Cover-Bild Dialog. Gespräche über Autismus.
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24,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Umgang mit persönlichen und gesundheitlichen Problemen
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 216
  • Ersterscheinung: 19.04.2024
  • ISBN: 9783759702609
Andreas Croonenbroeck, Claus Dick

Dialog. Gespräche über Autismus.

Einblicke in die autistische Welt
Autismus verstehen gelingt nur im Dialog - im Austausch und im Gespräch auf Augenhöhe. Sich Autismus nähern, mit Fragen und Antworten. Erst wer die autistische Perspektive hört, sie hinterfragt und mit seinen persönlichen Erfahrungen in Beziehung setzt, erhält ein Gesamtbild aus vielen kleinen, oft unsichtbaren Einzelteilen. Andreas Croonenbroeck, selbst Autist, spricht mit seinem langjährigen nichtautistischen Weggefährten und Kollegen Claus Dick über sein Leben, seine Erfahrungen und Wahrnehmungen als Autist. Dabei wird deutlich, dass jede autistische Person einzigartig ist. Dieses Buch bietet Einblicke, Hinweise und Anregungen sowohl für Autistinnen und Autisten als auch für Angehörige, Freunde, Kolleginnen und Kollegen und alle, die sich mit dem Thema Autismus auseinandersetzen möchten. Mit Vorworten von Georg Theunissen und Dirk Müller-Remus.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei IlonaThoem in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2025

Ein Buch, das im Grunde ein Podcast ist

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Im Grunde beinhaltet das Buch ein langes Gespräch zwischen den nicht-autistischen Claus Dick und dem autistischen Andreas Croonenbroeck, der als Gründer des "Autismus verstehen" Magazin eine gewisse Bekanntheit ...

Im Grunde beinhaltet das Buch ein langes Gespräch zwischen den nicht-autistischen Claus Dick und dem autistischen Andreas Croonenbroeck, der als Gründer des "Autismus verstehen" Magazin eine gewisse Bekanntheit hat. Sie gehen mit dem Autismus-Fokus lebensgeschichtlich chronologisch durch die Erfahrungen in Kindergarten, Schule, Berufsleben und sprechen am Ende über die späte Diagnose. Das ganze las sich für mich leicht, auch die graphische Gestaltung, mit den seitlich gegliederten und durch kursive Schrift differenzierten Redebeiträgen sowie den kleinen Definitions- oder Hintergrundseinschüben am Rand, war klar und aufgeräumt. Ich würde das Buch als niedrigschwellig beschreiben, Vorwissen wird nicht vorausgesetzt. Es eignet sich meiner Meinung nach auch gut bei Interesse am Thema ohne tief einsteigen zu wollen. Dabei geht es eben viel um die Erfahrungen von Andreas, andere autistische Perspektiven, wie zb nicht-sprechender oder früh diagnostizierter Autistinnen bekommen keine differenzierte Aufmerksamkeit. Schön ist, dass durch das Gesprächsformat mögliche Reaktionen nicht-autistischer Lesenden gezielt aufgegriffen werden, da Claus diese aus seiner Perspektive formuliert. Ich denke, das kann maßgeblich dazu beitragen ansonsten häufige Abwehrreflexe zu umgehen. Auch, wenn das Buch mMn keine große Tiefe aufweist oder sehr persönlich wird, sind die Schilderungen dazu, was Autismus heißen kann nicht unbedingt oberflächlich. Sie fokussieren die Innenperspektive und bringen komplexe Sachverhalte auf dieser Erfahrungsebene recht klar zum Ausdruck. Ich fand durchaus das relevante Punkte abgedeckt wurden und zt auch mit einer hilfreichen Deutlichkeit, die bei komplex-umfassender Darstellung gern mal verloren geht.
Ein übergeordneter Blick auf Inklusion und Behinderung oder auch psy
system Kritik findet sich nicht, lediglich vor ABA und Co wird am Ende gewarnt. Das Buch hat wirklich keinen anklagenden, wütenden Ton.

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