Cover-Bild Wassermanns Paradies
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27,00
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 21.11.2024
  • ISBN: 9783818724849
Claude Freymann

Wassermanns Paradies

Die andere Seite des Morgens
Am 7.7.71 sitzt der im Sternzeichen Wassermann geborene Hendrik Wassermann im Wohnzimmer seiner Eltern und hört das Musical "HAIR". Beim Song "Aquarius" schießt ihm der verrückte Gedanke durch den Kopf: das Wassermann-Zeitalter ist nach ihm benannt, dem doppelten Wassermann! Am selben Tag wird in Paris der Leichnam von Jim Morrison in die Erde gelegt, der dort mit 27 Jahren starb. 27 Jahre später gelingt Hendrik der Durchbruch "zur anderen Seite": er erkennt, dass Jim Morrison in Songs der Doors visionär Szenen seiner nächsten Inkarnation voraussah, die Hendrik nun im Leben seines Sohnes Paul wiedererkennt. Ist Paul also die Reinkarnation von Jim Morrison? Dieser Gedanke lässt für ihn nur eine Erklärung zu: er muss verrückt geworden sein!
Doch nun wollen sich die drei noch lebenden Doors ausgerechnet in Deutschland wieder zusammenschließen, beim Burg-Herzberg-Festival 1998. Damit würde sich die Prophezeiung "Five to one" erfüllen: die drei noch lebenden Doors, der wiedergeborene Jim Morrison und Hendrik als der fünfte wären eins! Doch nichts fürchtet Hendrik mehr, als solch "esoterischen Unsinn". Deshalb begibt er sich für die "kritische Zeit" Wochen in die Einsamkeit des norwegischen Fjells! Aber er kann seinem Schicksal nicht entfliehen: die Wiedervereinigung der Doors am Herzberg fällt aus, doch zwei Jahre später findet sie in Los Angeles statt, vor nur hundert geladenen Gästen - und Hendrik ist einer von ihnen!
Auf dem Rückflug nach Frankfurt begegnet er Anna. Er erzählt er er als dem ersten Menschen seine schier unglaubliche Geschichte. Sie verliebt sich in den geheimnisvollen Fremden, doch als sie ihn wiedersehen will, ist er verschwunden. Nach Jahren vergeblicher Suche macht Anna aus der Not eine Tugend: sie verarbeitet Hendriks Geschichte zu einem Roman! Ob dieser sie wieder mit ihm zusammenführt, und was der real stattgefundene Besuch des Dalais Lamas ausgerechnet in Hendriks Wohnort für eine Rolle dabei spielt, lesen Sie bitte in meinem Roman.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei JonasRoka in einem Regal.
  • JonasRoka hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2025

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40 Tage blieb Jesus in der Wüste und wurde vom Teufel versucht. Was hat das mit dem vorliegenden Roman zu tun? Nun 27 + 13. Ich habe 27 Tage nach Erhalt des Buches mit dem Lesen begonnen und war in 13 ...

40 Tage blieb Jesus in der Wüste und wurde vom Teufel versucht. Was hat das mit dem vorliegenden Roman zu tun? Nun 27 + 13. Ich habe 27 Tage nach Erhalt des Buches mit dem Lesen begonnen und war in 13 Tagen durch.

Mir ist es nicht immer leichtgefallen, dem Handlungsverlauf aufmerksam zu folgen, da er zum einen recht komplex ist und ich mich zum anderen schwer damit tat, trotz gewisser Vorabinformationen, ihn vorurteilsfrei wirken zu lassen.

Ein Mann erzählt im Jahr 2000 auf dem Rückflug von L.A. nach Frankfurt einer „zufälligen“ Sitznachbarin, die sich als überaus aufmerksame Zuhörerin erweist, mehr oder weniger seine Lebensgeschichte, die eng mit der Musikgruppe „The Doors“ verbunden ist. Er hat in L.A. ein Konzert der verbleibenden 3 Bandmitglieder besucht und wollte eigentlich Ray Manzarek eine Botschaft überreichen. Diese Zeilen haben es in sich. Sie sind das Ergebnis einer jahrzehntelanger Aufreihung und Verknüpfung haarsträubender Vorkommnisse, die den Mann und seine Familie an einen zentralen Punkt des Weltgeschehens (und darüber hinaus) rücken.

Die Handlung ist schwer einem Genre zuzuordnen. Den Untertitel ‚Gralsroman‘ kann ich nicht nachvollziehen. Es handelt sich offensichtlich um einen sehr mutigen Autor, dem ich von Herzen wünsche, seine Leserschaft zu finden. Für mich stellt er einige faszinierende Grundhypothesen auf, ohne sie jedoch einer kritischeren Prüfung zu unterziehen. Das ist natürlich in Romanform möglich. Was mich persönlich jedoch störte, war seine gebetsmühlenartige Wiederholung, dass er wohl dem „Wahnsinn verfallen sei“. Was nun? Sollte er dieses Urteil nicht besser dem mündigen Leser überlassen? Ohne zu viel zu verraten: Manche Selbsterkenntnis des Protagonisten ist tatsächlich äußerst avantgardistisch.
Die Schleifen jedoch, die die Hauptfigur immer wieder dreht, empfand ich persönlich als ermüdend und zu Längen führend, die so nicht hätten sein müssen.

Nun, ich habe den Roman bis zum Ende geschafft und wunderte mich dann nochmals über die letzten ca. 20-30 Seiten, die ich so nicht erwartet, mir aber irgendwie anders gewünscht hätte.

Fazit: Alles hängt mit allem zusammen erhält durch diesen Roman eine ganz neue Bedeutung.

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