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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2017

Leider nicht mein Fall.

The Sun is also a Star
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Puuh. Es fällt mir immer etwas schwer, negative Rezensionen zu schreiben. Bei positiven ist man immer so euphorisch und die Argumente sprudeln nur so aus einen heraus. Wenn mir das Buch aber nicht wirklich ...

Puuh. Es fällt mir immer etwas schwer, negative Rezensionen zu schreiben. Bei positiven ist man immer so euphorisch und die Argumente sprudeln nur so aus einen heraus. Wenn mir das Buch aber nicht wirklich gefallen hat, stockt es etwas.

Zuerst muss ich sagen, dass ich das Buch „Du neben mir“ von der Autorin total geliebt und gesuchtet habe. Die Geschichte hat mich gepackt und in kürzester Zeit hatte ich das Buch durch. Deswegen waren meine Erwartungen an „The Sun is also a Star“ auch unglaublich hoch. Und das war vielleicht ein Fehler.

Denn die Charaktere blieben leider bis zum Schluss sehr farblos für mich. Bunt gemischt waren zwar die Herkunft und die Familie der Beiden, aber trotzdem haben sie mir einfach nichts bedeutet. Ich habe nicht mit ihnen mitgefiebert. Ich konnte ihre Handlungen nie nachvollziehen. Ja, sie waren mir eigentlich egal.

Emotionen? Fehlanzeige. Ich habe die Geschichte nicht eine Seite lang „gefühlt“. Der Anfang war schleppend, die Mitte zwar besser und ich war angefixt, wollte dann doch unbedingt wissen, ob es Nataschas Familie schafft und blieb dran. Doch gegen Ende wurde es leider wieder langweilig.

Dazu kam noch, dass mir das Ende nicht wirklich gefallen hat.

Auch Daniels sofortige Affinität zu Natascha war eher befremdlich - als romantisch.

Ach.. wie man merkt, war die Geschichte einfach nicht mein Ding. Sehr schade.

Es gab allerdings auch positive Aspekte. Anfangs noch irritiert von den vielen kleinen Kapiteln und dazwischen diese scheinbar willkürlichen Personen, die auch noch etwas erzählen, hat es mir zum Ende hin sogar sehr gut gefallen. Es wird einem aufgezeigt, wie kleine unbewusste Dinge / Handlungen, dass Leben eines einzelnen Menschen komplett verändern können. Das war wirklich gut erzählt!

Joa. Zum Abschluss bleibt mir also nur zu sagen, dass die Geschichte zwar einen netten Ansatz hat, mich aber nicht erreichen konnte.

Veröffentlicht am 10.04.2017

Es hätte etwas Besonderes werden können, aber..

Wir fliegen, wenn wir fallen
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Wunderschöne Idee – aber leider keine 100% gelungene Umsetzung

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ war mein erstes Buch von Ava Reed. Und ja, irgendwie habe ich mehr erwartet. Die Idee war wirklich super ...

Wunderschöne Idee – aber leider keine 100% gelungene Umsetzung

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ war mein erstes Buch von Ava Reed. Und ja, irgendwie habe ich mehr erwartet. Die Idee war wirklich super - ich liebe Bücher, in denen es um unerfüllte Wünsche und Listen geht. Der Anfang war auch super gemacht, die Liste hatte tolle Punkte zu bieten und ich habe mich total auf die Reise der Beiden gefreut.

Doch schnell musste ich einsehen dass die, gerade mal 300 Seiten, dem Buch einfach nicht gerecht werden. Viele Punkte wurden nur kurz angeschnitten, die Reise wirkte teilweise sehr gehetzt und kaum hatte man sich mit Yara und Noel angefreundet, war es auch schon wieder vorbei. Dies führte dazu, dass ich mich nicht richtig in die Geschichte einfühlen konnte. Was wiederum dazu führte, dass ich einige Handlungen der Protagonisten nicht nachvollziehen konnte.

100 Seiten mehr und die Geschichte hätte vielleicht wirklich etwas Besonderes werden können...

Aber nichtsdestotrotz war die Erfüllung der Aufgaben von der Liste wirklich schön. Ein paar Punkte / Reiseorte, möchte ich mir davon selbst eines Tages erfüllen und somit war ich wirklich positiv überrascht und habe die Beschreibungen regelrecht eingesaugt.

Und auch Yara und Noel waren tolle Charaktere. Ich mochte die Beiden auf ihre Art wirklich gerne (mal mehr, mal weniger :D) – doch eine richtige Beziehung zu den Beiden konnte ich, aufgrund der genannten Punkte, leider nicht aufbauen.

