Cover-Bild Früher war mehr Lametta
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Jung u. Jung
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 16.09.2025
  • ISBN: 9783990274354

Früher war mehr Lametta

Hinterhältige Weihnachtsgeschichten
Joseph Herberger (Herausgeber)

»Wie man aus verlässlichen Kreisen hört, herrscht in der Hölle ständig Weihnachten«, mutmaßte einst Helmut Qualtinger – und konnte nicht ahnen, dass heutzutage schon im September die ersten Schokoladen-Weihnachtsmänner und Lebkuchen im Supermarkt den Weihnachtsstress ankündigen. Und weil die »besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr schon manchen um die Besinnung gebracht« haben, wie es Joachim Ringelnatz dezent formulierte, gibt es wunderbar hinterhältige und bitterböse Weihnachtskatastrophen-Geschichten, von denen die besten in diesem Band versammelt sind. Überstehen ist alles – wobei die lesende Schadenfreude sehr zur Entspannung beitragen kann. Daniel Glattauer, Axel Hacke, David Sedaris und Heinrich Böll erzählen von Pleiten, Pech und dürftig versilberten Weihnachtstannen.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

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Der Sammelband Früher war mehr Lametta verspricht hinterhältige, bitterböse und wunderbar schadenfrohe Weihnachtskatastrophen – und tatsächlich versammeln sich hier prominente Stimmen wie Daniel Glattauer, ...

Der Sammelband Früher war mehr Lametta verspricht hinterhältige, bitterböse und wunderbar schadenfrohe Weihnachtskatastrophen – und tatsächlich versammeln sich hier prominente Stimmen wie Daniel Glattauer, Axel Hacke, David Sedaris und Heinrich Böll, die das Fest der Feste auf unterschiedlichste Weise aufs Korn nehmen. Schon der Klappentext macht klar, dass Weihnachten nicht nur besinnlich, sondern oft genug pure Nervenprobe ist.

Allerdings hat mich die Umsetzung nur bedingt überzeugt. Wie ihr wisst, bin ich generell nicht der größte Fan von Kurzgeschichten, und genau das wurde mir hier erneut bewusst. Viele der Geschichten bleiben an der Oberfläche und bieten zu wenig Tiefe, um mich wirklich mitzunehmen. Ja, es gab die ein oder andere Szene, bei der ich schmunzeln musste, da der Humor durchaus vorhanden ist, aber insgesamt fehlte mir das gewisse Etwas, das eine Kurzgeschichte trotz ihrer Kürze nachhaltig wirken lässt.
Zudem war eine Geschichte dabei, die ich bereits kannte. Sie ist zwar schön erzählt und vermittelt den wahren Sinn von Weihnachten, fällt aber aus dem „hinterhältigen“ Ton des restlichen Bandes heraus und wirkt daher ein wenig deplatziert.

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