Cover-Bild Die Teestunden
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Thiele & Brandstätter Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 26.01.2026
  • ISBN: 9783851795912
Ángeles Doñate

Die Teestunden

Petra Zickmann (Übersetzer)

Drei Frauen, drei Kontinente, eine jadegrüne Teekanne und die Frage: Wie viel Liebe passt in eine Tasse Tee?

Die Leben von Sakura, Karen und María verlaufen in ganz unterschiedlichen Bahnen. Sakura, die als Tochter einfacher Reisbauern in einem kleinen Dorf am Fuße des Fuji aufwächst, verliebt sich in Hiroto, den Sohn eines Fischers, der mit seinen Händen die schönsten Kunstwerke aus Ton erschafft. Als Brautgeschenk übergibt er Sakura eine Teekanne, die sie nach seinem Tod hütet wie einen Schatz.

Karen stammt aus Primeland, einem Kaff im Mittleren Westen. Der Vater trinkt, die Mutter schweigt. Und Karen hat nur einen Wunsch: Sie möchte zu den schönsten Gärten der Welt reisen und Landschaftsgärtnerin werden. Jahre später begegnet sie in einem Dorf am Fuße des Fuji einer alten Japanerin, die auf sie gewartet zu haben scheint und ihr eine alte Teekanne schenkt.

Mariá, die als Lehrerin in Barcelona arbeitet, weiß nicht, ob sie nach dem Sommer an ihre Schule zurückkehren wird. Seit ihrer Krebserkrankung hadert sie mit dem Leben. Da bekommt sie, eine passionierte Kaffeetrinkerin, von ihrem Studienfreund eine grüne Teekanne geschenkt, die er auf einem Flohmarkt in Boston gefunden hat.

Drei Frauen, die nichts gemeinsam zu haben scheinen und deren Schicksal doch miteinander verbunden ist – durch eine jadegrüne Teekanne mit einer Maserung aus altem Gold. Ein Roman über das geheime Leben der Dinge, der auf jeder Seite das Herz berührt.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Naraya in einem Regal.
  • Naraya hat dieses Buch gelesen.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Emotionaler Roman über drei sehr unterschiedliche Frauen

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Sakura, Karen und María leben auf drei Kontinenten und haben sehr unterschiedliche Lebensläufe. Doch eines verbindet sie: eine wunderschöne, jadegrüne Teekanne, die Sakuras Ehemann für sie getöpfert hat ...

Sakura, Karen und María leben auf drei Kontinenten und haben sehr unterschiedliche Lebensläufe. Doch eines verbindet sie: eine wunderschöne, jadegrüne Teekanne, die Sakuras Ehemann für sie getöpfert hat und die danach erst zu Karen und dann zu María gelangte. Mit Hilfe dieses besonderen Verbindungsstücks wird das Schicksal der drei Frauen miteinander verknüpft und es entsteht eine Brücke, die tausende Kilometer und sogar die Zeit überwindet.

„Die Teestunden“ ist der neuste Roman der spanischen Autorin Ángeles Doñate und wurde von Petra Zickmann ins Deutsche übersetzt. Die Handlung wird immer abwechselnd aus der Perspektive der drei Frauen erzählt, beginnend bei Sakura im Jahr 1960 und endend mit María im Jahr 1999. Dabei erfahren wir nicht nur, wie die Frauen jeweils an die im Zentrum stehende Teekanne gekommen sind und was sie für sie persönlich bedeutet, sondern auch, wie ihr Leben davor verlaufen ist und was ihre Wünsche und Träume sind.

Sakura führt ein eher einfaches Leben als Frau eines Töpfers. Er ist es auch, der die Teekanne anfertigte, um sie seiner Geliebten bei seinem Heiratsantrag zum Geschenk zu machen. Karen hingegen hat ein sehr aufregendes Leben hinter sich, das sie von ihrem Job als Grundschullehrerin, über eine Stelle in einer Anwaltskanzlei bis zu ihrem Traum der Landschaftsarchitektur und damit auch zu ihrem Traummann geführt hat – doch das auch nicht ohne harte Zeiten. Über die weiß María besonders gut Bescheid, denn sie muss sich damit auseinandersetzen, dass nach über 20 Jahren der Krebs in ihr Leben zurückgekehrt ist und dass sie es dieses Mal vielleicht nicht schaffen wird.

„Die Teestunden“ ist ein wirklich emotionaler Roman über die Dinge, die im Leben wichtig sind und über unsere Träume, die manchmal wohl, aber manchmal eben auch nicht in Erfüllung gehen. Durch die Teekanne und generell das Ritual des Teetrinkens verbindet Ángeles Doñate geschickt drei unterschiedliche Leben miteinander. Leider bleibt bei mehreren Perspektiven oft eine etwas auf der Strecke und so ist mein einziger Kritikpunkt, dass ich gerne mehr über María abseits ihrer Erkrankung gewusst hätte.

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