Der Schreibstil hat mir allerdings sehr gut gefallen. Die Geschichte ließ sich flüssig und leicht lesen. Die Gestaltung des Buches war auch total schön.

Und auch wenn es eine dieser Geschichten ist, deren Ende man schon von Anfang an erahnen kann, macht das gar nichts. Denn diese Geschichten finde ich immer besonders schön, wenn man einfach mal eine Prise Zucker im Leben braucht. ;)

Alles in allem also eine wirklich tolle Idee, die einfach aufgrund der wenigen Seiten ein wenig vom Zauber einbüßen musste.

Wer aber Lust auf eine süße, locker-leichte Roadtrip- Geschichte hat, macht mit diesem Buch sicher nichts falsch.

Veröffentlicht am 18.10.2016

Ganz okay - mir fehlt leider immer noch das gewisse Etwas...

Magisterium
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Auch der 3. Band ist eher durchschnittlich...

Nachdem mich der 2. Band der Magisterium-Reihe ja leider etwas enttäuscht hat, war ich umso gespannter was mich im 3. Band erwarten wird. Positiv an dem Band ...

Auch der 3. Band ist eher durchschnittlich...

Nachdem mich der 2. Band der Magisterium-Reihe ja leider etwas enttäuscht hat, war ich umso gespannter was mich im 3. Band erwarten wird. Positiv an dem Band war definitiv, dass wir wieder mehr Zeit im Magisterium verbringen. Das hat mir im letzten Band definitiv gefehlt. Endlich gab es wieder Unterricht und neue Magie zu erlernen.

Woran es der Reihe, meiner Meinung nach, aber irgendwie fehlt - ist Ausführlichkeit. Alles wird nur hier und da angeschnitten, aber nicht wirklich zu Ende erzählt. So passiert es dann, dass sogar eine wirklich potenziell unglaublich interessante Magie, am Ende eher ernüchternd ist.

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass diese Bücher für ein jüngeres Publikum geschrieben sind – aber auch dieser Zielgruppe kann man ruhig ein wenig mehr Informationen zutrauen.

Der Schreibstil ist aber wie immer sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man fliegt durch die Seiten und ehe man sich versieht, ist es auch schon wieder vorbei. Ok, das kann auch daran liegen, dass die Bücher ziemlich dünn sind. :D

Die Charaktere… nun ja. Call ist und bleibt eine kleine Nervensäge. Er hat seine guten Momente - ich gebe es ja zu - aber im Großen und Ganzen nervt er mich einfach ziemlich oft. Ich kann nur die wenigsten seiner Handlungen nachvollziehen und glaube auch nicht, dass man alles einfach auf sein Alter schieben kann. Auch 13/14-jährige haben ein Gehirn. Sorry. :D

Aaron und Tamara gefallen mir da schon viel besser. Insgesamt ist es einfach genau dieses Dreiergespann, was einem ans Herz wächst.

Die Handlung hatte durchaus seine spannenden Momente. Es gab einige Ruhephasen, die aber für mich völlig OK waren. Die Geschichte kommt trotzdem gut voran, es wurden neue interessante Dinge enthüllt, aber auch neue Fragen aufgeworfen. Besonders das umherschweifen im Magisterium, macht einfach unglaublich Spaß. :)

Das Ende war für mich aber dann der Knaller! Es wird eine Wendung präsentiert, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe und nur durch die Kommentare in der Leserunde schon vorher darauf gestoßen bin.

Und genau dieses Ende ist gleichzeitig auch meine Hoffnung, dass der 4. Band, wirklich richtig richtig gut und spannend werden kann. Wenn die Autorinnen es nicht verhauen. ;)

Fazit:

Alles in allem ist Magisterium eine ganz nette Reihe, aber nicht wirklich etwas Besonderes. Ich mag es, die Bücher zu lesen und vor allem mag ich die Art der Magie, aber wirklich umhauen kann mich die Geschichte einfach nicht. Aber ich gebe nicht auf. :)

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Abenteuer
  • Schreibstil
Veröffentlicht am 10.10.2016

Sehr berührend.

Worte für die Ewigkeit
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„Worte für die Ewigkeit“ ist ein sehr atmosphärisches, romantisches und auch spannendes Buch.

Die 2 Handlungsstränge bestehend aus Gegenwart und der Geschichte in einem Tagebuch aus dem 19. Jahrhundert ...

„Worte für die Ewigkeit“ ist ein sehr atmosphärisches, romantisches und auch spannendes Buch.

