. Die Atmosphäre düster, ließ mich oft richtig schaudern. Es ist definitiv keine leichte Kost. Besonders die Abschnitte im Krieg haben mich schlecht schlafen lassen. Ein besonderer Thriller mit einer Familiengeschichte mit grausamen Traditionen, der uns zeigt was aus Menschen wird, die gequält und erniedrigt wurden.

Für alle Leser, die das aushalten wollen, eine große Empfehlung.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Asa Kolberts Geschichte - fesselnd und spannend!

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Asa ist aus dem Gefängnis raus, und nun ist es Zeit, an denen Rache zu nehmen, die ihr Leben verliehen, geprägt und zerstört haben.
Doch zurück zum Anfang. Noch vor Asas Geburt und der Geburt ihres Vaters, ...

Asa ist aus dem Gefängnis raus, und nun ist es Zeit, an denen Rache zu nehmen, die ihr Leben verliehen, geprägt und zerstört haben.
Doch zurück zum Anfang. Noch vor Asas Geburt und der Geburt ihres Vaters, nämlich bei ihrem Ururgroßvater nimmt Asa Kolberts Geschichte ihren Anfang.
Aus den Bedrohungen des Ersten Weltkrieges erwächst in den schlesischen Wäldern für den Patriarchen Marten Kolbert die Notwendigkeit, sich gegen Gefahren äußere Gefahren zu stählen. Dieser wunderliche Mann, der über die Natur und das Leben sinniert, ist es, der aus einem Dorf eine Gemeinschaft macht. Jeder einzelne muss durch Disziplin stärker werden, damit die Familie als Ganzes stärker wird. Die Familie formt eine Tradition, welche die Gemeinschaft übernimmt. Diese Tradition erfährt im Laufe der Zeit eine Transformation hin zu einem brachialen Ritus, der seine Mitglieder formt und an dem sie wachsen. Ein Ritus, der über die grenzen der Gemeinde hinaus bekannt ist und übernommen wird.
Auch Asa wird durch die Traditionen ihrer Familie geprägt, bis sie dahinterkommt, dass diese Tradition kalkuliert das Leben unschuldiger Menschen fordert. Sie lässt ihre Familie hinter sich und baut sich ein eigenes solides Leben auf. Sie blüht auf und scheint fähig, den Verlust ihrer Familie hinter sich zu lassen. Doch die Traditionen der Kolberts finden einen Weg, Asas Leben zu zerstören und sie komplett zu entwurzeln. Zeit, abzurechnen...

An „Asa“ von Zoran Drvenkar habe ich beim Lesen zwei Dinge besonders geschätzt. Zum einen gibt es unheimlich (willens-)starke weibliche Charaktere, aus denen die Protagonistin hervorgegagnen ist, die nochmal eins draufsetzt, weil sie ihren eigenen Weg geht. Zum anderen liebe ich die ausladenden Beschreibungen der Wälder, in denen ein großer Teil von Asas Familiengeschichte stattfindet. Die Darstellungen sind so opulent ausgedrückt, dass es mir das Gefühl vermittelte, beim Lesen im Bus Waldbaden in einem entlegenen Forst zu betreiben. Story, Setting, Suspense, hier hat für mich alles gepasst und mich auch mal nach diesem etwas dickeren Buch greifen lassen.

Veröffentlicht am 01.10.2025

Wuchtige und atmosphärisch dichte Familien-Saga im Gewand eines packenden Thrillers

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Mit diesem Buch legt der Autor Zoran Drvenkar eine wuchtige Familien-Saga vor, die im Gewand eines packenden Rache-Thrillers daherkommt und mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Nach ...

Mit diesem Buch legt der Autor Zoran Drvenkar eine wuchtige Familien-Saga vor, die im Gewand eines packenden Rache-Thrillers daherkommt und mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Nach 6 langen Jahren kommt Asa Kolberg aus dem Gefängnis frei und verfolgt vom ersten Tag an einen gnadenlosen Plan, um sich an den Menschen zu rächen, denen es fast gelungen wäre, ihr Leben zu zerstören. Und diese Menschen kommen aus dem Umfeld ihrer eigenen Familie, in der sie mit perfiden Methoden zu einer nahezu perfekten Jägerin ausgebildet wurde. Doch die über Jahrzehnte entwickelten Strukturen hinter dieser Ausbildung will Asa nun endgültig zerstören. Und dafür muss sie sich am Ende auch ihrer eigenen Familie stellen.

Mit einem packenden Schreibstil, einigen überraschenden Wendungen und sehr bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino ordentlich ankurbeln, treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und erzählt sie auf immer wieder wechselnden Zeitebenen, zwischen denen er munter hin und her springt. Daher muss man hier schon sehr aufmerksam lesen, damit einem kein wichtiges Detail entgeht. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. In den Kapiteln um Asa wählt der Autor eine eher ungewöhnliche Erzählperspektive und lässt hier einen zunächst unbekannten Beobachter das Geschehen schildern und in Zwiesprache mit Asa treten. Die Identität und Bedeutung dieser Person wird dann im Laufe der Geschichte enthüllt und liefert dabei einen der zahlreichen dramatischen Höhepunkte des Buches. In Sachen Gewaltbeschreibungen lässt der Autor wenig bis nichts aus, dies wirkt aber keineswegs plakativ, sondern ergibt sich zwangsläufig aus der Geschichte heraus.

Wer auf eine packende und atmosphärisch dichte Mischung aus Familien-Saga und Thriller steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten. Meine erste Begegnung mit dem Autor wird mit Sicherheit nicht meine letzte bleiben.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Großartig und spannend

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Dieser Thriller hat mich fertig gemacht und das im positivsten Sinne.
Asa heißt das Mädchen, dessen Geschichte ich am Anfang erlebte und dieses Mädchen hat eine Vor- und eine Nachgeschichte.
Gleichzeitig ...

Dieser Thriller hat mich fertig gemacht und das im positivsten Sinne.
Asa heißt das Mädchen, dessen Geschichte ich am Anfang erlebte und dieses Mädchen hat eine Vor- und eine Nachgeschichte.
Gleichzeitig ist es auch die Geschichte einer Familiendynastie, die über Jahrhunderte hinweg reicht. Daher bekommt man hier nicht nur einen Thriller, der im hier und jetzt spielt, sondern direkt einen historischen Roman, inkl. reichlichem Drama mit dazu.
Beide Teile zusammen geben ein großes Ganzes und erzählen von Liebe und Hass, Schutz und Heimtücke, Loyalität und Verrat, Miteinander und Egoismus und nicht zuletzt vom jagen und gejagt werden.
Mit dem Schreibstil habe ich mich anfangs etwas schwer getan, da ich schon lange keinen Roman mit einem allwissenden Erzähler bzw. in der zweiten Person mehr gelesen habe. Es war allerdings gleichermaßen ungewohnt wie faszinierend und ich hatte mich schnell daran gewöhnt.
Danach raubte mir dieser Thriller oft den Atem. Der Autor springt in den Zeiten vor und zurück, wechselt zwischen den Personen hin und her, um alle Hintergründe und Zusammenhänge in der Gänze zu beleuchten. Außerdem waren der Spannungs- und/oder Tragikbogen kontant da und wenn ich gerade meinte etwas durchatmen zu können, ging es von vorne los.
Alle Personen, Haupt- und Nebencharaktere, mitsamt ihrer Beziehung untereinander, waren toll ausgearbeitet und mir irgendwann sehr vertraut.
Ein mehr als beeindruckender Thriller, der mich zwischendurch so atemlos gemacht hat, als wäre ich die potenzielle Beute.

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