Cover-Bild Der Docht
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Politik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 25.07.2025
  • ISBN: 9783384644060
Aeham Ahmad

Der Docht

Wenn man zwischen den Welten geboren wurde – noch dazu als Frau –, dann dreht sich die Erde weiter, ohne Notiz von diesem Menschenleben zu nehmen. Die Zeit verrinnt, ohne Spuren bei mir zu hinterlassen, und das Schicksal fragt nicht nach meiner Bestimmung.
Aber manchmal reicht ein kleiner Funke, um einen Docht zu entzünden, dessen Flamme den Lebensweg erhellt und zu meinem ganz persönlichen Ziel leitet. Hinaus aus dem Flüchtlingsviertel Yarmouk auf eine Reise zu meinen palästinensischen Wurzeln, durch den Krieg zum Frieden und wieder zurück, bis meine Bestimmung plötzlich klar und deutlich vor mir liegt.
Eine Frau geht unerschrocken ihren Weg zu ihrer Identität, ihren Wurzeln und ihrer Zukunft.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Kiki-Stella in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2025

Intensiv, erschütternt, schonungslos

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Der Docht“ erzählt die Geschichte einer jungen Palästinenserin, die im Exil im syrischen Yarmouk lebt. Als gebildete Frau und Englischlehrerin ringt sie mit den Grenzen, die ihr das Regime, die Gesellschaft ...

Der Docht“ erzählt die Geschichte einer jungen Palästinenserin, die im Exil im syrischen Yarmouk lebt. Als gebildete Frau und Englischlehrerin ringt sie mit den Grenzen, die ihr das Regime, die Gesellschaft und das eigene Schicksal setzen. Ihr größter Wunsch: ein freies, selbstbestimmtes Leben.

Aeham Ahmad gelingt es auf eindringliche Weise, die Zerreißprobe zwischen Hoffnung und Verzweiflung zu schildern. Seine Protagonistin – namenlos, aber unvergesslich – steht sinnbildlich für unzählige Frauen, die im Schatten von Krieg und Unterdrückung überleben müssen. Durch die Ich-Perspektive wird der Leser unmittelbar in die Enge, die Angst und zugleich in die Sehnsucht dieser Frau hineingezogen.
Ahmads eigene Erfahrungen im belagerten Yarmouk verleihen dem Roman eine beklemmende Authentizität. Die Gewaltszenen sind schwer zu ertragen, doch gerade ihre Schonungslosigkeit macht den Text so glaubwürdig. „Der Docht“ ist kein leichtes Buch – aber eines, das lange nachhallt und tief bewegt.

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