Die 2 Handlungsstränge bestehend aus Gegenwart und der Geschichte in einem Tagebuch aus dem 19. Jahrhundert sind der Autorin unglaublich gut gelungen.

Scheinen diese beiden Geschichten auf den ersten Blick nicht wirklich viel gemeinsam zu haben, wird man schnell feststellen, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Die Geschichte von Hope erzählt von einem Mädchen, dass Privatunterricht bekommt, alle paar Monate für eine Weile umziehen muss und unter einer Mutter mit geradezu perversen Ansichten zum Feminismus leidet.

Die Geschichte von Emily erzählt von einem Mädchen, die auf dem Weg zu ihrem, von ihren Eltern ausgesuchten, Ehemann ist und stets zu einer „gefälligen“ Gattin des 19. Jh. erzogen wurde. Als sie dann in einen Unfall verwickelt und von dem Halbindianer Nate gerettet wird, erlebt sie einen regelrechten Kulturschock.

Zu Anfang hat mir die Geschichte von Hope viel mehr zugesagt, aber nach und nach konnte mich auch die Atmosphäre von Nate und seinem Indianerstamm in den Bann ziehen. Es dauerte nicht lange und ich war vollkommen gefesselt von der Geschichte.

Und das hat die Autorin mehr als ausgenutzt. Ich habe mit den Charakteren gelacht, ich habe für die Jungs geschwärmt, mein Herz wurde gebrochen und nur stückweise wieder zusammengeklebt - kurz: ich fühlte die Geschichte. :)

Deshalb bleibt mir auch nichts anderes übrig, als diese Geschichte weiterzuempfehlen. Wer Lust auf eine leichte romantische Jugend- Liebesgeschichte in einer umwerfende Kulisse hat, macht hier absolut nichts falsch.

Einzig gegen Ende wurden manche Dinge ein wenig zu unrealistisch. Zu schnell abgehandelt. Nicht ganz glaubwürdig. Aber das tut meiner guten Meinung zu der Geschichte trotzdem keinen Abbruch.


Fazit:

Ein zum Träumen einladendes Buch für kuschelige Wochenenden mit Decke und Tee im Kerzenschein.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gemischte Gefühle

Panic - Wer Angst hat, ist raus
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Es hätte so gut werden können!

Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich nur: WOW! Das ist doch mal genau ein Buch nach meinem Geschmack. Ich liebe alles, was irgendwie in die Richtung ...

Es hätte so gut werden können!

Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich nur: WOW! Das ist doch mal genau ein Buch nach meinem Geschmack. Ich liebe alles, was irgendwie in die Richtung „Reality Game“ geht und auch hier klang die Handlung einfach nach jeder Menge Spannung und Überraschung.

Doch leider habe ich mich da etwas getäuscht. Einerseits ist es zwar wirklich ein sehr fesselndes und unterhaltsames Buch, andererseits ist es leider viiiiel zu vorhersehbar. Ich war nicht eine Sekunde lang überrascht und das ist - gerade eben bei so einer Thematik - einfach SCHADE!

Dabei bietet die Handlung so viel Potenzial! Und es wird auch wirklich versucht Plot-Twists einzubringen, nur leider waren diese einem eben von vorneherein klar. Jeder, der nur ansatzweise mal ein Jugendbuch, mit solch einer Thematik gelesen hat, wird wissen worauf dieses und jenes hinausläuft.

Das bin ich so gar nicht gewohnt von der Autorin.

Auch die Charaktere blieben allesamt etwas farblos. Aber das hat mir gar nicht so viel ausgemacht. Man kann ihre Beweggründe doch größtenteils verstehen. Und Heather hat mir als Hauptcharakter eigentlich auch sehr gut gefallen, ich habe mit ihr gelitten und gehofft. Dodge dagegen war etwas merkwürdig. :D

Einen Pluspunkt gibt es (wie eigentlich immer bei mir) für: Perspektivenwechsel! ♥

Ein bisschen Liebe wurde natürlich auch gestreut, aber ohne aufdringlich zu wirken. Der Fokus lag halt bei etwas anderem. Das war okay.

An sich hat mir dieses Buch also gut gefallen. Die Aufgaben, die die Teilnehmer bestreiten müssen, sind teilweise schon ziemlich krass und es war spannend ihre Erfolge oder auch Misserfolge mitzuerleben.

Fazit:

Für Fans der Autorin sicherlich eine gute Option, für mich nicht unbedingt ein „Must-Have“. Es hat schon Spaß gemacht zu lesen, aber wirklich umgehauen hat es mich nicht. Wie sagt man so schön? Ein nettes/leichtes Buch für zwischendurch. ;) ► 3 Sterne