Cover-Bild TELL ME LIES
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 31.10.2025
  • ISBN: 9783759600356
Carola Lovering

TELL ME LIES

Ein fesselnder Roman über die Macht toxischer Beziehungen
Svantje Volkens (Übersetzer)

Am College kann Lucy endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Sie schließt neue Freundschaften, feiert wilde Partys, fühlt sich frei - bis sie auf Stephen trifft. Er ist so charmant wie undurchschaubar, und auch wenn Lucy spürt, dass sie ihm nicht trauen kann, lässt sie sich auf eine Beziehung mit ihm ein, die sie immer weiter hinunterzieht in einen Strudel aus Leidenschaft, Geheimnissen und zerstörerischen Entscheidungen.
Ein fesselnder Roman über die Frage, wie weit wir gehen, um das zu bekommen, was wir nicht haben können.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Schade, da hatte ich mir mehr erhofft

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Am Anfang war ich fasziniert von der Art, wie die toxische Beziehung der beiden Protagonisten dargestellt wurde, so schonungslos ehrlich, dass man die Höhen und Tiefen als Leser total mitfühlen konnte.
Doch ...

Am Anfang war ich fasziniert von der Art, wie die toxische Beziehung der beiden Protagonisten dargestellt wurde, so schonungslos ehrlich, dass man die Höhen und Tiefen als Leser total mitfühlen konnte.
Doch irgendwann hatte ich das Gefühl nicht mehr zu wissen, wo das hinführen soll. In mir begann sich eine gewisse Wut auf Lucy aufzubrühen, die immer und immer stärker wurde. Am liebsten hätte ich sie mal kurz geschüttelt. Lucy frisst so viel Emotion und vor allem Frust in sich hinein und konträr dazu bestraft sie sich mit Nicht-Essen und fiebert einem vermeintlichen Schönheitsideal hinterher, wodurch sie total den Bezug zu sich selbst und auch ihrer Außenwelt verliert, beginnt sich selbst zu belügen und dadurch völlig entgleist. So ein richtiger „Aufwach-Moment“ von Lucy hat mir gefehlt. Auch die plötzliche Auflösung der Spannungen in der Beziehung zu ihrer Mutter und der Essstörung waren nur bruchstückhaft dargestellt.

Die vulgäre Sprache passt zu den beiden Protagonisten und war angenehm - sogar fast amüsant - zu lesen. Trotzdem hat sich das Buch für mich leider irgendwann total gezogen, man hätte das auch gut im 100-150 Seiten kürzen können.

Die Themen toxische Beziehung, Manipulation, Selbstfindung und Mental Health waren gut in die Geschichte integriert, hätten aber gern etwas dominanter sein dürfen. Zeitweise hat es sich angefühlt wie eine Mischung Therapiestunde und einer typisch-amerikanischen College-Serie. Einige der Nebenfiguren waren meiner Meinung nach etwas zu blass umzeichnet und hätten gern ausgeschmückter sein dürfen. Trotz der zuvor genannten Kritikpunkte hat die Geschichte in mir eine Sogwirkung ausgelöst und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Das Ende war jedoch auch etwas unspektakulär - da hätte ich mir mehr erhofft.

F A Z I T

Für mich kein Must-Read, dennoch ein Roman, der mich zum Nachdenken angeregt hat. Trotzdem würde ich andere Bücher des Pola-Verlags vorziehen

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