Pure Liebe zum Wald
Darum geht es:
Tessa ist eine Businessfrau. Klar, zielstrebig, schön. Auf Wunsch ihres Vater nimmt sie Kontakt zum Eigenbrötler Fin auf, der in der Natur lebt. Zurückgezogen von den Menschen, dem Trubel. ...
Darum geht es:
Tessa ist eine Businessfrau. Klar, zielstrebig, schön. Auf Wunsch ihres Vater nimmt sie Kontakt zum Eigenbrötler Fin auf, der in der Natur lebt. Zurückgezogen von den Menschen, dem Trubel. Jedes Angebot für sein Waldstück hat er abgelehnt.
Mit den Waffen einer Frau will Tessa sich sein Vertrauen erschleichen. Sollte kein Problem für die schöne Stadtlady sein, oder? Doch wer kann denn ahnen, dass sie selbst schon bald in einem wahr gewordenen Märchen steht?
Meine Meinung:
Ich habe bisher nur gute Bücher von Christiane Fischer gelesen, aber dieses hier hat mich ganz besonders berührt. In diesem Buch zeigt uns die Autorin die Schönheit unserer Natur. In diesem Fall die Besonderheiten eines Waldes. Aber auch die Gier der Menschen, die rücksichtslos und kalt sind.
Ich bin zwar nicht der typische „Natur – Mensch“, aber ich schätze unsere Natur und unsere Wälder. Ich liebe die Atmosphäre, die nur ein Wald erschaffen kann. Diese Stille, obwohl es nie ganz still ist. Jeder, der schon einmal im Wald stand, die Augen geschlossen hat, und in sich geruht hat, wird wissen, was ich meine.
Und Christiane Fischer hat genau diese Besonderheit so wundervoll beschrieben, dass ich es mit ihr gefühlt habe.
Ein ebenso wichtiger Punkt spielt in der Story das Vertrauen. Wenn du ein so großes Geheimnis in dir trägst, aber es keinem Menschen verraten kannst. Weil die Gefahr einfach viel zu groß ist, dass dann etwas Schreckliches passiert. Aber in dir pocht auch das Herz eines Menschen. Da gerät man in die Zwickmühle. Entscheidungen müssen gefällt werden, die alles verändern können, oder deine Seele retten.
Am Ende der Geschichte war ich eigentlich nicht überrascht, denn genau so musste es kommen. Dennoch hat die Autorin hier mein Herz berührt und ich musste mir die ein oder andere Träne verdrücken. Das war sehr bewegend.
Über Fin kann ich euch gar nicht viel sagen, weil es schlicht zu viel verraten würde. Er ist definitiv etwas ganz Besonderes. Sein ganzes Sein strahlt so eine Aura aus, die mir sofort ans Herz gewachsen ist.
Tessa, die Frau, die plötzlich eine Gradwanderung macht und die Welt mit anderen Augen sieht. Durch die Zeit mit Fin, ändert sich viel in ihr, was für mich glaubwürdig ankam. So konnte ich gut mit ihren Gedanken mitfühlen und fand ihre Handlungen glaubwürdig und nachvollziehbar.
Mit Kaschu gibt es noch eine ganz besondere Begleiterin. Streng und liebevoll zugleich.
Fazit:
In meinen Augen eine ganz besondere Geschichte. Eine Liebeserklärung an den Wald, aber auch eine Warnung. Mich hat Christiane Fischer tief berührt. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.