Cover-Bild Drei Schwestern
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Claassen
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 31.07.2025
  • ISBN: 9783546100700
Christian Baron

Drei Schwestern

Roman | Der neue Roman des gefeierten Erzählers und Bestseller-Autors | »Große Leseempfehlung.« Dora Heldt

Unterschiedlicher könnten Mira, Juli und Ella kaum sein – und doch sind sie geeint in ihrer Sehnsucht nach jener großen Freiheit, die im Westdeutschland der Achtzigerjahre ein süßes Versprechen war. 

Mira ist sechzehn, da erleidet sie eine Totgeburt. Der Vater des Kindes ist fort, doch tröstet sie der schillernde Nachbarsjunge Ottes. Sie will ausbrechen aus den Zwängen des proletarischen Elternhauses, politisiert sich und träumt vom Dasein als Dichterin. Juli, die jüngste Schwester, beschützt und bevormundet Mira, die sich nicht abhängig machen soll von einem Mann. Erst recht nicht von Ottes, dem Juli nichts Gutes zutraut. Darüber vergisst sie jedoch, den eigenen Weg zu finden. Die große Schwester Ella hat einen sozialen Aufstieg durch Heirat hinter sich und wird durch die Probleme der Jüngeren in die Muster ihrer Vergangenheit katapultiert. Muss es Mira und Juli nicht gelingen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, wo doch scheinbar alles möglich ist? 

Zum Abschluss seiner Kaiserslauterer Trilogie erzählt Christian Baron von einer Welt, die Frauen alles verspricht, gegen deren unsichtbare Mauern die drei Schwestern aus „einfachen Verhältnissen“ in der Klassengesellschaft aber unablässig anrennen müssen. Ein zärtlicher Roman über Mut und Aufbruch, über das Fallen und Weitermachen – und immer wieder über die Hoffnung und die Liebe. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2025

Familie

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In diesem Roman geht es um die drei Schwestern Ella, Mira und Juli. Sie wachsen in den 80er Jahren in Kaiserlautern in einer Arbeiterfamilie auf. Der Vater verbringt seinen Feierabend lieber in Kneipen. ...

In diesem Roman geht es um die drei Schwestern Ella, Mira und Juli. Sie wachsen in den 80er Jahren in Kaiserlautern in einer Arbeiterfamilie auf. Der Vater verbringt seinen Feierabend lieber in Kneipen. Auch die Mutter trinkt zu viel und ist nicht so für die Mädchen da, wie sie es gebraucht hätten. Die damals 16jährige Mira muss ein Kind tot auf die Welt bringen, Ella hat sich zeitig in ein bürgerliches Leben gerettet und Juli, die jüngste der Schwestern, ist rebellisch und willensstark.

Wir begleiten die drei Schwestern durch ein paar Jahre in ihrem Leben. Sie träumen von einem besseren Leben, wollen nicht werden wie ihre Eltern, doch sind auch gefangen in ihren Rollen und Mustern. Mira verbringt sogar eine Zeit in Berlin mit unkonventionellen, politisch aktiven Menschen aber kommt nie so richtig an. Gesellschaftskritik wird ordentlich geübt. Die Frauen versuchen gegen Klassenzwänge anzukämpfen aber das Umfeld ist noch nicht so weit zu dieser Zeit. Die realistische Millieuschilderung konnte mich begeistern, sowie auch die starke Beziehung der Schwestern untereinander. Sie versuchen auszubrechen und sind doch gefangen in ihrer Welt. Haben trotzdem noch ganz viel Hoffnung auf ein besseres Leben.

Ein realistischer, zarter Roman über ungleiche Chancen, Vergangenheit, die einen nie ganz loslässt und die Verbundenheit in der Familie. Empfehle ich euch gern weiter.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Interessante Themen, aber wenig fesselung

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Das Buch erzählt von drei sehr unterschiedlichen Schwestern und ihrer Familie. Eigentlich sind es mehr Geschwister, aber nur die drei stehen wirklich im Mittelpunkt. Es geht um Erwartungen, Druck von ...


Das Buch erzählt von drei sehr unterschiedlichen Schwestern und ihrer Familie. Eigentlich sind es mehr Geschwister, aber nur die drei stehen wirklich im Mittelpunkt. Es geht um Erwartungen, Druck von außen und darum, wie man eigene Entscheidungen trifft – auch gegen den Willen der Familie.

Gelesen habe ich es vor allem, weil ich selbst zwei jüngere Schwestern habe und mich deshalb angesprochen fühlte. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht wirklich gefesselt. Ich konnte zwar einiges nachvollziehen, aber die Figuren und ihre Konflikte haben mich nicht so stark berührt, wie ich es erwartet hatte.

Trotzdem behandelt der Roman wichtige Themen, wie den Wunsch nach Selbstbestimmung oder die Schwierigkeiten, sich von familiären Mustern zu lösen. Wer gerne Familiengeschichten mit Konflikten und Beziehungsdramen liest, könnte hier fündig werden. Für mich persönlich war es eher durchwachsen.

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