Cover-Bild KARUSSELL

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Bergischer Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 108
  • Ersterscheinung: 11.11.2018
  • ISBN: 9783945763636

KARUSSELL

Bergische Zeitschrift für Literatur - Ausgabe 9/2018
Georg Klusemann (Zeichner)

KARUSSELL, eine neue alte Literaturzeitschrift!
Gegründet wurde sie im Tal der Wupper bereits in den 1980er-Jahren von Jo Micovich und Jörg Aufenanger. Nach langer Pause erlebte sie seit 2012 unter der Federführung von Friederike Zelesko drei Neuausgaben, initiiert vom Verband deutscher Schriftsteller VS / Bezirk Bergisches Land und der Autorengemeinschaft Literatur im Tal.
Jetzt präsentiert sich KARUSSELL in neuem Gewand, mit neuem Redaktionsteam und weiterentwickeltem Konzept. Zukünftig werden zwei Hefte pro Jahr, im Mai und im November, erscheinen. Mit Beiträgen aus allen literarischen Gattungen, immer mit Blick auf ein Thema. Für Produktion und Vertrieb konnte der Bergische Verlag mit Sitz in Remscheid gewonnen werden. Herausgeber ist das Literaturhaus Wuppertal e.V. in Zusammenarbeit mit dem VS.
Das vorliegende Heft widmet sich dem Thema "REVOLUTION".
Zu den Jubiläen und Gedenktagen gehören in diesem Jahr eine Revolution, die stattfand, und eine, die ausblieb: am 9. November 1918 endete das Deutsche Kaiserreich, zwei Tage später mit dem Waffenstillstand der Erste Weltkrieg; im Mai 1968 erschütterten die Proteste der Studenten europaweit die staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen. Revolutionstheorien erregten Intelligenz und Öffentlichkeit.
Die Revolution ist Inbegriff der Dramatik der Geschichte. Ihre Ereignisse scheinen den Mythos, dass Männer Geschichte machen, zu beglaubigen. vor allem aber, dass ihr Gang blutig ist. Dass es auch anders möglich ist, zeigte die friedliche Revolution, die 1989 die DDR zu einer historischen Episode machte. Aber dass es eine Revolution tatsächlich war, hat sich nicht im kollektiven Bewusstsein verankert. Revolution ist ein deutsches Tabu. Zu viele Versuche scheiterten. So stolz die Deutschen gern sind, auf ihre Revolutionen sind sie es nicht.
Der politischen Umwälzung 1918 folgte eine Literaturrevolution, wie Paul Pörtner den Expressionismus charakterisierte. Wie steh es um Literatur und Politik heute? Welche Rolle spielen Literaten politisch? Welche sollten sie spielen?
Wir suchen Zeugnisse aller Art und Genres, aus en Intimitäten der Gegenwart wie der Geschichte. Wie hat eine*r die Montagsdemos in Leipzig erlebt? Wie war es, auf dem Alex zu stehen und Christa Wolf zuzuhören? Was wälzt Verhältnisse um, wie wird es erlebt? Was wälzt ein Leben um?
Zwischen Erinnerung und Gegenwartsdiagnose widmet das neue KARUSSEELL sich den Bedeutungen, die "Revolution" heute hat.

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