Highlight
Chokehold ist eines dieser Bücher, bei denen man nach wenigen Seiten merkt: Das wird intensiv. Nicht laut, nicht übertrieben – sondern tiefgehend, düster und emotional fordernd.
Matteo und Davide sind ...
Chokehold ist eines dieser Bücher, bei denen man nach wenigen Seiten merkt: Das wird intensiv. Nicht laut, nicht übertrieben – sondern tiefgehend, düster und emotional fordernd.
Matteo und Davide sind keine einfachen Charaktere. Zwillinge, verbunden durch Blut und Loyalität, aber geprägt von völlig unterschiedlichen inneren Kämpfen. Gerade diese Gegensätze machen sie so faszinierend. Rina steht zwischen ihnen – nicht schwach, nicht naiv, sondern als Frau, die fühlt, zweifelt und versucht, ihren eigenen Platz in einer gnadenlosen Welt zu finden. Die Dynamik zwischen den dreien ist komplex, intensiv und voller unausgesprochener Spannung.
Was mich besonders berührt hat: Nichts wirkt konstruiert. Entscheidungen entstehen aus Schmerz, Vergangenheit und Verantwortung. Selbst eine scheinbar kleine gute Tat kann hier alles ins Wanken bringen – Leben verändern, Grenzen verschieben und Gefühle freilegen, die man nicht kontrollieren kann.
Der Schreibstil ist atmosphärisch dicht, fließend und ehrlich. Gewalt und Emotionen werden nicht romantisiert, sondern greifbar gemacht. Auch die leisen Momente, die Blicke, die Nähe – sogar die kleinen Details wie die tierischen Begleiter – geben der Geschichte Tiefe und Herz. Man spürt, wie viel Gefühl in diesen Seiten steckt.
Und dann das Ende.
Ich habe damit gerechnet, dass es weh tut.
Ich war trotzdem nicht vorbereitet.
Der Cliffhanger ist brutal gut. Einer, der nicht nur neugierig macht, sondern einen regelrecht zurücklässt – mit klopfendem Herzen und dem Bedürfnis, sofort weiterlesen zu wollen.
Fazit:
Chokehold ist eine Dark Mafia Romance, die unter die Haut geht und dort bleibt. Emotional, intensiv und voller Grautöne. Ein Buch, das nicht nur spannend ist, sondern nachhallt.