Cover-Bild Die Mutter

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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Ersterscheinung: 08.06.2012
  • ISBN: 9783641075514
Brett McBean

Die Mutter

Psycho-Thriller
Doris Attwood (Übersetzer)

Ein außergewöhnlicher, ultraharter Psychothriller

Wenn Sie dies lesen, bin ich vermutlich tot. Ich erzähle Ihnen von meiner Tochter Rebecca. Ich werde ihren Mörder, diesen Scheißkerl, finden… Die Person, die ich einst war, und die, die mich jetzt aus dem Spiegel anschaut, sind zwei völlig verschiedene Menschen. Meine Reise ist eine lange und schmerzvolle Geschichte. Ich werde meine Tochter rächen. Ich würde für Rebecca sterben. Ich sage Ihnen also Lebewohl. Adios. Arrivederci. Die Mutter

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich leider nicht überzeugen.

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Nachdem mir vor einiger Zeit „Das Motel“ vom Autor doch ziemlich gut gefallen hat, habe ich mir direkt danach auch „Die Mutter“ auf meinen Kindle geladen. Das ist allerdings schon fast 3 Jahre her. :D

Deswegen ...

Nachdem mir vor einiger Zeit „Das Motel“ vom Autor doch ziemlich gut gefallen hat, habe ich mir direkt danach auch „Die Mutter“ auf meinen Kindle geladen. Das ist allerdings schon fast 3 Jahre her. :D

Deswegen dachte ich, es wird jetzt wirklich mal an der Zeit diesen doch sehr extrem klingenden Psychothriller zu lesen. Aber leider war die Geschichte absolut nicht meins.

Aber worum geht es überhaupt? Es geht um eine Mutter, die den Mord an ihrer Tochter Rebecca rächen will. Ihr einziger Anhaltspunkt: Rebecca ist per Anhalter gefahren und der Mörder hat ein Tattoo auf dem Arm mit den Worten „Stirb, Mutter!“.

Die Mutter steigt also fortan wahllos zu Kerlen ins Auto oder den Truck ein, stets auf der Suche nach Rebeccas Mörder – und nimmt dabei einiges in Kauf. Und jeder Kerl bei dem sie mitfährt bekommt sein eigenes Kapitel. In diesen Kapiteln erfahren wir einen Teil der teilweise echt unnormalen Lebensgeschichte des jeweiligen Mannes. Und obwohl es öfter auch mal richtig zur Sache geht (es gab zwei Sorten von Kapiteln: entweder gähnende Langeweile oder total übertriebene Brutalität – ein Zwischending gab es einfach nicht), haben mich einige Kapitel manchmal doch schon ein wenig gelangweilt.

Hatte ich am Anfang wirklich noch Mitgefühl für die Mutter entwickelt, wurden ihre Handlungen von Kapitel zu Kapitel einfach immer dämlicher. Mir ist klar, dass man, wenn man sein Kind verloren hat, nicht mehr wirklich rational denken kann - aber für mich waren die Geschehnisse einfach viel zu unlogisch.

Trotzdem ist es nicht nur schlecht. Man kann die Geschichte gut lesen und man ist auch neugierig auf das Ende. Deswegen habe ich auch nicht abgebrochen, sondern bin eisern dabei geblieben (auch wenn ich spätestens bei dem „Vampirjäger“ Gus, den Kindle einfach zerreißen wollte… ach nee geht ja sowieso nicht...). Aber hat es sich gelohnt, bis zum Ende dranzubleiben???

Nope.

Auch das Ende ist eher frustrierend als gelungen.

Fazit:

Schade schade. „Die Mutter“ konnte mich nicht überzeugen. Es war teilweise zu ausschweifend was zu Langeweile führte und dann wiederrum war es einfach unnormal brutal und unlogisch. Von einem Psychothriller erwarte ich mir einfach mehr "Psycho" und "Thriller". Die Aufmachung mit den vielen Einzelgeschichten hat mir zwar gut gefallen und man konnte es auch flüssig lesen, allerdings gibt es in dem Genre einfach viel Besseres! Wer den Autor mal kennenlernen möchte, kann es gerne mal mit dem Buch „Das Motel“ versuchen. ► 2 Sterne