Cover-Bild Beuys 100

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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: euregioverlag
  • Themenbereich: Kunst
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 152
  • Ersterscheinung: 13.01.2021
  • ISBN: 9783933617842

Beuys 100

Volker Schäfer (Herausgeber)

Joseph Beuys, am 12. Mai 1921 in Krefeld geboren, aufgewachsen in Kleve, studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er ab 1961 als Professor unterrichtete.
1953 erste Einzelausstellung im Haus van der Grinten. 1976/1980 Venedig-Biennale. Sieben documenta-Teilnahmen. 1979 hatte er als erster Deutscher eine Retrospektive im Guggenheim-Museum New York. Josef Beuys starb am 23. Januar 1986 in Düsseldorf.
Das Entsetzen war groß, als Joseph Beuys vor 34 Jahren erst 64-jährig an Herzversagen starb. Kein Künstler ist in
der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so einflussreich gewesen, kein Teilnehmer hat die documenta in Kassel
geprägt wie er.
Der vorliegende Sammelband befasst sich mit Beuys anlässlich seines 100. Geburtstages 2021. Die Beiträge
nehmen auf vielfältige Weise Einblick in sein Leben und Werkschaffen: Als erstes natürlich die 7000 Eichen, die jeweils mit Basaltstelen versehen im Kasseler Stadtgebiet gepflanzt wurden. „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“: Beuys pflanzte
trotz eines Proteststurms den ersten Baum am 16. März 1982. Neben den Anfängen der „Aktion 7000 Eichen“ als
künstlerischer Beitrag zur documenta 7 wird auch auch eine aktuelle Pflanzaktion in Chicago vorgestellt, die das Kunstwerk dort neu inszeniert. Weitere Themen des Buches sind: „Wo ist Joseph Beuys? Eine Verschwörungstheorie“, Ich und Beuys - Episoden; KONTEXT, STATT, PROVOKATION UND WIDERSTAND: Gutachten zum Erwerb einer Beuys-Arbeit oder auch
Beuys in Italien. Besonders das wirtschaftlich weniger weit entwickelte Süditalien, der Mezzogiorno, war mit
seiner Ursprünglichkeit, Kultur und Geschichte für den Künstler eine wichtige Inspirationsquelle. In kritischer
Reflexion wurde die gesellschaftliche Realität dieser Region für sein künstlerisches Werk fruchtbar. Zu den
hier lebenden Menschen empfand er zeitlebens eine enge geistige und emotionale Bindung.
Auch seine weiteren Arbeiten zu den verschiedenen documenta-Ausstellungen wie das „Büro der Organisation
für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“ oder das „Rudel“ werden besprochen.

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