Cover-Bild Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carl Auer Kids
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783968430546
  • Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren
Carolina Parada

Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch

Celine Eßlinger (Übersetzer)

Helfen braucht Mut

„Diese Geschichte ist inspiriert von der Schönheit und Vielfalt der Landschaften Südamerikas, die ich in meiner Kindheit sehen und erleben durfte. Außerdem wollte ich darüber schreiben, wie es ist, jemandem in Not zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.“
Carolina Parada

Das Mädchen verbringt seine Tage damit, bunte Blätter zu sammeln, in den Himmel zu schauen und Ameisen zu zählen, denen es lustige Namen gibt. Doch eines Tages wird ein besonderer Fisch aus einem rasenden Lastwagen herausgeschleudert, und das Mädchen muss einen Weg finden, ihn zu retten.
Der Fisch braucht Salzwasser zum Leben, aber weder in der Küche noch in der Bergstadt gibt es genug davon.
Die beiden müssen sich also an einen neuen Ort wagen ...

Ein aufregendes Abenteuer, in dem die Protagonistin viel Grips und Mut beweist, um ihrem neuen Freund zu helfen. Farbenfrohe Illustrationen begleiten diese emotionale Reise, an deren Ende Freudentränen fließen.

Die Autorin:
Carolina Parada wurde in einer Stadt in den Bergen von Kolumbien geboren. Sie ist promovierte Entwicklungsbiologin und arbeitet in der Forschung. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit verbindet sie mit ihrer Karriere als Illustratorin und Autorin.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein tiefgründiges Bilderbuch, das Herz und Verstand anspricht

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Habt ihr schon einmal mit euren Kindern darüber gesprochen, wie wichtig es ist zu helfen, ohne etwas zurückzuerwarten? Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch zeigt genau das:

Ein Mädchen findet einen ...

Habt ihr schon einmal mit euren Kindern darüber gesprochen, wie wichtig es ist zu helfen, ohne etwas zurückzuerwarten? Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch zeigt genau das:

Ein Mädchen findet einen verletzten Fisch. Seite für Seite sehen wir, wie sie alles versucht, um ihn zu retten, auch wenn es schwierig wird. Ein Bilderbuch, das mit poetischer Sprache und atmosphärischen Bildern berührt und von einer Reise voller Hilfsbereitschaft erzählt.

📖 Botschaft & Inhalt
Dieses Buch zeigt Kindern, dass Hilfe nicht an Bedingungen geknüpft sein sollte. Das Mädchen handelt uneigennützig und macht deutlich: Echte Hilfsbereitschaft bedeutet, für jemanden da zu sein, ohne etwas zurückzuerwarten. Gleichzeitig erleben Kinder, wie wichtig Ausdauer, Geduld und Kreativität sind, wenn man für eine Sache kämpft.

🎨 Illustrationen
Die großflächigen, detailreichen Bilder sind voller Wärme und Poesie. Sie öffnen den Blick für Gefühle: Traurigkeit, Hoffnung, Freude – all das wird durch Farben und Formen spürbar. Besonders stark finde ich die Szenen, in denen das Mädchen im Wechsel zwischen Verzweiflung und Hoffnung gezeigt wird.

Pädagogischer Mehrwert:
✨️Empathie & Mitgefühl: Kinder lernen, die Perspektive anderer Lebewesen einzunehmen.

✨️Selbstwirksamkeit: Auch kleine Gesten können Großes bewirken – Kinder erleben, dass ihr Handeln einen Unterschied macht.

✨️Frustrationstoleranz: Nicht alles gelingt sofort. Durchhaltevermögen und neue Lösungswege sind Teil des Lernprozesses.

✨️Wertebildung: Das Buch vermittelt, dass Hilfe wertvoll ist, auch wenn man nichts zurückbekommt.


✨✨✨✨✨ 5 von 5 Zauberglanz-Funken:
Ein tiefgründiges Bilderbuch, das Herz und Verstand anspricht. Es macht Mut, Verantwortung zu übernehmen und zeigt, dass Mitgefühl eine der stärksten Kräfte ist, die wir Kindern mitgeben können.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Wunderschönes Bilderbuch über bedingungslose Hilfsbereitschaft!

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In der vergangenen Woche hat mich ein sehr schönes Bilderbuch erreicht. Das Buch „Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" des Carl-Auer Verlages erzählt genau das, was der Titel verspricht. Eine kleine ...

