Cover-Bild Morris
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 64
  • Ersterscheinung: 21.10.2024
  • ISBN: 9783446281172
  • Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Bart Moeyaert

Morris

Der Junge, der den Hund sucht
Bettina Bach (Übersetzer), Sebastiaan Van Doninck (Illustrator)

Ein Mut machendes und kraftvolles Abenteuer von Astrid Lindgren Memorial Award-Preisträger Bart Moeyaert – zum Vorlesen nicht nur an kalten Wintertagen

Das beeindruckende Abenteuer eines Jungen, der sich in schneeweißer Kälte nicht beirren lässt. Morris verbringt den Winter bei seiner Oma in den tief verschneiten Bergen – zusammen mit Houdini, ihrem kleinen Hund. Der verspielte Houdini liebt den Schnee und büxt immer wieder aus. Morris geht ihn dann suchen. Die Wege durch die zerklüfteten Felsen, dornigen Büsche und krummen Fichten kennt er bald in- und auswendig. Ebenso wie die seltsamen Geschichten, die über den Berg erzählt werden. Als Morris in einen Schneesturm gerät und einem fremden Jungen begegnet, muss er sich nicht nur gegen die feindliche Natur behaupten. Doch am Abend kann er bei Zimtwaffeln und Kakao seine eigene Geschichte erzählen. – Ein herzerwärmendes Winterabenteuer zum Vorlesen.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Dr_M in einem Regal.
  • Dr_M hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2025

Ein tröstendes Buch?

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Was liest man da nicht alles in den Kommentaren zu diesem Buch: Es sei ein literarisches Meisterwerk, zum Beispiel. Wollen wir nicht besser den Ball etwas flacher halten? Schließlich handelt es sich hier ...

Was liest man da nicht alles in den Kommentaren zu diesem Buch: Es sei ein literarisches Meisterwerk, zum Beispiel. Wollen wir nicht besser den Ball etwas flacher halten? Schließlich handelt es sich hier um ein Kinderbuch für Vorschulkinder oder Erstklässler.

Für diese Zielgruppe sollte man einfache Geschichten erzählen, die Kinder sofort verstehen können. Stattdessen übt sich der preisgekrönte Autor hier in Andeutungen und seltsamen Figuren, die man Kindern erklären muss.

Morris wohnt für einige Zeit bei seiner Oma, weil „traurige Dinge passiert“ sind. Man weiß nicht welche. Oma hat eine Hündin, die ständig abhaut. Und die Morris dann suchen geht. Bis hoch in die Berge, bei Schnee und Kälte. Wenn er Houdini gefunden hat, muss er sie festhalten und mit ihr auf den Armen den Rückweg antreten. Wer schon einmal einen willensstarken Vierbeiner, sei er auch noch so klein, so festhalten wollte, weiß, dass er dabei meistens den Kürzen zieht. Und vielleicht sollte sich Oma mal eine Leine zulegen.

Auf einer dieser reichlich verantwortungslosen Suchwanderungen kommt Morris in einen Schneesturm und trifft dabei auf einen anderen, etwas seltsamen Jungen, der einen Widder bei sich hat. Das ist alles ziemlich undurchschaubar und wird auch nicht erklärt. Und schließlich findet ihn auch noch ein guter Bekannter der Oma, der sich (aus welchen Gründen auch immer) als reichlicher Bösewicht entpuppt.

Aber schließlich endet alles im Guten.

Ich empfand die Geschichte, auf die ich mich eigentlich gefreut hatte, als überkonstruiert, für die Zielgruppe zu kompliziert und nicht besonders logisch. Und was soll an ihr tröstend sein? Warum müssen eigentlich manche Menschen ihren Weltschmerz auf alles Mögliche projizieren?

Kurz gesagt: Das Buch ist nicht schlecht, wirft aber Fragen auf, die man beim Vorlesen beantworten können sollte.

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