Puuh...
Puuh, wirklich viele Gutes kann ich nicht zu dem Buch sagen, trotzdem habe ich es tatsächlich durchgelesen. Das lag am Weltenbau, nicht an Handlung und Charakteren.
Das Positive vorweg: der Weltenbau ...
Puuh, wirklich viele Gutes kann ich nicht zu dem Buch sagen, trotzdem habe ich es tatsächlich durchgelesen. Das lag am Weltenbau, nicht an Handlung und Charakteren.
Das Positive vorweg: der Weltenbau ist wirklich toll! Die Verbindung von Technik und Magie als Grundlage unseres heutigen Internetnetzwerkes ist richtig gut gelungen. Mir hat es Spaß gemacht, in den Kapiteleinführungen die Auszüge aus wissenschaftlichen Abhandlungen der Welt zu lesen.
Das war es leider auch schon mit dem Positiven.
Der Autor hat sich mit Frafa einer weiblichen Dunkelelfin als Protagonistin angenommen, aber mangelhaft dargestellt. Sie ist 1000 Jahre alt, aber es dreht sich bei ihr zu oft um... Männer. Für ein so altes Wesen zentriert sie ihre Handlungen zu sehr um sie, selbst das Wiedersehen mit einer alten Bekannten ist getrübt von der Liebe zum gleichen Mann. Das muss erstmal in einem "Bitchfight" geklärt werden, bevor wir wieder zur eigentlichen Handlung zurück kehren. Das ist traurig.
Die Gnome sind ja auch ganz witzig, aber richtig hilfreich sind sie nicht. Sie nerven, sorgen überwiegend durch ihren Blödsinn nur dafür, dass irgendwas schief geht und damit die Handlung weitergeführt werden kann.
Die Elfen sind überheblich, nicht viel hilfreicher als die Gnome, da sie sehr verbohrt sind. Immerhin sind sie magisch begabter.
Und dann kam das Ende, das ist einfach nur Hingeklatsche wirkt. Auf den letzten Seiten wurde sich etwas völlig Unpassendes zur vorherigen Handlung aus den Fingern gesaugt. Anstatt also die letzen 100 Seiten vor sich hin zu plätschern (trotz Action, aber sinnvolle ist das nicht), hätte hier doch etwas mehr Mühe nicht geschadet.
1,5 Sterne für den Weltenbau.