Cover-Bild Das kalte Licht des Todes
Band 1 der Reihe "Ein Fall für DI Eva Harris"
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 22.02.2023
  • ISBN: 9783442492794
Carl Goodman

Das kalte Licht des Todes

Ein Fall für Detective Eva Harris
Marie-Luise Bezzenberger (Übersetzer)

Der Tod ist nicht genug. Dieser Serienkiller nimmt seinen Opfern mehr als nur ihr Leben …

Eva Harris hat sich ihre Versetzung von London ins ländliche Surrey genauso wenig gewünscht wie die Beförderung zum Detective Inspector. Kaum ist sie am neuen Dienstort angekommen, steht sie vor einem grausamen Fall: eine weibliche Leiche, die Augen wurden entfernt, und in den Adern findet sich kein Tropfen Blut. Vor vier Jahren mussten drei junge Frauen auf ähnliche Weise sterben, der Täter wurde nie gefasst. Hat er erneut zugeschlagen, oder ist dies das Werk eines Nachahmers? Sicher ist nur: Eva hat es mit einem eiskalten Psychopathen zu tun – und sie wird alles tun, um ihn zur Strecke zu bringen …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2023

DI Eva Harris: Erster Fall

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Eine neue Reihe, Polizeiroman, weibliche Hauptfigur. Der Autor schon zweimal mit dem BAFTA ausgezeichnet. Diese Vorabinformation wecken Erwartungen, werden aber leider nur teilweise erfüllt. Positiv hervorzuheben ...

Eine neue Reihe, Polizeiroman, weibliche Hauptfigur. Der Autor schon zweimal mit dem BAFTA ausgezeichnet. Diese Vorabinformation wecken Erwartungen, werden aber leider nur teilweise erfüllt. Positiv hervorzuheben sind die Charakterisierungen der Personen, allen voran natürlich Detective Inspector Eva Harris, die hochintelligente Spezialistin für Cyberkriminalität, eine Qualifikation, die für ihren neuen Arbeitsplatz relativ nutzlos scheint.

Die Ausgangssituation in „Das kalte Licht des Todes“ ist wohlbekannt: DI Harris tritt ihren Dienst auf ihrem neuen Revier in Surrey an und bekommt es gleich an ihrem ersten Tag mit einem schockierenden Mordfall zu tun. Noch bevor sie sich ihrem zukünftigen Team vorstellen kann, wird sie zu einem Tatort mit einer weiblichen Leiche beordert. Laut Aussage der Forensikerin vor Ort hat der Mörder sie zuerst betäubt und dann ausbluten lassen. Als wäre das nicht schon genug, hat er ihr auch noch mit chirurgischer Präzision die Augäpfel entfernt. Eine Vorgehensweise, die Erinnerungen an einen Cold Case und einen Mörder weckt, der nie gefasst wurde.

Nun könnte man meinen, die Ermittlungen, die zu dessen Enttarnung führen sollen, böte bereits genügend Stoff für einen spannenden Plot, aber damit gibt sich der Autor nicht zufrieden. Zum einen ergänzt er die Biografie der Protagonistin mit deren geheimnisvoller Vergangenheit, die zahlreiche Probleme nach sich zieht, was mittlerweile ja fast schon ein Must in Krimis ist, zum anderen gibt es zusätzlich in den Reihen der Polizei Kräfte, die alles daran setzen, dass die Ermittlungen der „Neuen“ scheitern. Und dann ist da ja auch noch der Mörder, dessen Motiv ausführlichst beleuchtet wird, was dadurch unvermeidbare Längen generiert. Etwas weniger wäre durchaus mehr gewesen.

Fazit: Für die Fortsetzung der Reihe ist noch reichlich Luft nach oben.