In der vergangenen Woche hat mich ein sehr schönes Bilderbuch erreicht. Das Buch „Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" des Carl-Auer Verlages erzählt genau das, was der Titel verspricht. Eine kleine niedliche Geschichte zwischen einem Mädchen, das die Natur liebt, aber in sich gekehrt ist und einem Fisch, der durch Zufall ihr Leben bereichert.
Natürlich weiß das Mädchen, dass der Fisch Salzwasser benötigt. All ihre Versuche scheitern, bis sie zu Weinen beginnt. Die Trauer über einen längst verlorenen Freund hilft ihr, doch die Freude über ihren neuen Freund lässt ihre Tränen abebben. Für mich als Kunstbilderbuchfan ein schönes Paradoxon.
Die Geschichte zog mich mit ihrem Happy-End, den hübschen Illustrationen und der angenehmen Formulierung in den Bann. Die Geschichte ist leicht erzählt. Der Text schafft durch verschiedene Formatierungen eine schöne Verbindung zum Bild. Die Bilder laden zum Entdecken und gemeinsamen Sprechen ein. Die Farbgebung ist angenehm und wirkt beruhigend.
Besonders schön finde ich, dass das Mädchen einen dunklen Hautton hat. Solche Bücher sind ein wichtiger Schlüssel, um den Kindern indirekt die Normalität verschiedener Hauttöne zu vermitteln. Apropos Normalität: Das Mädchen hilft dem Fisch ganz selbstverständlich, ohne Zögern, ohne Nachfragen und ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Ein schöner Gedanke.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Tolle Illustrationen aber mäßig schlüssige Geschichte

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Manchmal entdeckt man ein Buch und hat große Erwartungen daran. Und manchmal bleibt man nach dem Lesen eines Buches ratlos zurück. So erging es uns mit dem Buch "Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" ...

Manchmal entdeckt man ein Buch und hat große Erwartungen daran. Und manchmal bleibt man nach dem Lesen eines Buches ratlos zurück. So erging es uns mit dem Buch "Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" von Carolina Parada. Die Illustrationen sind einfach wahnsinnig gut gelungen, aber die Erzählung an sich konnte uns leider gar nicht erreichen. Sie ist realitätsfern und die Botschaft dahinter wohl eher schwer für Kinder zu greifen, vor allem da es ein Buch mit einer Altersempfehlung ab 3 Jahren ist.

Die Autorin:

Carolina Parada wurde in Kolumbien geboren. Sie promovierte als Entwicklungsbiologin und arbeitet in der Forschung. Gleichzeitig ist sie als Illustratorin und Autorin tätig. Sie lässt sich vor allem von der Natur inspirieren. "Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" ist ihr erstes Kinderbuch.

Inhalt:

„Das Mädchen verbringt seine Tage damit, bunte Blätter zu sammeln, in den Himmel zu schauen und Ameisen zu zählen, denen es lustige Namen gibt. Doch eines Tages wird ein besonderer Fisch aus einem rasenden Lastwagen herausgeschleudert, und das Mädchen muss einen Weg finden, ihn zu retten. Der Fisch braucht Salzwasser zum Leben, aber weder in der Küche noch in der Bergstadt gibt es genug davon. Die beiden müssen sich also an einen neuen Ort wagen … Ein aufregendes Abenteuer, in dem die Protagonistin viel Grips und Mut beweist, um ihrem neuen Freund zu helfen. Farbenfrohe Illustrationen begleiten diese emotionale Reise, an deren Ende Freudentränen fließen.“ (Produktbeschreibung)

Gedanken zum Bilderbuch
Auf dem Cover sehen wir das Mädchen mit dem Fisch, den es zum Freund gewinnt, nachdem es ihn vor dem Vertrocknen gerettet hat. Um die beiden herum schwirren Blüten, von oben regnet es Tropfen. Das Gesicht des Mädchens wirkt freudig und der Fisch entspannt. Die Verbindung der beiden ist toll in Szene gesetzt.

Die detailreichen Illustrationen setzen sich im Innern des Buches fort. So verfolgen wir durch die großflächigen Bilder den Weg des Mädchens und des Fisches. Die beide treffen unverhofft aufeinander und das Mädchen muss allerhand versuchen, um den Fisch zu retten. Am Ende sind es ihre Tränen, die ihm das Leben schenken. Die zwei werden Freunde und verbringen viel Zeit zusammen. Der Fisch hockt dabei in einem kleinen Glas voll Tränenflüssigkeit, zeigt seine Freude durch vereinzelte Sprünge aus dem Glas heraus. Doch was passiert, wenn die Tränen der Traurigkeit versiegen? Das Mädchen macht sich mit dem Fisch auf den Weg, um eine Lösung zu finden. Am Ende findet der Fisch zurück ins Meer und trifft dort auf seine Familie. Es wird angedeutet, dass das Mädchen regelmäßig zum Strand fährt und weiter seinen Freund trifft.

Die Botschaft ist für uns als Erwachsene nach einigem Grübeln ersichtlich. Es geht darum, dass man Hilfe schenkt, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwartet. Es zeigt, dass aus Trauer auch etwas Gutes entspringen kann. Aber es zeigt leider auch, dass ein Fisch in einem Miniglas gehalten wird und dass man mit ihm auf dem Rad gefahrlos durch die Gegend radeln kann. Pädagogisch fragwürdig.

Fazit:

"Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" konnte uns leider nicht wirklich überzeugen. Zu abgehoben die Erzählung, zu realitätsfern der Umgang mit dem Fisch und zu unfertig die Handlung. Das können die Illustrationen aber ein wenig wett machen.

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