Cover-Bild Flimmern im Ohr
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dörlemann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 10.10.2024
  • ISBN: 9783038201434
Barbara Schibli

Flimmern im Ohr

Sommer 2010. Während Priska mit ihrem Innenohr-Implantat das Hören so übt, dass die Punkmusik von früher wieder Rausch werden könnte, erschüttert ein politischer Skandal die Schweizer Öffentlichkeit. Wie in den politisch aufgeheizten 1970er- und 80er-Jahren hat der Inlandsgeheimdienst wieder illegal Daten verdächtiger Personen abgegriffen.

Auch Priska wurde damals beobachtet. Die neuerliche Fichen-Affäre weckt Erinnerungen an ihre Zeit in der Clubszene und der Frauenbewegung, vor allem aber an Gina, ihr Vorbild, ihre unerschrockene Mitstreiterin und große Liebe, die ebenfalls im Visier des Staatsschutzes war. Über dreißig Jahre später denkt Priska zurück und fragt sich, wie ihr Leben wurde, was es jetzt ist.

Mit poetischen Bildern und sanfter Radikalität spürt Barbara Schibli der Frage nach, ob wir mit den Jahren immer mehr wir selbst werden oder uns in Kompromissen verlieren. Und woran wir den Unterschied erkennen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2025

Zu politisch für mich

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Priska kämpft damit, wieder Hören zu lernen, nachdem ihr ein Innenohr-Implantat eingesetzt wurde. Beim Üben zur Punkmusik aus früheren Zeiten erinnert sie sich an Ereignisse von vor über dreißig Jahren. ...

Priska kämpft damit, wieder Hören zu lernen, nachdem ihr ein Innenohr-Implantat eingesetzt wurde. Beim Üben zur Punkmusik aus früheren Zeiten erinnert sie sich an Ereignisse von vor über dreißig Jahren. Als in den 1970er- und 80-Jahren der Inlandgeheimdienst in der Schweiz auf illegale Art und Weise Daten gesammelt hat über unbequeme Personen, wurde auch Priska beobachtet und bespitzelt. Sie denkt zurück an ihre große Liebe, resümiert vergangene Tage und ist, wie damals schon, auf der Suche nach sich selbst.

Dieses Buch hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Es war sehr anspruchsvoll, was zusammen mit dem politischen Aspekt meine volle Konzentration gefordert hat. Dazu kam, dass die Geschichte für mich an manchen Stellen zu sehr in die Tiefe ging, neben den geschichtlichen Fakten gab es viele Ausführungen das Hören sowie das Implantat betreffend, beides Themen, die mich einfach nicht besonders interessieren. Feminismus, Frauenrechte, persönliches Körpergefühl, Beziehungsängste, politische Entwicklungen und viele andere Themen finden im Buch Platz, wer sich dafür interessiert, für den mag diese Geschichte die richtige sein. Für mich persönlich war es ein ungewohnter Ausflug in ein anderes Genre, der mir dennoch im Gedächtnis bleibt. Danke dafür.

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