Zwiespalt
Klappentext / Inhalt:
Pascalines Eltern streiten – soll es zum Abendessen ge-
kochte oder frittierte Grillen geben? Die kleine Fleder-
maus liebt ihre Eltern so sehr, dass sie sich wünscht,
sie könnte ...
Klappentext / Inhalt:
Pascalines Eltern streiten – soll es zum Abendessen ge-
kochte oder frittierte Grillen geben? Die kleine Fleder-
maus liebt ihre Eltern so sehr, dass sie sich wünscht,
sie könnte bei dieser Meinungsverschiedenheit beiden
zustimmen. Aber das ist unmöglich … Es sei denn, sie
wird zu zwei Pascalines: eine, die auf Papas Seite steht,
und eine, die Mama zustimmt. So wären alle glücklich.
Oder?
In dem dritten Buch mit der kleinen Fledermaus Pas-
caline erzählt Beatrice Alemagna eine Geschichte über
Loyalitätskonflikte und davon, dass es möglich ist zu
lieben, ohne Partei zu ergereifen. Dabei gelingt es der
vielfach ausgezeichneten Bilderbuchschöpferin erneut,
bildstark und liebevoll in die Gefühlswelt der Kinder ein-
zutauchen.
Cover:
Das Cover verdeutlich bereits die Thematik sehr gut. Eine kleine Fledermaus wirkt wie hin und hergerissen, denn an beiden Seiten wird an ihr gezerrt und versucht, sie jeweils in die andere Richtung zu geleiten, doch die kleine pinke Fledermaus ist in der Mitte und weiß nicht recht wohin. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt und auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist erkennbar. Die kleine rosa Fledermaus sticht auch hier deutlich hervor.
Meinung:
Die kleine Fledermaus Pascaline steckt in einem Konflikt, denn ihre Eltern streiten sich. Gekocht oder Gebraten? Und Pascaline steckt mittendrin, doch wer hat recht und ist das überhaupt wichtig?
Was Streit der Eltern bei Kindern verursacht wird hier sehr gut deutlich, denn Pascaline befindet sich in einem Gewissens und Loyalitätskonflikt.
Doch zu viel sei hier noch nicht verraten. Mit inhaltlichen Details halte ich mich hier zurück und möchte dazu nicht allzu viel verraten.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Pascalines Gedanken und Emotionen werden hier sehr gut verdeutlichet. Ein Streit ist für niemanden schön und am meisten leiden die Kinder, dies wird auch hier sehr gut veranschaulicht und interessant umgesetzt. Es gibt auf jeden Fall zum Nachdenken auf.
Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die Illustrationen sind sehr schön umgesetzt. Die Bilder veranschaulichen sehr gut die Situation und geben diese sehr gut wieder. Anhand der Bilder kann man die Geschichte gut nachempfinden und die Bilder sind sehr passend gewählt und toll umgesetzt, auch die Emotionen kommen hier sehr gut zum Tragen.
Die Geschichte steckt voller Emotionen und in die kleine Pascaline kann man sich sehr gut hineinversetzen und auch in das, was sie aus der Situation und dem Streit macht, denn plötzlich sind da zwei, eine für Mama und eine für Papa und so überträgt sich der Streit auf die beiden Kleinen und so ist die kleine Pascaline plötzlich im Zwiespalt mit sich selbst. Eine sehr aufwühlende und emotionsgeladene Geschichte.
Fazit:
Streit vor Kindern hilft niemanden.